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Verkehr

Volle Salzhallen: Straßen.NRW ist bereit für die Wintersaison

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Kleinere Räumungsfahrzeuge des Winterdienstes in einer verschneiten Innenstadt
Symbolfoto - © PIxabay

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die Lager sind voll, die Fahrzeuge sind gerüstet und die Straßenwärter stehen bereit. Geht es nach Straßen.NRW, dann kann der Winter kommen. 130.000 Tonnen lagern in den 220 Salzhallen der 80 Meistereien des Landesbetriebes. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit stehen zusätzlich rund 75.000 Tonnen als Reserve in zwei Zentrallagern bereit.

Winterdienstzentralen sind besetzt

Ab November sind auch die beiden Winterdienstzentralen in Hamm und Krefeld besetzt, um die Einsätze auf den Autobahnen im Land NRW zu steuern. In den beiden Straßen.NRW-Winterdienstzentralen laufen alle wichtigen Informationen zusammen. Wertvolle Erkenntnisse über die kurzfristige Wetterentwicklung liefert das Straßenzustand- und Wetterinformationssystem „SWIS“, das die Straßenbauverwaltungen der Länder gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) betreiben. Hinzu kommen die kurzfristigen Wetterprognosen und Wetterradardaten des DWD. Trotz aller modernen Technik bleibt allerdings „menschliches Know-how“ unverzichtbar. Die Mitarbeiter in den Winterdienstzentralen stehen deshalb im engen Kontakt mit den Meteorologen des DWD, den zuständigen Autobahnpolizeidienststellen – und natürlich mit den Autobahnmeistereien des Landesbetriebes.

Präventives Streuen mit Sole

Autobahnen sollen 24 Stunden täglich, wichtige Straßen für den überörtlichen Verkehr von 6 bis 22 Uhr befahrbar sein. So sieht es das bundesweit gültige „Anforderungsniveau Winterdienst“ vor. Für den Einsatz auf der Straße stehen rund 700 Streu- und Räumfahrzeuge zur Verfügung.

Damit sich Glätte und Schnee auf der Fahrbahn gar nicht erst breit machen können, setzt Straßen.NRW seit einigen Jahren auf den Autobahnen verstärkt auf das sogenannte Flüssigstreuen mit Salzsole. Wenn die Prognosen erkennen lassen, dass Reifglätte, gefrierende Feuchte oder Schnee drohen, sprühen die Straßenwärter vorsorglich Sole, also in Wasser aufgelöstes Tausalz, auf die Fahrbahn. Eisglätte oder eine Eisschicht aus festgefahrenem Schnee können sich dadurch schwerer bilden. Allerdings ist diese Technik nicht bei allen Witterungslagen einsetzbar und ergänzt somit das bekannte Streuen mit „Feuchtsalz“.

Kein Recht auf geräumte und rutschsichere Fahrbahnen

Allerdings: Auch dann, wenn der Winterdienst bei Straßen.NRW auf vollen Touren läuft, können die Streu- und Räumfahrzeuge unmöglich immer und überall vor Ort sein. Eine Garantie oder gar ein Recht auf geräumte und rutschsichere Fahrbahnen gibt es nicht. In der vierten Jahreszeit müssen Verkehrsteilnehmer deshalb immer mit Reifglätte, Eisglätte, Glatteis oder Schneeglätte rechnen und sollten sich und ihr Fahrzeug entsprechend vorbereiten.

Angepasste Fahrweise ist wichtig

Wer sicher ans Ziel kommen möchte, ohne sich und andere zu gefährden, sollte Fahrzeug und Fahrstil der Wetterlage anpassen und mit Winterreifen unterwegs sein. Wenn bei Schnee und Eis nichts mehr geht, müssen Autofahrer eine Gasse freihalten, damit Polizei, Rettungsdienste aber auch die Räumfahrzeuge ungehindert weiterfahren können.

Vergangene Saison lag über dem Durchschnitt

Der Streusalzverbrauch von Straßen.NRW lag in der Wintersaison 2017/2018 bei rund 150.000 Tonnen und war damit leicht überdurchschnittlich. Denn dieser Durchschnitt liegt – gemessen an den letzten 20 Jahren – bei rund 140.500 Tonnen pro Wintersaison.

Zahlreiche weitere Informationen zum Winterdienst bei Straßen.NRW gibt es unter www.strassen.nrw.de/winterdienst

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Verkehr

Straßen.NRW: Hitzefrei gibt es für den Unterhaltungsdienst nicht

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Straßenbauarbeiten im Team
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(straßen.nrw). Die aktuelle Hitzewelle macht momentan vielen Menschen zu schaffen – auch den Mitarbeitern im Straßen.NRW-Unterhaltungsdienst. Teils in der prallen Sonne und mit „heißem“ Arbeitsmaterial halten sie derzeit landesweit die Straßen in Schuss. Michael Höhne, bei Straßen.NRW für die Arbeitssicherheit zuständig, erklärt, welche Maßnahmen getroffen werden, um die Mitarbeiter möglichst zu entlasten.

Herr Höhne, gelten eigentlich an solch heißen Tagen wie im Moment andere Regeln für die Angestellten bei Straßen.NRW? Gibt es hitzefrei?

Sicherlich kann man einige Arbeiten, die nicht unbedingt notwendig sind, verschieben. Aber hitzefrei gibt es bei uns nicht. Schließlich sind unsere Leute dafür da, dass der Verkehr läuft, und deshalb müssen sie leider auch bei diesen Temperaturen arbeiten. Aber es gibt natürlich einige Regeln. Die einzelnen Dienststellen können die Schichten beispielsweise ein, zwei Stunden früher beginnen lassen, damit die Kollegen nicht in den wärmsten Stunden die schweißtreibendste Arbeit machen.

Kann man denn einfach so die Arbeitszeiten verlegen?

In einem gewissen Rahmen. Wir haben natürlich Sperrzeiten, die eingehalten werden müssen. Sperrungen zum Beispiel können wir nicht vornehmen, wenn das Verkehrsaufkommen zu hoch ist. Und auch für Nachtarbeit gibt es genaue Vorschriften, beispielsweise in Sachen Lärmschutz.

Das lässt sich also nicht so kurzfristig umsetzen. Welche Tipps geben Sie den Kollegen auf der Straße?

Die Arbeit muss nun einmal gemacht werden, damit die Straße wieder befahrbar wird. Wir empfehlen unseren Leuten daher, möglichst nicht in den Mittagsstunden etwa mit Heißasphalt arbeiten, denn der kann bis zu 200 Grad heiß werden. Wenn es irgendwie in den zeitlichen Rahmen passt, sollte man das in die kühleren Stunden verlegen. Wir raten darüber hinaus, häufiger Pausen einzulegen, eine spezielle Sonnencreme und Schutzkleidung zu nutzen und viel zu trinken – mindestens drei Liter am Tag.

Halten sich die Kollegen denn daran?

Das tun sie. An einigen Meistereien gibt es gekühltes Wasser, das man sich mitnehmen kann. Diejenigen, die mit einem Unimog unterwegs sind, haben häufig eine Kühlbox im Wagen. Und nicht zuletzt verfügen unsere Fahrzeuge über eine Klimaanlage, die ein wenig Abkühlung verschafft.

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Verkehr

Fronleichnam: Mittwoch startet der Urlaubsverkehr

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Auto, Trip
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(straßen.nrw). Fronleichnam am Donnerstag (20.6.) ist in vielen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen ein Feiertag und bietet sich für einen Urlaub oder für Ausflüge an. In ihrer Verkehrsprognose rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale daher mit einem schnell ansteigenden starken (Reise-) Verkehr am Mittwoch (19.6.) ab 14 Uhr.

Die Situation wird bis gegen 18 Uhr andauern. Besonders betroffen sind davon die Autobahnen, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61.

Auch auf der A3 im Großraum Köln und im Bereich Oberhausen sowie in Höhe Arnheim (Arnhem) ist mit zum Teil erheblichen Staus zu rechnen.

Die weitere Prognose

Der Feiertag (20.6.) sowie Samstag (22.6.) verlaufen laut Prognose unauffällig.

Freitag (21.6.) sollten Verkehrsteilnehmer mit Staus und Behinderungen rechnen, da Ausflugs- und Einkaufsverkehre auf Berufspendler treffen.

Der Rückreiseverkehr wird sich auf den Autobahnen ab Sonntagmittag (23.6.) nur leicht bemerkbar machen. Hier sind die A3 im Bereich Oberhausen-Köln, die A44 aus Kassel in Richtung Dortmund und die A61 in Richtung Norden zu nennen.

Auf der A1 muss (aus Hamburg/Bremen kommend) in Fahrtrichtung Dortmund/Köln mit Staus und Behinderungen gerechnet werden. Im weiteren Verlauf kann es im Abschnitt von Dortmund bis Köln in beiden Richtungen, zum Beispiel im Bereich Volmarstein, zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und Behinderungen kommen.

Das Straßen.NRW-Baustellenmanagement

Straßen.NRW richtet mit Blick auf den Feiertagsverkehr wie üblich ab Mittwochmittag (19.6.) keine Tagesbaustellen auf den Reisestrecken mehr ein. Es sei denn, Reparaturarbeiten sind aufgrund der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich.

Damit der Verkehr auch in den Baustellen gut fließen kann, hält Straßen.NRW dort immer so viele Fahrspuren wie möglich frei.

Engpässe und Baustellen

Die A4 wird zwischen dem Autobahndreieck Heumar und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg in beiden Richtungen voll gesperrt. Hier wird durch die DEGES eine Brücke (B8) über der A4 abgerissen. Die Sperrung beginnt am Freitag (21.6.) um 20 Uhr und dauert bis 10 Uhr Sonntagfrüh (23.6.) an. Danach stehen zwischen 10 und 21 Uhr wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung. Ab 21 Uhr (23.6.) bis Montagfrüh (24.6.) um 5 Uhr wird die A4 in diesem Bereich wieder voll gesperrt.

Die A40 wird zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heimaterde und Mülheim-Winkhausen in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt, hier wird die Fahrbahn saniert. Die Sperrung beginnt Mittwoch (19.6.) um 22 Uhr und dauert bis Montagfrüh (24.6.) um 5 Uhr. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die weiträumigen Umleitungen über die parallel laufenden Autobahnen A52, A42 oder A2 zu nutzen.

Auf der A1 bei Gevelsberg stehen in beiden Fahrtrichtungen von Donnerstagabend (20.6.) um 21 Uhr bis Sonntagmorgen (23.6.) um 5 Uhr nur jeweils zwei statt drei Fahrspuren zur Verfügung. Grund dafür ist der Einschub einer Behelfsbrücke.

Neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Lüdenscheid bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Auf der A61 und der A565 im Raum Meckenheim/Bad Ahrweiler/Sinzig kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
  • Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
  • Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
  • Auf der A31 im Bereich des Autobahndreiecks Bottrop-Süd kann es zu Behinderungen kommen und im weiteren Verlauf bei Emden.
  • Auf der A33 im Raum Paderborn kann es zu Staus und Behinderungen kommen.
  • Auf der A40 im Bereich Duisburg muss in Fahrtrichtung Venlo mit Staus und Behinderungen gerechnet werden.
  • Auf der A46 (Fleher Brücke) steht von Donnerstag (20.6.) bis Samstag (22.6.) im Bereich der Brücke in beiden Fahrtrichtungen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Betroffen ist jeweils der Zeitraum von 6 bis 21.30 Uhr.
  • Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke besteht weiterhin.

Die aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

Blick zu den Nachbarn

Über den 20. Juni – Fronleichnam – zieht es viele Menschen zu einem Kurzurlaub in die benachbarten Niederlande (NL). Beliebte Ausflugsziele liegen zum Beispiel in Roermond oder Venlo. Damit der Verkehr in der Grenzregion möglichst störungsfrei fließen kann, hat die Straßen.NRW-Verkehrszentrale gemeinsam mit der niederländischen Straßen- und Wasserbaubehörde „Rijkswaterstaat“ folgende Routenempfehlungen nach Roermond bzw. Venlo/Eindhoven ausgearbeitet.

Raum Roermond

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Roermond sollten die A4 in Fahrtrichtung Aachen und dann die A76 (NL) und A2(NL) in Fahrtrichtung Eindhoven nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 nach Roermond.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Roermond zunächst über die A40 und A67 (NL) in Fahrtrichtung Venlo mit anschließendem Wechsel auf die A73 (NL) in Richtung Maastricht.

Raum Eindhoven

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Kerpen die A61 in Richtung Venlo und anschließend die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf mit Fernziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Mönchengladbach die A61 in Fahrtrichtung Venlo wählen, um danach über die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven zu gelangen.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt mit dem Fernziel Eindhoven ab Venlo über die A67 (NL).

Raum Venlo

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/Bonn mit Fahrziel Venlo sollten die A61 in Fahrtrichtung Venlo und dann die A74 (NL) und A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 „Venlo-Zuid“ nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 und anschließend die A61 und A74 (NL) sowie die A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 „Venlo-Zuid“ nach Venlo.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Venlo zunächst über die A40 und A67 (NL) bis zur Ausfahrt 40 „Velden“, dies ist die zweite Ausfahrt hinter dem Grenzübergang. Bitte beachten Sie die Routenempfehlungen auf den „Anzeigewagen“ am Grenzübergang A40 / A67 (NL) Venlo und auf der N271 (NL), um störungsfrei in das Zentrum zu gelangen.

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Bielefeld

Oberleitungsstörung in Dortmund

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Zug
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  • RE 1: Aachen – Eschweiler – Düren – Horrem – Köln – Düsseldorf – Düsseldorf Flughafen – Duisburg – Essen – Bochum – Dortmund – Hamm
  • RE 6: Köln/Bonn-Flughafen – Neuss – Düsseldorf – Düsseldorf Flughafen – Duisburg – Essen – Dortmund – Hamm – Bielefeld – Herford – Minden

Eine Oberleitungsstörung im Raum Dortmund Hbf verzögert den Bahnverkehr. Die Züge der RE 6 halten nicht in Kamen von Hamm in Richtung Dortmund . Die Züge der Linie RE 1 werden zwischen Dortmund-Scharnhorst und Essen Hbf über Dortmund-Mengede und Herne umgeleitet. Kurzfristig kann es zu Änderungen im Zuglauf kommen. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges. Genaue Informationen zur Dauer der Störung liegen leider noch nicht vor.

Informieren Sie sich kurz vor der Fahrt über Ihren Zug im DB-Navigator oder unter . In der Reiseauskunft werden Ihnen alternative Verbindungen angezeigt

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