Soziale Medien

Rödinghausen

Diebstahl diverser Werkzeuge aus einer Lagerhalle

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Gitter
Symbolfoto - © Envato Elements

Rödinghausen – In der Zeit von Mittwochnachmittag, 17.00 Uhr, bis Freitagnachmittag, 15.00 Uhr, brachen unbekannte Täter in eine Lagerhalle an der Donoer Str. in Rödinghausen ein. Dazu wurde eine Querstrebe als Sicherung eines Fensters abmontiert. Aus der Lagerhalle wurden diverse Werkzeuge und Werkzeugbehälter entwendet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 12000 EUR beziffert. Mögliche Zeugen werden gebeten sich an die Direktion Kriminalität der Polizei Herford unter der Tel.-Nr. 05221/ 888-0 zu wenden.

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Rödinghausen

Versuchter Enkeltrick – Täter erscheinen nicht am vereinbarten Übergabeort

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B.Tyce
Seniorin im Altersheim
Symbolfoto - © Envato Elements

Rödinghausen – Am Montag (24.6.), um 12:45 Uhr, rief ein bislang unbekannter Täter bei einer 78-jährigen Frau aus Rödinghausen an. Der Mann gab sich als Neffe der Seniorin aus. Er säße beim Notar und bräuchte dringend eine größere Summe Bargeld, so der Anrufer. Im Verlauf des Gesprächs setzte er die alte Dame derart unter Druck, sodass sie mit einem von ihm bestellten Taxi zu ihrer Bank fuhr. Dort hob sie Teilsumme des geforderten Geldes ab. Falls sie nach einem Grund gefragt würde, solle sie sagen, das Geld benötige sie für private Zwecke, hatte der hochdeutsch sprechende Täter sie beeinflusst. Am späten Nachmittag erfolgte ein weiteres Telefonat mit dem Täter. Sie erhielt Anweisungen, wo das Geld zu übergeben sei. Nachdem sie längere Zeit an der Stelle gewartet hatte, allerdings niemand auftauchte, ging die Frau nach Hause. Dort rief sie ihren echten Neffen an und erfuhr, dass sie beinahe einem Trickbetrüger aufgesessen war. Die Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen. Insbesondere ältere Menschen werden immer wieder Opfer von telefonischen Trickbetrügern, die sie um ihr Vermögen bringen wollen. Lassen Sie sich telefonisch nie darauf ein, Geld abzuheben. Vertrauen Sie sich Angehörigen an und halten Sie Rücksprache mit ihnen. Bitte geben sprechen Sie mit älteren Menschen in ihrem Umfeld über die Betrugsmasche. Kommt Ihnen ein Anrufer verdächtig vor, legen Sie auf und rufen Sie umgehend die 110 an.

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Rödinghausen

Gülleunfall vermutlich glimpflicher verlaufen als erwartet

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Messstellen
An der Autobahnbrücke in Rödinghausen-Bruchmühlen (Osnabrücker Straße) und an der Eschenbrücke in Bünde (Lübbecker Straße) haben Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises heute Gewässerproben entnommen. - © Kreis Herford

Kreis Herford / Rödinghausen / Bünde. Im Umweltamt des Kreises liegen die ersten Messergebnisse nach dem aktuellen Gülleunfall aus dem Landkreis Osnabrück vor. Die Ergebnisse der ersten Wasserproben aus der Else in Rödinghausen-Bruchmühlen und in Bünde sind zwar auffällig aber nicht im kritischen Bereich. Bisher wurde auch kein Fischsterben beobachtet. In den kommenden Tagen wird nun weiterhin täglich der Sauerstoff- und Stickstoffgehalt der Else ab der Landesgrenze und weiter in Richtung Bünde gemessen.

Am Samstagabend wurde im Landkreis Osnabrück gemeldet, dass Gülle in den Allerbach geflossen sei. Der Allerbach ist ein Nebengewässer des Violenbaches, der in die Else mündet und dann in den Kreis Herford fließt. Die am Sonntag durchgeführt Messungen am Allerbach ergaben im niedersächsischen Teil einen sehr geringen Sauerstoffgehalt – das ist typisch, wenn Gülleflüssigkeit in Gewässer fließt – die Gülle entzieht dem Wasser den Sauerstoff, was dann häufig zu massenhaften Fischsterben führt. Die anschließenden Messungen im Osnabrücker Teil der Else heute haben zwar deutlich gezeigt, dass Gülle durchs Gewässer geflossen ist, der Sauerstoffgehalt war aber noch nicht im kritischen Bereich.
Ungeklärt ist auch noch, ob es im Violenbach und der Else zu möglichen Ablagerungen gekommen ist – das werden weitere Untersuchungen ergeben. Vorsorglich sollen Menschen, insbesondere Kinder, nicht ins Gewässer und Haustiere sollten nicht daraus trinken.

Die Gülle ist von einem landwirtschaftlichen Betrieb ausgeflossen. Dort hatten in einem Güllekeller Reparaturarbeiten stattgefunden hatten. Warum Gülleflüssigkeit entweichen konnte und um welche Mengen es sich dabei handelte, ist noch nicht abschließend geklärt. Polizei und die zuständige Wasserbehörde in Niedersachsen ermitteln noch.

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Rödinghausen

Offenlegung der Schierenbeke im Bereich Tannenhöhe fast beendet

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Schierenbecken in Rödinghausen
Die Schierenbeke fließt nach der Offenlegung wieder in einem weitläufigen Gewässerbett – vorher verlief der Bach in einem Rohr durch eine Altlast. - © Kreis Herford

Kreis Herford – Rödinghausen. Es ist fast geschafft – die Schierenbeke, ein Nebengewässer der Großen Aue in Rödinghausen, fließt wieder in einem natürlichen Gewässerbett. Über ein Jahr lang wurde mit Hilfe des Weser-Werre-Else-Projektes (WWE) an der Offenlegung der Schierenbeke gearbeitet. Kurz vor der Fertigstellung wurde das Projekt am Donnerstag (06.06.19) präsentiert.

Notwendig wurde die Maßnahme, da die Schierenbeke im gleichnamigen Naturschutzgebiet in dem Abschnitt eine sehr schlechte Gewässergüte aufwies. Der Oberlauf ist sehr naturnah, doch im Bereich der Straße Tannenhöhe ändert sich der ökologische Zustand abrubt. „An der Ostgrenze des Naturschutzgebietes strömte der kleine Bach plötzlich unterirdisch weiter, durchquerte einen Feuerlöschteich und fiel durch einen Absturz 3,6 Meter tief. Dann wurde er verrohrt durch eine Altlast und unter der Straße Tannenhöhe geführt. Für bachaufwärts schwimmende Bachlebewesen war dieser 200 Meter lange Abschnitt ein unüberwindbares Hindernis“, erklärt Karin Bohrer von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Herford.

Mit Hilfe des WWE-Projektes ist es gelungen, die Schierenbeke um den Feuerlöschteich und die Altlast herum zu legen, ohne dabei den wertvollen Erlenbruchwald zu beeinträchtigen. Die Straße Tannenhöhe wird mithilfe eines großen Durchlasses gequert, der von Bachlebewesen gut durchwanderbar ist. Im weiteren Verlauf wurde die Schierenbeke geschwungen in eine Sekundäraue verlegt. Auch im Bereich eines Waldweges verläuft die Schierenbeke nicht mehr durch ein Rohr, sondern offen durch eine Furt.

Organisatorenteam

Stellen das fertige Projekt vor: v. l. Carsten Vogt (Projektleiter WWE), Karl-Heinz Diekmann (Kreis Herford), Torsten Hübner (WWE-Projekt), Karin Bohrer (Kreis Herford) und Ann-Cathrin Sokoliß (WWE-Projekt) – © Kreis Herford

Für die Maßnahmen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WWE-Beschäftigungsprojektes über ein Jahr an dem Projekt gearbeitet. „Insgesamt wurden 630 Tonnen Bauschutt aus dem anfallenden Boden sortiert, 55 Tonnen Bitumen und 12 Tonnen Gewerbeabfälle“, erläutert Carsten Vogt, Projektleiter des WWE. 1,370 Tonnen Boden wurden fachgerecht abgefahren und entsorgt. Der restliche Boden konnte im Bereich der Maßnahme wiederverwendet werden. Für eine Sohlgleite und die Furt wurden 84 Tonnen Wasserbausteine und 85 Tonnen Schotter verbaut. „Ohne die fleißigen und motivierten Mitarbeitenden wäre diese Maßnahme nicht umsetzbar gewesen“, so Bohrer.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nicht nur passt sich die Schierenbeke völlig natürlich in das Gelände ein und verläuft in kleinen Schwüngen bachabwärts, auch die Altlast ist von dem Gewässer abgekoppelt. Der ökologische Zustand ist langfristig verbessert und auch heimische Tierarten können sich wieder ansiedeln.

Träger der Gesamtmaßnahme ist die untere Naturschutzbehörde des Kreises Herford. Die Gesamtkosten sind mit rund 110.000 € veranschlagt. Das Land NRW unterstützt das WWE-Projekt und damit auch diese Maßnahme mit einer bis zu 80%igen Förderung.

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