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Petershagen

Nach Fahrzeugbrand in Raderhorst – Polizei sucht Zeugen

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Ausgebrannter Seat Leon
Der graue Seat Leon wurde vorsätzlich in Brand gesetzt. - © Polizei Minden-Lübbecke

Petershagen – Nach einem Fahrzeugbrand, der sich in der Nacht von Montag, 20. Mai auf Dienstag, 21. Mai in Raderhorst ereignet hatte, sucht die Polizei nach wie vor nach Zeugen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Polizei-Brandermittler festgestellt haben, dass das Feuer vorsätzlich herbeigeführt worden war.

Der Seat war von seiner 24-jährigen Fahrerin aus Petershagen zuvor gegen 21.45 Uhr an der Straße „Zur Klanhorst“ abgestellt worden. Auch bei einer kurzzeitigen Rückkehr der Frau zum PKW, war das Fahrzeug gegen Mitternacht unversehrt. Diesen Zustand stellten auch Kräfte der zufällig vorbeifahrenden Feuerwehr gegen 01.55 Uhr fest. Wenig später, gegen 2.15 Uhr, vernahm die Petershägerin zwei explosionsartige Geräusche und bemerkte, dass der graue Seat Leon lichterloh in Flammen stand. Trotz des Einsatzes der Feuerwehr brannte der Wagen komplett aus. Bei der Suche nach der Ursache des Feuers fanden die Brandermittler mehrere Indizien einer Brandstiftung vor. Außerdem vermuten die Beamten, dass an dem PKW vor der vorsätzlichen Brandlegung eine oder mehrere Scheiben eingeschlagen worden sein könnten.

Aus diesem Grund fragen die Ermittler der Kriminalpolizei: Wer kann für die Abend- oder Nachtstunden, besonders für den Zeitraum von 22 Uhr bis 3 Uhr, Angaben zu verdächtigen Handlungen um den geparkten Seat Leon machen? Gibt es Zeugen, denen Personen oder Fahrzeuge rund um den Einsatzort oder in der Nachbarschaft der Straße „Zur Klanhorst“ aufgefallen sind? Hinweise bitte an die Beamten unter Telefon (0571) 8866-0.

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Hille

Vermisster 53-Jähriger aus Hille tot aufgefunden

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Polizeiabsperrung
Symbolfoto - © Pixabay

Petershagen – Der vermisste 53-Jährige aus Hille wurde am Samstagnachmittag tot am Weserufer in Petershagen aufgefunden. Gegen 13.00 Uhr entdeckte ein Sportbootfahrer einen leblosen Körper kurz vor der Anlegestelle der Fähre Petra Solare in Windheim/Hävern. Bereits am Donnerstagmorgen wurde sein Fahrzeug am Fähranleger in Petershagen aufgefunden. Am Freitag suchten Polizeitaucher aus Wuppertal und Leichenspürhunde weserabwärts ohne Erfolg. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bis jetzt nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

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Petershagen

Badeverbot im Badesee Lahde wegen Blaualgenbefalls

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Algen
Symbolfoto - © Pixabay

Am Badesee Lahde besteht ein Badeverbot wegen eines vermehrten Aufkommens an Blaualgen. Besucherinnen und Besucher des Badesees werden außerdem gebeten, weitere Verhaltenshinweise vor Ort zu beachten. Die am Badesee befindliche Beach Bar bleibt wie gewohnt geöffnet.

Während der Badesaison überwachen die Gesundheitsbehörden die Badegewässer nach den Vorgaben der Badegewässerverordnung auf bakterielle Verunreinigungen. Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat aktuell Befunde mit mikroskopisch erhöhtem Nachweis von „Blaualgen“ (Mikrocystis aeroginosa) im Badesee Lahde erhalten. Das Umweltamt des Kreises hat umgehend  das Badeverbot in Absprache mit der Stadt Petershagen umgesetzt. Der See wird weiter regelmäßig beprobt im Abstand von einer Woche. Wenn die Belastung mit Cyanobakterien rückläufig ist, kann der See wieder freigegeben werden.

Massenvermehrungen von sogenannten Blaualgen (besser Cyanobakterien) treten vor allem bei hohen Wassertemperaturen in den Sommermonaten auf. Das Wasser verfärbt sich durch Cyanobakterien und kann einen üblen Geruch nach faulen Eiern und Gülle sowie nach Ammoniak verbreiten. Gesundheitlich problematisch sind allergische Haut- und Schleimhautreizungen durch Zellbestandteile der Bakterien. Toxine von Cyanobakterien können Leber- und neurotoxische Wirkung entfalten. Einige dieser Gifte können im menschlichen Körper nicht abgebaut werden. Daher ist ein Verschlucken von Wasser, das stark mit Cyanobakterien durchsetzt ist, unbedingt zu vermeiden. Es können akute Durchfälle auftreten, die auch mehrere Tage anhalten können. Vor allem kleine Kinder sollten vor Verschlucken des Wassers geschützt werden. Wenn sie in der flachen Uferzonen spielen, können sie auch durch Hand- zu Mund-Kontakt Gifte aufnehmen. Bei Tieren sind außerdem Fälle von tödlichen Vergiftungen bekannt, wenn sie das Wasser trinken. Bei Menschen ist ein derart schwerer Verlauf nach Baden in belastetem Wasser aber nicht bekannt.

Anzeichen einer „Algenblüte“, also Massenentwicklung von Cyanobakterien

Massenansammlungen von Cyanobakterien werden gelegentlich mit chemischen Farbstoffen, aber auch mit Blütenpollen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, verwechselt.

Algen“blüten“ haben folgende Merkmale:

  • die Sichttiefe beträgt (meist deutlich) unter einem Meter
  • das Wasser ist grünlich oder bläulich-grünlich verfärbt oder getrübt
  • Schlierenbildung bis hin zu Algenteppichen
  • wolkenartige Verteilung im Wasser

Gesundheitsbehörden empfehlen, auf das Baden zu verzichten, wenn in knietiefem Wasser durch die beschriebenen Merkmale die Füße nicht mehr zu sehen sind.

Cyanobakterien werden auch häufig durch Wind an bestimmten Stellen des Sees vor allem in Buchten zusammengetrieben. Bei wechselnden Winden können sie schnell ihren Platz ändern, so dass Baden unter Umständen schnell wieder gut möglich wird.

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Petershagen

Unbekannte entsorgen dutzende Altreifen in der Natur

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Umweltverschmutzung in Petershagen
Unbekannte luden die Reifen direkt neben einer Schonung ab. - © Polizei Minden-Lübbecke

Petershagen – Am Mittwochabend erhielt die Polizei Kenntnis über die Entsorgung von Altreifen in Petershagen-Friedewalde. Unbekannte hatten hier an einem Feldweg rund 130 Altreifen abgelegt.

Der Fundort befindet sich rund 1.500 Meter südöstlich der Kreuzung L 770 / Lavelsloher Straße neben einer Weidenschonung in Nähe eines Feldes. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann der Zeitraum der Entsorgung auf Dienstag, 16. Juli, 9 Uhr bis Mittwoch, 17. Juli, 18 Uhr eingegrenzt werden. Hinweise zu den Verursachern bitte an die Polizeiermittler unter Telefon (0571) 88660.

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