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Harsewinkel

Weiberfastnacht – Bilanz der Polizei

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Karneval - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Kreis Gütersloh – Nach dem Start in die närrische Saison zieht die Polizei am Tag nach Weiberfastnacht eine erste Bilanz für die Hochburgen im Kreis Gütersloh (Stand 09.00 Uhr).

Die Bilanz bezieht sich auf den derzeitigen Erkenntnisstand und ist möglicherweise noch nicht abschließend. Gegebenenfalls wird nachberichtet, falls weitere Straftaten bekannt und angezeigt werden.

Schloß Holte-Stukenbrock

Mehrere Tausend Gäste besuchten das Altweiberfest in Stukenbrock.

Gegen 00.00 Uhr am Freitagmorgen (01.03.) kam es zu einer Vergewaltigung einer weiblichen Jugendlichen an der Holter Straße. Der Täter hatte die junge Frau dabei mit einem Messer bedroht.

Der Beschuldigte konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten intensiven polizeilichen Fahndungsmaßnahmen in der Nähe des Tatorts angetroffenen und festgenommen werden. Es handelt sich um einen 24-jährigen Mann aus Bielefeld. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Zwei weitere Strafanzeigen wegen sexueller Belästigungen wurden gefertigt.

Gegen 18.40 Uhr standen zwei 16- und 17-jährige Frauen vor einem Kreditinstitut an der Hauptstraße im Ortsteil Stukenbrock.

Hier näherten sich den beiden drei jüngere Männer, die den Mädchen körperlich immer näher kamen und sie schließlich unsittlich berührten, umarmten und küssten.

Die jungen Frauen konnten sich schließlich losreißen und weglaufen.

Auch diese drei Tatverdächtigen konnten im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen angetroffen und festgenommen werden. Es handelt sich einen 20-Jährigen und zwei 21-Jährige aus Indien und Pakistan, die zur Zeit in Oerlinghausen leben.

Zwischen 17.20 Uhr und 18.00 Uhr zeigte sich ein bislang unbekannter Täter auf unsittliche Art und Weise einer Gruppe von Frauen Am Ottenhof.

Die Ermittlungen zu diesem Täter dauern an.

Insgesamt erteilten die Beamten in Stukenbrock zwölf überwiegend stark alkoholisierten Personen einen Platzverweis. Da nicht alle angesprochenen Personen den polizeilichen Anweisungen folgten, wurden fünf „Narren“ zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Vier weitere Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten wurden gefertigt.

Rietberg

Am Donnerstag besuchten etwa 17 000 die Altweiber-Feierlichkeiten in Rietberg.

Insgesamt verzeichnete die Polizei in Rietberg 27 Einsätze mit Karnevalsbezug.

Insgesamt wurden neun Personen in Gewahrsam genommen; gegen zehn Teilnehmer erteilten die Beamten Platzverweise.

Insgesamt wurden elf Strafanzeigen gefertigt, davon drei wegen Körperverletzungsdelikten und eine wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Ein Mann wurde von Kräften der Bereitschaftspolizei vor dem Ertrinken gerettet werden. Der stark alkoholisierte Karnevalist fiel beim Urinieren in Höhe des Lind Hotels in die Ems und war nicht mehr in der Lage, selbstständig das Wasser zu verlassen. Leicht verletzt wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 22.45 Uhr war ein 20-jähriger Mann aus Rietberg mit seinem Audi A 1 auf der Mastholter Straße in Fahrtrichtung B 64 unterwegs. Etwa 50 Meter nach der Industriestraße kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Bäume. Der Audi blieb hochkant, mit dem Dach am Baum gelehnt, stehen.

Der junge Fahrer, der leicht verletzt wurde, konnte sich selbstständig befreien. Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, die im städtischen Klinikum Gütersloh entnommen wurde, wohin er zur weiteren Untersuchung eingeliefert wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden liegt bei 22 500 Euro.

Harsewinkel

Die Karnevalsfeierlichkeiten in Harsewinkel, an denen etwa 1000 Gäste teilnahmen, verliefen überwiegend ruhig. Die eingesetzten Polizeibeamten mussten sieben Platzverweise aussprechen und eine Person in Gewahrsam nehmen.

Zwei Strafanzeigen wurde gefertigt, je eine wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

In den Karnevalshochburgen wurden zudem mehrere Fahrzeuge im Straßenverkehr angehalten und kontrolliert.

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Harsewinkel

Geschwindigkeitsmessungen in Harsewinkel

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2 Polizisten führen eine Geschwindigkeitskontrolle durch
Symbolfoto - © Polizei

Harsewinkel – Am Dienstag (25.06.) führte der Verkehrsdienst der Polizei Gütersloh in der Zeit von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr auf der Oesterweger Straße in Harsewinkel Geschwindigkeitsmessungen durch.

Zwei Autofahrer wurden mit 98 km/h bei erlaubten 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Neben einem Bußgeld von 160 Euro erwarten den Fahrern ein Fahrverbot von einen Monat sowie zwei Punkte in Flensburg.

Bei den Geschwindigkeitsmessungen zur Absenkung des Geschwindigkeitsniveaus waren insgesamt 147 Fahrzeugführer zu schnell. 106 Verkehrsteilnehmer werden ein Verwarngeld zahlen müssen. Gegen 41 Verkehrsteilnehmer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Geschwindigkeitskontrollen werden im Kreis Gütersloh konsequent und regelmäßig fortgesetzt, um das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit führt zu schwersten Unfallfolgen!

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Harsewinkel

Einbruch in Kita

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Eingeschlagene Fensterscheibe
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Harsewinkel – Am vergangenen Wochenende (21.-24.06.) schlugen bislang Täter die rückwärtige Terrassentür zu einer Kita am Bernhard-Claves-Weg und gelangten dann auf diesem Weg in die Innenräume. Hier stahlen die Einbrecher zwei Laptops und flüchteten damit in unbekannte Richtung.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat am vergangenen Wochenende an der Kita im Bernhard-Claves-Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?

Hinweise dazu nimmt die Polizei in Gütersloh unter der Telefonnummer 052412 869-0 entgegen.

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Harsewinkel

Pedelecfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

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Rettungshubschrauber
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Update: Der Harsewinkler wurde in eine Bielefelder Klinik geflogen, wo er im Laufe des Abends verstarb.

Harsewinkel – Am Montag, dem 24.06.2019, gegen 11.37 Uhr, war ein 88jähriger Harsewinkeler mit seinem Pedelec auf der Bussemasstraße in Richtung Diekort unterwegs. Als er die bevorrechtigte Max-Planck-Straße überqueren wollte, bemerkte er nicht den von links herannahenden Sattelzug eines 56jährigen Westersteders, der in Richtung Bielefelder Straße fuhr. Es kam zur Kollision im Kreuzungsbereich, der Zweiradfahrer kam zu Fall und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Der Harsewinkeler wurde nach Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Klinik geflogen. Zur Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger zugezogen. Der 88jährige hatte keinen Helm getragen.

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Wappen Schloß Holte-Stukenbrock

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