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Rödinghausen

Diebstahl diverser Werkzeuge aus einer Lagerhalle

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Gitter
Symbolfoto - © Envato Elements

Rödinghausen – In der Zeit von Mittwochnachmittag, 17.00 Uhr, bis Freitagnachmittag, 15.00 Uhr, brachen unbekannte Täter in eine Lagerhalle an der Donoer Str. in Rödinghausen ein. Dazu wurde eine Querstrebe als Sicherung eines Fensters abmontiert. Aus der Lagerhalle wurden diverse Werkzeuge und Werkzeugbehälter entwendet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 12000 EUR beziffert. Mögliche Zeugen werden gebeten sich an die Direktion Kriminalität der Polizei Herford unter der Tel.-Nr. 05221/ 888-0 zu wenden.

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Rödinghausen

LWL zeichnet Wohnhaus in Rödinghausen als Denkmal des Monats aus – Moderne Nutzung für ehemaliges Müllerhaus

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B.Tyce
Ehemaliges Müllerhaus
Das Wohnhaus Windmühlenfeld 6 (Ansicht der Ostseite) nach der Instandsetzung im Juli 2019. - © Lars Jacobs, Bünde

Rödinghausen (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat das Wohnhaus im Windmühlenfeld 6 in Rödinghausen (Kreis Herford) als Denkmal des Monats August ausgezeichnet. Damit würdigen die LWL-Denkmalpfleger das große Engagement der Eigentümerfamilie bei der Instandsetzung des ehemaligen Mühlenbetriebes mit Nebenerwerbslandwirtschaft.

„Die jetzt ausgeführten Arbeiten haben dafür gesorgt, dass das für die Ortsgeschichte von Rödinghausen bedeutende Wohnhaus in seiner Erscheinung wieder klar und deutlich erkennbar ist und eine weit in die nächste Generation reichende Erhaltungsperspektive hat“, sagt LWL-Denkmalpfleger Dr. Oliver Karnau. „Zusammen mit den Nebengebäuden belegt es einen der vielen Mühlenstandorte in der Region und lässt erkennen, wie Arbeiten, Wohnen und Leben früher bewerkstelligt wurden.“

Das Wohnhaus und das ehemalige Viehhaus hat die Gemeinde Rödinghausen 2018 in die Denkmalliste eingetragen. Im gleichen Jahr hat die Eigentümerfamilie mit der Instandsetzung des Wohnhauses begonnen. „Die Familie ist energisch und begeistert ans Werk gegangen und hat im Laufe der Arbeiten immer mehr Freude an ihrem Baudenkmal gefunden. Bereits nach kurzer Zeit wurden die Eigentümer zu großen Kennern für die historische Konstruktion und Baugeschichte des Hauses“, sagt Karnau. „Die beiden weithin sichtbaren Gebäude sind wichtige Zeugnisse für die Mühlengeschichte im Kreis Herford. Von der Bedeutung und Funktion des bis Ende der 1950er-Jahren laufenden Mühlenbetriebes zeugen der erhaltenswerte, massiv gemauerte Stumpf der Mühle selbst und die freie Lage der Gebäudegruppe am Ortsrand südlich der ehemaligen Kreis-Chaussee“, so der Denkmalexperte weiter.

Der Müller hat im Nebenerwerb Landwirtschaft betrieben. Am Wohn- und Viehhaus lässt sich heute noch ablesen, wie die damaligen Lebensverhältnisse des Müllers organisiert waren. Das Wohnhaus des Müllers ist aus Fachwerk errichtet und wurde später verputzt. Das Deelentor wurde zum Hauseingang umgebaut. Die Innenaufteilung des Wohnhauses ermöglichte es, Wohnen und Wirtschaften unter einem Dach zu vereinen. Dafür gab es neben der Diele auch Ställe für das Vieh und darüber Lagerräume. Im Dachgeschoss lagen Kammern zum Wohnen und Schlafen. „Wohl noch vor 1900 sind die Ställe und die Diele als Wohnräume eingerichtet worden“, erklärt Karnau.

Das historische Gebäude wurde in jüngerer Vergangenheit so verändert, dass das Baudenkmal nach dem Ende des Müllereibetriebes weiter genutzt werden konnte. Bei den Vorbereitungen der aktuellen Instandsetzung zeigte sich, dass einige Maßnahmen nicht denkmalgerecht und auch bautechnisch problematisch waren. So musste an zwei Außenwänden ein Wärmedämmverbundsystem aus Styropor entfernt werden. Die Eigentümer haben die dadurch teilweise geschädigte Fachwerkkonstruktion repariert und wo nötig mit passenden Hölzern ergänzt. An der Ostseite haben sie hinter dem neuzeitlichen Hauseingang das historische Deelentorgestell mit Schnitzereien wieder freigelegt und restauriert.

Die Wärmedämmung des Hauses wird jetzt durch eine Innendämmung der Fachwerkwände aus Holzfaserdämmplatten erreicht, die in Lehm eingebettet und mit Lehm verputzt sind. Bei der Instandsetzung, die die LWL-Denkmalpflege mit einem Zuschuss aus Denkmalmitteln unterstützt hat, haben die Eigentümer außerdem zwei kleinere, nicht denkmalwerte Anbauten entfernt und die gesamte Gebäudetechnik für die Heizungs-, Sanitär- sowie Elektroinstallationen erneuert. Die Betondachsteine, mit denen das Dach vor einiger Zeit gedeckt wurde, wollen die Eigentümer noch gegen passendere naturrote Tondachziegel austauschen.

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Rödinghausen

Verkehrsunfall – Junger Fahrer verliert Kontrolle

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B.Tyce
Autofahrer mit der Hand am Schaltknauf
Symbolfoto - © Envato Elements

Rödinghausen – Am Montag (20.8.), um 17:40 Uhr, fuhr ein 19-jähriger aus Rödinghausen mit dessen PKW auf der Ostkilver Straße in Richtung Heerstraße. Auf gerader Strecke kam der junge Fahrer aufgrund einer allgemeinen Unachtsamkeit in seinem schwarzen Golf nach rechts von der Fahrbahn ab. Er setzte seine Fahrt über einen Grünstreifen fort. Dabei überschlug er sich und kam schließlich zum Stehen. Der junge Mann verletze sich leicht. Ein eingesetzter Rettungswagen brachte ihn in ein benachbartes Krankenhaus. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 7.500 Euro.

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Rödinghausen

Einbruchdiebstahl – Unbekannte entwenden Gelbatterien und Warnleuchten von Anhängern

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Maschendrahtzaun
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Rödinghausen – Über die Zeit des vergangenen Wochenendes verschafften sich unbekannte Täter Zugang zu einem beschrankten Betriebshof an der Osnabrücker Straße. Vor der dortigen Halle parkten Spezialanhänger einer Baufirma. Die Unbekannten brachen ein Vorhängeschloss gewaltsam auf und entwendeten neben Werkzeugen auch eine Gelbatterie sowie Warnleuchten von den Anhängern. Anschließend verschafften sie sich auf unbekannte Weise Zugang zu der Halle und stießen dort lagernde Benzinkanister um. Anschließend konnten sie unbemerkt fliehen. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 480 Euro. Hinweise zu dieser Tat nimmt die Direktion Kriminalität unter 05221 – 888 0 entgegen.

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