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Lahmes Internet? Wie Kundenrechte nicht auf der Kriechspur bleiben

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Frustrierte Frau sitz vor ihrem Laptop
Symbolfoto - © Envato Elements

Der Stream bricht während der Fußball-Übertragung dauernd ab. Beim Download des neuen Programms kriecht der Fortschrittsbalken nur mühsam voran. Und beim Hochladen von Dokumenten für die Steuererklärung wird wegen Zeitüberschreitung die Annahme verweigert. Das Internet in vielen Haushalten lahmt – wie Beschwerden bei der Verbraucherzentrale NRW zeigen. „Weil Internetanbieter oft mit hohen ‚bis zu‘-Bandbreiten werben, ist der Frust groß, wenn angepriesene Highspeed-Verbindungen als lahme Enten stranden. Aber nur, wenn die tatsächliche Internetgeschwindigkeit erheblich, regelmäßig wiederkehrend oder dauerhaft von der vereinbarten abweicht, kann der Kunde den Vertrag kündigen“, kennen die Verbraucherschützer die Messlatte der Bundesnetzagentur, der Aufsichtsbehörde für die Telekommunikationsanbieter. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Hilfestellungen für den Speed-Test, um Kundenrechte durchzusetzen:

  • Fehlerquellen ausschließen: Nicht immer liegt es an der Leitung. Denn auch veraltete Treiber der Netzwerkkarte, schlechter WLAN-Empfang, zu viele Cookies im Browser, falsche Router-Einstellungen, ungeeignete Kabel oder Antivirenprogramme können die Geschwindigkeit bremsen. Manchmal hilft auch der alte Trick, den Internetrouter kurz aus- und wieder anzuschalten.
  • Welche Geschwindigkeit zusteht: Im Produktinformationsblatt müssen Anbieter angeben, welches Download- und Upload-Tempo Kunden beim Internetdienst normalerweise erwarten können. Auf diese Unterlage muss der Verbraucher vor Vertragsschluss unter anderem hingewiesen werden; meist steht sie auch auf den Internetseiten des Anbieters zur Verfügung. Die im Produktinformationsblatt genannten Richtwerte sind Messlatte, ob die vereinbarte Geschwindigkeit tatsächlich beim Kunden ankommt.
  • Richtig messen: Die Bundesnetzagentur bietet auf der Webseite www.breitbandmessung.de ein Messtool, um die Surfgeschwindigkeit zu überprüfen. Postleitzahl, Name des Anbieters und der gebuchte Tarif sowie die im Produktinformationsblatt angegebene maximale Datenübertragungsrate sind dabei der Schlüssel, um die aktuellen Übertragungsraten beim Down- und Upload sekundenschnell aufdie Probe zu stellen. Am Ende gibt’s ein detailliertes Protokoll, das alle relevanten Daten festhält und Abweichungen von den Maximalwerten dokumentiert. Als Ausdruck oder Bildschirmfoto sollten die Messergebnisse gesichert werden. Die Bundesnetzagentur empfiehlt 20 Messungen an zwei unterschiedlichen Tagen in gleichem Umfang (mindestens zehn Messungen pro Tag), um dauerhafte Minderleistungen nachweisen zu können. Wichtig: Der Computer muss mit einem Netzwerkkabel an den Router angeschlossen sein, um die Internetverbindung korrekt zu messen.
  • Abweichungen mit Folgen: Weicht die tatsächliche Internetgeschwindigkeit erheblich, kontinuierlich oder regelmäßig wiederkehrend von der vereinbarten ab, wird die vertraglich zugesicherte Leistung nicht erfüllt. Dafür benennt die Bundesnetzagentur drei Voraussetzungen: Wenn nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 Prozent der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden, die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 Prozent der Messungen erzielt oder die vereinbarte Mindestgeschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird, kann der Kunde vom Anbieter Abhilfe verlangen.
  • Auf Abhilfe pochen: Ist die Internetleitung nachweislich schlechter als vertraglich zugesichert, sollte der Kunde sein Telekommunikationsunternehmen schriftlich über das Problem informieren und eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Zwei Wochen reichen normalerweise aus. Bleibt die Geschwindigkeit weiterhin hinter der vereinbarten zurück oder ist es dem Anbieter technisch am Wohnort gar nicht möglich, die vertraglich vereinbarten Leistungen dauerhaft zu erbringen, kann der Vertrag außerordentlich gekündigt werden
  • Tarifwechsel als Ausweg: Bietet der Anbieter auch günstigere Tarife an, die von vornherein nur die gemessene niedrigere Geschwindigkeit bieten, sollten Verbraucher einen entsprechenden Tarifwechsel bzw. eine Vertragsanpassung verlangen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten nicht wieder von vorne beginnt und keine Kosten für den Wechsel anfallen. Darüber hinaus sollten sich Kunden informieren, ob andere Anbieter am Standort Internetdienste anbieten und gegebenenfalls dorthin wechseln.

Mehr Informationen unter: www.verbraucherzentrale.nrw/breitband

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Allgemein

Die gemütlichsten Osterfeuer in Ostwestfalen-Lippe

mm

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Zusammengestellt durch:

Osterfeuer - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Wir haben für euch die gemütlichsten Osterfeuer in Ostwestfalen-Lippe in Form einer interaktiven Liste zusammengestellt. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.

Welche Osterfeuer dürfen in unserer Zusammenstellung nicht fehlen? Bei Anmerkungen und Anregungen schreibt uns doch einfach ein E-Mail an info@kukon.net oder eine Nachricht via Facebook.

Bielefeld

Über das gesamte Stadtgebiet verteilt gibt es zum diesjährigen Osterfest wieder 24 genehmigte Osterfeuer. Sie haben eine lange Tradition, bedeuten aber auch durch die Rauch- und Qualmentwicklung eine erhebliche Luftverschmutzung. Deshalb hat der Rat der Stadt schon 2013 die Osterfeuer-Verordnung ergänzt.

Als Brennmaterialien dürfen ausschließlich Gehölzschnitte wie Hecken-, Strauch- und Baumschnitt, Schnittholz oder unbehandeltes Holz verwendet werden. Stroh darf nur in kleinen Mengen zum Anzünden des Osterfeuers genutzt werden. Nicht zulässig ist beschichtetes oder behandeltes Holz. Auch Staudenschnitt aus dem Garten oder Laub und Abfälle aller Art dürfen nicht in das Osterfeuer.

Umweltamt und Ordnungsamt bitten die Veranstalter, nur trockenes und schadstofffreies Brennmaterial zu verwenden und nicht mehr als die maximal erlaubten 100 Kubikmeter zu verbrennen. Das Abbrennen von privaten, nicht genehmigten Feuern ist nach der Osterfeuerverordnung verboten und wird geahndet.

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer in Bielefeld sortiert nach Stadtbezirken.

Brackwede

Osterfeuer in Brackwede

  • Osterfeuer Quelle, Hofgelände Meyer zu Bentrup, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer am Bockschatzhof, Freifläche hinter der Festwiese, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Brackwede, Gleisdreieck, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Ummeln, Ackerfläche südlich der Korbacher Straße, Sonntag ab 17:00 Uhr
Dornberg

Osterfeuer in Dornberg

  • Osterfeuer Hoberge-Uerentrup, Freifläche Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Niederdornberg-Deppendorf, Freifläche Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Großdornberg, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer Babenhausen, Hof Möller, Samstag ab 18:00 Uhr
Gadderbaum

Osterfeuer in Gadderbaum

  • Osterfeuer Gadderbaum, Quellenhofweg , Sonntag ab 21:00 Uhr
Heepen

Osterfeuer in Heepen

  • Osterfeuer Oldentrup, Freifläche in der Kleingartenanlage, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Altenhagen, Zirkelstraße / Altenhagener Straße, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Heepen, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Junge Union, Hofgelände Meyer zu Bentrup, Samstag ab 17:00 Uhr
Jöllenbeck

Osterfeuer in Jöllenbeck

  • Osterfeuer Vilsendorf, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Theesen, Im Teilholz, Sonntag ab 17:30 Uhr
  • Osterfeuer Schildesche, Obersee, Sonntag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer Jöllenbeck, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 17:00 Uhr
Mitte

Osterfeuer in Sieker

  • Osterfeuer Sieker, Gelände der GAB, Samstag ab 17:00 Uhr
Schildesche

Osterfeuer in Schildesche

  • Osterfeuer Schildesche, Obersee, Sonntag ab 16:00 Uhr
Senne

Osterfeuer in Senne

  • Osterfeuer Reit- und Fahrclub e.V., Springplatz des BRFC, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Senne, Parkplatz Am Waldbad, Sonntag ab 17:00 Uhr
Sennestadt

Osterfeuer in Sennestadt

  • Osterfeuer Sennestadt, An der Maiwiese, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Eckardtsheim, Paracelsusweg / Verler Straße, Sonntag ab 18:00 Uhr
Stieghorst

Osterfeuer in Stieghorst

  • Osterfeuer Ubbedissen, Naturfreundehaus Ubbedissen, Samstag ab 15:00 Uhr
  • Osterfeuer Lämershagen, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 18:00 Uhr

Kreis Gütersloh

Gütersloh. Damit das Osterfeuer nicht zum warmen Abbruch für viele Tierbehausungen wird, erinnert die Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh an die Belange des Artenschutzes und des Abfallrechtes, die unbedingt zu berücksichtigen sind. Reisighaufen, besonders wenn sie schon länger liegen, sind beliebte Schlafverstecke für Kleinsäuger wie Mäuse und Igel. Wenn diese Haufen vor dem Anzünden nicht umgeschichtet werden, gibt man die Tiere, die dort Zuflucht und Unterschlupf gesucht haben, dem Feuer preis. Es ist auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass Rotkehlchen an einem Wurzelstubben, der im Osterfeuer liegt, schon begonnen haben, ein Nest zu bauen. Wird der Haufen umgeschichtet, so kann wenigstens das Rotkehlchen fliehen.

Grundsätzlich sollen Osterfeuer so angelegt werden, dass nebenstehende Bäume durch Hitze oder Funkenflug nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Selbstverständlich sind Osterfeuer keine Sperrmüllverbrennungsanlagen. Größere Mengen Schlagabraum aus Nadelhölzern oder Gartenrodungen sind in der Kompostieranlage besser untergebracht. Alle Städte und Gemeinden im Kreis Gütersloh haben im Rahmen des Ortsrechts Anforderungen an das Abbrennen von Osterfeuern gestellt. Auskünfte geben die örtlichen Ordnungsämter.

Osterfeuer nur mit Tradition

Auch in diesem Jahr gilt: Im Stadtgebiet von Gütersloh werden ausschließlich Osterfeuer genehmigt, die Geschichte haben und die der Öffentlichkeit zugänglich sind.

36 sind es noch im gesamten Stadtgebiet, darunter als größere unter anderem das Osterfeuer des Schützenvereins Pavenstädt, das des Löschzugs Avenwedde in der Röhrheide, das der Hubertus-Schützen auf dem Hof Hagenlüke oder das auf dem Meierhof Rassfeld. Auf dem Festplatz an der Bruder-Konrad-Straße in Spexard veranstaltet der Heimatverein sein Osterfeuer, der Bürgerverein Sundern lädt zum traditionellen Osterfeuer an die Buschstraße ein.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes nehmen die Feuer in Augenschein und achten dabei darauf, dass alle erforderlichen Abstände zu Gebäuden und Wegen eingehalten werden. Überprüft wird auch, ob – wie vorgeschrieben – nur Baum- und Strauchschnitt zum Abbrennen aufgeschichtet wird. Pflicht ist auch, einen Tag vor dem Abbrennen das Material nochmals komplett umzuschichten, um zu verhindern, dass Tiere, die im Holz Unterschlupf gesucht haben, zu Schaden kommen.

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer im Kreis Gütersloh sortiert nach Gemeinden.

Borgholzhausen

Osterfeuer in Borgholzhausen

  • Osterfeuer Borgholzhausen, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 18:00 Uhr
Gütersloh

Osterfeuer in Gütersloh

  • Osterfeuer Isselhorst, Krullsweg
  • Osterfeuer Pavenstädt, Pavenstädter Weg / Gartenhof
  • Osterfeuer Avenwedde, Röhrheide
  • Osterfeuer Spexard, Festplatz Spexard
  • Osterfeuer Sundern, Buschtraße
  • Osterfeuer Blankenhagen, Nottenbrocksweg
  • Osterfeuer Avenwedde-Friedrichsdorf, Hof Hagenlüke
  • Osterfeuer Gütersloh, Berliner Straße
  • Weitere kleinere Osterfeuer: Fritz-Blank-Str.,Gestüt Ebbesloh, Am Röhrbach, Reithallenweg, Am Stellbrink, Haller Str., In der Worth, Reitschule Borkenhof, Brentanoweg, Pavenstädter Weg
Halle (Westf.)

Osterfeuer in Halle (Westf.)

  • Osterfeuer Hörste, Voßheide, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Hesseln, Sportplatz, Samstag ab 18:300 Uhr
  • Osterfeuer Kölkebeck, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 18:00 Uhr
Harsewinkel

Osterfeuer in Harsewinkel

  • Osterfeuer Harsewinkel, Pfarrhaus St. Lucia, Samstag ab 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Marienfeld, Sportplatz Kuhteich, Samstag ab 20:00 Uhr
  • Osterfeuer Greffen, Römerweg, Samstag ab 20:00 Uhr
Herzebrock-Clarholz

Osterfeuer in Herzebrock-Clarholz

  • Osterfeuer Heerde, Schützenplatz, Samstag ab 18:00 Uhr
Langenberg

Osterfeuer in Langenberg

Rheda-Wiedenbrück

Osterfeuer in Rheda-Wiedenbrück

  • Osterfeuer “Grüne Funken”, Hof Potthoff, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Weitere kleinere Ostefeuer: Am Frankenbrink / Theodor, Am Postdamm, Emser Landstraße, Hammersenstraße, Hubertushalle Batenhorst, Kernekampstraße, Lichtestraße, Neuenkirchener Landstraße, Nonenstraße, Pohlmannstraße, Röckinghauser Straße, Stromberger Straße, Varenseller Straße, Winkelstraße, Wösteweg
Rietberg

Osterfeuer in Rietberg

  • Osterfeuer Westerwiehe, Alter Germania Sportplatz, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Bokel, Dorfplatz, Sonntag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Mastholte, Miniburg, Sonntag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Neuenkirchen, KJG, Sonntag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Varensell, Katholische Landjugend, Sonntag ab 17:00 Uhr
Schloss Holte-Stukenbrock

Osterfeuer in Schloss Holte-Stukenbrock

Steinhagen

Osterfeuer in Steinhagen

  • Osterfeuer Amshausen, Am Butterweg, Samstag ab 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Brockhagen, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 17:00 Uhr
Verl

Osterfeuer in Verl

  • Osterfeuer Verl, Stiegenweg, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Kaunitz, Schützenhalle, Montag ab 18:30 Uhr
Versmold

Osterfeuer in Versmold

  • Osterfeuer Oesterweg, Hof Fiener, Samstag ab 17:30 Uhr
  • Osterfeuer Versmold, Alte Landwehr, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Bockhorst, Am Eschkamp, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Knetterhausen, Schießstand, Samstag ab 19:00 Uhr
Werther (Westf.)

Osterfeuer in Werther (Westf.)

  • Osterfeuer Häger, Hof Giesselmann, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Langenheide, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 18:00 Uhr

Kreis Herford

Kreis Herford. Wie in jedem Jahr sieht man jetzt in der Landschaft wieder die großen Reisig- und Holzhaufen für die Osterfeuer liegen. Und dem alten germanischen Brauchtum des Frühlingsfeuers gemäß werden sie an Ostern angesteckt, um mit hellem Feuerschein über große Entfernungen weit sichtbar zu verbrennen und damit die Winterdämonen zu vertreiben und die hellere Jahreszeit – den Frühling – einzuleiten. Somit sind Osterfeuer ein altes Sinnbild der neu erwachten Natur.

„Dieses Jahr liegt Ostern sehr spät. Deshalb kann es sein, dass Zaunkönig, Rotkehlchen oder Heckenbraunelle den Haufen für das Osterfeuer schon für die Brut belegt haben. Oder der Igel, Spitzmäuse, oder ein Hase oder Kaninchen können bereits dort eingezogen sein.“, erklärt Hannelore Frick-Pohl von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Herford. Um diesen Einzug zu verhindern ist es sinnvoll, das Holz und die Zweige dünn und großflächig auszubreiten und erst kurz vor dem Abbrennen als Haufen aufzuschichten.

Wenn das Material übers Jahr angesammelt wird, siedeln sich holzzersetzenden Tiere an, diese locken wiederum Kriechtiere, Vögel und Säuger an, denen sie als Nahrung dienen. Einen besonderen Wert hat Totholz für die Insektenwelt. Viele Käfer und ihre Larven ernähren sich von zerfallenem Altholz, zahlreiche Hautflügler legen ihre Eier in von anderen Insekten vorgebohrten Holzgängen ab. Säugetiere und Reptilien finden in einem Reisighaufen einen optimalen Überwinterungsplatz und Unterschlupfmöglichkeiten.

Deshalb: Vor dem Abbrennen einen Haufen unbedingt umschichten, um den meisten Tieren die Möglichkeit zur Flucht geben.

Grundsätzlich sollten beim Osterfeuer einige Punkte beachtet werden

  • Osterfeuer dürfen nicht in Naturschutzgebieten abgebrannt werden. Dort ist das Feuermachen grundsätzlich verboten. Wer sich nicht dran hält, muss mit Bußgeldern rechnen.
  • Wann und wo Osterfeuer abgebrannt werden dürfen, klärt das Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Die jeweilige Stadt- oder Gemeindeverwaltung informiert auch über zulässige Größen und Auflagen, Sicherheitsabstände und zum Beispiel auch, ob die Feuerwehr informiert werden muss.
  • Auch wenn die Kommune Osterfeuer grundsätzlich erlaubt, bleibt dies in allen Naturschutzgebieten des Kreises Herford verboten.
  • Grundsätzlich dürfen nur Holz- und Reisigabfälle verbrannt werden, keine anderen Abfälle, vor allem kein behandeltes Holz. Denken Sie bitte auch daran, dass nach der neuen Abfallverordnung das Verbrennen von Pflanzenmaterialien grundsätzlich verboten ist, und zwar in allen Städten und Gemeinden des Kreises. Das Osterfeuer stellt als Brauchtumsfeuer eine Ausnahme dar.
  • Tiere wie Igel, Kröten, Vögel oder Insekten, überwintern im Reisig oder suchen dort kurzzeitig Unterschlupf. Um diese zu vertreiben, muss der Haufen vor dem Verbrennen umgeschichtet werden, damit die Tiere nicht mitverbrennen.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung gegenüber Dritten. Lassen Sie das Feuer nicht unbeaufsichtigt, löschen Sie Feuer und Glut am Ende sorgfältig und benutzen Sie keine Brandbeschleuniger.
  • Zünden Sie bitte keine Feuer in Waldnähe an.

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer im Kreis Herford sortiert nach Gemeinden.

Bünde

Osterfeuer in Bünde

  • Osterfeuer Holsen, Parkplatz Am Sportplatz, Samstag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer Hunnebrock, Grasweg an der Dorfstraße, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Muckum, Wiese des Bauern Gerhard Potthoff, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Ahle, Karrenbruch / Urbanstraße, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Spradow, Hof Wibbeler, Sonntag ab 18:00 Uhr
Enger

Osterfeuer in Enger

  • Osterfeuer Oldinghausen, Schützenheim, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Höke, Eierhof Höke, Sonntag ab 15:00 Uhr
  • Osterfeuer Enger, Schützenplatz, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Nord, Familie Lange, Sonntag ab 18:00 Uhr
Herford

Osterfeuer in Herford

  • Osterfeuer am Bootshaus, Gelände des Herforder Kanu Klubs, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Homberg, Vereinsheim, montag ab 17:00 Uhr
Hiddenhausen

Osterfeuer in Hiddenhausen

  • Osterfeuer Eilshausen, „Storck´s Wiese“, Samstag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer Schweicheln, Sportplatz, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Oetinghausen, Oetinghauser Alm, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Lippinghausen, Hinter dem Bauhof, Sonntag ab 17:00 Uhr
Kirchlengern

Osterfeuer in Kirchlengern

  • Osterfeuer Klosterbauerschaft, Oberbauerschafter Straße, Samstag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer SPD Kirchlengern, Grillhütte Südlengern, Samstag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer VfL Klosterbauerschaft, Heenfeld, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Kirchlengern, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 17:00 Uhr
Löhne

Osterfeuer in Löhne

  • Osterfeuer Auszeit e.V., Stadtrandweg / Turlakweg, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Mennighüffen, Feuerwehrhaus, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Mennighüffen, Hofstelle Meier-Ellerbrock, Samstag ab 17:30 Uhr
  • Osterfeuer Obernbeck, Grundstück Kostede, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Gebrauchshundesportverein, Vereinsheim, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Mennighüffen, Alter Salzweg / Langenfohrn, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Löhne-Bahnhof, Wiese an der Schierholzstraße, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Gohfeld-Wittel, Feuerwehrhaus, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Mennighüffen, Gutshof Haus Beck, Sonntag ab 10:00 Uhr
Rödinghausen

Osterfeuer in Rödinghausen

  • Osterfeuer Gut Bökel, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Traditionsnachbarschaft, Meierhofstraße Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Ferienhof Quest, Steinbrinkweg, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Kirchengemeinde Westkilver, Feld an der Westkilverstraße, Sonntag ab 18:30 Uhr
Spenge

Osterfeuer in Spenge

  • Osterfeuer CDU Spenge, Hof Dingerdissen, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Bardüttingdorf, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Wallenbrück, Bürgertreff Wallenbrück, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Lenzinghausen, Parkplatz am Bürgerbad, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Hücker-Aschen, Dieckmanns Wiese, Sonntag ab 18:00 Uhr
Vlotho

Osterfeuer in Vlotho

  • Osterfeuer Uffeln, Feuerwehrgerätehaus, Donnerstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Vlotho, Gerätehaus Steinbründorf, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Exter, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 18:00 Uhr

Kreis Höxter

Brauchtumsfeuer sind vor ihrer Durchführung bei der örtlichen Ordnungsbehörde anzuzeigen. Brauchtumsfeuer sind Feuer, deren Zweck nicht darauf gerichtet ist, pflanzliche Abfälle durch schlichtes Verbrennen zu beseitigen. Brauchtumsfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist. Hierzu gehören z.B. Osterfeuer oder Martinsfeuer.

Die Anzeige des Brauchtumsfeuers muss folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift der verantwortliche(n) Person(en), die das Brauchtumsfeuer durchführen möchte(n),
  • Alter der verantwortlichen Person(en), die das Brauchtumsfeuer beaufsichtigt/beaufsichtigen,
  • Beschreibung des Ortes, wo das Brauchtumsfeuer stattfinden soll,
  • Entfernung des Brauchtumsfeuers zu baulichen Anlagen und zu öffentlichen Verkehrsanlagen,
  • Höhe des zu verbrennenden, aufgeschichteten Pflanzenmaterials und
  • getroffene Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr (z.B. Feuerlöscher, Mobiltelefon für Notruf).

Im Rahmen von Brauchtumsfeuern dürfen nur unbehandeltes Holz, Bau- und Strauchschnitt sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden. Das Verbrennen von beschichtetem oder behandeltem Holz
(einschließlich behandelte Paletten, Schalbretter, usw.) und sonstigen Abfällen (z.B. Altreifen) ist verboten. Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte oder andere Abfälle, dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers genutzt werden. Die Feuerstelle darf nur kurze Zeit vor dem Anzünden aufgeschichtet werden, damit Tiere hierin keinen Unterschlupf suchen können und dadurch vor dem Verbrennen geschützt werden.

Das Brauchtumsfeuer muss ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, beaufsichtigt werden. Diese Personen dürfen den Verbrennungsplatz erst dann verlassen, wenn das Feuer und die Glut erloschen sind. Das Feuer darf bei starkem Wind nicht angezündet werden. Es ist bei aufkommendem starken Wind unverzüglich zu löschen.

Das Feuer muss folgende Mindestabstände einhalten:

  • 100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden
  • 25 m von sonstigen baulichen Anlagen
  • 50 m von öffentlichen Verkehrsflächen
  • 10 m von befestigten Wirtschaftswegen

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer im Kreis Höxter sortiert nach Gemeinden.

Bad Driburg

Osterfeuer in Bad Driburg

  • Osterfeuer Bad Driburg, Am Eggekrug, Sonntag ab 19:00 Uhr
Beverungen

Osterfeuer in Beverungen

Borgentreich

Osterfeuer in Borgentreich

Brakel

Osterfeuer in Brakel

Höxter

Osterfeuer in Höxter

Marienmünster

Osterfeuer in Marienmünster

Nieheim

Osterfeuer in Nieheim

Steinheim

Osterfeuer in Steinheim

Warburg

Osterfeuer in Warburg

Willebadessen

Osterfeuer in Willebadessen

Kreis Lippe

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer im Kreis Lippe sortiert nach Gemeinden.

Augustdorf

Osterfeuer in Augustdorf

  • Osterfeuer Schlingbruch, Schlingsbruch, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Bögerhof, Bögerhof, Sonntag ab Sonnenuntergang
Bad Salzuflen

Osterfeuer in Bad Salzuflen

  • Osterfeuer Wüsten, Sportplatz SV Wüsten, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Werk, Hof Busse, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Biemsen-Ahmsen, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Ehrsen-Breden, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Holzhausen, Am Jugendhaus, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Lockhausen, Sportplatz, Sonntag ab 19:00 uhr
  • Osterfeuer Retzen, Festweise am Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Schötmar, Festplatz am Schützenhaus, Sonntag ab 17:30 Uhr
Barntrup

Osterfeuer in Barntrup

  • Osterfeuer Sonneborn, Hohler Weg, Samstag ab 20:00 Uhr
  • Osterfeuer Lebenshilfe, An den Wohnheimen “Paradiesmühle”, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Alverdissen, Feuerwache, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Selbeck, Selbecker Grillhütte, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Sommersell, Grillhütte, Sonntag ab 18:00 Uhr
Blomberg

Osterfeuer in Blomberg

  • Osterfeuer Brüntrup, Hof Niedermeier, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Donop, Glauters Feld, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Eschenbruch, Am Festplatz “Unter den Eichen”, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Mossenberg, Osterfeuerplatz, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Wellentrup, Dorfgemeinschaft, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Borkhausen, Rittergut Freismissen, Sonntag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Tintrup, Wiese am Sportplatz, Sonntag ab Sonnenuntergang
Detmold

Osterfeuer in Detmold

  • Osterfeuer Bentrup, Gretberg, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Heiligenkirchen, Grillplatz am Schling, Samstag ab 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Herberhausen, Freizeitfläche am Schlingenbusch, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Hiddesen, Grillplatz Mufflonkamp, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Jerxen-Orbke, Grillplatz, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Meiersfeld, SV Meiersfeld, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Pivitsheide, gegenüber der Gaststätte Kohlpott, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Remmighausen, Reiterhof Betge, Samstag ab 18 Uhr
  • Osterfeuer Schönemark, Schönemarker Weg / Wildberger Straße, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterräderlauf Brokhausen, Am Almberg, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Klüt, Sportplatz, Sonntag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Nienhagen, Sünkelsweg, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Liebhart’s Fachwerkdorf, Liebhart’s Fachwerkdorf, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Vahlhausen, Austermanns Hof, Sonntag ab Sonnenuntergang
Dörentrup

Osterfeuer in Dörentrup

  • Osterfeuer Bega, Sportplatz, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Schwelentrup, Bergstadion, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Hillentrup, Sportplatz, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Wendlinghausen, Remise am Pferdekamp, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Humfeld, Feuerwehrhaus, Sonntag ab 19 Uhr
Extertal

Osterfeuer in Extertal

  • Osterfeuer Almena, Sportplatz, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Göstrup, Am Backhaus, Sonntag, 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Silixen, Festplatz, Samstag, 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Kükenbruch, Sportplatz, Sonntag, 18:00 Uhr
Horn-Bad Meinberg

Osterfeuer in Horn-Bad Meinberg

  • Osterfeuer Billerbeck, Auf der Haseloh, Samstag ab 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Fromhausen, Am Bolzplatz, Samstag ab 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Holzhausen, Grillhütte Holzhausen-Externsteine, Samstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Leopoldstal, Steinmetzhütte, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Vahlhausen, Steinheimer Straße, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Belle, Oberer Westerkamp, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Feldrom, Am Bolzplatz, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Wehren, Wiese am Wällenweg, Sonntag ab 19:00 Uhr
Kalletal

Osterfeuer in Kalletal

  • Osterfeuer Asendof, Schusterberg, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Bavenhausen, Sportplatz, Sonntag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Bentorf-Hakemissen, Sportplatz, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Erder, Wendehammer, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Hohenhausen, Sportplatz, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Kalldorf, Feuerwehrgeräte, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Stemmen, Parkplatz des Kindergartens, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Stemmen, Sportplatz am Osterbrink, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Langenholzhausen, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Lüdenhausen, Feuerwehrhaus, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Talle, Feuerwehrgerätehaus, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Westorf, Sportplatz, Samstag, 18:00 Uhr
Lage

Osterfeuer in Lage

  • Osterfeuer Ohrsen, Reitsportanlage Windhof, Donnerstag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Billinghausen, Sporthalle, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Heiden, Festwiese, Samstag ab 20:00 Uhr
  • Osterfeuer Ehrentrup, Wiese an der Dorfstraße, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Pottenhausen, Reinholdi-Platz, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Hagen, Ziegeleimuseum, Sonntag, 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Hiddentrup, Grundstück auf der Hörster Egge, Sonntag ab Sonnenuntergang
  • Osterfeuer Hörste, Am Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Kachtenhausen, Sportplatz, Sonntag ab 18:30 Uhr
Lemgo

Osterfeuer in Lemgo

  • Osterfeuer Entrup, Sportplatz, Samstag, 19:30 Uhr
  • Osterfeuer Hörstmar, Sportplatz, Sonntag, 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Lieme, hinter dem Gerätehaus, Samstag, 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Lüerdissen, in der Burmäne, Samstag ab 17:30 Uhr
  • Osterfeuer Brüntorf, Stränger Weg, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer West, Sportplatz Westalm, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Wahmbeck, Feuerwehrgerätehaus, Sonntag ab 15:30 Uhr
Leopoldshöhe

Osterfeuer in Leopoldshöhe

  • Osterfeuer Bexterhagen, Sportplatz, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Asemissen, Sportzentrum Greste, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Am Heimathof, Heimatverein Leopoldshöhe, ab Sonntag ab 17:00 Uhr
Lügde

Osterfeuer in Lügde

  • Osterfeuer Elbrinxen, Sportplatz am Freibad, Samstag ab 17:00 Uhr
  • Osterräderlauf Lügde, Emmerauenpark, Sonntag ab 20:00 Uhr
  • Osterfeuer Henkenbrink, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Hummersen, Unterm Osterhagen, Sonntag ab 18:00 Uhr
Oerlinghausen

Osterfeuer in Oerlinghausen

  • Osterfeuer Helpup, Lortzingstraße, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Lipperreihe, Hellweg / Tunnelstraße, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Am Tönsberg, Kumstonne, Sonntag ab 19:00 Uhr
Schieder-Schwalenberg

Osterfeuer in Schieder-Schwalenberg

  • Osterfeuer Brakelsiek, Sportplatz, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Lothe, Alte Schule, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Ruensiek, Ruensiek, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Wöbbel, Wiese am Hohlen Weg, Samstag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Glashütte, Wiese am Winterbergweg, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Siekholz, Wiese am Schützenhaus, Samstag ab 19:00 Uhr
Schlangen

Osterfeuer in Schlangen

  • Osterfeuer Kohlstädt, Schützengelände, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Oesterholz-Haustenbeck, Osterfeuerplatz, Sonntag ab 17:00 Uhr

Kreis Minden-Lübbecke

Feuer zur Osterzeit können genehmigt werden, wenn sie eindeutig und zweifelsfrei der Brauchtumspflege dienen und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung jedermann zugänglich sind.

Brauchtumsfeuer sind Feuer, deren Zweck nicht darauf ausgerichtet ist, pflanzliche Abfälle durch Verbrennen zu beseitigen.

Wegen möglicher Gefährdungen oder erheblicher Belästigungen der Nachbarschaft oder der Allgemeinheit sind aus immissionsrechtlichen und ordnungsrechtlichen Gründen folgende Mindestabstände unbedingt einzuhalten:

Der Verbrennungsort muss mindestens

  • 100 m von bewohnten Gebäuden, Wäldern, Mooren und Heiden
  • 50 m von öffentlichen Verkehrsflächen
  • 25 m von Hecken, Gebüschen, ähnlichen Anpflanzungen und sonstigen Gebäuden
  • 10 m von Wirtschaftswegen entfernt liegen. Sollten die genannten Mindestabstände nicht eingehalten werden, kann ein Osterfeuer untersagt werden.

Der Veranstalter ist vor Ort für die Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften verantwortlich, insbesondere

  • darf der Verbrennungsort erst verlassen werden, wenn das Feuer vollständig erloschen und auch bei aufkommendem Wind ein Funkenflug ausgeschlossen ist. Gegebenenfalls ist eine Brandwache einzurichten.
  • sind alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit Personen insbesondere Kinder und auch der Straßenverkehr nicht gefährdet werden.

Es dürfen ausschließlich trockene pflanzliche Rückstände verbrannt werden. Das Verbrennen von Müll, Altreifen, Altöl, Benzin, Kunststoffen usw. ist gesetzlich verboten und ordnungswidrig, ggf. strafbar. Auch zum Anzünden dürfen nur Stroh, Reisig usw. verwendet werden.

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer im Kreis Minden-Lübbecke sortiert nach Gemeinden.

Bad Oeynhausen

Osterfeuer in Bad Oeynhausen

  • Osterfeuer Werste, Stüherstraße / Kirchbreite, ab 16:30 Uhr
  • Osterfeuer Lohe, Dembergs Hof
  • Osterfeuer Eidinghausen, Wöhrenerstr. / Im Meerbruch, ab 17:30 Uhr
Espelkamp

Osterfeuer in Espelkamp

  • Osterfeuer Espelkamp, Festplatz an der General-Bishop-Str., Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Frotheim, Auf Rohlfings Wiese
  • Osterfeuer Gestringen, Gerätehaus, Samstag ab 18:00 Uhr
Hille

Osterfeuer in Hille

  • Osterfeuer Hille, Ritterbruch, Sonntag ab 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Eickhorst, am Gerätehaus, Sonntag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer Unterlübbe, Sonntag ab 17:30 Uhr
Hüllhorst

Osterfeuer in Hüllhorst

  • Osterfeuer Holsen, Festplatz am Sportplatz, Samstag ab 18:00 Uhr
Lübbecke

Osterfeuer in Lübbecke

  • Osterfeuer Obermehnen, auf der Wiese am Herzog-Wittekind-Weg, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Gehlenbeck, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Stockhausen, Grönemeiers Wiese, Samstag ab 18:00 Uhr
Minden

Osterfeuer in Minden

  • Osterfeuer Biemke, Bergkirchener Straße 183, Samstag
  • Osterfeuer Bölhorst, Parkplatz DGH Bölhorst, Samstag
  • Osterfeuer Dankersen, In der Grümmersch / Gnadenbach, Samstag
  • Osterfeuer Dützen, Bürgerpark Dützen, Samstag
  • Osterfeuer Dützen, Wiesenstraße, Samstag
  • Osterfeuer Häverstädt, Alter Bahndamm, Samstag
  • Osterfeuer Häverstädt, Bergstraße 39, Samstag
  • Osterfeuer Königstor, Schumannstraße 23, Samstag
  • Osterfeuer Kutenhausen, Herrendienstweg, Samstag ab 18:15 Uhr
  • Osterfeuer Leteln, Ringkuhle, Samstag
  • Osterfeuer Minden, Friedrich-Wilhelm-Straße 89, Samstag
  • Osterfeuer Minden, Am Alten Weserhafen 16, Samstag
  • Osterfeuer Meißen, Meißener Bruch 7, Samstag
  • Osterfeuer Meißen, Alte Furth 25, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Stemmer, Bürgerzentrum Nord, Samstag
  • Osterfeuer Stemmer, Lannerweg / Schünenbusch, Samstag
  • Osterfeuer Haddenhausen, Sportplatz, Sonntag
  • Osterfeuer Hahlen, Sportplatz, Sonntag ab 18:15 Uhr
  • Osterfeuer Meißen, Sportplatz Alte Grundschule, Sonntag
  • Osterfeuer Minderheide, Am Scheibenstand 13, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Päpinghausen, Schaffahrt, Sonntag
  • Osterfeuer Stemmer, Föhrthofweg 2, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Uphausen, hinter Landhaus Rohlfing, Sonntag
Petershagen

Osterfeuer in Petershagen

  • Osterfeuer Seelenfeld, an der Königsmühle, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Eldagsen, auf der Wiese am Mühlenweg, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Döhren, Schießstand, ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Petershagen, am Feuerwehrgerätehaus
  • Osterfeuer Lahde, Festplatz, ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Quetzen, Dorfplatz, ab 19:00 Uhr
Porta Westfalica

Osterfeuer in Porta Westfalica

  • Osterfeuer Hausberge, Sonntag ab 16:30 Uhr
  • Osterfeuer Kleinenbremen, Sportplatz Kleinenbremen, Sonntag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Eisberge, “Meiers Wiese”, Sonntag ab 16:30 Uhr
  • Osterfeuer Neesen, auf Horstmanns Wiese, Samstag ab 16:00 Uhr
  • Osterfeuer Lerbeck, Schulhof Gesamtschule, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Barkhausen, Osterfeldstraße, Samstag ab 18:00 Uhr
  • Osterfeuer Holtrup, Sportplatz, Samstag 17:00 Uhr
  • Osterfeuer Nammen, Schützenhaus, Samstag 18:00 Uhr
Preußisch Oldendorf

Osterfeuer in Preußisch Oldendorf

  • Osterfeuer Schröttinghausen, am Gerätehaus, Sonntag ab 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Niedermehnen, Hof Osterwisch, Samstag ab 18:30 Uhr
  • Osterfeuer Bad Holzhausen, Backhaus, Samstag 19:00 Uhr
  • Osterfeuer Hedem, Hof Rahe, Samstag 18:00 Uhr
Rahden

Osterfeuer in Rahden

  • Osterfeuer Sielhorst, am Göpelhaus, Sonntag ab 20:00 Uhr
Stemwede

Osterfeuer in Stemwede

  • Osterfeuer Twiehausen, Alte Schule, Sonntag ab 19:00 Uhr

Kreis Paderborn

Weitere

Eine Liste aller Osterfeuer im Kreis Paderborn sortiert nach Gemeinden.

Altenbeken

Osterfeuer in Altenbeken

  • Osterfeuer Altenbeken, Feldmark, Sonntag ab 10:00 Uhr
Bad Lippspringe

Osterfeuer in Bad Lippspringe

Bad Wünnenberg

Osterfeuer in Bad Wünnenberg

Borchen

Osterfeuer in Borchen

Büren

Osterfeuer in Büren

Delbrück

Osterfeuer in Delbrück

Hövelhof

Osterfeuer in Hövelhof

Lichtenau

Osterfeuer in Lichtenau

Paderborn

Osterfeuer in Paderborn

  • Osterfeuer Paderborn, Sachsenweg, Sonntag ab 19:00 Uhr
Salzkotten

Osterfeuer in Salzkotten

  • Osterfeuer Scharmede, Geflügelzuchtanlage, Sonntag ab 19:00 Uhr

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Ratgeber

Osterferien in den LWL-Museen

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Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde. - © LWL, Steinweg
Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde. - © LWL, Steinweg

Westfalen-Lippe (lwl). Wenn kein Urlaub ansteht, kann schulfreie Zeit recht lang werden. Doch Langeweile in den Ferien muss nicht sein. Die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben sich für die Osterferien wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen überlegt.

Blick in den Bereich "Copy and Paste" der Wissenswerkstatt, in der es um Themen aus der Natur geht. - © LWL

Blick in den Bereich “Copy and Paste” der Wissenswerkstatt, in der es um Themen aus der Natur geht. – © LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund

Experimente und Spiele zum Thema Wissen aus der Natur stehen bei einem Ferienaktionstag am Mittwoch (17.04.) im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund auf dem Programm. Was können wir von Tieren und Pflanzen lernen? Das ist zwischen 11 und 17 Uhr die zentrale Frage in der “Wissenswerkstatt”, dem von Schülern gestalteten interaktiven Teil der aktuellen Sonderausstellung “Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens”. Kinder ab sie-ben Jahren können spielerisch zum Beispiel den Zusammenhang von Klette und Klettverschluss oder Vogel und Flugzeug ausprobieren. Auch der 3D-Drucker ist im Einsatz. Eine Führung durch die Ausstellung “Alles nur geklaut?” rundet den Tag ab. Die Teilnahme kostet 3 Euro je Kind für den gesamten Tag. Eine Anmeldung ist erforderlich unter allesnurgeklaut@lwl.org oder Tel. 0231 6961-211.
Mehr Informationen finden Sie unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-zollern

In den gesamten Osterferien (Di - So) bietet die Zeche Nachtigall stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr offene Führungen durch den 130 Meter langen Nachtigallstollen an - © LWL

In den gesamten Osterferien (Di – So) bietet die Zeche Nachtigall stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr offene Führungen durch den 130 Meter langen Nachtigallstollen an – © LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten

Am Samstag (13.04.) läutet das Wittener LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall die Osterferien mit der Zechen-Safari ein. Passend zur Namensgeberin der Zeche und zur Jahreszeit lautet das Motto: “Wenn die Nachtigall singt – Von Vogelnestern, Singvögeln und anderen Frühlingsboten”. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr entdecken Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren die Natur auf dem gesamten Außengelände des Industriemuseums. Erwachsene zahlen 3 Euro plus Museumseintritt. Kinder können für 3 Euro an der Zechen-Safari teilnehmen.

Am darauffolgenden Tag (14.04.) begrüßt das Muttental den Frühling und stimmt sich auf die bevorstehenden Ostertage ein. Von 11 bis 17 Uhr bietet die Zeche Nachtigall ein Programm zum “Muttentalfest” an. Rund um den Ringofen finden verschiedene Mitmach-Aktionen wie Treideln am großen Ruhrschiff, Stempelholzsägen und kreative Angebote statt. Eine Hüpfburg und der Spielplatz laden zum Toben ein. Der Eintritt ist frei!

In den gesamten Osterferien (Di – So) bietet die Zeche Nachtigall stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr offene Führungen durch den 130 Meter langen Nachtigallstollen an. Während der einstündigen Führung durch das Besucherbergwerk stoßen Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren sogar auf ein echtes Kohleflöz.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-nachtigall

Tonaufnahmen in der Weberei des Textilwerks gehören zum Workshop. - © LWL, Betz

Tonaufnahmen in der Weberei des Textilwerks gehören zum Workshop. – © LWL, Betz

LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt (Kreis Borken)

Klappernde Webmaschinen, knisternde Stoffe, gackernde Hühner – das Textilwerk steckt voller Geräusche. In den Osterferien lädt das Bocholter Industriemuseum Kinder von acht bis zwölf Jahren dazu ein, sich mit Aufnahmegerät und Kopfhörer auf Spurensuche zu begeben. An drei Workshop-Tagen vom 23. bis 25. April jeweils von 10 bis 16 Uhr sammeln die “Sounddetektive” Geräusche und gestalten am Computer kleine Hörspiele und Geräuschcollagen. “Wir nähern uns dem Thema auf spielerische Weise”, so Kathinka Engels vom LWL-Industriemuseum, die den Workshop zusammen mit Museumspädagogin Melanie Rudolph leitet. Ausgangspunkt für den Workshop ist die Ausstellung “Sounds of Changes”, die am 5. April in der Spinnerei des Textilwerks öffnet. Die Teilnahmegebühr für drei Tage pro Kind beträgt 40 Euro inkl. Material und Mittagessen (Geschwisterkinder 35 Euro). Anmeldungen nimmt das Museum ab sofort unter Tel. 02871-216110 oder textilwerk@lwl.org entgegen.

Ort: LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt, Weberei, Uhlandstraße 50
Datum: Dienstag (23.04.) bis Donnerstag (25.04.)
Zeit: jeweils von 10 bis 16 Uhr
Teilnahmegebühr: 40 Euro inklusive Material und Mittagessen (Geschwisterkinder 35 Euro) für zwei Tage

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/textilwerk-bocholt

Noch bis zum 30. Juni können Besucher die Sonderausstellung "Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle" auf der Zeche Hannover besuchen. Vom 12. April bis zum 30. Juni ist eine weitere Sonderausstellung mit dem Titel "Fabrik. Denkmal. Forum." zu Gast auf der Zeche. - © LWL

Noch bis zum 30. Juni können Besucher die Sonderausstellung “Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle” auf der Zeche Hannover besuchen. Vom 12. April bis zum 30. Juni ist eine weitere Sonderausstellung mit dem Titel “Fabrik. Denkmal. Forum.” zu Gast auf der Zeche. – © LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum

Auch im Bochumer LWL-Industriemuseum Zeche Hannover gibt es in den Osterferien eine Menge zu entdecken. Am Freitag (19.04.) und am Montag (22.04.) jeweils um 15 Uhr können Besucher sich der Erlebnisführung durch die Zeche Hannover mit Vorführung der Dampffördermaschine anschließen. Das Thema von Erlebnisführungen ist die Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms. Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Die Besucherinnen erhalten einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche Hannover in Bochum. Die schwierigen Anfänge des Bergwerks in den 1840er Jahren werden ebenso beleuchtet wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal um 1890. Im LWL-Industriemuseum können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die Er-findungen für unseren heutigen Lebensalltag sind. Höhepunkt der Führung ist die Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnahme am Samstag und Montag kostet jeweils 2,50 Euro; die Führungen vom Förderverein am Sonntag sind frei.

Am Samstag (20.04.) um 15 Uhr findet die Geschichts-Tour “Kohle, Koks, Konsumanstalt” durch das Industriedenkmal und die Siedlungen statt. Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, bewegen sich die Besucherinnen unter dem Motto “Kohle, Koks, Konsumanstalt” auf den Spuren der Industrialisierung Hordels. Die Führung startet auf dem Zechenvorplatz und bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt dabei, wie sehr die Entwicklungen auch das heutige Stadtbild prägen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 6100-874.

Am Samstag (20.04.) von 18 bis 22 Uhr brennt an der Zeche Hannover ein Osterfeuer mit Begleitprogramm. Das jährlich stattfindende Osterfeuer ist Treffpunkt für alle aus der Umgebung der Zeche Hannover. Veranstaltet wird es vom Förderverein der Zeche Hannover e.V., um 18 und 19 Uhr werden jeweils Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Fördermaschine angeboten.

Das Kinderbergwerk Zeche Knirps ist für Familien und Einzelbesucher ohne Führungen nur an Samstagen von 14 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr zugänglich. Museumspädagogische Programme und Führungen “Zeche Knirps” sind nach Anmeldung ganzjährig von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr möglich. Weitere Informationen und Buchung unter Tel. 0234 6100-874.

Die Zeche Hannover zeigt auch in der Osterferienzeit zwei Sonderausstellungen. Noch bis zum 30. Juni können Besucher die Sonderaussellung “Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle” auf der Zeche Hannover besuchen. Gezeigt werden großformatige Schwarzweiß- und Farbbilder des Fotografen Bernd Langmack aus den vergangenen drei Jahrzehnten. Aufgenommen wurde die Situation zahlreicher Zechen im Ruhrgebiet nach ihrer Schließung – im ruinösen Zustand, im Abriss, in der kulturellen oder wirtschaftlichen Umnutzung. Ein besonderes Interesse gilt den Relikten der montanindustriellen Großbauten: den übrig gebliebenen Bauwerken der Zechen, ihren typischen Nach- und Umnutzungen in Form von Industriebrachen, Gewerbegebieten, Einkaufszentren oder Orten der Kultur.

Eine weitere Sonderausstellung mit dem Titel “Fabrik. Denkmal. Forum.” vom 12. April bis zum 30. Juni beschäftigt sich mit der Gründung eines dezentralen Industriemuseums, die der Land-schaftsverband Westfalen-Lippe im Jahr 1979 beschloss. Es sollte die “Kultur des Industriezeitalters” beispielhaft darstellen, Denkmäler erschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich ma-chen. Berthold Socha begleitete diese Entwicklung 40 Jahre lang als Mitarbeiter des LWL, aber auch als Fotograf.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-hannover

Um eine Geschichte über zwei Dörfer, die durch unüberwindbare 14 Meter voneinander getrennt sind, wird es in einem Theaterstück gehen, das Kinder von acht bis zehn Jahren in den Osterferien im Schiffshebewerk Henrichenburg entwickeln. - © LWL

Um eine Geschichte über zwei Dörfer, die durch unüberwindbare 14 Meter voneinander getrennt sind, wird es in einem Theaterstück gehen, das Kinder von acht bis zehn Jahren in den Osterferien im Schiffshebewerk Henrichenburg entwickeln. – © LWL

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop (Kreis Recklinghausen)

Um eine Geschichte über zwei Dörfer, die durch unüberwindbare 14 Meter voneinander getrennt sind, wird es in einem Theaterstück gehen, das Kinder von acht bis zehn Jahren in den Osterferien im Schiffshebewerk Henrichenburg entwickeln. Unter dem Motto “Ach, du dickes Ei!” lädt das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in der zweiten Ferienwoche von Dienstag (23.4.) bis Samstag (27.4.) zum Mitmachen in sein Industriemuseum in Waltrop ein.

Der inhaltliche Rahmen des Theaterstücks ist einfach: Am Oberwasser des Schiffshebewerks wohnen die Oberwasserer. Sie halten sich für klug, denn sie haben den Überblick. 14 Meter un-terhalb wohnen die Unterwasserer. Sie meinen, wirklich Bescheid zu wissen und halten die Bewohner der oben gelegenen Kanalstufe für Angeber. Rund um diese Geschichte entwickeln die Mädchen und Jungen gemeinsam mit Museumspädagogin Christine Köck ihr eigenes, gemeinsames Theaterstück. Die Proben finden von Dienstag (23.04.) bis Freitag (26.04.) jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Am Samstag (27.04.) um 15 Uhr beginnt die Aufführung des mobilen Theater-stücks, bei dem das Publikum von Ort zu Ort geführt wird. Dann wird sich zeigen, ob die beiden Gruppen wirklich so unterschiedlich sind. Die Kosten für das gesamte Programm betragen 25 Euro je Kind. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 02363 9707-0 oder per Mail: schiffshebewerk@lwl.org.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/schiffshebewerk-henrichenburg

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage warten in den Osterferien viele Workshops und ein Ferienprogramm auf die Besucher. - © LWL

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage warten in den Osterferien viele Workshops und ein Ferienprogramm auf die Besucher. – © LWL

LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, (Kreis Lippe)

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage warten in den Osterferien viele Workshops auf die Besucher. Am Samstag (13.04.) findet von 14 bis 17 Uhr ein “Österliches Backen” statt. Gemeinsam backen die Teilnehmerinnen österliche Leckereien, dekorieren den Tisch und lassen sich das Gebackene anschließend schmecken. Für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr inkl. Material 7 Euro.

Am Samstag (13.04.) findet von 14 bis 17 Uhr der Workshop “Grüne Nester” statt. Aus frischen Weiden gestalten Erwachsene runde und kugelige Objekte mit dem Chaosgeflecht, die eine Öffnung zum Bepflanzen bekommen – mit Frühlingsblühern oder mit Moos als Osterdekoration. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr inkl. Material 25 Euro.

“Oma Opa Enkel – Feierabendziegel für Enkel und Großeltern” heißt der Workshop, der am Dienstag (16.04.) um 14 Uhr stattfindet. Nach einer kurzen Führung durch das Museum können Enkelkinder und Großeltern gemeinsam unter fachkundiger Anleitung Feierabendziegel herstellen. Anmeldung erforderlich. Pro Person 3 Euro inkl. Eintritt.

Am Donnerstag (18.04.) findet von 11 bis 16 Uhr der Workshop “Altes Handwerk: Osternester” statt. Während die Erwachsenen das Museum erkunden oder eine Stärkung im Museumscafé zu sich nehmen, können Kinder ab acht Jahren mit Petra Franke im Chaosgeflecht kleine Nester aus frischen Weiden flechten. Offenes Mitmachprogramm ohne Anmeldung. Pro Kind 9 Euro.

Am Samstag (20.04.) steht von 14 bis 17 Uhr das “Osterfilzen” auf dem Programm. Mit der Nadel filzen die Teilnehmer Blumen und Ostermotive und verzieren damit Filzuntersetzer. So entsteht eine Tischdekoration fürs Osterfest. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr inkl. Material 7 Euro.

Am Ostersonntag (21.04.) heißt es von 11 bis 16 Uhr “Eiersuche, Lämmer und großes Feuer”. Den gesamten Tag über lautet das Motto: “Ein Ei aus der Ziegelei”: Kinder können Ton-Ostereier bemalen, der Lagenser Schafzüchter Heinrich Havermeier ist mit seinen weißen hornlosen Heidschnucken im Museum und die Feldbahn fährt alle Kinder von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr zum Ostereiersuchen durch das Gelände des Industriemuseums. Die Feuerwehr Hagen entzündet auf dem Museumsgelände um 18 Uhr ihr großes Osterfeuer. Bis zum Einbruch der Dunkelheit fährt die Feldbahn rund um das Osterfeuer.

“Altes Handwerk: Blaudruck” heißt der Workshop am Donnerstag (25.04.), der von 11 bis 16 Uhr stattfindet. Während die Erwachsenen das Museum erkunden oder eine Stärkung im Museumscafé zu sich nehmen, können Kinder ab fünf Jahren unter Anleitung kleine Deckchen oder Beutel bedrucken. Offenes Mitmachprogramm ohne Anmeldung. Pro Kind 6 Euro.

Am Donnerstag und Freitag (25. und 26.04.) steht von 14 bis 17 Uhr ein Ferien-Nähkurs im Programm. Im ersten Teil machen sich die Teilnehmer mit der Nähmaschine vertraut und nähen erste kleine Projekte wie Kissen, Körbchen und mehr. Im zweiten Teil besprechen die Teilnehmerinnen die Stoffauswahl, üben den Umgang mit einem Schnittmuster und nähen ein eigenes Projekt, wie z.B. einen Turnbeutel oder eine Tasche. Bitte mitbringen: eine scharfe Schere, ein Maßband, auf Wunsch eigene Nähmaschine. Anmeldung erforderlich. Für Kinder ab zehn Jahren. Teilnahmegebühr für beide Tage 30 Euro. Anmeldungen unter Telefon 05232-9490-0 oder E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage

Frohe Ostern wünscht das Team der Glashütte Gernheim. - © LWL, Penning

Frohe Ostern wünscht das Team der Glashütte Gernheim. – © LWL, Penning

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen

Ostern steht vor der Tür: Das nimmt das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim zum Anlass, um am Samstag (20.04.) von 13 bis 17 Uhr junge Besucher ab sechs Jahren zu Osterwerkstatt und Ostereiersuche im Herrenhausgarten einzuladen. Anmeldung unter sabine.jungcurt@lwl.org oder unter Tel. 05707 9311 26. Die Kosten betragen 7 Euro inklusive Kekse und Getränke. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder begrenzt.

In der Werkstatt dekorieren die Kinder Ostereier aus Glas durch Marmorieren oder Bemalen. Kunstvolle Schmetterlinge aus Pappmaché werden bemalt und farbenprächtig verziert. Ein besonderer Programmpunkt zum Frühlingsbeginn ist der Besuch eines Imkers, der den Kindern Wissenswertes rund um das Thema Honig und Bienen erläutert, denn vor Ort sammeln seit kurzem vier Bienenvölker den “Gernheimer Turmhonig”. Bei gutem Wetter steht ein Besuch bei den Bienen an. Zum Schluss begeben sich die Kinder auf Ostereiersuche, die im ehemaligen Garten der Fabrikantenfamilie Schrader versteckt werden.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/glashuette-gernheim

Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde.  - © LWL, Steinweg

Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde. – © LWL, Steinweg

LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet in den Osterferien drei verschiedene Feriennachmittage für Kinder ab acht Jahren an. Der Feriennachmittag “Wahrnehmung und Illusion” findet in der Museumswerkstatt und in der Sonderausstellung “Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl” statt. Die beiden Feriennachmittage “Willkommen im Eiszeitalter” und “Menschen im Eiszeitalter” erfolgen in der Museumswerkstatt und in der Ausstellung “Vom Kommen und Gehen – Westfälische Artenvielfalt im Wandel”.
“Wahrnehmung und Illusion” stehen passend zur Sonderausstellung “Das Gehirn” bei diesem neuen Ferienangebot für die Kinder im Vordergrund. Sie können für rund zwei Stunden die Welt bewusst mit all ihren Sinnen wahrnehmen. Testen können die Kinder ihre Sinne unter anderem an einem Duftmemory, in einem Tastspiel und beim Geräusche raten. Sie gehen der Fra-ge nach, ob Tiere die Welt genauso wahrnehmen wie Menschen. Dabei erkunden die Kinder die Welt, wie Bienen, Fledermäuse, Fliegen, Grubenottern und Elefanten sie sehen und hören. Dann geht es in die Welt der Illusionen. Dort können sie Scheinriesen und Scheinzwergen begegnen und Bewegungen sehen, wo keine sind. Falls möglich, sollten die Kinder ein Handy mitbringen, um Fotos zu machen. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

Termine:
17.04.2019 und 25.04.2019 | Beginn: 11.00 Uhr
18.04.2019 und 24.04.2019 | Beginn: 14.30 Uhr

“Willkommen im Eiszeitalter” heißt es, wenn Kinder ab acht Jahren erfahren, ob wir wirklich in einem Eiszeitalter leben. In rund zwei Stunden erleben die Kinder, wie es natürlicherweise – also ohne den Einfluss der Menschen – dazu kam, dass sich das Klima immer wieder veränderte und welche Folgen das für die Lebewesen hatte. Mit Hilfe eines Zeitrades können sie in längst vergangene Zeiten reisen und Säbelzahnkatzen, Mammut, Höhlenhyänen und vielen anderen Tieren begegnen. In der Museumswerkstatt können die Kinder mehrdimensionale Lebensbilder von Tieren einer Warm- und einer Kaltzeit anfertigen und mit nach Hause nehmen. Die Teil-nahmegebühr beträgt 5 Euro.

Termine:
17.04.2019 | Beginn 14.30 Uhr
24.04.2019 | Beginn 11.00 Uhr

“Menschen im Eiszeitalter” nennt sich das zweite Angebot zur Ausstellung “Vom Kommen und Gehen”. Für etwa zwei Stunden gehen Kinder ab acht Jahren den Menschen der Eiszeit auf die Spur. Seit etwa 300.000 Jahren leben Menschen verschiedener Arten in Westfalen. Sie prägen die Landschaft und die Zusammensetzung der Pflanzen- und Tierwelt immer mehr. Die frühen Menschen waren Jäger und Sammler, zogen umher und verstanden es, sowohl in Kaltzeiten, als auch in Warmzeiten zu überleben. Erst vor einigen Tausend Jahren wurden die modernen Menschen sesshaft, heute beherrschen sie das Landschaftsbild. Die Kinder machen eine Zeitreise, stärken sich zwischendurch mit einem selbst zubereiteten steinzeitlichen Imbiss und gestalten eine Höhlenmalerei zum Mitnehmen mit Hilfe von Wachsmalkreide und Packpapier. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

Termine:
18.04.2019 | Beginn: 11.00 Uhr
25.04.2019 | Beginn: 14.30 Uhr

Eine telefonische Anmeldung für die Feriennachmittage ist erforderlich unter: Telefon 0251-591-6050 (Mo bis Fr 8.30 bis 12.30 Uhr & Mo-Do 14.00 bis 15.30 Uhr). Begrenzte Teilnehmerzahl.

Mehr Informationen unter https://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in der zweiten Hälfte der Osterferien insgesamt vier Workshops für sechs- bis zehnjährige Kinder an. Die Kinder erwarten Fantasiewelten, Skulpturen, die Druckwertstatt oder selbstgeschneiderte Mode aus Alltagsmaterialien.  - © LWL, Neander

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in der zweiten Hälfte der Osterferien insgesamt vier Workshops für sechs- bis zehnjährige Kinder an. Die Kinder erwarten Fantasiewelten, Skulpturen, die Druckwertstatt oder selbstgeschneiderte Mode aus Alltagsmaterialien. – © LWL, Neander

LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in der zweiten Hälfte der Osterferien insgesamt vier Workshops für sechs- bis zehnjährige Kinder an. Von Dienstag bis Freitag (23. bis 26.04.) können die Kinder jeweils von 10 bis 14 Uhr das Museum und seine Kunst kennenlernen. Die Termine können einzeln gebucht werden, die Kosten pro Workshop betragen 14 Euro. Eine Anmeldung ist im Besucherbüro erforderlich. Die Kinder erwarten Fantasiewelten, Skulpturen, die Druckwertstatt oder selbstgeschneiderte Mode aus Alltagsmaterialien.

Am Dienstag (23.04.) stehen die Multiples von Joseph Beuys im Mittelpunkt. Unter dem Titel “Fantasietransformatoren” ermitteln die Teilnehmer, ob es möglich ist, dass eine Zitrone eine Glühbirne zum Leuchten bringen kann. Am Mittwoch (24.04.) können sich die Kinder von den Skulptur Projekten zu einem eigenen künstlerischen Tun anregen lassen. Bei gutem Wetter geht es dafür in die Stadt, bei Regen bietet das Archiv eine Fülle von Entdeckungsmöglichkeiten. Im dritten Workshop, der am Donnerstag (25.04.) stattfindet, geht es für die Teilnehmer in den “Printshop”, die Druckwerkstatt. Dazu sollten die Kinder alte Kleidung mitbringen. Der letzte Ferientag, Freitag (26.04.), steht schließlich im Zeichen der Recycling-Mode: Auf dem Laufsteg gibt es immer Veränderungen. Manchmal tragen die Models sogar ausgeflippte Kleider aus ganz einfachen Materialien. Eine solche Mode können die Kinder in diesem Workshop selbst schneidern – und zwar aus Kartons, Zeitungen, Folien und Plastiktüten.

Neben den Ferienkursen bietet das Museum regelmäßig Wochenend-Workshops für Kinder. Diese laden die Kleinen auch in den Osterferien ein, Kunst zu erleben und selbst zu erschaffen. Der MuKuKu-Klub richtet sich an vier- bis siebenjährige Kinder und findet samstags von 10.30 bis 12.30 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro. Am ersten Samstag (13.04.) der Ferien heißt es “Grün grün grün sind alle meine Kleider”, an Karsamstag (20.04.) werden “Die fünf Sinne” der Kinder angesprochen und am letzten Samstag der Ferien (27.04.) geht es “Von Kopf bis Fuß” zu.
Der Workshop “Bildschöner Samstag”, der samstags von 14 bis 16 Uhr stattfindet, lädt alle Sechs- bis Zehnjährigen zum Kunsterlebnis ein, die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro. Am 13.04. geht es in “Comic total” um das Medium Comic. Der Workshop am 20.04. trägt den Titel “Starterkids” und am 27.04. geht es wie im Ferienworkshop um “Fantasietransformatoren”.
An den Sonntagen können sich von 10.15 bis 12.15 Uhr die zwei- bis fünfjährigen “Mini-Maler” gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln austoben. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 7 Euro zuzüglich der Eintritte für die Erwachsenen. Am 14.04. kommt es zum “Tiertrubel”, am 21.04. stehen passend zu den Feiertagen “Osterkörbchen” im Mittelpunkt. Am letzten Feriensonntag (28.04.) gibt es “Krach und Radau im Paradies”.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/LWL/Kultur/museumkunstkultur/

Auf den Spuren der Mönche: Beim Osterferienprogramm im Kloster Dalheim erfahren Kinder und Familien, was damals auf den Tisch kam.  - © LWL

Auf den Spuren der Mönche: Beim Osterferienprogramm im Kloster Dalheim erfahren Kinder und Familien, was damals auf den Tisch kam. – © LWL

Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn)

Es fliegen die Funken, das Mühlrad klappert und der Backofen glüht: Am Sonntag (07.04.) lädt der Familientag “Et labora! Handwerk im Kloster” von 11 bis 17 Uhr zu einem besonderen Rundgang über das weitläufige Gelände des ehemaligen Klosters Dalheim ein. Von der Bäckerei bis zur Weberei machen über zehn traditionelle Gewerke historische Handwerkskunst für die ganze Familie erlebbar – mit großem Mitmach-Programm für Kinder. Für Essen und Getränke ist gesorgt, eine Regenvariante des Programms ist vorbereitet.

Eintrittspreise: inklusive Museum und Klostergärten: Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder / Jugendliche (sechs bis 17 Jahre) sowie Besitzer der LWL-MuseumsCard (auch LVR-Museumskarte) Eintritt frei, Teilnahmegebühr für das Mitmachprogramm: 5 Euro pro Kind

Große Feinschmecker und kleine Naschkatzen ab acht Jahren finden bei dem Kockurs “Himmlische Genüsse” am 24. April von 15 bis 17 Uhr heraus, was bei den Mönchen im Kloster Dalheim auf den Teller kam. Sie erkunden den Garten auf der Suche nach duftenden Kräutern und süßen Blüten. Beim gemeinsamen Kochen und Backen in der Klosterschule entstehen kühle Limonade und knusprige Nervenkekse. Für Familien mit Kindern ab acht Jahren. Anmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn. Die Kursgebühr beträgt 20 Euro pro Familie inklusive Zutaten und Museumseintritt. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 05292-9319-224.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/LWL/Kultur/kloster-dalheim/

Das LWL-Museum in der Kaiserpfalz bietet zu Ostern Führungen und Mitmach-Aktionen an. - © Noltenhans

Das LWL-Museum in der Kaiserpfalz bietet zu Ostern Führungen und Mitmach-Aktionen an. – © Noltenhans

Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Während der Osterferien erwartet die Besucher im LWL-Museum in der Kaiserpfalz ein vielseitiges Angebot. Zum Frühlingsanfang veranstaltet das Museum neben Themenführungen für die ganze Familie auch die Osterferien-Aktion “World Wide Web im Mittelalter”.

Am Sonntag (07.04.) können Erwachsene und Kinder ab acht Jahren von 11 bis 13 Uhr in die Rolle eines Archäologen schlüpfen. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch die neu eröffnete Abteilung zur Stadtarchäologie, dem “Fenster in die Vergangenheit”. Dort erfahren die Teilnehmenden, welche Spuren die Menschen in Paderborn seit dem Mittelalter hinterlassen haben. Im Anschluss können sie unter dem Motto “Weck den Archäologen in dir!” selbst tätig werden und zum Beispiel Keramikgefäße zusammenpuzzeln, Knochen bestimmen oder Münzen datieren. Das Programm findet außerdem am 14., 22. und 28. April statt.
Um 15 Uhr geht es mit einem Leckerbissen für Familien mit Kindern ab acht Jahren weiter. Die Führung “Weg mit dem faden Brei…” bietet einen Einblick in die kulturellen Hintergründe königlicher Empfänge und höfischen Speisens: Welche Gewürze waren schon vor Jahrhunderten beliebt und wie kompliziert gestalteten sich die Tischsitten? Zudem wird auch der Tast- und Geruchssinn der kleinen und großen Besucherinnen auf die Probe gestellt.

“Die Pfalz Karls des Großen” ist das Thema einer Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren am folgenden Sonntag (14.04.) um 15 Uhr. Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und Gesandten zu treffen. Ein Rundgang durch die Ausstellung lässt die frühmittelalterliche Geschichte der Kaiserpfalz wieder lebendig werden.

Bei der Sonderführung “Europa zu Gast im Palast” begeben sich die Teilnehmenden am Karfreitag (19.04.) um 15 Uhr auf europäische Spurensuche in der Paderborner “Karlsburg”. Als eine von zahlreichen Stützpunkten Karls des Großen spielten sich hier seit dem 8. Jahrhundert nicht nur westfälische, sondern welthistorische Ereignisse ab, wenn Gesandte, Bischöfe und sogar der Papst zu Gast waren. Wie prägten diese Ereignisse und der Kontakt in alle Winkel Europas das Alltagsleben der Menschen damals wie heute? Das können Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung entdecken.

Am Ostersonntag (21.04.) bietet das LWL-Museum in der Kaiserpfalz für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren um 15 Uhr eine Führung durch die “Paderborner Königspfalzen”. Als bevorzugter Aufenthaltsort von Königen und Kaisern verfügte Paderborn im Mittelalter über zwei königliche Palastanlagen, die Pfalzen. Die ältere stammt aus der Zeit Karls des Großen. Von der jüngeren Pfalz aus dem 11. Jahrhundert war so viel erhalten, dass sie unter Einbeziehung der alten Mauern neu aufgebaut werden konnte.

Das diesjährige Osterferienangebot spürt am Dienstag (23.04.) dem “World Wide Web im Mittelalter” nach. In Sekundenschnelle geht eine Meldung heute rund um die Welt. Aber wie war das im Mittelalter? Karl der Große hatte ein riesiges Reich zu regieren. Welches Netzwerk nutzte er, um auf dem Laufenden zu bleiben? Auf einem Rundgang durch die Ausstellung erfahren die Teilnehmenden, welche Kommunikationsmittel die Menschen im frühen Mittelalter nutzten. Im Anschluss fertigen sie aus Holz und Bienenwachs eine Schreibtafel: das Notebook des Frühmittelalters. Von 10 bis 12 Uhr findet die Veranstaltung für Sechs- bis Zehnjährige statt, von 14 bis 16 Uhr für Jugendliche von zehn bis 14 Jahren. Die Materialkosten betragen 5 Euro. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 05251 105110 möglich oder per E-Mail an kaiserpfalzmuseum@lwl.org.

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren können in der Führung “Zwischen Reich und Kirche” am Sonntag (28.04.) um 15 Uhr mehr über Bischof Meinwerk erfahren. Ein Rundgang durch die mittelalterliche Pfalz und die Bartholomäuskapelle veranschaulicht sein Leben und Wirken. Kaum ein anderer verstand es wie er, kirchliche und weltliche Macht miteinander zu verbinden. Die Architektur und Funde aus dem Mittelalter zeigen Paderborns Bedeutung als kaiserliche Residenz und bezeugen den Aufschwung in Kunst und Bildung.

Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten. Mehr Informationen unter https://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

Auf Tablets produzieren Jugendliche Ihre eigenen Videos im LWL-Museum für Archäologie. - © Jülich

Auf Tablets produzieren Jugendliche Ihre eigenen Videos im LWL-Museum für Archäologie. – © Jülich

LWL-Museum für Archäologie in Herne

Viele YouTube-Stars faszinieren mehrere Millionen junge Menschen mit Themen wie Lifestyle, Games und Comedy. Aber lässt sich eine solche Begeisterung auch mit Videos über archäologische Funde in einem Museum erreichen? Im zweitägigen kostenlosen Ferienworkshop “#Film-TrifftArchäologie!” drehen Kinder von zehn bis 14 Jahren Videos wie ihre Vorbilder auf YouTube, Instagram oder anderen Onlineplattformen. Sie stellen dabei archäologische Funde wie Schmuck, Schwerter oder Schädel von ausgestorbenen Höhlenbären vor. Dabei lernen die Teil-nehmenden alle Arbeitsphasen der Videoerstellung kennen – vom Schreiben des Drehbuchs über die Arbeit vor und hinter der Kamera bis hin zum Videoschnitt mit Hilfe von Apps. Der zweitägige Workshop findet am Dienstag und Mittwoch (23. und 24.04.) sowie am Donnerstag und Freitag (25. und 26.04.) jeweils von 10 bis 15 Uhr statt. Die Tablets stellt das Archälogiemuseum zur Verfügung. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, bittet das Museum um Anmeldung unter 02323 946280 oder per E-Mail an lwl-archaeologiemuseum@lwl.org.

Darüber hinaus bietet das LWL-Museum für Archäologie in den Osterferien Führungen durch die Dauerausstellung an. Unter dem Motto “gesucht. gefunden. ausgegraben.” gehen die Teilnehmenden den Spuren der Menschen in Westfalen von ihrem ersten Auftreten bis heute nach. Die Rundgänge finden sonntags (14., 21. und 28.04.) und am Freitag (19.04.) statt, jeweils um 14 und 16 Uhr.

An den gleichen Tagen öffnet auch das Grabungscamp immer um 15 Uhr seine Tore. Innerhalb der inszenierten Grabungsfläche können Erwachsene und Kinder mit Kelle und Pinsel archäologische Funde selbst freilegen. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt das Museum eine Anmeldung. Mehr Informationen unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/

"Legionäre verschwunden!", heißt es zu Ostern im LWL-Römermuseum. - © Hähnel

“Legionäre verschwunden!”, heißt es zu Ostern im LWL-Römermuseum. – © Hähnel

LWL-Römermuseum in Haltern

Die zweistündige Osterferienaktion “Legionäre verschwunden” für Kinder von sechs bis zehn Jahren findet jeweils am Dienstag (16.04.), Donnerstag (18.04.), Mittwoch (24.04.) und Freitag (26.04.) von 14 bis 16 Uhr im LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) statt. “Signum vertere”, das Feldzeichen umdrehen, bedeutete in der römischen Legion den Rückzug. Doch noch deutet nichts auf Rückzug hin: Die 15.000 Mini-Römer marschieren weiterhin gutgelaunt durch das LWL-Römermuseum in Haltern am See. Doch die Legionen sind nicht komplett, einige Legionäre fehlen. Die Teilnehmer begeben sich auf die Suche nach den sechs Legionären, die heimlich ihren Platz in der Marschordnung verlassen haben. Vielleicht sind sie ja schon mit dem Schiff auf der Lippe Richtung Heimat unterwegs oder haben sie sich etwa im Museum versteckt? Nach erfolgreicher Suche gibt es eine Auszeichnung: Die Teilnehmerinnen basteln ihr eigenes römisches Feldzeichen. Die Kosten für den Kurs betragen 3 Euro. Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: 02364/9376-0

Auf dem Holzweg?
Der Rundgang “Auf dem Holzweg?” bietet am Mittwoch (17.04.), Dienstag (23.04.), Donnerstag (25.04.) und Samstag (27.04.) jeweils um 14.30 Uhr eine einstündige Entdeckungstour zur rekon-struierten Mauer des einstigen Römerlagers von Aliso. Das Besondere: Die Teilnehmer und der Zufall bestimmen bei dieser Führung, wo es langgeht. Das Programm richtet sich an Erwachsene und Kinder ab acht Jahren.

Erfolgreicher Feldherr gesucht!
Unter Augustus stießen erfolgreiche Feldherren mit ihren Legionen tief in das Innere Germaniens vor. Einer von ihnen steht im Zentrum des anderthalbstündigen Ferienprogramms am Karfreitag (19.04.) um 11 Uhr. Doch welcher ist es? Drusus, Tiberius oder Varus? Wie hat er ge-lebt? War er wirklich erfolgreich? Ausstellungsobjekte liefern “Puzzlesteine”, die das Bild des Gesuchten mehr und mehr vervollständigen bis schließlich alle Zweifel ausgeräumt sind. Zur Belohnung prägen die Teilnehmenden ab zehn Jahren eine römische Münze.

Vor Ort in Aliso
Auf die Römerbaustelle geht es auch in der Führung “Vor Ort in Aliso” am Sonntag (14.04.), Ostersonntag und -montag (21./22.04.) um jeweils 15 Uhr und Karfreitag (19.04.) um 14 Uhr. Seit 2016 steht direkt hinter dem LWL-Römermuseum am originalen Schauplatz die größte Re-konstruktion der Umwehrung eines Römerlagers in Holz-Erde-Bauweise, die jemals errichtet wurde: das Westtor des einstigen Hauptlagers von Aliso. Die Führung für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren stellt die römische Bautechnik in den Mittelpunkt und macht römische Handwerks- und Vermessungstechniken begreifbar.

Kalle, der Museumsmaulwurf
Am Ostersonntag geht ab 11 Uhr “Kalle auf Wohnungssuche”. Gemeinsam mit dem Maulwurf begeben sich Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren im Museum auf eine Entdeckungsreise. Dabei kreuzen immer wieder römische Funde und natürlich auch die Archäologen ihren Weg. Ausgehend von einem ganz besonderen Fund, probieren die Teilnehmerinnen im Anschluss römische Nüssespiele aus.

Tierisch!
Auf die Suche nach versteckten Tieren im LWL-Römermuseum gehen Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren am Ostersonntag (22.40.). Den Ablauf der Entdeckungstour bestimmen die Teilnehmenden und der Zufall.

Rundgang mit der Ärztin Julia Sabina Medica
Am Sonntag (28.04). begeben sich die Besucher um 14 und 15 Uhr in “römischer Begleitung” durch die Dauerausstellung. Julia Sabina Medica, eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike, macht sich auf den Weg von Italien ins Römerlager Haltern. Im Gepäck hat sie ihr chirurgisches Besteck, heilende Duftöle und berichtet Erwachsenen und Kindern ab zehn Jahren über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion.

Mehr Informationen unter https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de/

Eierfärben wie zu Urgroßmutters Zeiten steht im LWL-Freilichtmuseum Detmold auf dem Programm. - © LWL, Jähne

Eierfärben wie zu Urgroßmutters Zeiten steht im LWL-Freilichtmuseum Detmold auf dem Programm. – © LWL, Jähne

LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)

Der Natur begegnen, Osterkörbchen flechten oder mit Kaltblutpferden arbeiten: Freilichtentdecker haben im LWL-Freilichtmuseum Detmold zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Zu Beginn der Osterferien startet die Reihe der Naturbegegnungen. Am ersten Feriensonntag (14.04.) heißt es: “Wilden Bienen muss geholfen werden”. Dann lernen Kinder ab dem Grund-schulalter von 11 bis 14 Uhr Wildbienen und ihre Verwandten als nützliche Obstbestäuber kennen und töpfern gemeinsam eine Nisthilfe. Zwei Tage später (16.04.) steht von 14 bis 17 Uhr ein “Ausflug in die Welt der Vögel” auf dem Programm, bei dem Familien mehr über die häufigsten Singvögel erfahren und gemeinsam einen Nistkasten aus Holz bauen. Am Mittwoch (17.04.) stellt sich bei “Kuh & Co.” die Frage, wo eigentlich Wurst, Eier und Wollsocken herkommen. Bei einem Rundgang lernen die Kinder von 10 bis 14 Uhr die Museumstiere kennen und lassen sich die Landprodukte schmecken. Mit der “Ostereierei” am Gründonnerstag (18.04.) gibt es schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Feiertage. Um 14 Uhr startet eine Führung zu Hühnern, Hasen und Frühlingspflanzen, ehe gemeinsam Eier wie zu Großmutters Zeiten gefärbt werden. Dafür sollten die Kinder rohe Eier mitbringen. Für alle Naturbegegnungen ist eine Anmeldung im Infobüro des Museums erforderlich. Die Kursteilnahme kostet jeweils sechs Euro, hinzu kommen, je nach Programm, weitere Materialkosten. Treffpunkt ist der Museumseingang.

Wer gerne “Osterkörbchen flechten” möchte, ist am Karfreitag (19.04.) und Karsamstag (20.04.) im Lauschhaus im Paderborner Dorf an der richtigen Adresse. Jeweils von 11 bis 13 Uhr finden dazu an beiden Tagen Workshops statt, die zwölf Euro Kursgebühr inkl. Materialbeitrag kosten. Anmeldungen dafür nimmt das Infobüro bis zum 17.04. entgegen. Wer sich nicht auf eine genaue Uhrzeit festlegen möchte, hat ebenfalls an beiden Tagen von 13.30 bis 17.45 Uhr im Lauschhaus die Möglichkeit, gemeinsam mit Petra Franke in einem offenen Mitmachprogramm diese kleinen Schmuckkörbchen für die Ostereier herzustellen. Hierfür fallen ebenfalls zwölf Euro Kosten an.

Für die entsprechende Füllung der Körbe sorgen die Kinder bei dem Mitmachprogramm “Eierfärben nach Urgroßmutterart” am Karfreitag (19.04.). Von 11 bis 17 Uhr werden im Haus Düsterdieck im Paderborner Dorf Augenweiden für den Ostertisch mit Pflanzenmustern versehen. Pro Ei kostet das einen Euro. Hier können auch Eier (rohe oder ausgeblasene) mitgebracht werden, dann kostet das Färben 50 Cent.

Wer lieber mit vollem Körpereinsatz ans Werk gehen möchte, kann in der zweiten Ferienwoche lernen, mit Kaltblutpferden zu arbeiten. Von Dienstag bis Freitag (23.-26.04.) steht bei einem Kurs von Reinhard Merten jeweils von 10 bis 13 Uhr für Jugendliche das Holzrücken im Mittelpunkt. Bitte festes Schuhwerk, angemessene Kleidung und Verpflegung mitbringen. Treffpunkt ist der Museumseingang, die Kosten betragen 35 Euro. Interessierte für das Holzrücken mit Kaltblutpferden sollten sich bis zum 18. April im Infobüro unter Tel. 05231 706104 anmelden.

Mehr Informationen unter https://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Am Ostersonntag (21.04.) und am Ostermontag finden österliche Mitmachangebote im Forscherlabor für alle ab acht Jahren statt. - © LWL

Am Ostersonntag (21.04.) und am Ostermontag finden österliche Mitmachangebote im Forscherlabor für alle ab acht Jahren statt. – © LWL

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Auch im LWL-Freilichtmuseum Hagen gibt es in den Osterfeien einige Mitmachaktionen und ein Ferienprogramm. Am Samstag (13.04.) ist die traditionelle Korbflechterei Gehrlein aus der Pfalz zu Gast (voraussichtlich bis zum 28.04.). Hier können sich Interessierte zum Workshop “Korbflechten” anmelden. Der Workshop findet im Bürgermeisteramt statt, dauert von 9.30 bis 18 Uhr und ist für Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene gedacht. Die Kurskosten betragen 75 Euro, inkl. Material für einen Jahreszeitenkorb zum österlichen Gestalten. Weitere Kurse finden an Karfreitag (19.04.), Ostermontag (22.04.) und am folgenden Samstag (27.04.) statt. Bitte anmelden, begrenzte Teilnehmerzahl.

An jedem Samstag von 14 bis 17 Uhr und an jedem Sonntag von 13 bis 17 Uhr findet ein Mitmachangebot in einer Werkstatt statt, an jedem Sonntag gibt es von 14 bis 15 Uhr eine Führung.

Von Dienstag bis Donnerstag (16.04. bis 18.04.) findet in der Druckerei das Ferienprogramm “Tintenfass und Gänsefeder” für Kinder ab acht Jahren statt. Die Kinder können an dem Programm entweder von 12 bis 14 Uhr oder von 14.30 bis 16.30 Uhr teilnehmen. Vor der Erfindung der Buchdruckkunst wurde alles mit der Hand geschrieben, mit den unterschiedlichen Schreibgeräten geritzt, geschnitzt oder gemeißelt. Die Kinder machen einen Ausflug in die Geschichte des Schreibens und probieren die verschiedensten Schreibgeräte und -materialien aus. Bitte unempfindliche Kleidung tragen und bitte anmelden.

Am Ostersonntag (21.04.) und am Ostermontag finden jeweils von 13 bis 17 Uhr österliche (kostenlose) Mitmachangebote im Forscherlabor für alle ab acht Jahren statt.

Von Dienstag bis Freitag (23. bis 26.04.) findet das Ferienprogramm “Buchbinden – Vom Papier zum Buch” für Kinder ab acht Jahren in der Druckerei statt. Die Kinder können an dem Pro-gramm von 12 bis 14 Uhr oder von 14.30 bis 16.30 Uhr teilnehmen. Zwischen zwei Buchdeckeln finden sich die spannendsten Abenteuer. Doch wie kommen die Buchstaben eigentlich aufs Papier, woraus wird dieses Papier gemacht und wie wird aus all den Seiten ein Buch? In der Druckerei finden es die Teilnehmerinnen heraus. Bitte unempfindliche Kleidung tragen und bitte anmelden.

Mehr Informationen unter http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de/de/

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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Ratgeber

Schlüsseldienste – Tipps gegen teure Retter in der Not

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Die Tür achtlos zugezogen, und der Schlüssel steckt von innen – das kann jedem mal passieren, oftmals mit teuren Konsequenzen. Als Retter in der Not bieten zwar Schlüsseldienste rund um die Uhr ihre Dienste an. Doch eine auffällige Anzeige im Branchenbuch führt nicht immer zu einer seriösen und preisgünstigen Firma. „Viele hilfreiche Türöffner leisten zwar rasche Abhilfe, nutzen im Gegenzug jedoch die Notlage der Kunden mit überteuerten Preisen schamlos aus“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Wer trotz Stresssituation die Kosten vor dem Anrücken einer Firma vergleicht und die einzelnen Rechnungsposten anschließend kritisch prüft, ist vor bösen Überraschungen sicher. Dabei helfen folgende Tipps:

  • Akute Notlage: Schon beim ersten Anruf sollten Ausgesperrte immer nach der genauen Anschrift der Firma und einem verbindlichen Festpreis fragen, in dem die Anfahrtskosten und mögliche Zuschläge bereits enthalten sind. Die Öffnung einer lediglich ins Schloss gefallenen Tür kostet inklusive Anfahrt circa 80 Euro. Nachts, sonntags oder an Feiertagen werden im Schnitt 130 Euro für den Service berechnet. Nutzen Schlüsselnotdienste die Bedrängnis von Kunden aus und verlangen mehrere hundert Euro fürs Türöffnen, ist es ratsam, auch in einer akuten Notlage mehrere Anbieter anzurufen und deren Leistungen miteinander zu vergleichen. Auf keinen Fall sollten Firmen einen Auftrag erhalten, die sich im Telefon- oder Branchenbuch durch die Aneinanderreihung des Buchstabens „A“ an vorderster Stelle einen Vorteil verschaffen. Oft sind solche Dienste weder seriös noch ortsansässig.
  • Sachgerechte Leistungen: Ist eine Tür bloß zugefallen, muss sie in den meisten Fällen weder aufgebrochen noch das Schloss ausgebaut werden. Beides ist aber häufige Praxis, um die Kosten in die Höhe zu treiben. Unverschlossene Türen lassen sich in der Regel ohne Beschädigung in kürzester Zeit vom Fachmann öffnen.
  • Korrekte Rechnungsposten: Schlüsseldienste dürfen nur die konkrete Arbeitszeit – in der Regel wenige Minuten – und die entstandenen Fahrtkosten in Rechnung stellen. Wird eine ortsansässige Firma mit der Türöffnung betraut, kann der Dienstleister nur die Fahrtkosten innerhalb der Ortsgrenzen in Rechnung stellen. Kosten für den Einsatz von Spezialwerkzeugen fallen nur an, wenn die Geräte auch tatsächlich eingesetzt wurden. Rückt der Notdienst außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeiten an, kommen zur reinen Arbeitszeit noch Nacht- und Feiertagszuschläge hinzu. Erlaubt sind hierbei Zuschläge von 25 bis 100 Prozent – allerdings nur für Lohn- und lohnabhängige Kosten und nicht für Material- oder Fahrzeugkosten.
  • Rechnung prüfen: Eine Rechnung sollte nur dann vollständig bezahlt werden, wenn die Arbeiten korrekt ausgeführt wurden und jede Position nachvollziehbar ist. Kunden, die eine ungewöhnlich hohe Rechnung bekommen, sollten eine Anzahlung nur unter Vorbehalt leisten und die Rechnung lieber prüfen lassen.
  • Vorsorge für alle Fälle: Wer einen Schlüssel beim Nachbarn deponiert, ist auf den Einsatz eines Notdienstes oftmals nicht angewiesen. Auch ein vorsorglicher Preisvergleich bei der Konkurrenz kann sich lohnen. Und wer sich zusätzlich im Vorfeld nach Preisen und Leistungen eines seriösen Schlüsseldienstes in Wohnnähe erkundigt und dessen Rufnummer parat hat, ist für den Notfall bestens gewappnet.

Rechtlichen Rat bei überhöhten Rechnungen von Schlüsseldiensten bietet die örtliche Beratungsstelle Minden der Verbraucherzentrale NRW, Portastr. 9. Tel. 0571 386379-01. Noch mehr Wissenswertes zu Schlüsseldiensten gibt’s online unter www.verbraucherzentrale.nrw/schluesseldienste.

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