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Rheda-Wiedenbrück

Mull oder Müll? – Zuschuss für den Einsatz von Stoffwindeln

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Mutter, Baby - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Seit mehr als 20 Jahren fördert die Stadt Rheda-Wiedenbrück die Verwendung von Stoffwindeln drei Jahre lang mit einem Zuschuss. Damit ist Rheda-Wiedenbrück einzigartig im Kreis Gütersloh. In letzter Zeit erreichen die Umweltberatung wegen dieses vorbildlichen Angebotes zur Abfallvermeidung vermehrt Anfragen von anderen Kommunen, die darin ein Mittel sehen, den Berg aus Plastikmüll zu reduzieren. Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um die zunehmende Gefahr durch Plastikabfälle und Mikroplastik überall in der Umwelt erhält dieser Zuschuss eine steigende Bedeutung.

Die Stadt Rheda-Wiedenbrück fördert die Verwendung von Stoffwindeln mit 225 Euro (75 Euro jährlich bis zum vollendeten dritten Lebensjahr eines Kindes). Einen Antragsvordruck gibt es bei der Umweltberatung oder bequem aus dem Internet unter http://www.rheda-wiedenbrueck.de. Der Kaufbeleg für die Windeln ist mit dem Antrag einzureichen. Fragen beantwortet gerne Umweltberaterin Dorothee Kohlen, Tel. 05242 963234.

Ein Kind, welches mit Einwegwindeln gewickelt wird, verbraucht, bis es „sauber“ ist, den Zellstoff von etwa 15 Bäumen. Das ergibt ungefähr 1.100 kg Abfall. Stoffwindeln, die heute ähnlich leicht wie Wegwerfwindeln zu handhaben sind, verringern das Abfallaufkommen erheblich.

Einwegwindeln belasten die Umwelt durch den Verbrauch von Rohstoffen, Chemikalien, Transport und das hohe Abfallaufkommen. Die Umweltbelastung bei Stoffwindeln entsteht durch die regelmäßige Wäsche und den damit verbundenen Verbrauch von Energie und Waschmittel. Dafür halten die Stoffwindeln mehrere Jahre, können locker für zwei oder drei Kinder nacheinander benutzt werden. Die Entscheidung für Stoffwindeln ist eine bewusste Entscheidung gegen Einwegprodukte und die Ex-und-Hopp-Mentalität. Der Einsatz eines Wäschetrockners verschlechtert allerdings die Ökobilanz der Stoffwindeln.

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Rheda-Wiedenbrück

Bürgerinformation Doktorplatz

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Weinfest auf dem Doktorplatz - © Stadt Rheda-Wiedenbrück
Weinfest auf dem Doktorplatz - © Stadt Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Die Stadtverwaltung lädt zu einem Planungsforum zur Umgestaltung des Doktorplatzes ein. Am Dienstag, 30. Oktober, ab 19:30 Uhr wird im Großen Ratssaal im Rathaus Rheda über die geplante Umgestaltung des Doktorplatzes informiert. Das Planungsbüro BSL aus Soest wird Rede und Antwort stehen und freut sich auf einen regen Austausch mit der Bevölkerung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden Fragen zur Materialität des Platzes sowie dessen Ausstattung stehen. Alle Anregungen – von Groß und Klein – sind dabei herzlich willkommen. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen.

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Rheda-Wiedenbrück

Video über den Wochenmarkt

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v. links: Andreas Reker, Marcel Lückenotto und Susanne Utler mit dem gefüllten Marktkorb, den es zu gewinnen gibt. Kameramann Jens Brüggemann hält die Szene für das Video, das jetzt auf Facebook hochgeladen ist, fest - © Stadt Rheda-Wiedenbrück
v. links: Andreas Reker, Marcel Lückenotto und Susanne Utler mit dem gefüllten Marktkorb, den es zu gewinnen gibt. Kameramann Jens Brüggemann hält die Szene für das Video, das jetzt auf Facebook hochgeladen ist, fest - © Stadt Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Marcel Lückenotto, 22 Jahre jung, Fleischermeister und Markthändler aus Leidenschaft, hat aktuell ein Video über den Wochenmarkt in Rheda anfertigen lassen.

Ab sofort kann es auf der Facebookseite von Lückenotto Geflügel Feinkost angesehen und geliked werden. Jeder, der das Video liked nimmt automatisch an einem Gewinnspiel der Markthändler teil, bei dem es einen prall gefüllten Marktkorb zu gewinnen gibt, mit der ganzen Vielfalt die ein Wochenmarkt zu bieten hat. Von Geflügelspezialitäten über Kartoffeln, Brot, Gemüse und Blumen ist alles dabei, was das Herz begehrt.

Dem jungen Markthändler geht es bei dieser Aktion darum, den attraktiven Wochenmarkt mit dem großen Sortiment an frischen, regionalen Produkten, dem Handwerk, dem guten Service, den Kontakten und der Geselligkeit in Rheda noch bekannter zu machen. Auch junge Menschen, die oft sehr ernährungsbewusst unterwegs sind, möchte er Lust auf Markt machen: „Markt ist richtig cool“, so Marcel Lückenotto. Bäckermeister Andreas Reker als Inhaber des Marktcafés kann das nur bestätigen und bietet den passenden Ort für die Geselligkeit mitten drin im Geschehen an. Viele Markthändler sind wie Marcel Lückenotto in der zweiten Generation als Jungunternehmer dabei. Sie möchten mit modernen Medien versuchen, neue Besucher anzusprechen.

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Rheda-Wiedenbrück

Unser Dorf hat Zukunft – Silber auf Landesebene für Lintel

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So sehen Sieger aus: Dr. Christine Disselkamp (Mitte) gratulierte am 9. September den Gewinnern der Silberauszeichnung mit Ortsvorsteher Gerhard Stiens an der Spitze. Disselkamp: „Lintel ist gut für die Zukunft vorbereitet.“ - © Kreis Gütersloh
So sehen Sieger aus: Dr. Christine Disselkamp (Mitte) gratulierte am 9. September den Gewinnern der Silberauszeichnung mit Ortsvorsteher Gerhard Stiens an der Spitze. Disselkamp: „Lintel ist gut für die Zukunft vorbereitet.“ - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Der Ortsteil Lintel ist beim Landeswettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ mit Silber ausgezeichnet worden. 44 Dörfer aus Nordrhein-Westfalen haben am Landeswettbewerb teilgenommen. Am 9. September hatte die Ministerin Ursula Heinen-Esser (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW) die Bekanntgabe der Preise verkündet. Für die 44 Teilnehmer gab es 14 mal Bronze, 25 mal Silber und 5 mal Gold. Der Ortsteil Lintel holte bei der ersten Teilnahme im Landeswettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ Silber.

Zitat des Ortsvorstehers Gerhard Stiens zu Silber: „Lintel freut sich über Silber im Landeswettbewerb, es ist ein Lohn für die Arbeit, die die Dorfgemeinschaft in den letzten Jahren geleistet hat. Es ist aber auch ein Ansporn für die Zukunft unser Dorf lebenswert zu gestalten. Hier gilt es Maßnahmen aus dem Dorfentwicklungskonzept umzusetzen, Schule und Kindergarten zu sichern und ein lebendiges Dorfleben zu erhalten.“

„Wir als Kreis Gütersloh freuen uns mit den Lintelern über die verdiente Silbermedaille, weil Lintel für uns ein Modelldorf für Klimaschutz und ehrenamtliche Aktivitäten ist“, hebt Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt, hervor.

Am 10. November findet für den Landesteil Westfalen-Lippe in der Sälzerhalle in Salzkotten im Kreis Soest die feierliche Übergabe der Urkunden, Plaketten, Preise und Sonderpreise statt. Der Ortsteil Lintel erhält dann für Silber ein Preisgeld von 750 Euro.

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