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Augustdorf

Rettungswache Augustdorf nimmt 24-Stunden-Betrieb auf – Standort kommt erhöhtem Bedarf nach

mm

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Weihten gemeinsam die neue Rettungswache ein: Landrat Dr. Axel Lehmann, Rettungswachenleiter Markus Hülsiggensen, Architekt André Rohde und Bürgermeister Dr. Andreas Wulf. - © Kreis Lippe
Weihten gemeinsam die neue Rettungswache ein: Landrat Dr. Axel Lehmann, Rettungswachenleiter Markus Hülsiggensen, Architekt André Rohde und Bürgermeister Dr. Andreas Wulf. - © Kreis Lippe

Im Rettungsdienst geht es oft schnell, so auch beim Bau der Rettungswache in Augustdorf: Vom Spatenstich im April 2018 bis zur Fertigstellung sind nur wenige Monate vergangen. Landrat Dr. Axel Lehmann eröffnete nun offiziell die neue Wache: „Die Qualität der Notfallversorgung darf nicht davon abhängen, wo jemand wohnt! Wir wollen flächendeckend optimale Bedingungen für mehr Sicherheit und nachhaltige Hilfsangebote schaffen. Daher hat sich der Kreis für den Bau der Rettungswache in Augustdorf entschieden und in dem Zusammenhang die Versorgungsbereiche überarbeitet.“

In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Rettungseinsätze im gesamten Kreisgebiet an. Insbesondere im Westen Lippes machte der Bevölkerungsschutz einen erhöhten Bedarf aus. Daher wurde bereits 2015 ein Tagesrettungswagen von der Wache Oerlinghausen in den Räumen der Feuerwehr Augustdorf stationiert. Ein Standortgutachten ergab schließlich, dass eine eigenständige Rettungswache in Augustdorf effizienter wäre. Dieser Empfehlung kam der Kreis Lippe in seinem Rettungsdienstbedarfsplan 2017 nach.

Entsprechend konnten auch die Einsatzgebiete der Wachen in Oerlinghausen, Lage und Bad Salzuflen kleiner gefasst und somit die Anfahrtszeiten verkürzt werden. Allein in Augustdorf haben Auswertungen von 2018 gezeigt, dass die Hilfsfristen zu knapp 100 Prozent eingehalten wurden. Zudem ist mit neun festen Mitarbeitern ab sofort ein 24-Stunden-Betrieb möglich. „Die Kollegen sind allein im vergangenen Jahr tagsüber 700 Einsätze gefahren. Zählt man dann noch die Nachtfahrten hinzu, wird deutlich, dass ein Rund-um-die-Uhr-Angebot wirtschaftlich sinnvoll ist“, erklärt Meinolf Haase, Leiter des lippischen Bevölkerungsschutzes. Dr. Andreas Wulf, Bürgermeister von Augustdorf, ergänzt: „Eine eigene Rettungswache ist ein weiterer Pluspunkt für die Gemeinde. Sie sorgt für schnellere Hilfe und erhöht das Sicherheitsgefühl der Einwohner. Unsere Infrastruktur ist dadurch nicht nur für die alltäglichen Bedürfnisse, sondern auch für den Notfall sehr gut aufgestellt.“

Der Neubau ist an die Feuerwache Augustdorf angegliedert. Die Gemeinde Augustdorf hat dafür ein Grundstück bereitgestellt. „Unsere freiwillige Feuerwehr schätzt die Nähe zum Rettungsdienst. Im Einsatz müssen beide zusammenarbeiten. Es hilft sehr, wenn sie sich auch darüber hinaus kennenlernen und in Ausbildung und Übung unterstützen“, so Dr. Wulf.
Auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern stehen die Wache mit Sozial- und Funktionsräumen im Passivhausstandard sowie eine dazugehörige Fahrzeughalle. Die Gebäude und die Ausstattung sind an die Standards der Rettungswachen in Lemgo und Bad Salzuflen angelehnt.

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Augustdorf

Brand durch weggeworfene Zigarettenkippe entfacht.

mm

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Augustdorf – Mitten in die Diskussion über höhere Bußgelder für weggeworfene Zigarettenkippen musste die Augustdorfer Feuerwehr am gestrigen Mittwoch zu einem Waldbrand ausrücken, der durch eine entsorgte Kippe entfacht worden war. Gegen 12 Uhr wurden die Rettungskräfte in ein Waldgebiet am Imkerweg gerufen. Ein Jugendlicher hatte seine noch glimmende Zigarette in den Wald geworfen, was zu einem Brand geführt hat. Der 16-Jährige hat zunächst noch selbst versucht das Feuer zu löschen, erkannte dann aber, dass es aussichtslos war. Bis zum Ende der Löscharbeiten wurde eine Waldfläche von zirka 1.000 qm das Opfer der Flammen. Der junge Mann aus Augustdorf wird sich demnächst für sein Verhalten verantworten müssen. Da die Wetterdienste auch für die kommende Woche keine Niederschläge vorausgesagt haben, besteht trotz der Jahreszeit erhöhte Waldbrandgefahr. Dieser Fall zeigt eindrücklich, was eine unbedarft entsorgte Zigarettenkippe auslösen kann. Bitte unterlassen Sie auch das Grillen sowie das Entzünden von offenen Feuern in Waldgebieten.

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Augustdorf

Alles falsch gemacht …

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Augustdorf – …hat ein 35-jähriger Mann aus Augustdorf am frühen Sonntagmorgen. Im Rahmen einer privaten Party beschaffte er sich unberechtigt die Fahrzeugschlüssel eines Mercedes und unternahm damit gegen 6 Uhr eine Spritztour. Weit kam er jedoch nicht. Auf Grund seines vorangegangenen Alkoholkonsums beschädigte er bereits beim Ausparken von einem Grundstück im Hermann-Löns-Weg einen Skoda Fabia und versetzte diesen um zirka einen Meter. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, kam allerdings direkt nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Zaun. Das gleiche passierte ihm noch mehrfach an verschiedenen Hauseinfriedigungen sowie an einer Fahrbahnverengung des Hermann-Löns-Weges, bis er an die Kreuzung Kirchweg / Waldstraße gelangte. Hier geriet der Mercedes ins Schleudern und fuhr über eine kleine Mauer wiederum in einen Zaun. Diesen durchbrach das Fahrzeug und kam schließlich auf einem Grundstück an der Waldstraße innerhalb einer Sitzgruppe zum Stehen. Der Mercedes ließ sich anschließend nicht mehr bewegen, so dass der 35-Jährige sich per Pedes auf den Weg zurück in den Hermann-Löns-Weg machte. Dort wurde er von Zeugen gestellt, die durch den Lärm aufmerksam geworden waren. Diese hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der 35-Jährige musste anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Einen Führerschein besitzt er nicht.

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Augustdorf

Auf Autos geklettert

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Augustdorf – Am Sonntagmorgen hielten sich vier Personen auf einem geschotterten Parkplatz am Inselweg auf und konsumierten augenscheinlich Alkohol. Offensichtlich waren die Beteiligten dadurch derart enthemmt, dass sie auf die dort stehenden, geparkten Pkw kletterten und von den Dächern aus auf den Parkplatz urinierten. Hierbei wurde ein Pkw beschädigt. Anschließend entfernten sich die Personen mit einem silbernen Kleinwagen (vermutlich VW) in Richtung Stukenbrock. Wer Hinweise zu diesem Vorfall machen kann, setzt sich bitte mit der Polizei in Detmold unter der Telefonnummer 05231/6090 in Verbindung.

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