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Hohe Handyrechnungen umschiffen – Sparsam telefonieren und surfen an Bord

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Kreuzfahrtschiff - © Pixabay
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Das Handy reist mit auf dem Kreuzfahrtschiff: Auch auf See wollen Passagiere ihren Lieben daheim von ihren Eindrücken berichten und Urlaubsfotos schicken. Was viele nicht wissen oder missachten:Telefonieren und Surfen an Bord kann enorm ins Geld gehen. „Wer sich über seinen Handy- oder Tablet-Gebrauch während einer Schiffsreise keine Gedanken macht und unterwegs munter drauflos telefoniert und Nachrichten verschickt, den erwartet nach seiner Rückkehr eine horrend hohe Handy-Rechnung von bis zu mehreren hundert Euro“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Ohne Beachtung der folgenden Hinweise sollten Schiffsreisende und Kreuzfahrtpassiere am besten nicht an Bord gehen:

  • Mobilfunknutzung auf dem Meer: Zu Wasser sind die Mobilfunkstationen an Land nicht erreichbar. Damit der Kontakt zur Außenwelt nicht abbricht, unterhalten Reedereien auf ihren Kreuzfahrtschiffen und Fähren eigene Mobilfunknetze und verlangen für diesen Service happige Entgelte. Eine Verbindung in die weltweiten Telefon- und Datennetze stellen die Schiffe per Satellit her. Dazu haben die Schifffahrtsunternehmen Verträge mit den Betreibern von Satellitennetzen geschlossen, die auf Grundlage weiterer Vereinbarungen eine Verbindung mit der terrestrischen Basisstation von Mobilfunkanbietern herstellen. Diese Verkettung macht es möglich, dass Passagiere auf See per Handy oder Smartphone telefonieren, SMS-Nachrichten senden oder empfangen und im Internet surfen können.
  • Keine EU-Roaming-Regeln auf See: Die Vorgaben der Europäischen Union, die inzwischen preisgünstiges Telefonieren und Surfen im EU-Ausland ermöglichen, gelten nur an Land. Viele Handy-Kunden wissen daher nicht, dass auf See besondere Tarife gelten. Die Preisgestaltung für Netzentgelte und die Tarife für Minuten, SMS und Megabytes unterliegen unterwegs auf Schiffen keinen Beschränkungen: Tarife der Mobilfunkanbieter für Telefonate nach Deutschland schwanken zwischen drei und sieben Euro für eine Gesprächsminute. Ein Megabyte (MB) Datenvolumen für Urlaubsfilme und -fotos kann bis zu 30 Euro kosten. Auch die weltweite Trennung der Datenverbindung ab 59,50 Euro gilt zu Wasser meist nicht. Um sich vor Schockrechnungen zu schützen, sollten sich Schiffspassagiere vor Antritt der Reise bei ihrem Provider, dem Schifffahrtunternehmen sowie in ihren Reiseunterlagen über die Angebote und Konditionen der Telefonund Internetnutzung an Bord informieren und diese miteinander vergleichen. Unter Umständen kann sich die Buchung von speziell geschnürten Telefon- und Surfpaketen der Reedereien lohnen.
  • Kosten auch bei Handy-Abschaltung: Wer Handy, Smartphone und Tablet an Bord abschaltet, nicht aktiv telefoniert und seinen mobilen Datendienst samt Roamingfunktion ausschaltet, kann sich dennoch vor ungewollten Aufwendungen nicht schützen. Ankommende Telefonate etwa – auch wenn sie auf der Mailbox landen – verursachen im Schiffsverkehr Kosten. Um auf Nummer sicher zu gehen, schaltet man seine Mailbox am besten vor der Kreuzfahrt oder Schiffsreise ab. Wer nicht telefonieren, aber dennoch surfen möchte, kann auf seinem Gerät den Flugmodus aktivieren und das WLAN separat einschalten oder die SIM-Karte gleich zu Hause lassen und am Urlaubsort eine günstige Prepaid-Karte kaufen. Um zu verhindern, dass sich das Handy unterwegs ungewollt in irgendwelche Netze einbucht, muss die Funktion „automatische Netzwahl“ in den Einstellungen des Telefons abgeschaltet werden. Denn selbst beim Landgang in der Nähe des Hafens kann es sein, dass sich abgeschaltete Mobilgeräte in Nähe zum Hafen in das Bordnetz des Schiffes einwählen und die hergestellte Verbindung über den teuren Satellit den Gebührenzähler ans Rattern bringen.

Ausführliche Informationen und Tipps rund ums Handy an Bord hält die Verbraucherzentrale NRW im Internet bereit unter www.verbraucherzentrale.nrw/handy-an-bord. Mobilfunkrechnungen mit hohen Roamingkosten können mit Hilfe einer örtlichen Rechtsberatung der Verbraucherzentrale NRW , Beratungsstelle Detmold, Lemgoer Str.5, 32756 Detmold geprüft und reklamiert werden. Kontakt und Kosten ebenfalls online unter www.verbraucherzentrale.nrw/beratung-vor-ort.

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Verhüllende Kostüme, Maskierungen am Steuer & übermäßiger Alkoholkonsum: Das ist beim Karneval 2019 zu vermeiden!

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Karneval - © Pixabay
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Helau und Alaaf! Bald ist es wieder so weit, und die Deutschen feiern ausgelassen in ihren buntesten Kostümierungen den Karneval. Am 28. Februar 2019 wird dieser mit der Weiberfastnacht eingeläutet und dauert offiziell etwa eine Woche bis zur Fastnacht am 5. März. Einige Karnevalstraditionen scheinen in dieser Zeit jegliche Vorschriften außer Kraft zu setzen, wie zum Beispiel das Vermummungsverbot, welches in Deutschland normalerweise bei öffentlichen Veranstaltungen oder hinterm Steuer gilt. Doch vor allem beim Autofahren können weiterhin strenge Sanktionen drohen, weshalb auch an den „tollen Tagen“ sowohl bei der Kostümierung als auch beim Alkoholkonsum besondere Vorsicht geboten ist.

Verhüllende Kostüme – Gilt ein Vermummungsverbot an Karneval?

Zu den beliebtesten Kostümen der Deutschen gehören immer noch die Klassiker Pirat und Batman. Aber auch Masken von Politikern, wie Donald Trump und Angela Merkel, sind in der Faschingszeit häufig zu sehen. Derlei Kostümierungen haben jedoch ein großes Problem gemeinsam: Sie verhüllen nahezu vollständig das Gesicht, obwohl in Deutschland grundsätzlich ein Vermummungsverbot bei öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel existiert. Das Gesetz hierzu ist im Versammlungsgesetz (VersG) zu finden und soll die einwandfreie Identifikation von Personen ermöglichen.

Da der Karneval jedoch zu den hergebrachten Volksfesten im Sinne von § 17 VersG gilt, ist den zuständigen Behörden hier eine Ausnahme gestattet. Das bedeutet, dass auch bei öffentlichen Karnevalsumzügen vermummende Kostümierungen erlaubt sind. Erst bei Polizeikontrollen ist die Maskierung zum Nachweis der Identität abzulegen.

Maskiert hinterm Steuer – Teure Bußgelder sind die Folge

Autofahrer haben stets dafür Sorge zu tragen, dass ihre Sicht sowie ihr Gehör im Straßenverkehr in keiner Weise beeinträchtigt werden. Wer sich dennoch maskiert hinters Steuer setzt und aufgrund der eingeschränkten Sicht, etwa durch eine Augenklappe, einen Unfall baut, muss mit einigen Konsequenzen rechnen. Mehrere Hundert Euro Bußgeld, ein bis zwei Punkte in Flensburg sowie einen Monat Fahrverbot können die Folge sein – je nachdem, ob mit dem Unfall eine Sachbeschädigung oder sogar eine Gefährdung von Personen einhergeht.

Auch die Kfz-Versicherungen ziehen nach einer maskierten Autofahrt Konsequenzen. So haben sie das Recht, aufgrund von groben fahrlässigen Handelns die Kaskoleistungen bei einem Unfall zu verweigern. Außerdem kann ein Blitzerfoto eines vermummten Fahrers zum Beispiel zu einer Fahrtenbuchauflage führen.

Alkoholkonsum beim Karneval – Das Auto sollte stehen bleiben

Es ist kein Geheimnis, dass während der „tollen Tage“ ausgelassen gefeiert und dabei eine Menge Alkohol konsumiert wird. Aus diesem Grund sollte jedoch unbedingt das Auto stehen gelassen werden, denn Alkoholfahrten werden auch in der Faschingszeit teuer geahndet. Bereits 0,5 Promille im Blut führen zu einem Bußgeld zwischen 500 und 1.500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot für ein bis drei Monate. Ab 1,1 Promille wird die Fahrerlaubnis gänzlich entzogen sowie eine Geld- oder Freiheitsstrafe angesetzt.

Feierlustige und Kostümierte sollten daher unbedingt die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, um von A nach B zu kommen und mögliche Verstöße und Bußgelder – sei es durch die Maskierung oder Alkohol am Steuer – zu vermeiden.

Welche weiteren Karnevalstraditionen Bußgelder nach sich ziehen können, wie zum Beispiel das Abschneiden der Krawatten im Rheinland, finden Interessierte unter https://www.bussgeldkatalog.org/karneval/.

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Bei Schadensvorsorge aufs richtige Pferd setzen – Haftpflichtversicherung für Haustiere

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„Der will doch nur spielen!“ – Und ehe sich der Halter versieht, hat Charly zugebissen: Wer haftet dann für die zerrissene Hose und die Bisswunde am Bein? „Es kommt darauf an, um was für ein Tier es sich handelt. Wer einen Hund hat, Pferde oder exotische Tiere hält, braucht eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung. Die private Haftpflicht kommt nur für Schäden auf, die Kleintiere anrichten – etwa Katzen, Kaninchen und Kanarienvögel“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Wichtig ist, parallel zur Anschaffung eines Haustiers zu prüfen, welche Versicherung für angerichtete Schäden des zusätzlichen Hausgenossen aufkommt. Die Verbraucherzentrale NRW macht klar, in welchen Fällen eine Haftpflichtversicherung für Tiere einspringt und wann hingegen die private Haftpflichtpolice tierische Schäden ausgleicht:

  • Extra-Haftpflichtversicherung für „große“ Tiere: Verletzen Hunde oder Pferde eine unbeteiligte Person oder verursachen Sach- und Vermögensschäden, haftet der Halter in unbegrenzter Höhe – ganz gleich, ob ihn ein Verschulden trifft oder nicht. Die Privathaftpflicht greift hier nicht: Darin sind größere und wildere Tiere – wie Hund, Ziege oder Pferd – oder exotische Exemplare – etwa Papageien, Eidechsen oder Schlangen – nicht mitversichert. Halter von solchen besonderen Exemplaren brauchen auch eine gesonderte Haftpflichtversicherung zum Schutz bei unabsehbaren Schäden. In einigen Bundesländern – Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen – ist die Tierhalterhaftpflicht für Hunde mittlerweile Pflicht. In Nordrhein-Westfalen muss nur für große Hunde ab 40 Zentimeter Widerristhöhe oder einem Gewicht von 20 Kilogramm eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Eine Pferdehaftpflichtversicherung für Halter ist hingegen bislang in keinem Bundesland verbindlich.
  • Private Haftpflichtversicherung gilt auch für Kleintiere: Zahme Haustiere und kleine tierische Hausgenossen schlüpfen mit unter den Schutzschirm der privaten Haftpflichtversicherung, die jeder Haushalt abgeschlossen haben sollte. Dazu zählen Katzen, Kaninchen, Hamster, Vögel und sogar Bienen. Versichert sind in der Regel Tierhalter und Tierhüter gleichermaßen.
  • Kosten: Eine Hundehaftpflichtpolice gibt‘s schon ab circa 50 Euro im Jahr. Für einen soliden Pferdehaftpflichtschutz müssen Halter jährlich 100 Euro oder mehr berappen. Bei der privaten Haftpflichtversicherung hilft nur ein Vergleich von Umfang und Preis von mehreren Angeboten unterschiedlicher Versicherungsunternehmen. Achtung: Die Versicherungssumme sollte fünf Millionen Euro nicht unterschreiten.
  • Wichtige Prüfkriterien bei Policen: Unabdingbar vor einem Abschluss ist immer der genaue Blick der Halter in den vorliegenden Vertrag mit den darin aufgeführten Versicherungsbedingungen. Wichtige Aspekte beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sind etwa vom Tier verursachte Schäden in einer Mietwohnung, Absicherung beim Verstoß gegen Halterpflichten, etwa wenn ein nicht an der Leine geführter Hund ein Missgeschick anrichtet, unkontrolliertes Decken von Hündinnen oder die Absicherung bei einem Auslandsaufenthalt. Auch bei der Police für Pferdehalter sollten der Verstoß von Halterpflichten, der Schutz für Pferdehüter, die Regulierung von Flur- und Deckschäden sowie eine Mitversicherung von Dritten, falls sie das versicherte Pferd führen oder reiten, im Vertrag enthalten sein. Denn überlässt ein Halter einer anderen Person sein Pferd, haftet der Besitzer, wenn das Tier zum Beispiel einen Passanten verletzt.

Rat und Hilfe, wann eine Haftpflichtversicherung bei Tierhaltung sinnvoll ist, bieten die Versicherungsberater der Verbraucherzentrale NRW in Detmold, Lemgoer Str.5, 32756 Detmold nach Terminvereinbarung unter Telefonnummer 05231 70159-01 www.verbraucherzentrale.nrw/versicherungsberatung. Per Verbrauchertelefon geht’s auch – und zwar donnerstags zwischen 10 und 13 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-89 79 67 für 1,86 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise variieren.

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Social Media Trends 2019 – hierauf sollten Unternehmen achten!

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Social Media - © Envato Elements
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Der Bereich „Social Media Marketing“ gehört im Jahr 2019 für viele Unternehmen zum absoluten „Marketing-Alltag“. In Zeiten, in denen Facebook, Instagram, Snapchat, Pinterest und Co. die Freizeit der meisten Menschen dominieren, kann man es sich als Unternehmen eigentlich schon gar nicht mehr erlauben, auf diesen Plattformen, samt seinem Angebot, nicht oder nur spärlich präsent zu sein.

Dabei erfordern die sozialen Medien ständige Aufmerksamkeit hinsichtlich der Änderungen, die auf den Plattformen selbst geschehen. Algorithmen werden geändert, Updates werden gefahren und die einzelnen Plattformen werden über neue Features verändert. Hieraus entstehen für jedes Jahr sog. „Social Media Trends“, die zeigen, in welche Richtung das „Social Media Jahr 2019“ gehen könnte. Findet und folgt man als Unternehmen den relevanten Trends, die zum eigenen Unternehmen am besten passen, hat man seine Chance, im Jahr 2019 noch mehr Leute mit dem eigenen Angebot zu erreichen, um ein Vielfaches erhöht. Die Social Media Trends 2019 zu verfolgen, einzelne Taktiken zu studieren und die eigene Strategie zu verändern, kann sich für Unternehmen also in jedem Fall lohnen!

Status quo – die Welt der sozialen Medien entwickelt sich stets dynamisch!

Kaum ein Bereich im Marketing hat sich in den letzten Jahren so dynamisch verändert, wie der des Social Media Marketings. Selbst Unternehmen, die regelmäßig in verschiedenen sozialen Medien posten, müssen die eigenen Prozesse und Gedankengänge hinsichtlich der eigenen Social Media Präsenzen regelmäßig umstellen und optimieren. Ohne eine auf das eigene Unternehmen zugeschnittene Social Media Strategie, macht das „dabei sein“ für die meisten Unternehmen, Stand heute, keinen wirklichen Sinn. Außerdem sollte man stets einen Blick auf die neuesten Entwicklungen und Trends innerhalb der sozialen Medien selbst haben! Auch die Social Media Trends 2019 sollte man daher genau im Blick haben und neben den im Beitrag vorgestellten Trends immer ein Auge auf neue Strategien haben, die zum eigenen Unternehmen passen.

Story Funktion wird immer wichtiger

Wer die sozialen Medien selbst im privaten nutzt hat gemerkt, dass die Story Funktion immer – egal auf welchem Kanal – populärer wird. Egal, ob Instagram, Facebook, Snapchat oder gar WhatsApp. Immer mehr Privatpersonen und Unternehmen teilen die Updates aus ihrem Alltag via Story.

Für Unternehmen heißt das, dass sie den Fokus in den nächsten Monaten selbst stärker auf den Bereich Story legen werden müssen. Hier ist die Aufmerksamkeit zurzeit schlichtweg am höchsten. Wer es schafft, über diesen Weg Inhalte zu produzieren, die die Story des eigenen Unternehmens entsprechend gut darstellen, der schafft Sympathie hinsichtlich des eigenen Angebots und erreicht auf den Kanälen die Menschen, die zur eigenen Zielgruppe zählen.

Social Media - © Envato Elements

Symbolfoto – © Envato Elements

Auch organische Beiträge brauchen ein „Ad-Budget“

Wer die Reichweite seiner organischen Beiträge für die letzten 12 Monate ausgewertet hat wird festgestellt haben, dass die Reichweite jener Post deutlich gesunken ist. Gerade Facebook hat mit seinen letzten Änderungen am Algorithmus dafür gesorgt, dass Unternehmen es aktuell schwerer denn je haben, im News-Feed der privaten Nutzer auf der Plattform zu erscheinen.

Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie in Zukunft auch für die Beiträge ein Ad-Budget zur Verfügung stellen müssen, die sie eigentlich nicht bewerben wollten. Eine „Pflicht“, wird das natürlich nach wie vor nicht. Wer gewisse Beiträge nicht „Boosten“ möchte, der muss das auch in Zukunft nicht tun. Allerdings ist es fragwürdig, ob der Aufwand, der zur Produktion entsprechend hochwertigen Contents aufgebracht werden muss, tatsächlich im Verhältnis zu der Reichweite steht, die über „organisches Posten“ erzielt wird. Schließlich möchte man als Unternehmen ja, dass die eigene Zielgruppe die eigenen Inhalte auch sieht!

Das „direct Messaging“ zwischen Verbraucher und Unternehmen nimmt weiter zu

Die sozialen Medien haben aus Sicht der Verbraucher einen, elementar großen Vorteil: man kommt extrem schnell und unkompliziert ins Gespräch mit einem Unternehmen! Entweder, um positives Feedback zu äußern oder eben, um seinem Unmut freie Luft zu machen. Wie dem auch sei: Direktnachrichten werden bei dieser Kontaktaufnahme immer wichtiger! Denn für die Verbraucher ist es schlichtweg einfacher, die entsprechenden Unternehmen über WhatsApp oder den Facebook Messenger anzuschreiben.

Unternehmen, die auf dieses Bedürfnis der eigenen Kunden eingehen und in den Bereichen entsprechend „nachrüsten“, werden das Thema „Kundenbindung“ im Jahr 2019 entsprechend erfolgreich vorantreiben. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Verbraucher bei entsprechenden Fragen lange Briefe über den Postweg versenden muss. In den Zeiten von „Digital 4.0“ erwarten Kunden sowie potentielle Kunden, dass Unternehmen schnell und schnörkellos auf eigene Fragen reagieren. Unternehmen sollten sich hierauf einstellen und bspw. darüber nachdenken, sich mit „WhatsApp for Business“ entsprechend dieser Nachfrage seitens der Kunden einzustellen.

Auch die KMUs sind in den sozialen Medien angekommen

Selbst Unternehmen, die sich jahrelang gegen den Einsatz der sozialen Medien als Marketing-Instrument im eigenen Unternehmen gewehrt haben, stellen spätestens 2019 fest, dass auch das eigene Unternehmen, mit seinen entsprechenden Inhalten in die sozialen Medien ziehen sollte. Wirft man einen Blick auf die aktuellen Nutzerzahlen für den Bereich Social Media, erkennt man schnell wieso – es gibt mittlerweile keine Zielgruppe mehr, die man nicht in irgendeiner Form über die sozialen Medien erreichen kann! Unternehmen sollten die sozialen Medien also nicht als „Bedrohung“, sondern als echte Chance wahrnehmen! Im Vergleich zu teurer Fernsehwerbung hat man hier nämlich die Möglichkeit, auf kostengünstigere Weise mit der eigenen Zielgruppe in Interaktion zu treten und aufmerksam auf das eigene Team, die eigene Unternehmensphilosophie und natürlich das eigene Angebot zu machen.

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