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Paderborn

Polizei hat Tuningszene im Blick – Verkehrsverstöße werden konsequent geahndet – Verbotsverfügung für Karfreitag

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Auto, Tuning - © Freepik
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Paderborn – Für das angemeldete Tuningtreffen am kommenden Sonntag sowie das Verbot von Tuningtreffen am Karfreitag bis Samstagmorgen hat die Paderborner Polizei Sondereinsätze angesetzt. Die Einsatzkräfte werden die Tuningszene und das Umfeld im Blick haben und bei Verstößen einschreiten.

Die Erfahrungen mit den bislang zwei angemeldeten und von einem Veranstalter organisierten Tuningtreffen auf dem Südringparkplatz werden von der Polizei als positiv gewertet. Es wurden deutlich weniger Ordnungswidrigkeiten als in den Jahren zuvor festgestellt.

Im letzten Jahr hielten sich die meisten Tuner an die Verbotsverfügung für Karfreitag, die bis zum folgenden Samstagmorgen galt. Die Polizei sprach knapp 60 Platzverweise aus.

Eine Allgemeinverfügung der Stadt Paderborn verbietet auch in diesem Jahr jegliche Treffen der Tuning-Szene am Karfreitag. In der Zeit vom 19.04.2019, 00.00 Uhr, bis zum 20.04.2019, 06.00 Uhr, werden demnach jedwede Treffen der Autotuning-Szene – mit oder ohne Fahrvorführungen – im Gebiet der Stadt Paderborn auf öffentlichen und privaten Flächen untersagt. Zur Autotuning-Szene gehören Fahrzeugführer, deren Fahrzeuge gegenüber der Serienproduktion individuelle Modifikationen aufweisen, die dem Zweck dienen, die Leistung, die Fahreigenschaften oder auch das optische bzw. akustische Design zu verändern.

Mitarbeiter der Stadt Paderborn und die Polizei kontrollieren, ob die Maßgaben des Verbotes eingehalten werden. Sollten sich Tuner trotz des Verbots in Paderborn treffen, müssen sie damit rechnen, dass ihre Identität festgestellt, Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet werden. Sollte dem Platzverweis nicht nachgekommen werden oder wird der Fahrzeugführer trotz entsprechender Ansprache der Ordnungshüter wiederholt im Stadtgebiet angetroffen, wird das Fahrzeug sichergestellt.

Um die Schutzbedürfnisse der Einwohner zu gewährleisten und die Vorgaben der Rechtsordnung durchzusetzen, wurde die Verfügung erlassen und bei Verstößen ein Einschreiten seitens der Verwaltung und der Polizei als erforderlich angesehen.

Die Stadt Paderborn und die Kreispolizeibehörde Paderborn betonen ausdrücklich, dass mit den Maßnahmen keine “Kriminalisierung” der Szene erfolgen soll, sondern der Schutz von Anwohnern und die Einhaltung der Rechtsvorschriften im Vordergrund stehen. Es gilt der Appell an Karfreitag erst gar nicht nach Paderborn anzureisen.

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Paderborn

Verkehrsunfall, Geschwindigkeitsverstoß und zwei Autos stillgelegt

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Ein 21-jähriger Fahrer kam mit seinem Mercedes AMG in Paderborn-Sennelager von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Telekommunikationsverteiler. - © Polizei Paderborn
Ein 21-jähriger Fahrer kam mit seinem Mercedes AMG in Paderborn-Sennelager von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Telekommunikationsverteiler. - © Polizei Paderborn

Paderborn – Die Kreispolizeibehörde Paderborn zieht zur Saisoneröffnung der Paderborner Auto-Tuningszene auf dem Parkplatz des Südring-Centers eine positive Bilanz. Abgesehen von zwei stillgelegten Autos, vereinzelten Ordnungswidrigkeiten und Verwarngeldern, blieb es am Sonntag ruhig. Auffälligkeiten gab es hingegen im Laufe des Abends und in der Nacht auf Montag aus dem Umfeld der Tuningszene.

Rund 400 Teilnehmer und 1.000 Besucher kamen am Sonntag zur Tuningveranstaltung am Südring. Die Polizei kassierte im Laufe des Tages zehn Verwarnungsgelder, zum Beispiel wegen abgelaufener TÜV-Plaketten und Parkverstößen. Dazu erstatteten die Einsatzkräfte zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen technischer Veränderungen an Fahrzeugen. Am Pohlweg mussten deshalb ein BMW und ein Golf stillgelegt werden. Die Fahrzeuge müssen nach der Beseitigung der Mängel einem Sachverständigen vorgeführt werden.

Weitere Ordnungswidrigkeiten rund um die Veranstaltung waren Fahren ohne Gurt und Ablenkung durch Handys am Steuer. Letztgenannter Verstoß wird mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Im Laufe des Sonntags stellte die Polizei zudem 250 Geschwindigkeitsübertretungen fest. Etwa 40 dieser Verstöße sind der Tuningszene zuzuordnen. Auch die Stadt Paderborn hatte Radargeräte eingesetzt. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Die unberechenbaren Gefahren von Ablenkung durch Smartphones am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit sind Teil des Behördenschwerpunkts der Kreispolizeibehörde Paderborn. Sie nimmt unter dem #PassAuf! diese besonderen Unfallgefahren im Straßenverkehr verstärkt in den Fokus.

Mit einem getunten Auto kam es am Sonntag gegen 17.10 Uhr in Paderborn-Sennelager zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Ein 21-jähriger Mann aus Verl befuhr mit einem hochmotorisierten Mercedes AMG die Otto-Hahn-Straße. Er beschleunigte auf gerader Strecke stark und verlor dabei die Kontrolle über das Auto. Das Fahrzeug kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Telekommunikationsverteiler. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei über 20.000 Euro.

Ein 21-jähriger Mann aus Bad Wünnenberg fiel nachts als Raser auf. Er war am Montag um 01.15 Uhr mit seinem Golf auf der B1 von Bad Lippspringe in Richtung Paderborn-Elsen unterwegs. Erlaubt sind dort 100 km/h pro Stunde. Abzüglich der Toleranzen wurde der junge Mann mit 167 km/h gemessen. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von 440 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot zu.

Für den in der Tuning-Szene beliebten Karfreitag hat die Stadt Paderborn wie auch schon im letzten Jahr eine Allgemeinverfügung erlassen. In der Zeit von Freitag, 19.04.2019, 00.00 Uhr, bis Samstag, 20.04.2019, 06.00 Uhr, werden demnach jedwede Treffen der Autotuning-Szene – mit oder ohne Fahrvorführungen – im Gebiet der Stadt Paderborn auf öffentlichen und privaten Flächen untersagt.

Zur Autotuning-Szene gehören Fahrzeugführer, deren Fahrzeuge gegenüber der Serienproduktion individuelle Modifikationen aufweisen, die dem Zweck dienen, die Leistung, die Fahreigenschaften oder auch das optische bzw. akustische Design zu verändern. Mitarbeiter der Stadt Paderborn und die Polizei kontrollieren, ob die Maßgaben des Verbotes eingehalten werden.

Sollten sich Tuner trotz des Verbots in Paderborn treffen, müssen sie damit rechnen, dass ihre Identität festgestellt, Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet werden. Sollte dem Platzverweis nicht nachgekommen werden oder wird der Fahrzeugführer trotz entsprechender Ansprache der Ordnungshüter wiederholt im Stadtgebiet angetroffen, wird das Fahrzeug sichergestellt.

Die Stadt Paderborn und die Kreispolizeibehörde Paderborn betonen ausdrücklich, dass mit den Maßnahmen keine “Kriminalisierung” der Szene erfolgen soll, sondern der Schutz von Anwohnern und die Einhaltung der Rechtsvorschriften im Vordergrund stehen. Es gilt der Appell an Karfreitag erst gar nicht nach Paderborn anzureisen.

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Paderborn

Festnahme von drei mutmaßlichen Drogendealern durch Zivilfahnder

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Paderborn – Am frühen Freitagmorgen letzter Woche haben Zivilfahnder der Paderborner Polizei an der Dubelohstraße drei mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen und mengenweise Drogen sichergestellt. Gegen einen 30-Jährigen ist noch am Wochenende Haftbefehl erlassen worden.

Einer Zivilstreife fielen gegen 03.15 Uhr ein verdächtiges Auto mit auswärtigem Kennzeichen und ein Mann auf einem Supermarkt-Parkplatz an der Dubelohstraße auf. Noch bevor der Mann kontrolliert werden konnte, fuhr ein Auto mit Paderborner Nummer besetzt mit zwei Männern auf den Parkplatz. Offenbar hatten die Personen hier ein Treffen vereinbart.

Die Beamten zogen die Kollegen einer weiteren Zivilstreife hinzu und kontrollierten die Männer aus Paderborn im Alter von 24, 30 und 35 Jahren. Der 30-Jährige gab an, Drogen für den “Eigenbedarf” dabei zu haben. Und tatsächlich, bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten etwas Amphetamin und Kokain. Als die Beamten auch noch seinen Wagen durchsuchten, kamen allerdings Mengen weiterer Rauschgifte zum Vorschein. Die beiden anderen Männer wurden ebenfalls durchsucht. Bei ihnen entdeckten die Polizisten einen höheren Geldbetrag, den einer der Männer angeblich gewonnen hatte.

Alle drei Tatverdächtigen wurden wegen des Verdachts des Drogenhandels vorläufig festgenommen. Die Polizei schaltete umgehend die Staatsanwaltschaft ein, um gerichtliche Durchsuchungsbeschlüsse zu erwirken.

In der Wohnung des 30-jährigen fanden Kriminalbeamte weitere Rauschmittel mit verschiedensten Wirkstoffen. Insgesamt stellte die Polizei knapp 1.000 Extasy-Tabletten, 500 LSD-Tripps, mehrere hundert Gramm weiterer synthetischer Drogen sowie Kokain und Cannabisprodukte sicher. Zudem wurden Waagen und andere Utensilien zum Drogenhandeln sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft beantragte gegen den 30-Jährigen einen Haftbefehl, der am Samstag vom Paderborner Amtsgericht erlassen wurde. Gegen alle drei Tatverdächtigen läuft ein Verfahren wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Drogen. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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Paderborn

Anhängelast um fast eine Tonne überschritten

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Paderborn – Obwohl er eigentlich sparen wollte, dürfte es jetzt teuer für einen 56-jährigen Paderborner Garten- und Landschaftsbauer werden. Er war am Montag gegen 12:00 Uhr von Polizeibeamten in der Bahnhofstraße gestoppt worden, weil der mit Split beladene Anhänger an seinem VW-Bulli offensichtlich überladen war. Die Wägung auf einer Fahrzeug-Waage förderte dann auch zu Tage, dass die zulässige Anhängelast des Bullis um fast eine Tonne überschritten war. Auf den Mann kommt jetzt ein Bußgeldbescheid über mindestens 425 Euro sowie ein Punkt in Flensburg zu. Da sich bei Überschreitung der zulässigen Anhängelast das Fahrverhalten eines Gespannes deutlich verändert, birgt dieser Verstoß ein erhebliches Gefährdungspotential im Straßenverkehr und ist deshalb mit hoher Geldbuße bewehrt.

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