Rheda-Wiedenbrück (pbm) – In der Woche ab Montag, 24. Oktober, startet der Ausbau der Gesamtbaumaßnahme Fritz-Burmann-Straße, Eusterdiekstraße, Vogelsangstraße und Schmiedestraße in Teilbereichen. Zunächst werden undichte Kanäle der Regen- und Schmutzwasserkanalisation ausgewechselt und die Anschlussleitungen bis zur Grundstücksgrenze erneuert. Ebenso werden im Zuge der Bautätigkeit auch Versorgungsleitungen wie Gas, Wasser oder Strom erneuert bzw. umgelegt.
Ausführen wird die Kanalbauarbeiten die Firma Brockmann aus Harsewinkel. Der erste Abschnitt für die Bauarbeiten beginnt in der Vogelsangstraße zwischen Wieksweg und Fritz-Burmann-Straße. Dieser Bereich steht dann nicht mehr für den öffentlichen Straßenverkehr oder zum Parken von Autos zur Verfügung. Eine entsprechende Beschilderung wird auf der Baustelle darauf aufmerksam machen. Fußläufige Wegeverbindungen im Bereich der Baustelle werden erhalten bleiben oder im Kreuzungsbereich mit Baugruben durch eine Brücke sichergestellt. „Grundsätzlich wird die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke während der gesamten Maßnahme weitgehend gewährleistet“, erklärt Michael Schumacher vom Eigenbetrieb Abwasser.
Nahezu zeitgleich wird die Oberfläche der Vogelsangstraße zwischen Fritz-Burmann-Straße und Westring abgetragen und anschließend zunächst mit Schotter aufgefüllt. Mit einer Walze wird das Steinmaterial dann eingewalzt, so dass ein Befahren der Straße wieder möglich sein wird. Erst nach Abschluss der Kanalbauarbeiten im ersten Abschnitt geht es hier weiter. Zum Jahresende soll, sofern das Wetter mitspielt oder nicht unvorhersehbare Ereignisse eintreten, der Kanalbau in der Vogelsangstraße bis zum Westring fertig gestellt werden. Im nächsten Jahr werden die Kanalbauarbeiten in den anderen Straßen in ähnlicher Weise fortgesetzt und der Straßenausbau integriert. Die Beschilderung wird mit dem Fortgang der Bautätigkeit neu angepasst.
Alleine die Kanalerneuerung hat ein Gesamtvolumen von rund 1,1 Millionen Euro. Die Kanal- und Straßenbaumaßnahme sollen voraussichtlich Ende 2017 abgeschlossen werden. „Einschränkungen verkehrstechnischer Art und Behinderungen im Bereich der Baustelle lassen sich leider nicht vermeiden, die Baufirma wird aber bemüht sein, dies auf ein möglichst zumutbares Maß zu reduzieren“, so Michael Schumacher. Wichtige Informationen wird die Baufirma rechtzeitig in Form einer Wurfsendung in die Briefkästen legen.



