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Osterferien in den LWL-Museen

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Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde. - © LWL, Steinweg
Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde. - © LWL, Steinweg

Westfalen-Lippe (lwl). Wenn kein Urlaub ansteht, kann schulfreie Zeit recht lang werden. Doch Langeweile in den Ferien muss nicht sein. Die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben sich für die Osterferien wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen überlegt.

Blick in den Bereich "Copy and Paste" der Wissenswerkstatt, in der es um Themen aus der Natur geht. - © LWL

Blick in den Bereich „Copy and Paste“ der Wissenswerkstatt, in der es um Themen aus der Natur geht. – © LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund

Experimente und Spiele zum Thema Wissen aus der Natur stehen bei einem Ferienaktionstag am Mittwoch (17.04.) im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund auf dem Programm. Was können wir von Tieren und Pflanzen lernen? Das ist zwischen 11 und 17 Uhr die zentrale Frage in der „Wissenswerkstatt“, dem von Schülern gestalteten interaktiven Teil der aktuellen Sonderausstellung „Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens“. Kinder ab sie-ben Jahren können spielerisch zum Beispiel den Zusammenhang von Klette und Klettverschluss oder Vogel und Flugzeug ausprobieren. Auch der 3D-Drucker ist im Einsatz. Eine Führung durch die Ausstellung „Alles nur geklaut?“ rundet den Tag ab. Die Teilnahme kostet 3 Euro je Kind für den gesamten Tag. Eine Anmeldung ist erforderlich unter allesnurgeklaut@lwl.org oder Tel. 0231 6961-211.
Mehr Informationen finden Sie unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-zollern

In den gesamten Osterferien (Di - So) bietet die Zeche Nachtigall stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr offene Führungen durch den 130 Meter langen Nachtigallstollen an - © LWL

In den gesamten Osterferien (Di – So) bietet die Zeche Nachtigall stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr offene Führungen durch den 130 Meter langen Nachtigallstollen an – © LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten

Am Samstag (13.04.) läutet das Wittener LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall die Osterferien mit der Zechen-Safari ein. Passend zur Namensgeberin der Zeche und zur Jahreszeit lautet das Motto: „Wenn die Nachtigall singt – Von Vogelnestern, Singvögeln und anderen Frühlingsboten“. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr entdecken Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren die Natur auf dem gesamten Außengelände des Industriemuseums. Erwachsene zahlen 3 Euro plus Museumseintritt. Kinder können für 3 Euro an der Zechen-Safari teilnehmen.

Am darauffolgenden Tag (14.04.) begrüßt das Muttental den Frühling und stimmt sich auf die bevorstehenden Ostertage ein. Von 11 bis 17 Uhr bietet die Zeche Nachtigall ein Programm zum „Muttentalfest“ an. Rund um den Ringofen finden verschiedene Mitmach-Aktionen wie Treideln am großen Ruhrschiff, Stempelholzsägen und kreative Angebote statt. Eine Hüpfburg und der Spielplatz laden zum Toben ein. Der Eintritt ist frei!

In den gesamten Osterferien (Di – So) bietet die Zeche Nachtigall stündlich von 10.30 bis 16.30 Uhr offene Führungen durch den 130 Meter langen Nachtigallstollen an. Während der einstündigen Führung durch das Besucherbergwerk stoßen Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren sogar auf ein echtes Kohleflöz.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-nachtigall

Tonaufnahmen in der Weberei des Textilwerks gehören zum Workshop. - © LWL, Betz

Tonaufnahmen in der Weberei des Textilwerks gehören zum Workshop. – © LWL, Betz

LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt (Kreis Borken)

Klappernde Webmaschinen, knisternde Stoffe, gackernde Hühner – das Textilwerk steckt voller Geräusche. In den Osterferien lädt das Bocholter Industriemuseum Kinder von acht bis zwölf Jahren dazu ein, sich mit Aufnahmegerät und Kopfhörer auf Spurensuche zu begeben. An drei Workshop-Tagen vom 23. bis 25. April jeweils von 10 bis 16 Uhr sammeln die „Sounddetektive“ Geräusche und gestalten am Computer kleine Hörspiele und Geräuschcollagen. „Wir nähern uns dem Thema auf spielerische Weise“, so Kathinka Engels vom LWL-Industriemuseum, die den Workshop zusammen mit Museumspädagogin Melanie Rudolph leitet. Ausgangspunkt für den Workshop ist die Ausstellung „Sounds of Changes“, die am 5. April in der Spinnerei des Textilwerks öffnet. Die Teilnahmegebühr für drei Tage pro Kind beträgt 40 Euro inkl. Material und Mittagessen (Geschwisterkinder 35 Euro). Anmeldungen nimmt das Museum ab sofort unter Tel. 02871-216110 oder textilwerk@lwl.org entgegen.

Ort: LWL-Industriemuseum Textilwerk Bocholt, Weberei, Uhlandstraße 50
Datum: Dienstag (23.04.) bis Donnerstag (25.04.)
Zeit: jeweils von 10 bis 16 Uhr
Teilnahmegebühr: 40 Euro inklusive Material und Mittagessen (Geschwisterkinder 35 Euro) für zwei Tage

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/textilwerk-bocholt

Noch bis zum 30. Juni können Besucher die Sonderausstellung "Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle" auf der Zeche Hannover besuchen. Vom 12. April bis zum 30. Juni ist eine weitere Sonderausstellung mit dem Titel "Fabrik. Denkmal. Forum." zu Gast auf der Zeche. - © LWL

Noch bis zum 30. Juni können Besucher die Sonderausstellung „Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle“ auf der Zeche Hannover besuchen. Vom 12. April bis zum 30. Juni ist eine weitere Sonderausstellung mit dem Titel „Fabrik. Denkmal. Forum.“ zu Gast auf der Zeche. – © LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum

Auch im Bochumer LWL-Industriemuseum Zeche Hannover gibt es in den Osterferien eine Menge zu entdecken. Am Freitag (19.04.) und am Montag (22.04.) jeweils um 15 Uhr können Besucher sich der Erlebnisführung durch die Zeche Hannover mit Vorführung der Dampffördermaschine anschließen. Das Thema von Erlebnisführungen ist die Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms. Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Die Besucherinnen erhalten einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche Hannover in Bochum. Die schwierigen Anfänge des Bergwerks in den 1840er Jahren werden ebenso beleuchtet wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal um 1890. Im LWL-Industriemuseum können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die Er-findungen für unseren heutigen Lebensalltag sind. Höhepunkt der Führung ist die Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnahme am Samstag und Montag kostet jeweils 2,50 Euro; die Führungen vom Förderverein am Sonntag sind frei.

Am Samstag (20.04.) um 15 Uhr findet die Geschichts-Tour „Kohle, Koks, Konsumanstalt“ durch das Industriedenkmal und die Siedlungen statt. Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, bewegen sich die Besucherinnen unter dem Motto „Kohle, Koks, Konsumanstalt“ auf den Spuren der Industrialisierung Hordels. Die Führung startet auf dem Zechenvorplatz und bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt dabei, wie sehr die Entwicklungen auch das heutige Stadtbild prägen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 6100-874.

Am Samstag (20.04.) von 18 bis 22 Uhr brennt an der Zeche Hannover ein Osterfeuer mit Begleitprogramm. Das jährlich stattfindende Osterfeuer ist Treffpunkt für alle aus der Umgebung der Zeche Hannover. Veranstaltet wird es vom Förderverein der Zeche Hannover e.V., um 18 und 19 Uhr werden jeweils Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Fördermaschine angeboten.

Das Kinderbergwerk Zeche Knirps ist für Familien und Einzelbesucher ohne Führungen nur an Samstagen von 14 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr zugänglich. Museumspädagogische Programme und Führungen „Zeche Knirps“ sind nach Anmeldung ganzjährig von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr möglich. Weitere Informationen und Buchung unter Tel. 0234 6100-874.

Die Zeche Hannover zeigt auch in der Osterferienzeit zwei Sonderausstellungen. Noch bis zum 30. Juni können Besucher die Sonderaussellung „Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle“ auf der Zeche Hannover besuchen. Gezeigt werden großformatige Schwarzweiß- und Farbbilder des Fotografen Bernd Langmack aus den vergangenen drei Jahrzehnten. Aufgenommen wurde die Situation zahlreicher Zechen im Ruhrgebiet nach ihrer Schließung – im ruinösen Zustand, im Abriss, in der kulturellen oder wirtschaftlichen Umnutzung. Ein besonderes Interesse gilt den Relikten der montanindustriellen Großbauten: den übrig gebliebenen Bauwerken der Zechen, ihren typischen Nach- und Umnutzungen in Form von Industriebrachen, Gewerbegebieten, Einkaufszentren oder Orten der Kultur.

Eine weitere Sonderausstellung mit dem Titel „Fabrik. Denkmal. Forum.“ vom 12. April bis zum 30. Juni beschäftigt sich mit der Gründung eines dezentralen Industriemuseums, die der Land-schaftsverband Westfalen-Lippe im Jahr 1979 beschloss. Es sollte die „Kultur des Industriezeitalters“ beispielhaft darstellen, Denkmäler erschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich ma-chen. Berthold Socha begleitete diese Entwicklung 40 Jahre lang als Mitarbeiter des LWL, aber auch als Fotograf.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-hannover

Um eine Geschichte über zwei Dörfer, die durch unüberwindbare 14 Meter voneinander getrennt sind, wird es in einem Theaterstück gehen, das Kinder von acht bis zehn Jahren in den Osterferien im Schiffshebewerk Henrichenburg entwickeln. - © LWL

Um eine Geschichte über zwei Dörfer, die durch unüberwindbare 14 Meter voneinander getrennt sind, wird es in einem Theaterstück gehen, das Kinder von acht bis zehn Jahren in den Osterferien im Schiffshebewerk Henrichenburg entwickeln. – © LWL

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop (Kreis Recklinghausen)

Um eine Geschichte über zwei Dörfer, die durch unüberwindbare 14 Meter voneinander getrennt sind, wird es in einem Theaterstück gehen, das Kinder von acht bis zehn Jahren in den Osterferien im Schiffshebewerk Henrichenburg entwickeln. Unter dem Motto „Ach, du dickes Ei!“ lädt das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in der zweiten Ferienwoche von Dienstag (23.4.) bis Samstag (27.4.) zum Mitmachen in sein Industriemuseum in Waltrop ein.

Der inhaltliche Rahmen des Theaterstücks ist einfach: Am Oberwasser des Schiffshebewerks wohnen die Oberwasserer. Sie halten sich für klug, denn sie haben den Überblick. 14 Meter un-terhalb wohnen die Unterwasserer. Sie meinen, wirklich Bescheid zu wissen und halten die Bewohner der oben gelegenen Kanalstufe für Angeber. Rund um diese Geschichte entwickeln die Mädchen und Jungen gemeinsam mit Museumspädagogin Christine Köck ihr eigenes, gemeinsames Theaterstück. Die Proben finden von Dienstag (23.04.) bis Freitag (26.04.) jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Am Samstag (27.04.) um 15 Uhr beginnt die Aufführung des mobilen Theater-stücks, bei dem das Publikum von Ort zu Ort geführt wird. Dann wird sich zeigen, ob die beiden Gruppen wirklich so unterschiedlich sind. Die Kosten für das gesamte Programm betragen 25 Euro je Kind. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 02363 9707-0 oder per Mail: schiffshebewerk@lwl.org.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/schiffshebewerk-henrichenburg

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage warten in den Osterferien viele Workshops und ein Ferienprogramm auf die Besucher. - © LWL

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage warten in den Osterferien viele Workshops und ein Ferienprogramm auf die Besucher. – © LWL

LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, (Kreis Lippe)

Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage warten in den Osterferien viele Workshops auf die Besucher. Am Samstag (13.04.) findet von 14 bis 17 Uhr ein „Österliches Backen“ statt. Gemeinsam backen die Teilnehmerinnen österliche Leckereien, dekorieren den Tisch und lassen sich das Gebackene anschließend schmecken. Für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr inkl. Material 7 Euro.

Am Samstag (13.04.) findet von 14 bis 17 Uhr der Workshop „Grüne Nester“ statt. Aus frischen Weiden gestalten Erwachsene runde und kugelige Objekte mit dem Chaosgeflecht, die eine Öffnung zum Bepflanzen bekommen – mit Frühlingsblühern oder mit Moos als Osterdekoration. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr inkl. Material 25 Euro.

„Oma Opa Enkel – Feierabendziegel für Enkel und Großeltern“ heißt der Workshop, der am Dienstag (16.04.) um 14 Uhr stattfindet. Nach einer kurzen Führung durch das Museum können Enkelkinder und Großeltern gemeinsam unter fachkundiger Anleitung Feierabendziegel herstellen. Anmeldung erforderlich. Pro Person 3 Euro inkl. Eintritt.

Am Donnerstag (18.04.) findet von 11 bis 16 Uhr der Workshop „Altes Handwerk: Osternester“ statt. Während die Erwachsenen das Museum erkunden oder eine Stärkung im Museumscafé zu sich nehmen, können Kinder ab acht Jahren mit Petra Franke im Chaosgeflecht kleine Nester aus frischen Weiden flechten. Offenes Mitmachprogramm ohne Anmeldung. Pro Kind 9 Euro.

Am Samstag (20.04.) steht von 14 bis 17 Uhr das „Osterfilzen“ auf dem Programm. Mit der Nadel filzen die Teilnehmer Blumen und Ostermotive und verzieren damit Filzuntersetzer. So entsteht eine Tischdekoration fürs Osterfest. Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr inkl. Material 7 Euro.

Am Ostersonntag (21.04.) heißt es von 11 bis 16 Uhr „Eiersuche, Lämmer und großes Feuer“. Den gesamten Tag über lautet das Motto: „Ein Ei aus der Ziegelei“: Kinder können Ton-Ostereier bemalen, der Lagenser Schafzüchter Heinrich Havermeier ist mit seinen weißen hornlosen Heidschnucken im Museum und die Feldbahn fährt alle Kinder von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr zum Ostereiersuchen durch das Gelände des Industriemuseums. Die Feuerwehr Hagen entzündet auf dem Museumsgelände um 18 Uhr ihr großes Osterfeuer. Bis zum Einbruch der Dunkelheit fährt die Feldbahn rund um das Osterfeuer.

„Altes Handwerk: Blaudruck“ heißt der Workshop am Donnerstag (25.04.), der von 11 bis 16 Uhr stattfindet. Während die Erwachsenen das Museum erkunden oder eine Stärkung im Museumscafé zu sich nehmen, können Kinder ab fünf Jahren unter Anleitung kleine Deckchen oder Beutel bedrucken. Offenes Mitmachprogramm ohne Anmeldung. Pro Kind 6 Euro.

Am Donnerstag und Freitag (25. und 26.04.) steht von 14 bis 17 Uhr ein Ferien-Nähkurs im Programm. Im ersten Teil machen sich die Teilnehmer mit der Nähmaschine vertraut und nähen erste kleine Projekte wie Kissen, Körbchen und mehr. Im zweiten Teil besprechen die Teilnehmerinnen die Stoffauswahl, üben den Umgang mit einem Schnittmuster und nähen ein eigenes Projekt, wie z.B. einen Turnbeutel oder eine Tasche. Bitte mitbringen: eine scharfe Schere, ein Maßband, auf Wunsch eigene Nähmaschine. Anmeldung erforderlich. Für Kinder ab zehn Jahren. Teilnahmegebühr für beide Tage 30 Euro. Anmeldungen unter Telefon 05232-9490-0 oder E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage

Frohe Ostern wünscht das Team der Glashütte Gernheim. - © LWL, Penning

Frohe Ostern wünscht das Team der Glashütte Gernheim. – © LWL, Penning

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen

Ostern steht vor der Tür: Das nimmt das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim zum Anlass, um am Samstag (20.04.) von 13 bis 17 Uhr junge Besucher ab sechs Jahren zu Osterwerkstatt und Ostereiersuche im Herrenhausgarten einzuladen. Anmeldung unter sabine.jungcurt@lwl.org oder unter Tel. 05707 9311 26. Die Kosten betragen 7 Euro inklusive Kekse und Getränke. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Kinder begrenzt.

In der Werkstatt dekorieren die Kinder Ostereier aus Glas durch Marmorieren oder Bemalen. Kunstvolle Schmetterlinge aus Pappmaché werden bemalt und farbenprächtig verziert. Ein besonderer Programmpunkt zum Frühlingsbeginn ist der Besuch eines Imkers, der den Kindern Wissenswertes rund um das Thema Honig und Bienen erläutert, denn vor Ort sammeln seit kurzem vier Bienenvölker den „Gernheimer Turmhonig“. Bei gutem Wetter steht ein Besuch bei den Bienen an. Zum Schluss begeben sich die Kinder auf Ostereiersuche, die im ehemaligen Garten der Fabrikantenfamilie Schrader versteckt werden.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/glashuette-gernheim

Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde.  - © LWL, Steinweg

Die Menschen der Eiszeit stehen im Mittelpunkt eines Ferienangebotes des LWL-Museums für Naturkunde. – © LWL, Steinweg

LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet in den Osterferien drei verschiedene Feriennachmittage für Kinder ab acht Jahren an. Der Feriennachmittag „Wahrnehmung und Illusion“ findet in der Museumswerkstatt und in der Sonderausstellung „Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“ statt. Die beiden Feriennachmittage „Willkommen im Eiszeitalter“ und „Menschen im Eiszeitalter“ erfolgen in der Museumswerkstatt und in der Ausstellung „Vom Kommen und Gehen – Westfälische Artenvielfalt im Wandel“.
„Wahrnehmung und Illusion“ stehen passend zur Sonderausstellung „Das Gehirn“ bei diesem neuen Ferienangebot für die Kinder im Vordergrund. Sie können für rund zwei Stunden die Welt bewusst mit all ihren Sinnen wahrnehmen. Testen können die Kinder ihre Sinne unter anderem an einem Duftmemory, in einem Tastspiel und beim Geräusche raten. Sie gehen der Fra-ge nach, ob Tiere die Welt genauso wahrnehmen wie Menschen. Dabei erkunden die Kinder die Welt, wie Bienen, Fledermäuse, Fliegen, Grubenottern und Elefanten sie sehen und hören. Dann geht es in die Welt der Illusionen. Dort können sie Scheinriesen und Scheinzwergen begegnen und Bewegungen sehen, wo keine sind. Falls möglich, sollten die Kinder ein Handy mitbringen, um Fotos zu machen. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

Termine:
17.04.2019 und 25.04.2019 | Beginn: 11.00 Uhr
18.04.2019 und 24.04.2019 | Beginn: 14.30 Uhr

„Willkommen im Eiszeitalter“ heißt es, wenn Kinder ab acht Jahren erfahren, ob wir wirklich in einem Eiszeitalter leben. In rund zwei Stunden erleben die Kinder, wie es natürlicherweise – also ohne den Einfluss der Menschen – dazu kam, dass sich das Klima immer wieder veränderte und welche Folgen das für die Lebewesen hatte. Mit Hilfe eines Zeitrades können sie in längst vergangene Zeiten reisen und Säbelzahnkatzen, Mammut, Höhlenhyänen und vielen anderen Tieren begegnen. In der Museumswerkstatt können die Kinder mehrdimensionale Lebensbilder von Tieren einer Warm- und einer Kaltzeit anfertigen und mit nach Hause nehmen. Die Teil-nahmegebühr beträgt 5 Euro.

Termine:
17.04.2019 | Beginn 14.30 Uhr
24.04.2019 | Beginn 11.00 Uhr

„Menschen im Eiszeitalter“ nennt sich das zweite Angebot zur Ausstellung „Vom Kommen und Gehen“. Für etwa zwei Stunden gehen Kinder ab acht Jahren den Menschen der Eiszeit auf die Spur. Seit etwa 300.000 Jahren leben Menschen verschiedener Arten in Westfalen. Sie prägen die Landschaft und die Zusammensetzung der Pflanzen- und Tierwelt immer mehr. Die frühen Menschen waren Jäger und Sammler, zogen umher und verstanden es, sowohl in Kaltzeiten, als auch in Warmzeiten zu überleben. Erst vor einigen Tausend Jahren wurden die modernen Menschen sesshaft, heute beherrschen sie das Landschaftsbild. Die Kinder machen eine Zeitreise, stärken sich zwischendurch mit einem selbst zubereiteten steinzeitlichen Imbiss und gestalten eine Höhlenmalerei zum Mitnehmen mit Hilfe von Wachsmalkreide und Packpapier. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

Termine:
18.04.2019 | Beginn: 11.00 Uhr
25.04.2019 | Beginn: 14.30 Uhr

Eine telefonische Anmeldung für die Feriennachmittage ist erforderlich unter: Telefon 0251-591-6050 (Mo bis Fr 8.30 bis 12.30 Uhr & Mo-Do 14.00 bis 15.30 Uhr). Begrenzte Teilnehmerzahl.

Mehr Informationen unter https://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in der zweiten Hälfte der Osterferien insgesamt vier Workshops für sechs- bis zehnjährige Kinder an. Die Kinder erwarten Fantasiewelten, Skulpturen, die Druckwertstatt oder selbstgeschneiderte Mode aus Alltagsmaterialien.  - © LWL, Neander

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in der zweiten Hälfte der Osterferien insgesamt vier Workshops für sechs- bis zehnjährige Kinder an. Die Kinder erwarten Fantasiewelten, Skulpturen, die Druckwertstatt oder selbstgeschneiderte Mode aus Alltagsmaterialien. – © LWL, Neander

LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in der zweiten Hälfte der Osterferien insgesamt vier Workshops für sechs- bis zehnjährige Kinder an. Von Dienstag bis Freitag (23. bis 26.04.) können die Kinder jeweils von 10 bis 14 Uhr das Museum und seine Kunst kennenlernen. Die Termine können einzeln gebucht werden, die Kosten pro Workshop betragen 14 Euro. Eine Anmeldung ist im Besucherbüro erforderlich. Die Kinder erwarten Fantasiewelten, Skulpturen, die Druckwertstatt oder selbstgeschneiderte Mode aus Alltagsmaterialien.

Am Dienstag (23.04.) stehen die Multiples von Joseph Beuys im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Fantasietransformatoren“ ermitteln die Teilnehmer, ob es möglich ist, dass eine Zitrone eine Glühbirne zum Leuchten bringen kann. Am Mittwoch (24.04.) können sich die Kinder von den Skulptur Projekten zu einem eigenen künstlerischen Tun anregen lassen. Bei gutem Wetter geht es dafür in die Stadt, bei Regen bietet das Archiv eine Fülle von Entdeckungsmöglichkeiten. Im dritten Workshop, der am Donnerstag (25.04.) stattfindet, geht es für die Teilnehmer in den „Printshop“, die Druckwerkstatt. Dazu sollten die Kinder alte Kleidung mitbringen. Der letzte Ferientag, Freitag (26.04.), steht schließlich im Zeichen der Recycling-Mode: Auf dem Laufsteg gibt es immer Veränderungen. Manchmal tragen die Models sogar ausgeflippte Kleider aus ganz einfachen Materialien. Eine solche Mode können die Kinder in diesem Workshop selbst schneidern – und zwar aus Kartons, Zeitungen, Folien und Plastiktüten.

Neben den Ferienkursen bietet das Museum regelmäßig Wochenend-Workshops für Kinder. Diese laden die Kleinen auch in den Osterferien ein, Kunst zu erleben und selbst zu erschaffen. Der MuKuKu-Klub richtet sich an vier- bis siebenjährige Kinder und findet samstags von 10.30 bis 12.30 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro. Am ersten Samstag (13.04.) der Ferien heißt es „Grün grün grün sind alle meine Kleider“, an Karsamstag (20.04.) werden „Die fünf Sinne“ der Kinder angesprochen und am letzten Samstag der Ferien (27.04.) geht es „Von Kopf bis Fuß“ zu.
Der Workshop „Bildschöner Samstag“, der samstags von 14 bis 16 Uhr stattfindet, lädt alle Sechs- bis Zehnjährigen zum Kunsterlebnis ein, die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro. Am 13.04. geht es in „Comic total“ um das Medium Comic. Der Workshop am 20.04. trägt den Titel „Starterkids“ und am 27.04. geht es wie im Ferienworkshop um „Fantasietransformatoren“.
An den Sonntagen können sich von 10.15 bis 12.15 Uhr die zwei- bis fünfjährigen „Mini-Maler“ gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln austoben. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 7 Euro zuzüglich der Eintritte für die Erwachsenen. Am 14.04. kommt es zum „Tiertrubel“, am 21.04. stehen passend zu den Feiertagen „Osterkörbchen“ im Mittelpunkt. Am letzten Feriensonntag (28.04.) gibt es „Krach und Radau im Paradies“.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/LWL/Kultur/museumkunstkultur/

Auf den Spuren der Mönche: Beim Osterferienprogramm im Kloster Dalheim erfahren Kinder und Familien, was damals auf den Tisch kam.  - © LWL

Auf den Spuren der Mönche: Beim Osterferienprogramm im Kloster Dalheim erfahren Kinder und Familien, was damals auf den Tisch kam. – © LWL

Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn)

Es fliegen die Funken, das Mühlrad klappert und der Backofen glüht: Am Sonntag (07.04.) lädt der Familientag „Et labora! Handwerk im Kloster“ von 11 bis 17 Uhr zu einem besonderen Rundgang über das weitläufige Gelände des ehemaligen Klosters Dalheim ein. Von der Bäckerei bis zur Weberei machen über zehn traditionelle Gewerke historische Handwerkskunst für die ganze Familie erlebbar – mit großem Mitmach-Programm für Kinder. Für Essen und Getränke ist gesorgt, eine Regenvariante des Programms ist vorbereitet.

Eintrittspreise: inklusive Museum und Klostergärten: Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder / Jugendliche (sechs bis 17 Jahre) sowie Besitzer der LWL-MuseumsCard (auch LVR-Museumskarte) Eintritt frei, Teilnahmegebühr für das Mitmachprogramm: 5 Euro pro Kind

Große Feinschmecker und kleine Naschkatzen ab acht Jahren finden bei dem Kockurs „Himmlische Genüsse“ am 24. April von 15 bis 17 Uhr heraus, was bei den Mönchen im Kloster Dalheim auf den Teller kam. Sie erkunden den Garten auf der Suche nach duftenden Kräutern und süßen Blüten. Beim gemeinsamen Kochen und Backen in der Klosterschule entstehen kühle Limonade und knusprige Nervenkekse. Für Familien mit Kindern ab acht Jahren. Anmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn. Die Kursgebühr beträgt 20 Euro pro Familie inklusive Zutaten und Museumseintritt. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 05292-9319-224.

Mehr Informationen unter https://www.lwl.org/LWL/Kultur/kloster-dalheim/

Das LWL-Museum in der Kaiserpfalz bietet zu Ostern Führungen und Mitmach-Aktionen an. - © Noltenhans

Das LWL-Museum in der Kaiserpfalz bietet zu Ostern Führungen und Mitmach-Aktionen an. – © Noltenhans

Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Während der Osterferien erwartet die Besucher im LWL-Museum in der Kaiserpfalz ein vielseitiges Angebot. Zum Frühlingsanfang veranstaltet das Museum neben Themenführungen für die ganze Familie auch die Osterferien-Aktion „World Wide Web im Mittelalter“.

Am Sonntag (07.04.) können Erwachsene und Kinder ab acht Jahren von 11 bis 13 Uhr in die Rolle eines Archäologen schlüpfen. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch die neu eröffnete Abteilung zur Stadtarchäologie, dem „Fenster in die Vergangenheit“. Dort erfahren die Teilnehmenden, welche Spuren die Menschen in Paderborn seit dem Mittelalter hinterlassen haben. Im Anschluss können sie unter dem Motto „Weck den Archäologen in dir!“ selbst tätig werden und zum Beispiel Keramikgefäße zusammenpuzzeln, Knochen bestimmen oder Münzen datieren. Das Programm findet außerdem am 14., 22. und 28. April statt.
Um 15 Uhr geht es mit einem Leckerbissen für Familien mit Kindern ab acht Jahren weiter. Die Führung „Weg mit dem faden Brei…“ bietet einen Einblick in die kulturellen Hintergründe königlicher Empfänge und höfischen Speisens: Welche Gewürze waren schon vor Jahrhunderten beliebt und wie kompliziert gestalteten sich die Tischsitten? Zudem wird auch der Tast- und Geruchssinn der kleinen und großen Besucherinnen auf die Probe gestellt.

„Die Pfalz Karls des Großen“ ist das Thema einer Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren am folgenden Sonntag (14.04.) um 15 Uhr. Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und Gesandten zu treffen. Ein Rundgang durch die Ausstellung lässt die frühmittelalterliche Geschichte der Kaiserpfalz wieder lebendig werden.

Bei der Sonderführung „Europa zu Gast im Palast“ begeben sich die Teilnehmenden am Karfreitag (19.04.) um 15 Uhr auf europäische Spurensuche in der Paderborner „Karlsburg“. Als eine von zahlreichen Stützpunkten Karls des Großen spielten sich hier seit dem 8. Jahrhundert nicht nur westfälische, sondern welthistorische Ereignisse ab, wenn Gesandte, Bischöfe und sogar der Papst zu Gast waren. Wie prägten diese Ereignisse und der Kontakt in alle Winkel Europas das Alltagsleben der Menschen damals wie heute? Das können Familien mit Kindern ab acht Jahren bei der Führung entdecken.

Am Ostersonntag (21.04.) bietet das LWL-Museum in der Kaiserpfalz für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren um 15 Uhr eine Führung durch die „Paderborner Königspfalzen“. Als bevorzugter Aufenthaltsort von Königen und Kaisern verfügte Paderborn im Mittelalter über zwei königliche Palastanlagen, die Pfalzen. Die ältere stammt aus der Zeit Karls des Großen. Von der jüngeren Pfalz aus dem 11. Jahrhundert war so viel erhalten, dass sie unter Einbeziehung der alten Mauern neu aufgebaut werden konnte.

Das diesjährige Osterferienangebot spürt am Dienstag (23.04.) dem „World Wide Web im Mittelalter“ nach. In Sekundenschnelle geht eine Meldung heute rund um die Welt. Aber wie war das im Mittelalter? Karl der Große hatte ein riesiges Reich zu regieren. Welches Netzwerk nutzte er, um auf dem Laufenden zu bleiben? Auf einem Rundgang durch die Ausstellung erfahren die Teilnehmenden, welche Kommunikationsmittel die Menschen im frühen Mittelalter nutzten. Im Anschluss fertigen sie aus Holz und Bienenwachs eine Schreibtafel: das Notebook des Frühmittelalters. Von 10 bis 12 Uhr findet die Veranstaltung für Sechs- bis Zehnjährige statt, von 14 bis 16 Uhr für Jugendliche von zehn bis 14 Jahren. Die Materialkosten betragen 5 Euro. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 05251 105110 möglich oder per E-Mail an kaiserpfalzmuseum@lwl.org.

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren können in der Führung „Zwischen Reich und Kirche“ am Sonntag (28.04.) um 15 Uhr mehr über Bischof Meinwerk erfahren. Ein Rundgang durch die mittelalterliche Pfalz und die Bartholomäuskapelle veranschaulicht sein Leben und Wirken. Kaum ein anderer verstand es wie er, kirchliche und weltliche Macht miteinander zu verbinden. Die Architektur und Funde aus dem Mittelalter zeigen Paderborns Bedeutung als kaiserliche Residenz und bezeugen den Aufschwung in Kunst und Bildung.

Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten. Mehr Informationen unter https://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

Auf Tablets produzieren Jugendliche Ihre eigenen Videos im LWL-Museum für Archäologie. - © Jülich

Auf Tablets produzieren Jugendliche Ihre eigenen Videos im LWL-Museum für Archäologie. – © Jülich

LWL-Museum für Archäologie in Herne

Viele YouTube-Stars faszinieren mehrere Millionen junge Menschen mit Themen wie Lifestyle, Games und Comedy. Aber lässt sich eine solche Begeisterung auch mit Videos über archäologische Funde in einem Museum erreichen? Im zweitägigen kostenlosen Ferienworkshop „#Film-TrifftArchäologie!“ drehen Kinder von zehn bis 14 Jahren Videos wie ihre Vorbilder auf YouTube, Instagram oder anderen Onlineplattformen. Sie stellen dabei archäologische Funde wie Schmuck, Schwerter oder Schädel von ausgestorbenen Höhlenbären vor. Dabei lernen die Teil-nehmenden alle Arbeitsphasen der Videoerstellung kennen – vom Schreiben des Drehbuchs über die Arbeit vor und hinter der Kamera bis hin zum Videoschnitt mit Hilfe von Apps. Der zweitägige Workshop findet am Dienstag und Mittwoch (23. und 24.04.) sowie am Donnerstag und Freitag (25. und 26.04.) jeweils von 10 bis 15 Uhr statt. Die Tablets stellt das Archälogiemuseum zur Verfügung. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, bittet das Museum um Anmeldung unter 02323 946280 oder per E-Mail an lwl-archaeologiemuseum@lwl.org.

Darüber hinaus bietet das LWL-Museum für Archäologie in den Osterferien Führungen durch die Dauerausstellung an. Unter dem Motto „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ gehen die Teilnehmenden den Spuren der Menschen in Westfalen von ihrem ersten Auftreten bis heute nach. Die Rundgänge finden sonntags (14., 21. und 28.04.) und am Freitag (19.04.) statt, jeweils um 14 und 16 Uhr.

An den gleichen Tagen öffnet auch das Grabungscamp immer um 15 Uhr seine Tore. Innerhalb der inszenierten Grabungsfläche können Erwachsene und Kinder mit Kelle und Pinsel archäologische Funde selbst freilegen. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt das Museum eine Anmeldung. Mehr Informationen unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/

"Legionäre verschwunden!", heißt es zu Ostern im LWL-Römermuseum. - © Hähnel

„Legionäre verschwunden!“, heißt es zu Ostern im LWL-Römermuseum. – © Hähnel

LWL-Römermuseum in Haltern

Die zweistündige Osterferienaktion „Legionäre verschwunden“ für Kinder von sechs bis zehn Jahren findet jeweils am Dienstag (16.04.), Donnerstag (18.04.), Mittwoch (24.04.) und Freitag (26.04.) von 14 bis 16 Uhr im LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) statt. „Signum vertere“, das Feldzeichen umdrehen, bedeutete in der römischen Legion den Rückzug. Doch noch deutet nichts auf Rückzug hin: Die 15.000 Mini-Römer marschieren weiterhin gutgelaunt durch das LWL-Römermuseum in Haltern am See. Doch die Legionen sind nicht komplett, einige Legionäre fehlen. Die Teilnehmer begeben sich auf die Suche nach den sechs Legionären, die heimlich ihren Platz in der Marschordnung verlassen haben. Vielleicht sind sie ja schon mit dem Schiff auf der Lippe Richtung Heimat unterwegs oder haben sie sich etwa im Museum versteckt? Nach erfolgreicher Suche gibt es eine Auszeichnung: Die Teilnehmerinnen basteln ihr eigenes römisches Feldzeichen. Die Kosten für den Kurs betragen 3 Euro. Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: 02364/9376-0

Auf dem Holzweg?
Der Rundgang „Auf dem Holzweg?“ bietet am Mittwoch (17.04.), Dienstag (23.04.), Donnerstag (25.04.) und Samstag (27.04.) jeweils um 14.30 Uhr eine einstündige Entdeckungstour zur rekon-struierten Mauer des einstigen Römerlagers von Aliso. Das Besondere: Die Teilnehmer und der Zufall bestimmen bei dieser Führung, wo es langgeht. Das Programm richtet sich an Erwachsene und Kinder ab acht Jahren.

Erfolgreicher Feldherr gesucht!
Unter Augustus stießen erfolgreiche Feldherren mit ihren Legionen tief in das Innere Germaniens vor. Einer von ihnen steht im Zentrum des anderthalbstündigen Ferienprogramms am Karfreitag (19.04.) um 11 Uhr. Doch welcher ist es? Drusus, Tiberius oder Varus? Wie hat er ge-lebt? War er wirklich erfolgreich? Ausstellungsobjekte liefern „Puzzlesteine“, die das Bild des Gesuchten mehr und mehr vervollständigen bis schließlich alle Zweifel ausgeräumt sind. Zur Belohnung prägen die Teilnehmenden ab zehn Jahren eine römische Münze.

Vor Ort in Aliso
Auf die Römerbaustelle geht es auch in der Führung „Vor Ort in Aliso“ am Sonntag (14.04.), Ostersonntag und -montag (21./22.04.) um jeweils 15 Uhr und Karfreitag (19.04.) um 14 Uhr. Seit 2016 steht direkt hinter dem LWL-Römermuseum am originalen Schauplatz die größte Re-konstruktion der Umwehrung eines Römerlagers in Holz-Erde-Bauweise, die jemals errichtet wurde: das Westtor des einstigen Hauptlagers von Aliso. Die Führung für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren stellt die römische Bautechnik in den Mittelpunkt und macht römische Handwerks- und Vermessungstechniken begreifbar.

Kalle, der Museumsmaulwurf
Am Ostersonntag geht ab 11 Uhr „Kalle auf Wohnungssuche“. Gemeinsam mit dem Maulwurf begeben sich Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren im Museum auf eine Entdeckungsreise. Dabei kreuzen immer wieder römische Funde und natürlich auch die Archäologen ihren Weg. Ausgehend von einem ganz besonderen Fund, probieren die Teilnehmerinnen im Anschluss römische Nüssespiele aus.

Tierisch!
Auf die Suche nach versteckten Tieren im LWL-Römermuseum gehen Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren am Ostersonntag (22.40.). Den Ablauf der Entdeckungstour bestimmen die Teilnehmenden und der Zufall.

Rundgang mit der Ärztin Julia Sabina Medica
Am Sonntag (28.04). begeben sich die Besucher um 14 und 15 Uhr in „römischer Begleitung“ durch die Dauerausstellung. Julia Sabina Medica, eine der wenigen praktizierenden Ärztinnen der Antike, macht sich auf den Weg von Italien ins Römerlager Haltern. Im Gepäck hat sie ihr chirurgisches Besteck, heilende Duftöle und berichtet Erwachsenen und Kindern ab zehn Jahren über die medizinische Arbeit ihrer männlichen Kollegen in der Legion.

Mehr Informationen unter https://www.lwl-roemermuseum-haltern.de/

Eierfärben wie zu Urgroßmutters Zeiten steht im LWL-Freilichtmuseum Detmold auf dem Programm. - © LWL, Jähne

Eierfärben wie zu Urgroßmutters Zeiten steht im LWL-Freilichtmuseum Detmold auf dem Programm. – © LWL, Jähne

LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)

Der Natur begegnen, Osterkörbchen flechten oder mit Kaltblutpferden arbeiten: Freilichtentdecker haben im LWL-Freilichtmuseum Detmold zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Zu Beginn der Osterferien startet die Reihe der Naturbegegnungen. Am ersten Feriensonntag (14.04.) heißt es: „Wilden Bienen muss geholfen werden“. Dann lernen Kinder ab dem Grund-schulalter von 11 bis 14 Uhr Wildbienen und ihre Verwandten als nützliche Obstbestäuber kennen und töpfern gemeinsam eine Nisthilfe. Zwei Tage später (16.04.) steht von 14 bis 17 Uhr ein „Ausflug in die Welt der Vögel“ auf dem Programm, bei dem Familien mehr über die häufigsten Singvögel erfahren und gemeinsam einen Nistkasten aus Holz bauen. Am Mittwoch (17.04.) stellt sich bei „Kuh & Co.“ die Frage, wo eigentlich Wurst, Eier und Wollsocken herkommen. Bei einem Rundgang lernen die Kinder von 10 bis 14 Uhr die Museumstiere kennen und lassen sich die Landprodukte schmecken. Mit der „Ostereierei“ am Gründonnerstag (18.04.) gibt es schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Feiertage. Um 14 Uhr startet eine Führung zu Hühnern, Hasen und Frühlingspflanzen, ehe gemeinsam Eier wie zu Großmutters Zeiten gefärbt werden. Dafür sollten die Kinder rohe Eier mitbringen. Für alle Naturbegegnungen ist eine Anmeldung im Infobüro des Museums erforderlich. Die Kursteilnahme kostet jeweils sechs Euro, hinzu kommen, je nach Programm, weitere Materialkosten. Treffpunkt ist der Museumseingang.

Wer gerne „Osterkörbchen flechten“ möchte, ist am Karfreitag (19.04.) und Karsamstag (20.04.) im Lauschhaus im Paderborner Dorf an der richtigen Adresse. Jeweils von 11 bis 13 Uhr finden dazu an beiden Tagen Workshops statt, die zwölf Euro Kursgebühr inkl. Materialbeitrag kosten. Anmeldungen dafür nimmt das Infobüro bis zum 17.04. entgegen. Wer sich nicht auf eine genaue Uhrzeit festlegen möchte, hat ebenfalls an beiden Tagen von 13.30 bis 17.45 Uhr im Lauschhaus die Möglichkeit, gemeinsam mit Petra Franke in einem offenen Mitmachprogramm diese kleinen Schmuckkörbchen für die Ostereier herzustellen. Hierfür fallen ebenfalls zwölf Euro Kosten an.

Für die entsprechende Füllung der Körbe sorgen die Kinder bei dem Mitmachprogramm „Eierfärben nach Urgroßmutterart“ am Karfreitag (19.04.). Von 11 bis 17 Uhr werden im Haus Düsterdieck im Paderborner Dorf Augenweiden für den Ostertisch mit Pflanzenmustern versehen. Pro Ei kostet das einen Euro. Hier können auch Eier (rohe oder ausgeblasene) mitgebracht werden, dann kostet das Färben 50 Cent.

Wer lieber mit vollem Körpereinsatz ans Werk gehen möchte, kann in der zweiten Ferienwoche lernen, mit Kaltblutpferden zu arbeiten. Von Dienstag bis Freitag (23.-26.04.) steht bei einem Kurs von Reinhard Merten jeweils von 10 bis 13 Uhr für Jugendliche das Holzrücken im Mittelpunkt. Bitte festes Schuhwerk, angemessene Kleidung und Verpflegung mitbringen. Treffpunkt ist der Museumseingang, die Kosten betragen 35 Euro. Interessierte für das Holzrücken mit Kaltblutpferden sollten sich bis zum 18. April im Infobüro unter Tel. 05231 706104 anmelden.

Mehr Informationen unter https://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Am Ostersonntag (21.04.) und am Ostermontag finden österliche Mitmachangebote im Forscherlabor für alle ab acht Jahren statt. - © LWL

Am Ostersonntag (21.04.) und am Ostermontag finden österliche Mitmachangebote im Forscherlabor für alle ab acht Jahren statt. – © LWL

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Auch im LWL-Freilichtmuseum Hagen gibt es in den Osterfeien einige Mitmachaktionen und ein Ferienprogramm. Am Samstag (13.04.) ist die traditionelle Korbflechterei Gehrlein aus der Pfalz zu Gast (voraussichtlich bis zum 28.04.). Hier können sich Interessierte zum Workshop „Korbflechten“ anmelden. Der Workshop findet im Bürgermeisteramt statt, dauert von 9.30 bis 18 Uhr und ist für Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene gedacht. Die Kurskosten betragen 75 Euro, inkl. Material für einen Jahreszeitenkorb zum österlichen Gestalten. Weitere Kurse finden an Karfreitag (19.04.), Ostermontag (22.04.) und am folgenden Samstag (27.04.) statt. Bitte anmelden, begrenzte Teilnehmerzahl.

An jedem Samstag von 14 bis 17 Uhr und an jedem Sonntag von 13 bis 17 Uhr findet ein Mitmachangebot in einer Werkstatt statt, an jedem Sonntag gibt es von 14 bis 15 Uhr eine Führung.

Von Dienstag bis Donnerstag (16.04. bis 18.04.) findet in der Druckerei das Ferienprogramm „Tintenfass und Gänsefeder“ für Kinder ab acht Jahren statt. Die Kinder können an dem Programm entweder von 12 bis 14 Uhr oder von 14.30 bis 16.30 Uhr teilnehmen. Vor der Erfindung der Buchdruckkunst wurde alles mit der Hand geschrieben, mit den unterschiedlichen Schreibgeräten geritzt, geschnitzt oder gemeißelt. Die Kinder machen einen Ausflug in die Geschichte des Schreibens und probieren die verschiedensten Schreibgeräte und -materialien aus. Bitte unempfindliche Kleidung tragen und bitte anmelden.

Am Ostersonntag (21.04.) und am Ostermontag finden jeweils von 13 bis 17 Uhr österliche (kostenlose) Mitmachangebote im Forscherlabor für alle ab acht Jahren statt.

Von Dienstag bis Freitag (23. bis 26.04.) findet das Ferienprogramm „Buchbinden – Vom Papier zum Buch“ für Kinder ab acht Jahren in der Druckerei statt. Die Kinder können an dem Pro-gramm von 12 bis 14 Uhr oder von 14.30 bis 16.30 Uhr teilnehmen. Zwischen zwei Buchdeckeln finden sich die spannendsten Abenteuer. Doch wie kommen die Buchstaben eigentlich aufs Papier, woraus wird dieses Papier gemacht und wie wird aus all den Seiten ein Buch? In der Druckerei finden es die Teilnehmerinnen heraus. Bitte unempfindliche Kleidung tragen und bitte anmelden.

Mehr Informationen unter http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de/de/

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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Ratgeber

Strom, Kohle oder Gas – womit am besten grillen?

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B.Tyce
Grillen
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Nun ist wieder die Zeit der Grillpartys und für viele ist der Duft von frisch Gegrilltem ein fester Bestandteil des Sommers. Kein Wunder, gibt es doch eine Riesenauswahl an leckeren Grillrezepten für jeden Geschmack. Die Lust am Essen und an der raffinierten Zubereitung wächst stetig. Doch welcher Grill ist für wen geeignet, welche Vor- und Nachteile hat das Grillen mit Strom, Kohle oder Gas?

Der Elektrogrill

Der Vorteil beim Elektrogrill ist seine Geschwindigkeit: Stecker in die Steckdose, ein paar Minuten Aufwärmzeit abwarten und schon kann es losgehen. Grillen mit Strom kann man überall, wo eine Steckdose ist- also auf Balkon, Terrasse oder auch in der Wohnung. Da es beim Elektrogrill kein offenes Feuer gibt, fehlt auch die Rauchentwicklung, so kann man ihn ganzjährig auch spontan in den eigenen vier Wänden einsetzen. Zudem entfallen die gesundheitlichen Risiken durch die Rauchentwicklung. Dies sehen die einen als Vorteil- für viele Grillfans gehört jedoch gerade das offene Feuer zum Grillen dazu. Für sie ist das Grillen mit Strom „kein richtiges Grillen“. Dies ist Ansichtssache. Fakt ist, dass ein Elektrogrill rasch und unkompliziert einzusetzen ist und dass keine gesundheitliche Gefährdung entsteht, man dabei aber leider auf einen Stromanschluss angewiesen ist.

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Der Gasgrill

Auch der Gasgrill kann in kurzer Zeit aufgeheizt werden- er ist fast so schnell wie sein Kollege an der Steckdose. Die Temperatur lässt sich beim Gasgrill besser und rascher regulieren als beim Elektrogrill- es ist derselbe Unterschied wie beim Kochen am Herd. Zudem ist man mit einem Gasgrill mobil- transportiert werden müssen nur der Grill und die Gasflasche. Wobei das „nur“ hier relativ ist, denn Gasgrills sind oft sehr groß. Es gibt zwar mittlerweile auch kleinere Modelle, doch nur die größeren lassen bei einem echten Grillfan das Herz höher schlagen. Außerdem kann man die größeren Gasgrill meist schließen, wodurch das Gegrillte schneller gart. Ein Vorteil beim Grillen mit Gas ist auch der gesundheitliche Aspekt: da es keinen Ruß gibt, können sich auch keine Rußpartikel am Grillgut festsetzen wie beim Holzkohlegrill. Nachteil dieser Variante: ist die Gasflasche leer, kann das Grillvergnügen ein plötzliches Ende haben.

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Der Holzkohlegrill

Das Grillen mit Holzkohle ist das, was viele wirklich unter Grillen verstehen: die Kohle knistert und flackert und man hat genügend Zeit, das Grillgut vorzubereiten, bis die Holzkohle glüht und mit der nötigen feinen grauen Aschestaubschicht überzogen ist. Dies kann schon mal eine Stunde dauern und ist daher nichts für Eilige, jedoch eine schöne Gelegenheit, sich nebenbei um seine Gäste zu kümmern. Nach dem Anheizen hält der Holzkohlegrill die Temperatur meist mühelos eine Stunde lang. Meist hat man auch rasch den Bogen raus, in welchen Zeitabständen Kohle nachgelegt werden muss, um die Grillzeit zu verlängern. Beim Grillen selbst ist Vorsicht geboten, denn es sollte kein Fett in die Glut tropfen. Dadurch können krebserregende Stoffe entstehen. Dies gilt ebenso für ein Zuviel an Marinade, das dann in die Glut tropft und dort verbrennt, bevor das Fleisch gar ist. Auch entstandene Rußpartikel sind gesundheitsschädlich und genau der gesundheitliche Aspekt ist der Nachteil bei dieser klassischen Grillvariante. Ansonsten ist das Grillen mit Holzkohle noch immer die Variante, die von Grillmeistern und -meisterinnen aufgrund der Atmosphäre und langsamen Zubereitung am meisten geliebt wird. Zudem bekommt man einen Holzkohlegrill schon sehr günstig und auch Holzkohle ist überall mühelos zu besorgen- sogar abends oder am Sonntag an der Tankstelle.

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  • Die Besonderheit der Grillfläche ist der herausnehmbare Grillrosteinsatz, welcher den Einsatz verschiedener Elemente ermöglicht.
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  • Emaillierte Feuerschüssel

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Ratgeber

Biotonne fit für den Sommer, aber bitte Plastikfrei!

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Kompost
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Nicht nur bei hohen Temperaturen, sondern auch bei gemäßigten Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit stellen sich sehr schnell Faulprozesse mit unliebsamen Gerüchen und „Besuch“ durch Fliegen und Maden in der Biotonne ein. Viele Menschen ekeln sich vor den kleinen, weißen in Scharen auftretenden Maden – sie sind aber nicht gesundheitsgefährdend.

Aber es muss gar nicht soweit kommen, wenn Sie diese praktischen Hinweise zum Umgang mit der Biotonne an heißen Tagen beherzigen:

  • Stellen Sie die Biotonne möglichst an einen schattigen, luftigen Standplatz auf, damit der Inhalt sich nicht aufheizen kann.
  • Fügen Sie möglichst grobes Material (z.B. Zweige) dazu, damit sich genügend Sauerstoff zwischen den Bioabfällen befindet. Geknülltes Zeitungspapier kann das Fehlen von grobem Material ersetzen und zusätzlich Feuchtigkeit aufsaugen.
  • Bevor Sie Rasenschnitt in die Biotonne geben, lassen sie diesen erst antrocknen. Dadurch vermeiden Sie Gärungsprozesse und Sickerwasser.
  • Wickeln Sie Lebensmittelreste (z.B. Fleisch- und Fischreste) in Zeitungspapier ein.
  • Halten Sie die den Vorsortierer und die Biotonne geschlossen, um die Eiablage von Fliegen zu vermeiden.
  • Halten Sie den Deckelrand möglichst sauber, damit er nicht zum bevorzugten Eiablageplatz wird.
  • Treten trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, hilft eine Handvoll Gesteinsmehl, das in Gartencentern oder Baumärkten erhältlich ist. Gesteinsmehl bindet Wasser und entzieht den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit.
  • Papier statt Plastik. Legen Sie ihr Sammelgefäß in der Küche mit Zeitungspapier oder mit Papiertüten aus. Gerade im Sommer verhindern sie so, dass die Abfälle ins „Schwitzen“ geraten und unangenehm riechen.

Doch nicht nur deshalb hat Plastik nichts im Biomüll zu suchen. Plastiktüten verrotten nicht und können auch nicht vollständig aus dem fertigen Kompost entfernt werden. Die Tüten zerreißen bei der Kompostierung und werden beim Umschichten zu kleinen Plastikfetzen, die den Kompost verunreinigen. Enthält der Kompost kleinste Plastikteilchen, so gelangen diese auf unsere Äcker oder in unsere Gärten. Dort werden sie weiter zerrieben, es entsteht Mikroplastik, das in unsere Nahrungskette gelangt. Die Auswirkungen von Mikroplastik in der Umwelt und auf die Gesundheit sind noch weitgehend unbekannt.

Mehr zum Thema „Kein Plastik in die Biotonne“ und praktische Tipps rund um die Biotonne finden Sie auch unter www.wirfuerbio.de/kavg-mloder bei der KAVG unter der Service-Nummer 0571 6456 6277.

Sammeltüten, die als kompostierbar gekennzeichnet sind oder aus Bio-Kunststoff bestehen, sind keine Alternative für den Biomüll. Denn die kompostierbaren Plastik-Tüten zersetzen sich oft nicht in der angegebenen Zeit im Kompostwerk und können von den normalen Plastiktüten nicht unterschieden werden, sodass sie als Fremdstoffe aufwändig entfernt werden müssen. Selbiges gilt für Einweg-Geschirr und Verpackungen aus sogenanntem kompostierbarem „Bio“-Plastik.

Verpackungen oder auch Bioabfallsammeltüten aus „Bio“-Plastik sollten deshalb auf keinen Fall in die Biotonne oder auf den Kompost gegeben werden.

Noch Fragen?

Umweltberatung der Verbraucherzentrale, Portastr. 9, 32423 Minden, Tel.: (0571) 386379-05

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Ratgeber

Praktisch und preiswert: Leitungswasser gibt´s frisch frei Haus

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Frau hält ein Glas Wasser
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Es hat keine Lieferzeit und ist unschlagbar günstig. „Leitungswasser ist im Preis nicht zu toppen – fünf Liter gibt es schon für einen einzelnen Cent“, sagt die Leiterin der Beratungsstelle Detmold.
Trotzdem schleppen viele Menschen in Deutschland Tag für Tag Wasser nach Hause, meistens in Einwegplastikflaschen. Günstiges Flaschenwasser kostet etwa 13 Cent pro Liter – und ist damit ein Vielfaches teurer als das Wasser aus der Leitung. Manche Premium-Marken versprechen besondere Qualität, preisen ihr Wasser aus entlegenen Regionen der Welt an und verlangen schon mal 70 Cent und mehr pro Liter. Lohnt sich das?.

„Wir empfehlen Wasser aus der Leitung zu trinken“, sagt Beratungsstellenleiterin Brigitte Dörhöfer. Das spart Nerven, Zeit und Geld und ist auch besser für die Umwelt – denn Wasser aus der Leitung kommt unverpackt. Die Umweltberatung gibt folgende Tipps:

  • Mineralien gibt´s auch aus der Leitung: Anders als der Name erwarten lässt, muss Mineralwasser keinen Mindestgehalt an Mineralstoffen haben. Vergleiche zeigen, dass einige Mineralwässer sogar weniger Mineralstoffe liefern als das Leitungswasser an vielen Orten. Der Gehalt an Mineralien ist abhängig davon, wo das Wasser gewonnen wird. Für Mineralwasser gilt: es stammt aus unterirdischen Wasservorkommen, muss natürlichen Ursprungs sein und direkt an der Quelle abgefüllt werden. Die Brunnenbetriebe dürfen es praktisch nicht mehr aufbereiten. Erlaubt ist nur, einige Stoffe wie Eisen zu entfernen oder Kohlensäure zusetzen. „Was Mineralwasser an Mineralien liefern kann kann, kann Leitungswasser in den meisten Regionen in Deutschland auch“, sagt die Beratungsstellenleiterin Dörhöfer. Wer sich ausgewogen ernährt, deckt seinen Mineralienbedarf ohnehin über das Essen ab. Auskunft über den Mineralgehalt des Leitungswassers geben die örtlichen Wasserversorger.
  • Leitungswasser wird gut geprüft: Für Wasser aus der Leitung gelten mehr Vorschriften als für Mineralwasser, etwa was Rückstände von Pestiziden oder Uran betrifft. Die Trinkwasserverordnung legt strenge Kriterien an und die Qualität des Leitungswassers wird in Deutschland gut überwacht. Für Mineral- und Leitungswasser gilt gleichermaßen: sie dürfen keine Krankheitserreger, Spuren von Schwermetallen oder andere gesundheitsschädigende Stoffe enthalten.
  • Leicht sparen statt schwer schleppen: Jeder Mensch in Deutschland kauft laut Statistik rund 150 Liter Mineral- oder Heilwasser. Das macht bei 13 Cent pro Liter im Jahr rund 20 Euro, für ein teureres Wasser sind es rund 105 Euro. Der Aufwand für die Zeit zum Einkaufen, die Transportkosten für den Weg nach Hause und die Abgabe des Leergutes sind hier nicht mitgerechnet. 150 Liter Leitungswasser dagegen kosten durchschnittlich 30 Cent im Jahr! Für eine Familie kommt da schon einiges an Ersparnissen zusammen.
  • Und unterwegs? Wasser to go muss nicht aus der Einwegflasche kommen. Eine eigene Flasche lässt sich an Trinkbrunnen oder auch an sogenannten Refillstationen. auffüllen. Restaurants, Läden oder Einrichtungen, die kostenlos Wasser abfüllen, sind an Aufkleber mit einem blauen Tropfen-Symbol zu erkennen. Auch die Beratungsstelle in Detmold, Lemgoer Str.5, 32756 Detmold lädt zum kostenlosen Nachfüllen ein. Unter www.refill-deutschland.de gibt es eine Übersicht für ganz Deutschland.

Mehr zum Thema TrinkWasser finden Sie unter www.verbraucherzentrale.nrw/leitungswasser. Hier gibt es Tipps zur Gesundheit und Rezepte, um Leitungswasser geschmacklich aufzupeppen.

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