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Ratgeber

Frisch und ausgeruht durch den Sommer

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Wasser trinken
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Einige heiße Tage hat uns der Sommer 2019 schon beschert, wir haben geschwitzt, uns im Freibad abgekühlt und bis spät abends auf der Terrasse gesessen. Aber was kann man noch tun, um die kommenden Sommertage gut und frisch zu überstehen?

Alles abdunkeln

Kündigt der Wetterbericht Temperaturen von 30 Grad und mehr an, sollten die Fenster tagsüber geschlossen bleiben und Vorhänge sowie Rollos nach Möglichkeit zugezogen werden. Gelüftet wird am Besten in den frühen Morgen- und späten Abendstunden, wenn die Luft noch frisch und kühl ist.

Abkühlung in der Nacht

Wem es trotz verdunkelten Räumen und richtigem Lüften im Sommer nachts noch zu warm im Schlafzimmer ist, kann ein feuchtes Laken vor das weit geöffnete Fenster hängen. Die Feuchtigkeit sorgt für wahre Abkühlung in der Nacht.

Laken statt Bettdecke

Ein dünnes Laken gegen die Bettdecke tauschen ist in südlichen Ländern gang und gäbe, es ist leicht, nicht zu warm und man schwitzt darunter auch nicht so wie unter einer richtigen Bettdecke. Wer kein Laken zur Hand hat, kann einen Bezug der Bettdecke nehmen.

Schlafkleidung

Auch wenn man am liebsten nackt schlafen würde, ganz ohne Decke, sollte man dennoch ein Leichtes Shirt tragen, welches den Schweiß etwas auffängt. Wem das anfangs zu warm ist, kann die Schlafkleidung tagsüber in den Kühlschrank oder in das Gefrierfach legen, so ist die Wäsche beim Anziehen angenehm kühl.

Kalter Waschlappen

Kommt man durch die Hitze im Schlafzimmer einfach nicht runter und kann nicht einschlafen, kann man sich einen kalten Waschlappen auf die Stirn legen.

Wärmflasche umfunktionieren

Eine Wärmflasche kann zur Klimaanlage im Bett werden, wenn diese zuvor gefüllt mit Wasser im Kühlschrank gelegen hat. Einfach ans untere Bettende in die Nähe der Füße legen, sorgt für eine super Abkühlung.

Lavendel Limonade

Lavendel hilft mit seinen ätherischen Ölen beim Einschlafen, ein Tee wäre natürlich viel zu heiß und würde an warmen Tagen eher das Gegenteil bewirken. Als kühle Limonade mit erfrischender Zitrone wirkt es wunderbar als Schlafunterstützung.

Luftige Kleidung

Natürlich ist luftige Kleidung im Sommer das A und O, aber man sollte auf synthetische Stoffe verzichten. Polyesterkleider und Shorts sorgen eher für noch mehr Schweiß und ein klebriges Gefühl, daher besser Kleidung aus natürlichen Materialien wie z.B. Leinen und Baumwolle zurückgreifen Eine luftig lockere Leinenhose kombiniert mit einem Top ist an heißen Tagen das Beste was man tragen kann. Solche gewebten Stoffe halten die Hitze eher ab und absorbieren Schweiß, im Gegensatz zu Nylon oder gar Fleece.

Offene Schuhe

Wer kann und nicht arbeitsbedingt auf Sicherheitsschuhe angewiesen ist, sollte offene und flache Schuhe wählen. Schwellen die Füße über den Tag hinweg an und schmerzen, kann man sich mit einigen Tricks helfen.

Kopfbedeckung

Bei Kindern achten wir immer auf eine ausreichende Kopfbedeckung, aber auch als Erwachsene können wir natürlich einen Sonnenstich bekommen. Um dem vorzubeugen lieber einen Hut tragen.

Sonnencreme

Ausreichender Sonnenschutz ist unerlässlich! Regelmäßiges eincremen schützt unsere Haut vor Sonnenbrand.

Nicht zu lange in die Sonne

Auch wenn es noch so schön ist braun zu werden, ein Platz im Schatten ist nicht nur kühler, sondern hilft auch bei der Hitze nicht so schnell zu ermüden.

Auf eiskalte Getränke verzichten

Unser Körper kommt eigentlich ganz gut mit den heißen Tagen klar und passt sich, mit einer kurzen Eingewöhnungsphase, auch rasch an. Natürlich ist es an diesen Tagen enorm wichtig viel zu trinken, um den Flüssigkeitshaushalt bei dem vermehrten Schwitzen im Gleichgewicht zu halten. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass die Getränke nicht zu kalt sind. Unser Körper ist durch das Wetter auf warm oder heiß eingestellt, trinken wir nun eiskalte Getränke muss der Organismus für einen Temperaturausgleich sorgen, um die getrunkene, kalte Flüssigkeit aufzuheizen. Das ist anstrengend und führt letzten Endes nur zu noch mehr schwitzen. Also besser auf lauwarme Getränke zurückgreifen.

Viel trinken

Nicht nur an warmen Sommertagen sollten wir viel trinken. Aber besonders bei heißen Temperaturen ist eine ausreichende, aber nicht übermäßige Flüssigkeitsaufnahme unerlässlich. Durchschnittlich sollte ein erwachsener 1,5 – 2 Liter Wasser am Tag trinken. Je nachdem wie viel man sonst trinkt, sollte man an warmen Sommertagen etwa einen halben Liter mehr trinken.

Sport in Maßen

Wer das ganze Jahr über ein Sportmuffel ist, sollte nicht an solchen Tagen anfangen zu trainieren. Geübte Sportler sollten, wenn sie gar nicht darauf verzichten wollen, lieber in den frühen Morgen- bzw. Abendstunden trainieren, wenn die Luft noch kühl und frisch ist. Alles andere schlägt zu sehr auf den Kreislauf.

Alkohol und Koffein sind an solchen Tagen tabu

Gegen einen leckeren Cocktail am Abend ist absolut nichts einzuwenden, wenn es denn bei einem bleibt. Ist es warm, kann Alkohol aber schneller zum Kreislaufkollaps führen, als man vielleicht annehmen mag. Der Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, die wir an solchen Tagen so dringend brauchen. Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt und Schwindel sowie Übelkeit sind die Folge. Ähnlich verhält es sich bei Kaffee und schwarzem Tee! Ist man ohnehin schon schlapp von der Hitze, sollte man lieber zu Mineralwasser greifen. Gleiches gilt übrigens auch für Cola und Eistees, die häufig mit schwarzem Tee zubereitet werden.

Kein schweres Essen

Auch beim Essen sollte man auf das ein oder andere verzichten. Ist bei über 30 Grad ein Grillabend mit Freunden geplant, sollte man lieber viel Gemüse essen, statt einem saftigen Steak. Das Eiweiß im Fleisch kurbelt die Hitze im Körper an und lässt den Kreislauf aus dem Gleichgewicht bringen. Auch Gerichte wie Pizza oder Überbackenes, also alles was einem schwer im Magen liegt, sollte nicht auf dem Speiseplan an heißen Tagen stehen.

Duschen

Duschen kann und sollte man so oft wie möglich. Allerdings darf man auf gar keinen Fall kalt duschen, denn der überhitze Körper hat ganz schön zu tun, um die Kälte bei dem durch das Wetter überhitzen Körper auszugleichen. Die Folgen sind Schwindel und andere Kreislaufprobleme, die das Resultat dieser Überanstrengung für den ohnehin durch die Hitze geschwächten Körper sind. Besser lauwarm abduschen, so öffnen sich die Poren und unser Körper kann die Wärme besser abgeben.

Wechselduschen bei Kreislaufproblemen

Wer an heißen Tagen mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hat, kann morgens vor der Arbeit Wechselduschen im Bereich der Füße und Waden anwenden. Das bringt den Kreislauf in Schwung.

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Strom, Kohle oder Gas – womit am besten grillen?

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Grillen
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Nun ist wieder die Zeit der Grillpartys und für viele ist der Duft von frisch Gegrilltem ein fester Bestandteil des Sommers. Kein Wunder, gibt es doch eine Riesenauswahl an leckeren Grillrezepten für jeden Geschmack. Die Lust am Essen und an der raffinierten Zubereitung wächst stetig. Doch welcher Grill ist für wen geeignet, welche Vor- und Nachteile hat das Grillen mit Strom, Kohle oder Gas?

Der Elektrogrill

Der Vorteil beim Elektrogrill ist seine Geschwindigkeit: Stecker in die Steckdose, ein paar Minuten Aufwärmzeit abwarten und schon kann es losgehen. Grillen mit Strom kann man überall, wo eine Steckdose ist- also auf Balkon, Terrasse oder auch in der Wohnung. Da es beim Elektrogrill kein offenes Feuer gibt, fehlt auch die Rauchentwicklung, so kann man ihn ganzjährig auch spontan in den eigenen vier Wänden einsetzen. Zudem entfallen die gesundheitlichen Risiken durch die Rauchentwicklung. Dies sehen die einen als Vorteil- für viele Grillfans gehört jedoch gerade das offene Feuer zum Grillen dazu. Für sie ist das Grillen mit Strom „kein richtiges Grillen“. Dies ist Ansichtssache. Fakt ist, dass ein Elektrogrill rasch und unkompliziert einzusetzen ist und dass keine gesundheitliche Gefährdung entsteht, man dabei aber leider auf einen Stromanschluss angewiesen ist.

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Der Gasgrill

Auch der Gasgrill kann in kurzer Zeit aufgeheizt werden- er ist fast so schnell wie sein Kollege an der Steckdose. Die Temperatur lässt sich beim Gasgrill besser und rascher regulieren als beim Elektrogrill- es ist derselbe Unterschied wie beim Kochen am Herd. Zudem ist man mit einem Gasgrill mobil- transportiert werden müssen nur der Grill und die Gasflasche. Wobei das „nur“ hier relativ ist, denn Gasgrills sind oft sehr groß. Es gibt zwar mittlerweile auch kleinere Modelle, doch nur die größeren lassen bei einem echten Grillfan das Herz höher schlagen. Außerdem kann man die größeren Gasgrill meist schließen, wodurch das Gegrillte schneller gart. Ein Vorteil beim Grillen mit Gas ist auch der gesundheitliche Aspekt: da es keinen Ruß gibt, können sich auch keine Rußpartikel am Grillgut festsetzen wie beim Holzkohlegrill. Nachteil dieser Variante: ist die Gasflasche leer, kann das Grillvergnügen ein plötzliches Ende haben.

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Der Holzkohlegrill

Das Grillen mit Holzkohle ist das, was viele wirklich unter Grillen verstehen: die Kohle knistert und flackert und man hat genügend Zeit, das Grillgut vorzubereiten, bis die Holzkohle glüht und mit der nötigen feinen grauen Aschestaubschicht überzogen ist. Dies kann schon mal eine Stunde dauern und ist daher nichts für Eilige, jedoch eine schöne Gelegenheit, sich nebenbei um seine Gäste zu kümmern. Nach dem Anheizen hält der Holzkohlegrill die Temperatur meist mühelos eine Stunde lang. Meist hat man auch rasch den Bogen raus, in welchen Zeitabständen Kohle nachgelegt werden muss, um die Grillzeit zu verlängern. Beim Grillen selbst ist Vorsicht geboten, denn es sollte kein Fett in die Glut tropfen. Dadurch können krebserregende Stoffe entstehen. Dies gilt ebenso für ein Zuviel an Marinade, das dann in die Glut tropft und dort verbrennt, bevor das Fleisch gar ist. Auch entstandene Rußpartikel sind gesundheitsschädlich und genau der gesundheitliche Aspekt ist der Nachteil bei dieser klassischen Grillvariante. Ansonsten ist das Grillen mit Holzkohle noch immer die Variante, die von Grillmeistern und -meisterinnen aufgrund der Atmosphäre und langsamen Zubereitung am meisten geliebt wird. Zudem bekommt man einen Holzkohlegrill schon sehr günstig und auch Holzkohle ist überall mühelos zu besorgen- sogar abends oder am Sonntag an der Tankstelle.

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Ratgeber

Biotonne fit für den Sommer, aber bitte Plastikfrei!

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Kompost
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Nicht nur bei hohen Temperaturen, sondern auch bei gemäßigten Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit stellen sich sehr schnell Faulprozesse mit unliebsamen Gerüchen und „Besuch“ durch Fliegen und Maden in der Biotonne ein. Viele Menschen ekeln sich vor den kleinen, weißen in Scharen auftretenden Maden – sie sind aber nicht gesundheitsgefährdend.

Aber es muss gar nicht soweit kommen, wenn Sie diese praktischen Hinweise zum Umgang mit der Biotonne an heißen Tagen beherzigen:

  • Stellen Sie die Biotonne möglichst an einen schattigen, luftigen Standplatz auf, damit der Inhalt sich nicht aufheizen kann.
  • Fügen Sie möglichst grobes Material (z.B. Zweige) dazu, damit sich genügend Sauerstoff zwischen den Bioabfällen befindet. Geknülltes Zeitungspapier kann das Fehlen von grobem Material ersetzen und zusätzlich Feuchtigkeit aufsaugen.
  • Bevor Sie Rasenschnitt in die Biotonne geben, lassen sie diesen erst antrocknen. Dadurch vermeiden Sie Gärungsprozesse und Sickerwasser.
  • Wickeln Sie Lebensmittelreste (z.B. Fleisch- und Fischreste) in Zeitungspapier ein.
  • Halten Sie die den Vorsortierer und die Biotonne geschlossen, um die Eiablage von Fliegen zu vermeiden.
  • Halten Sie den Deckelrand möglichst sauber, damit er nicht zum bevorzugten Eiablageplatz wird.
  • Treten trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, hilft eine Handvoll Gesteinsmehl, das in Gartencentern oder Baumärkten erhältlich ist. Gesteinsmehl bindet Wasser und entzieht den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit.
  • Papier statt Plastik. Legen Sie ihr Sammelgefäß in der Küche mit Zeitungspapier oder mit Papiertüten aus. Gerade im Sommer verhindern sie so, dass die Abfälle ins „Schwitzen“ geraten und unangenehm riechen.

Doch nicht nur deshalb hat Plastik nichts im Biomüll zu suchen. Plastiktüten verrotten nicht und können auch nicht vollständig aus dem fertigen Kompost entfernt werden. Die Tüten zerreißen bei der Kompostierung und werden beim Umschichten zu kleinen Plastikfetzen, die den Kompost verunreinigen. Enthält der Kompost kleinste Plastikteilchen, so gelangen diese auf unsere Äcker oder in unsere Gärten. Dort werden sie weiter zerrieben, es entsteht Mikroplastik, das in unsere Nahrungskette gelangt. Die Auswirkungen von Mikroplastik in der Umwelt und auf die Gesundheit sind noch weitgehend unbekannt.

Mehr zum Thema „Kein Plastik in die Biotonne“ und praktische Tipps rund um die Biotonne finden Sie auch unter www.wirfuerbio.de/kavg-mloder bei der KAVG unter der Service-Nummer 0571 6456 6277.

Sammeltüten, die als kompostierbar gekennzeichnet sind oder aus Bio-Kunststoff bestehen, sind keine Alternative für den Biomüll. Denn die kompostierbaren Plastik-Tüten zersetzen sich oft nicht in der angegebenen Zeit im Kompostwerk und können von den normalen Plastiktüten nicht unterschieden werden, sodass sie als Fremdstoffe aufwändig entfernt werden müssen. Selbiges gilt für Einweg-Geschirr und Verpackungen aus sogenanntem kompostierbarem „Bio“-Plastik.

Verpackungen oder auch Bioabfallsammeltüten aus „Bio“-Plastik sollten deshalb auf keinen Fall in die Biotonne oder auf den Kompost gegeben werden.

Noch Fragen?

Umweltberatung der Verbraucherzentrale, Portastr. 9, 32423 Minden, Tel.: (0571) 386379-05

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Praktisch und preiswert: Leitungswasser gibt´s frisch frei Haus

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Frau hält ein Glas Wasser
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Es hat keine Lieferzeit und ist unschlagbar günstig. „Leitungswasser ist im Preis nicht zu toppen – fünf Liter gibt es schon für einen einzelnen Cent“, sagt die Leiterin der Beratungsstelle Detmold.
Trotzdem schleppen viele Menschen in Deutschland Tag für Tag Wasser nach Hause, meistens in Einwegplastikflaschen. Günstiges Flaschenwasser kostet etwa 13 Cent pro Liter – und ist damit ein Vielfaches teurer als das Wasser aus der Leitung. Manche Premium-Marken versprechen besondere Qualität, preisen ihr Wasser aus entlegenen Regionen der Welt an und verlangen schon mal 70 Cent und mehr pro Liter. Lohnt sich das?.

„Wir empfehlen Wasser aus der Leitung zu trinken“, sagt Beratungsstellenleiterin Brigitte Dörhöfer. Das spart Nerven, Zeit und Geld und ist auch besser für die Umwelt – denn Wasser aus der Leitung kommt unverpackt. Die Umweltberatung gibt folgende Tipps:

  • Mineralien gibt´s auch aus der Leitung: Anders als der Name erwarten lässt, muss Mineralwasser keinen Mindestgehalt an Mineralstoffen haben. Vergleiche zeigen, dass einige Mineralwässer sogar weniger Mineralstoffe liefern als das Leitungswasser an vielen Orten. Der Gehalt an Mineralien ist abhängig davon, wo das Wasser gewonnen wird. Für Mineralwasser gilt: es stammt aus unterirdischen Wasservorkommen, muss natürlichen Ursprungs sein und direkt an der Quelle abgefüllt werden. Die Brunnenbetriebe dürfen es praktisch nicht mehr aufbereiten. Erlaubt ist nur, einige Stoffe wie Eisen zu entfernen oder Kohlensäure zusetzen. „Was Mineralwasser an Mineralien liefern kann kann, kann Leitungswasser in den meisten Regionen in Deutschland auch“, sagt die Beratungsstellenleiterin Dörhöfer. Wer sich ausgewogen ernährt, deckt seinen Mineralienbedarf ohnehin über das Essen ab. Auskunft über den Mineralgehalt des Leitungswassers geben die örtlichen Wasserversorger.
  • Leitungswasser wird gut geprüft: Für Wasser aus der Leitung gelten mehr Vorschriften als für Mineralwasser, etwa was Rückstände von Pestiziden oder Uran betrifft. Die Trinkwasserverordnung legt strenge Kriterien an und die Qualität des Leitungswassers wird in Deutschland gut überwacht. Für Mineral- und Leitungswasser gilt gleichermaßen: sie dürfen keine Krankheitserreger, Spuren von Schwermetallen oder andere gesundheitsschädigende Stoffe enthalten.
  • Leicht sparen statt schwer schleppen: Jeder Mensch in Deutschland kauft laut Statistik rund 150 Liter Mineral- oder Heilwasser. Das macht bei 13 Cent pro Liter im Jahr rund 20 Euro, für ein teureres Wasser sind es rund 105 Euro. Der Aufwand für die Zeit zum Einkaufen, die Transportkosten für den Weg nach Hause und die Abgabe des Leergutes sind hier nicht mitgerechnet. 150 Liter Leitungswasser dagegen kosten durchschnittlich 30 Cent im Jahr! Für eine Familie kommt da schon einiges an Ersparnissen zusammen.
  • Und unterwegs? Wasser to go muss nicht aus der Einwegflasche kommen. Eine eigene Flasche lässt sich an Trinkbrunnen oder auch an sogenannten Refillstationen. auffüllen. Restaurants, Läden oder Einrichtungen, die kostenlos Wasser abfüllen, sind an Aufkleber mit einem blauen Tropfen-Symbol zu erkennen. Auch die Beratungsstelle in Detmold, Lemgoer Str.5, 32756 Detmold lädt zum kostenlosen Nachfüllen ein. Unter www.refill-deutschland.de gibt es eine Übersicht für ganz Deutschland.

Mehr zum Thema TrinkWasser finden Sie unter www.verbraucherzentrale.nrw/leitungswasser. Hier gibt es Tipps zur Gesundheit und Rezepte, um Leitungswasser geschmacklich aufzupeppen.

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