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Wegekostengutachten zur Berechnung der Lkw-Maut liegt vor

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LKW Parkplatz - © Envato Elements

Das Bundesverkehrsministerium hat ein neues Wegekostengutachten 2018-2022 zur Berechnung der Lkw-Maut erstellen lassen. Auf der Basis der ermittelten Wegekosten werden Mauteinnahmen in Höhe von durchschnittlich 7,2 Mrd. Euro im Jahr prognostiziert. Das sind jährlich durchschnittlich 2,5 Mrd. Euro mehr als im laufenden Prognosezeitraum 2014-2017, die für Investitionen in die Straßeninfrastruktur zur Verfügung stehen werden. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung der Maut auf das gesamte Bundesfernstraßennetz ab dem 01.07.2018.

Die Milliarden an Mehreinnahmen durch die Lkw-Maut fließen direkt in den Ausbau unseres Straßennetzes. Wir werden die Mauteinnahmen von durchschnittlich 7,2 Milliarden Euro pro Jahr auf alle Regionen Deutschlands verteilen. Das ist viel besser als erwartet und sehr erfreulich, weil es uns allen zugute kommt.

Nach EU-Recht müssen sich die gewogenen durchschnittlichen Gebühren an den Baukosten und den Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des betreffenden Verkehrswegenetzes orientieren. Durch so genannte Wegekostengutachten werden diese Kosten in regelmäßigen Abständen ermittelt.
Das neue Wegekostengutachten 2018-2022 führt die Methodik des zurückliegenden Wegekostengutachtens für die Jahre 2014-2017 fort. Neben der Berechnung der Infrastrukturkosten werden die externen Kosten aus Luftverschmutzung und Lärmbelastung ermittelt und ein einheitlicher kalkulatorischer Zinssatz festgelegt.

Auf der Grundlage der neuen Wegekostenrechnung sollen schnellstmöglich das Bundesfernstraßenmautgesetz angepasst und die neuen Mautsätze festgesetzt werden. Laut Koalitionsvertrag ist vorgesehen, die Mautsätze auf Grundlage der neuen Wegekostenrechnung anzupassen.

Unter anderem sollen Elektro-Lkw werden ab dem 1. Januar 2019 von der Lkw-Maut befreit. Dies ist ein großer Anreiz für Transport-Unternehmen, auf umweltfreundliche Fahrzeuge umzusteigen.

Das neue Wegekostengutachten finden Sie unter nachfolgendem Link: www.bmvi.de/wegekostengutachten2018

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Verkehr

Volle Salzhallen: Straßen.NRW ist bereit für die Wintersaison

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B.Tyce
Kleinere Räumungsfahrzeuge des Winterdienstes in einer verschneiten Innenstadt
Symbolfoto - © PIxabay

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die Lager sind voll, die Fahrzeuge sind gerüstet und die Straßenwärter stehen bereit. Geht es nach Straßen.NRW, dann kann der Winter kommen. 130.000 Tonnen lagern in den 220 Salzhallen der 80 Meistereien des Landesbetriebes. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit stehen zusätzlich rund 75.000 Tonnen als Reserve in zwei Zentrallagern bereit.

Winterdienstzentralen sind besetzt

Ab November sind auch die beiden Winterdienstzentralen in Hamm und Krefeld besetzt, um die Einsätze auf den Autobahnen im Land NRW zu steuern. In den beiden Straßen.NRW-Winterdienstzentralen laufen alle wichtigen Informationen zusammen. Wertvolle Erkenntnisse über die kurzfristige Wetterentwicklung liefert das Straßenzustand- und Wetterinformationssystem „SWIS“, das die Straßenbauverwaltungen der Länder gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) betreiben. Hinzu kommen die kurzfristigen Wetterprognosen und Wetterradardaten des DWD. Trotz aller modernen Technik bleibt allerdings „menschliches Know-how“ unverzichtbar. Die Mitarbeiter in den Winterdienstzentralen stehen deshalb im engen Kontakt mit den Meteorologen des DWD, den zuständigen Autobahnpolizeidienststellen – und natürlich mit den Autobahnmeistereien des Landesbetriebes.

Präventives Streuen mit Sole

Autobahnen sollen 24 Stunden täglich, wichtige Straßen für den überörtlichen Verkehr von 6 bis 22 Uhr befahrbar sein. So sieht es das bundesweit gültige „Anforderungsniveau Winterdienst“ vor. Für den Einsatz auf der Straße stehen rund 700 Streu- und Räumfahrzeuge zur Verfügung.

Damit sich Glätte und Schnee auf der Fahrbahn gar nicht erst breit machen können, setzt Straßen.NRW seit einigen Jahren auf den Autobahnen verstärkt auf das sogenannte Flüssigstreuen mit Salzsole. Wenn die Prognosen erkennen lassen, dass Reifglätte, gefrierende Feuchte oder Schnee drohen, sprühen die Straßenwärter vorsorglich Sole, also in Wasser aufgelöstes Tausalz, auf die Fahrbahn. Eisglätte oder eine Eisschicht aus festgefahrenem Schnee können sich dadurch schwerer bilden. Allerdings ist diese Technik nicht bei allen Witterungslagen einsetzbar und ergänzt somit das bekannte Streuen mit „Feuchtsalz“.

Kein Recht auf geräumte und rutschsichere Fahrbahnen

Allerdings: Auch dann, wenn der Winterdienst bei Straßen.NRW auf vollen Touren läuft, können die Streu- und Räumfahrzeuge unmöglich immer und überall vor Ort sein. Eine Garantie oder gar ein Recht auf geräumte und rutschsichere Fahrbahnen gibt es nicht. In der vierten Jahreszeit müssen Verkehrsteilnehmer deshalb immer mit Reifglätte, Eisglätte, Glatteis oder Schneeglätte rechnen und sollten sich und ihr Fahrzeug entsprechend vorbereiten.

Angepasste Fahrweise ist wichtig

Wer sicher ans Ziel kommen möchte, ohne sich und andere zu gefährden, sollte Fahrzeug und Fahrstil der Wetterlage anpassen und mit Winterreifen unterwegs sein. Wenn bei Schnee und Eis nichts mehr geht, müssen Autofahrer eine Gasse freihalten, damit Polizei, Rettungsdienste aber auch die Räumfahrzeuge ungehindert weiterfahren können.

Vergangene Saison lag über dem Durchschnitt

Der Streusalzverbrauch von Straßen.NRW lag in der Wintersaison 2017/2018 bei rund 150.000 Tonnen und war damit leicht überdurchschnittlich. Denn dieser Durchschnitt liegt – gemessen an den letzten 20 Jahren – bei rund 140.500 Tonnen pro Wintersaison.

Zahlreiche weitere Informationen zum Winterdienst bei Straßen.NRW gibt es unter www.strassen.nrw.de/winterdienst

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Verkehr

Verkehrsprognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale zu Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen

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B.Tyce
Autobahn, Baustelle, Stau - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Leverkusen (straßen.nrw). Nordrhein-Westfalen startet an diesem Wochenende in die Sommerferien. Vor allem am Freitag (13.7.) rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale mit wesentlich mehr Verkehr und Stau. Die aktuelle Verkehrslage und mögliche Reisezeitverluste werden auf der Seite www.verkehr.nrw.de dargestellt. Am Samstag (14.7.) und insbesondere am Sonntag (15.7.) ist eine deutlich entspanntere Verkehrslage zu erwarten.

Ab 14 Uhr, so die Prognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale, steigt der Verkehr am Freitag schnell an. Bis gegen 19 Uhr müssen Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass die Autobahnen voller sind. Besonders betroffen sind davon die Strecken, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61. Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit zum Teil erheblichen Staus zu rechnen.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande Staus zu erwarten. Im Großraum Köln muss auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 mit einer angespannten Verkehrslage gerechnet werden.

Wer mit Ziel Niederlande unterwegs ist, sollte beachten, dass die A61 ab Freitag (13.7.) 21 Uhr bis Montag (16.7.) um 5 Uhr zwischen Nettetal-West und dem Grenzübergang Grenzwald in Richtung Venlo gesperrt ist. Es werden Brückenarbeiten auf der niederländischen A73 durchgeführt.

Neben den Arbeiten an der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Der Verkehr in Richtung Venlo läuft seit Anfang Juli zwischen den Kreuzen Jackerath und Holz auf der neuen A44n. In Fahrtrichtung Koblenz wird der Verkehr wie bisher auf der A61 geführt.

Ab Dienstag (10.7.) stehen auf der A 1 im Bereich der Talbrücke Volmarstein in Fahrtrichtung Köln wieder drei statt der bisher zwei baustellenbedingten Fahrstreifen zur Verfügung. Bis voraussichtlich Ende August wird der Verkehr den zusätzlichen Fahrstreifen nutzen können.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
  • Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
  • Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
  • Bis Freitag (20.7.) bleibt die A540 zwischen Gustorf und Frimmersdorf in beiden Richtungen voll gesperrt.
  • Auf der A2 ist bei Bad Oeynhausen in Fahrtrichtung Hannover mit Behinderungen zu rechnen.
  • Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist: „Wer links fährt, muss nach links, der Rest nach rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen.“

Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse freizuhalten

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Verkehr

Verkehrsprognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale zum Feiertag Fronleichnam

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B.Tyce
Autobahn, Baustelle, Stau - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

(straßen.nrw). Der 31. Mai – Fronleichnam – ist in vielen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen ein Feiertag und bietet sich für einen Urlaub oder für Ausflüge an.

Daher ist insbesondere Mittwoch (30.5.) mit z.T. wesentlich mehr Verkehr und Stau zu rechnen. Die Verkehrslage und mögliche Reisezeitverluste werden auf der Seite www.Verkehr.NRW dargestellt.

Verkehrsprognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale zum Feiertag Fronleichnam

Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale rechnet mit einem schnell ansteigenden (Reise-) Verkehr am Mittwoch (30.5.) ab 14 Uhr. Die Situation wird bis gegen 18 Uhr andauern. Besonders betroffen sind davon die Autobahnen, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61.

Auch auf der A3 im Großraum Köln und im Bereich Oberhausen ist mit z.T. erheblichen Staus zu rechnen.

An dem Feiertag und Samstag (2.6.) ist von einer entspannten Verkehrslage auszugehen, Freitag (1.6.) kann es zu geringen Staus kommen.

Der Rückreiseverkehr wird sich auf den Autobahnen ab Sonntagmittag (3.6.) bemerkbar machen. Hier sind insbesondere die A3 im Bereich Oberhausen-Köln, die A44 aus Kassel in Richtung Dortmund und die A61 in Richtung Norden zu nennen.

Auf der A1 muss (aus Hamburg/Bremen kommend) in Fahrtrichtung Dortmund/Köln mit Staus und Behinderungen gerechnet werden. Im weiteren Verlauf kann es im Abschnitt von Dortmund bis Köln in beiden Richtungen z.B. im Bereich Volmarstein zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und Behinderungen kommen.

Wenn möglich, berücksichtigen Sie diese Zeiträume bitte bei Ihrer Reiseplanung.

Am langen Fronleichnamswochenende (31.5.-3.6.) wird die A3 in Richtung Frankfurt im Dreieck Heumar voll gesperrt. Davon ausgenommen sind die Verbindungen von der A3 auf die A59 in Richtung Bonn sowie auf die A4 nach Aachen. Ebenso ist die Verbindung von der A4 aus Aachen kommend auf die A3 in Richtung Frankfurt frei. Von Donnerstag bis Sonntag erhält dieser Streckenabschnitt eine neue Fahrbahndecke. Umleitungen über die A4 sowie die A59 und A560 sind ausgewiesen.

Am selben Wochenende wird die A59 von Samstagmorgen (2.6.) um 7 Uhr bis Montagmorgen (4.6.) um 5 Uhr zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Monheim-Süd voll gesperrt. Grund dafür sind Verstärkungsarbeiten an der Wupperbrücke. Der aus Norden kommende Fernverkehr sollte dann ab dem Kreuz Monheim-Süd über die A542 und A3 ausweichen.

Neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen. An dem verlängerten Wochenende (ab 1.6.) findet die Veranstaltung „Rock am Ring“ statt. Die Anreise dazu findet z.T. schon Mittwoch (30.5.) statt.
  • Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
  • Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
  • Auf der A31 im Bereich des Autobahndreiecks Bottrop-Süd kann es zu Behinderungen kommen.
  • Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke sorgt weiter für Engpässe.

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist:

„Links nach Links, der Rest nach Rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen.“

Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse von den Fahrzeugen dieser Spuren freizuhalten.

Wir wünschen allen Verkehrsteilnehmern eine sichere und stressfreie Reise.

Eine Übersicht der Sperrungen und Baustellen finden Sie hier zum Download: http://www.strassen.nrw.de/files/oe/1aktuell/orga/sperrungen-und-bauarbeiten-fronleichnam.pdf

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