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So schützen Sie sich wirksam gegen Einbruch – die wichtigsten Maßnahmen!

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Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Dabei sind die seelischen Belastungen oftmals schlimmer als der Verlust von Wertgegenständen. Schon der Gedanke, dass jemand fremder in den eigenen vier Wänden war, lässt bei vielen die Gänsehaut aufsteigen. In einigen Fällen kann ein Einbruch auch schwerwiegende psychische Folgen hervorrufen. Laut Polizei, ist ein Anstieg um fast 10% zu verzeichnen. In Deutschland kommt es alle 3 Minuten zu einem Einbruch bzw. zu einem Einbruchsversuch. Einbrecher benötigen in der Regel nur wenige Minuten und kennen die Verstecke von Bargeld oder sonstigen wertvollen Gegenständen erfahrungsgemäß sehr genau. Die Aufklärungsquote ist jedoch sehr niedrig und bevor die Haus- oder Wohnungseigentümer den Diebstahl bemerken, sind die Übeltäter schon längst über alle Berge.

Einbruchsschutz hilf und schreckt ab

Die Täter suchen sich die Objekte sehr genau und gut aus. Besonders ungesicherte Häuser oder Wohnungen werden häufig von Einbrechern heimgesucht. Kein Wunder, denn es muss schnell und unkompliziert gehen. Viele werden sich jetzt bestimmt die Frage stellen, wie die eigenen vier Wände zuverlässig und ausreichend geschützt werden können? Den Einbrechern ist es auch gar nicht so wichtig, viel Bargeld oder Schmuck zu finden, denn meistens handelt es sich um professionelle Banden, welche täglich mehrere Einbrüche verüben und somit es die Summe der Diebesbeute ausmacht.

Wie bereits erwähnt, ist der Verlust von Schmuck (sofern es sich nicht um ein Familienerbstück handelt) oder Bargeld nicht ganz so schmerzhaft. Vielmehr schockt die Tatsache, dass sich vollkommen fremde Personen in den intimsten Räumlichkeiten umgesehen haben und die Fächer und Schrankladen durchwühlt haben.

Fenster - © Pixabay

Wie können Sie sich nun schützen?

Mit bereits einfachen Mitteln ist es möglich, das Eigenheim oder die Wohnung für Einbrecher uninteressant zu machen. Einbrecher suchen sich den einfachsten Weg in ein Haus oder in eine Wohnung. Diesen finden sie über die Eingangs- oder Terrassentüre. Auch Fenster im Erdgeschoss werden sehr gerne als unbefugte Eintrittsstelle genutzt. Mit einem Einbruchsschutz für Fenster oder Einbruchschutz für Außentüren sind Sie in den meisten Fällen sehr gut abgesichert.

Alarmanlage oder Sicherheitsschloss?

Viele werden jetzt auch denken, dass Einbrüche überwiegend in Eigenheimen und in den Nachtstunden stattfinden. Laut zahlreichen Statistiken der Polizei, stimmt diese Aussage jedoch nicht. Auch in Wohnungen und sind vermehrt Einbrüche festzustellen. Zudem kommen die ungebetenen Gäste natürlich nicht nur wenn es draußen dunkel ist. Die Banden kundschaften das Objekt der Begierde sehr genau aus und wissen ganz genau, wann und auch wie lange niemand zu Hause ist. Diesen Moment nutzen Einbrecher aus und schlagen in Windeseile zu. So schnell wie sie in das Haus oder in die Wohnung gelangen, so schnell sind sie auch wieder weg.

Einbruchsschutz Rollläden

Wie bereits angesprochen, kommen Einbrecher auch immer häufiger über Fenster. Einen sehr zuverlässigen Schutz bieten Rollläden. Spezielle Modelle sind sogar mit einem Einbruchsschutz ausgestattet und es ist nahezu unmöglich, diese unbemerkt oder einfach in die Höhe zu schieben bzw. aufzumachen. Ein Außenrollo an sich macht es den Einbrecherbanden zumeist auch bereit sehr schwer in das Innere zu gelangen und somit sind diese auch eher abschreckend.

Alarmanlagen

Einer der besten Sicherheitsvorkehrungen ist noch immer die Alarmanlage. Es gibt mittlerweile unzählige Modelle und bereits für den kleinen Geldbeutel sollte eine Alarmanlage zu finden sein. Mit einem solchen Einbruchsschutz können Sie alle Türen, Fenster und Garagentore absichern. Sobald jemand versucht sich Zutritt zu verschaffen, schlägt die Alarmanlage unüberhörbar an. Einige solcher Modelle informieren auch ganz automatisch die Polizei.

Schutzbeschläge und andere Sicherheitsvorkehrungen

Besonders bei älteren Häusern sind die Eingangstüren noch sehr unsicher und auch instabil. Mit einer einfachen Hebelwirkung und dem nötigen Werkzeugen ist es möglich, die Türe aus den Angeln zu heben. Solche Türen sollten auf alle Fälle mit einem Sicherheitsbeschlag ausgestattet werden. Selbstverständlich gibt es auch noch weitere Schutzvorkehrungen die am Haus oder an der Wohnung getroffen werden können.

Komplettes Grundstück absichern

Viele Haus- oder Wohnungsbesitzer fürchten sich, Opfer eines Einbruches zu werden. Deshalb sichern viele auch das komplette Grundstück mit den modernsten Sicherheitsmechanismen und hochwertigen Einbruchsvorkehrungen ab. Sei es mittels einer abschreckenden Videoüberwachung, einer modernen Alarmanlage und zahlreichen weiteren Schutzvorkehrungen, die Möglichkeiten sind schier unendlich. Wer sich also zuverlässig schützen möchte, der kommt um solche Sicherheitsvorkehrungen in der heutigen Zeit leider nicht herum.

Eingeschlagene Fensterscheiben

Bei dieser Gelegenheit sollte jedoch auch gleich mit einem Mythos aufgeräumt werden – Einbrecher schlagen Fensterscheiben ein. Vor vielen Jahren geschah dies sicherlich noch, doch mittlerweile sind die Fenster nicht mehr mit einer Einfachverglasung ausgestattet und ein Einschlagen ist nur sehr schwer möglich. Urlaubszeit bedeutet ebenfalls Einbruchszeit. Damit Einbrecher nicht auf Ihre Wohnung oder Ihr Haus aufmerksam werden, sollten Sie einen guten Freund oder Nachbar damit beauftragen, täglich den Briefkasten zu entleeren.

Erdgeschoßwohnungen

Eine relativ einfache und leichte Einstiegsmöglickeit bieten Wohnungen im Erdgeschoß. Wenn auch Ihre Wohnung sich hier befindet, sollten Sie rasch handeln. Welche Möglichkeiten und Varianten bei Ihnen zur Auswahl stehen, sollten Sie einen Fachmann bzw. einen Experten fragen.

Person vor der Tür - © Pixabay

Ein Einbruchsschutz hilft und beruhigt

Zusammengefasst bleibt nur noch zu sagen, dass ungesicherte Wohnungen, Häuser oder Grundstücke für Einbrecher eine leichte Beute darstellen. Mit einem Einbruchsschutz Grundstücke, Alarmanlagen und sonstigen Sicherheitsvorkehrungen können Sie sehr zuverlässig Ihr Hab und Gut schützen. Bereits eine einfaches Sicherheitsschloss oder ein Sicherheitszylinder machen es den Einbrechern sehr schwer, Zutritt in Ihre Räumlichkeiten zu verschaffen.

Sollten Sie sich für eine Alarmanlage oder eine andere Sicherheitsvorkehrung entscheiden, sollten Sie mit der Anbringung und Montage eine Sicherheitsfirma beauftragen. Bereits für Euro 100,00 erhalten Sie eine Funkalarmanlage und können somit einen ersten wesentlichen Schritt zur Eigenheimabsicherung beitragen. Mit zusätzlichen Vorkehrungen, wie etwa einem Einbruchsschutz Fenster oder Einbruchsschutz Garagentor, machen Sie Ihr Eigenheim für Einbrecher uninteressant. Es ist sicherlich ein überaus beruhigendes Gefühl wenn Sie Verreisen oder bei der Arbeit sind, dass Ihre Wertgegenstände sicher in den eigenen vier Wänden sind.

Die Statistiken lassen keinen Zweifel, ungesicherte Wohnungen oder Häuser werden häufiger als Ziel bei Einbrechern ausgewählt als abgesicherte Objekte. Egal, ob eine Eingangstüre, Terrassen- oder Balkontüre, Garagentore oder Kellerfenster, ohne Sicherheitsschutz sind sie den Einbrechern zumeist hilflos ausgeliefert.

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Alles Plastik, oder was? – Neue Beratung zu Schadstoffen ist online

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Schwimmflügel, Wasserbälle und Planschbecken. Kunststofftrinkflaschen, Camping- und Wegwerfgeschirr. Chemische UV-Filter in der Sonnencreme: Solche Sommer-Utensilien bestehen oft aus Plastik, Aluminium, Bambus und verschiedenen Chemikalien. „Inwiefern die Stoffe in den Freizeitprodukten schädlich sind und welche Alternativen es dazu gibt, das sind Fragen, die vielen Nutzern nicht nur zur Sommerzeit unter den Nägeln brennen. Wir haben vielfach die passenden Informationen und Hinweise zur Handhabung dazu“, weist Umweltberaterin Cornelia Franke-Röthemeyer auf das neue Beratungsangebot der Verbraucherzentrale NRW zu Schadstoffen im Internet hin. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe können Ratsuchende Fragen stellen nach Schadstoffen im Haus, in Möbeln, Kosmetika, Kleidung, Spielzeug Küchenutensilien oder Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Beantwortung wird nicht lange auf sich warten lassen und ist nicht nur für Fragensteller, sondern auch für alle Interessenten ohne Namensangabe sichtbar. „Im Laufe der Zeit soll sich so eine wachsende digitale Frage-Antwort-Plattform mit Informationen und praktischen Ratschlägen zu
Schadstoffen aus allen Bereichen des täglichen Lebens entwickeln“, erläutert die Verbraucherzentrale NRW ihr Angebot. Daraus eine erste Kostprobe zu Wissenswertem rund um Sommerutensilien:

  • Weichmacher in Wasserspielzeug? Planschbecken, Wasserbälle und Badetiere zum Aufblasen sind hergestellt aus elastischem PVC (Polyvinylchlorid), manchmal erkennbar am Recycling-Code 03. Dieses Plastikmaterial setzt Weichmacher frei und enthält oft auch weitere Schadstoffe. Unbedenklicher und langlebiger als ein aufblasbares Planschbecken ist eine Wasser- und Sandmuschel aus hartem Kunststoff. Für Schwimmanfänger und Wasserspaßratten sind flexible Schwimmnudeln aus Polyethylenschaum eine umweltfreundlichere Alternative.
  • Eisdosen wiederverwertbar? Leere Plastikdosen für industriell hergestelltes Eis eignen sich nicht zur Aufbewahrung anderer Lebensmittel. Die Kunststoffboxen mit dem gefrorenen Genuss sind nur für einmaligen Gebrauch gedacht. Wer in eine solche Dose etwa heiße und fetthaltige Suppe füllt, der riskiert, dass sich Chemikalien aus der Dose herauslösen und ins Lebensmittel
    übergehen.
  • Campinggeschirr aus Aluminium? Eine zu hohe Dosis des überall auffindbaren Leichtmetalls über Essen und Getränke zu sich zu nehmen ist gesundheitsschädlich. Töpfe, Pfannen, Schüsseln und Essgeschirr für die Outdoor-Verköstigung können den giftigen Gehalt des Aluminiums an die Speisen abgeben, besonders wenn Salziges oder Saures in den Topf und auf den Teller kommen. Daher sind leichte Edelstahl-Campingtöpfe die unbedenklichere Wahl für unterwegs.
  • Bambusgeschirr statt Plastik fürs Picknick? Von wegen Öko: Bambusgeschirr besteht neben Bambusmehl zu einem großen Teil aus Kunststoffen. Häufig findet sich ein zu hoher Gehalt an Melamin und Formaldehyd in Bechern, Tellern und Co. Wiederverwendbares Geschirr aus PE (Polyethylen) oder PP (Polypropylen) ist unschädlicher, ebenfalls leicht und unzerbrechlich. Porzellan zum Picknick wäre ebenfalls eine prima nachhaltige Alternative.
  • Schadstofffreie Trinkflaschen? Varianten aus Edelstahl und Glas sind die Favoriten, bei denen die Chemie zur Getränkeaufbewahrung stimmt. Edelstahlflaschen gibt es häufig auch mit Thermoausstattung, so dass im Sommer die Getränke schön kühl bleiben. Bei Kunststoffflaschen ist am ehesten noch Polypropylen empfehlenswert. Trinkflaschen aus Polycarbonat sind hingegen keine gute Wahl: Sie können gesundheitsschädliche Bisphenole freisetzen.
  • Störfaktoren in Sonnencremes? Einige chemische Lichtschutzfilter in Sonnencremes stehen im Verdacht den Hormonhaushalt zu schädigen. In zertifizierter Naturkosmetik ist die Verwendung dieser Stoffe verboten. Dort werden ausschließlich mineralische Filter gegen die UV-Strahlung eingesetzt. Diese dürfen auch als winzige Nanoteilchen verwendet werden, die eventuell eine vorgeschädigte Haut durchdringen könnten. Die winzigen Pigmentteilchen sind unter dem Begriff „nano“ bei den Inhaltsstoffen zu finden.

Rat und Infos zu Schadstoffen im Haushalt gibt’s auch bei der Umweltberatung in Minden, Telefon: 0571/386 379 05. Kontakt online unter www.verbraucherzentrale.nrw/umweltberatung.

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DEKRA: Strikte Mülltrennung bei Lithium-Batterien erforderlich – Zeitbomben im Recyclinghof

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DEKRA warnt vor Brandgefahren durch unsachgemäß entsorgte Lithium Batterien. Schätzungsweise wöchentlich kommt es aus diesem Grund in Recycling-Unternehmen zu Bränden, beobachten DEKRA Experten. Einzige Lösung: strikte Mülltrennung durch die Verbraucher sowie wirksame Kontrollen.

Immer mehr Lithium-Batterien landen offenbar unkontrolliert im Restmüll sowie im Elektro- und Metallschrott, erkennen DEKRA Experten bei Audits. Schon einfache mechanische Beschädigungen am Schutzmantel der LI-Batterie durch Fallenlassen oder Verbiegen können zum Kurzschluss des Akkus führen. Durch Selbstzündung entstehen Metallbrände mit Temperaturen von 1.000 °C bis 2.000 °C. In Recyclingbetrieben verbrennen in der Folge Müllberge unkontrolliert und können Giftstoffe verbreiten.

„Akkus werden häufig von den Verbrauchern nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vom übrigen Müll getrennt“, sagt Andreas Biermann, Entsorgungsexperte bei DEKRA Certification. „In vielen Wertstoffhöfen wird zudem der Schrott bei der Anlieferung nicht sorgfältig kontrolliert.“ Ein weiteres Problem ist die Bauart vieler Elektrogeräte mit eingekapselten Batterien, die oft nur vom Fachmann ausgebaut werden können.

Für den Transport und die Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien gelten umfangreiche Vorschriften und Sicherungsmaßnahmen. Sind aber die LI Batterien unerkannt im Müll und kommen so zum Recyclingunternehmen, laufen diese Regelungen ins Leere. DEKRA Experten fordern deshalb Maßnahmen, die schon zu Beginn der Entsorgungskette greifen: vor allem verstärkte Aufklärung der Verbraucher sowie wirksamere Kontrollen bei den Annahmestellen und Wertstoffhöfen.

Über DEKRA

Seit mehr als 90 Jahren arbeitet DEKRA für die Sicherheit: Aus dem 1925 in Berlin gegründeten Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein e.V. ist eine der weltweit führenden Expertenorganisationen geworden. Die DEKRA SE ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des DEKRA e.V. und steuert das operative Geschäft des Konzerns. Im Jahr 2018 hat DEKRA einen Umsatz von mehr als 3,3 Milliarden Euro erzielt. Mehr als 45.000 Mitarbeiter sind in rund 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten im Einsatz. Mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen arbeiten sie für die Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Das Portfolio reicht von Fahrzeugprüfungen und Gutachten über Schadenregulierung, Industrie- und Bauprüfung, Sicherheitsberatung sowie die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen bis zu Schulungsangeboten und Zeitarbeit. Die Vision bis zum 100. Geburtstag im Jahr 2025 lautet: DEKRA wird der globale Partner für eine sichere Welt.

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Lass die Sonne draußen – Tipps gegen Hitze im Haus

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Schon nach wenigen Tagen Sommerhitze kann das eigene Zuhause von der Wohlfühloase zu einem überhitzten Ort werden, um den man lieber einen großen Bogen macht. Hat sich Dauerhitze einmal eingenistet, stresst sie auch ansonsten gesunde Körper und verhindert erholsamen Schlaf. Gesundheitlich vorbelastete Menschen leiden ohnehin unter den zu hohen Temperaturen. „Das wichtigste Ziel im Umgang mit der Hitze lautet: Gar nicht erst herein lassen“, erklärt deshalb Michaela Prelle, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale NRW. Dazu und zum anderweitigen Umgang mit den heißen Temperaturen hat sie ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Sonne aussperren: Die Fenster sind häufig die Einfallstore für Hitze. Zu empfehlen sind deshalb außen montierte Schattenspender wie Rollladen, Jalousien oder Markisen. Können die Fenster nur von innen verdunkelt werden, sollten helle oder reflektierende Materialien genutzt werden. Sonnenschutzfolie, die auf die Scheiben geklebt wird, hilft ebenfalls, lässt allerdings auch an trüben Tagen weniger Licht herein. Diesen Nachteil umgeht Sonnenschutzverglasung, die Hitze aussperrt, Licht aber nicht. Sie empfiehlt sich zum Beispiel bei großen Südfenstern, die nicht von außen verschattet werden können.
  • Nachts lang lüften, tagsüber kurz: Bei anhaltender Hitze kann es sich lohnen, einen Wecker zu stellen, um früh am Morgen Kühle und Frischluft in die Wohnung zu bekommen. Diese Abkühlung darf auch nicht zu kurz ausfallen, weil Möbel und Wände Wärme speichern. Kühlen sie während des Lüftens nicht ab, heizen sie ihrerseits später den Raum wieder auf. Soll tagsüber während der heißen Stunden frische Luft herein, sollten die Fenster nur kurz offen bleiben.
  • Luft in Bewegung setzen: Luftbewegung lindert das Hitzegefühl. Ein Ventilator kann deshalb schon einen großen Unterschied machen, ganz ohne aktive Kühlung. Wer aber zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht auf Klimatisierung verzichten kann, sollte effiziente Klimageräte nutzen. Das sind Split-Geräte, bei denen der Wärmetauscher außen angebracht wird. Sie sparen gegenüber Kompaktmodellen deutlich Energie.
  • Nicht ungewollt heizen: Ein zweiter Kühlschrank mit kalten Getränken scheint gerade im Sommer reizvoll. Doch die Wärme, die er seinem Inhalt entzieht, landet direkt in dem Raum, in dem er steht. Nicht nur aus Stromspargründen ist deshalb hiervon abzuraten. Weitere ungewollte Heizeffekte können Heizungsrohre verursachen: Fließt in ihnen warmes Wasser, heben sie die Raumtemperatur. Deshalb ist die Heizung auf Sommerbetrieb umzustellen.
  • Langfristig mit Dämmung abhelfen: Wärmedämmung am Haus ist bekannt dafür, Heizwärme drinnen zu halten. Sie funktioniert aber auch andersherum: Die Extra-Schicht an der Fassade oder unterm Dach hält auch Hitze länger draußen. Gerade in Räumen unter dem Dach kann das zu großen Verbesserungen führen. Auch eine Dachbegrünung kann entsprechende Effekte haben.

Wie Wärme immer auf der richtigen Seite der Wände bleibt, zeigt die Verbraucherzentrale NRW bei der Energieberatung zu Hause oder in der Beratungsstelle. Anmeldungen sind möglich unter 0571 / 38637906 sowie unter Tel. 0211 / 33 996 555.
www.verbraucherzentrale.nrw/hitzeschutz

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