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Bielefeld

Aktionstag auf dem Alten Markt: „One Billion Rising“

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One Billion Rising - © One Billion Rising

Bielefeld (bi). Am Mittwoch, 14. Februar, wird weltweit wieder der Aktionstag „One Billion Rising (Eine Milliarde erhebt sich)“ durchgeführt. Er soll ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen.

Auch in diesem Jahr rufen das Feministische Netzwerk Bielefeld (BellZett, Frauenberatung, Frauenhaus, Frauenkulturzentrum, Frauennotruf, Mädchenhaus, Mädchentreff, Wildwasser) und die Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld alle Bielefelderinnen und Bielefelder dazu auf, sich an dem Aktionstag zu beteiligen. Beginn ist um 17 Uhr auf dem Alten Markt.

Möglichst viele Teilnehmer sollen dort tanzend ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen fordern. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Tanz zu „Break the Chain“, der Hymne des „One Billion Rising“. Zur Choreographie ist eine Anleitung im Internet unter www.youtube.com/watch?v=mRU1xmBwUeA zu finden.

Die Kampagne „One Billion Rising“ für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Weltweit sind eine Milliarde Frauen zu Protestkundgebungen aufgerufen. Die
„Milliarde“ steht dabei für die statistische Aussage der Vereinten Nationen, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

In Deutschland beteiligen sich über 150 Städte an dem Aktionstag, Bielefeld ist von Anfang an dabei.

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Bielefeld

Bielefeld jetzt Mitglied im Städtebündnis gegen Rassismus

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B.Tyce
Sparrenburg in Bielefeld
Symbolfoto - © Pixabay

Bielefeld (bi) . Es ist amtlich: Die Stadt Bielefeld ist der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus der UNESCO beigetreten.

„Damit setzt unsere Stadt ein weiteres Zeichen für ein friedliches Miteinander, für die Integration der Menschen, die vor Krieg und Gewalt geflüchtet sind, für gegenseitiges Verständnis und Achtung wie auch gegen latenten und offenen Rassismus“

begrüßt Pit Clausen die neue Mitgliedschaft.

Im Mai stimmte der Rat einstimmig dem Beitritt zu. Die Initiative dazu ging vom städtischen Integrationsrat aus.

„Rassistische Einstellungen, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Islamfeindlichkeit richten sich gegen die multikulturell verfasste Einwanderungsgesellschaft in unserem Land und gefährden das friedliche Zusammenleben“

erklären die stellvertretenden Vorsitzenden Viola Obasohan und Murisa Adilovic. Diese Phänomene könnten nur gemeinsam mit konkreten Maßnahmen eingedämmt werden.

Für den Vorsitzenden des Bielefelder Integrationsrates ist die Mitgliedschaft in der Städtekoalition gegen Rassismus mehr als nur ein symbolischer Wert.

Mehmet Ali Ölmez:

„Die Stadt Bielefeld kann von der Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedsstädten profitieren, Synergieeffekte nutzen und Maßnahmen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung sowie Rassismus vor Ort umsetzen.“

Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Zehn-Punkte-Aktionsprogramm, an dem sich die Städte orientieren sollen. Darin geht es unter anderem um verstärkte Wachsamkeit gegenüber Rassismus, Bewertung der kommunalen Maßnahmen, Unterstützung der Opfer von Rassismus, bessere Information der Bürgerinnen und Bürger, Förderung gleicher Chancen in vielen Bereichen sowie um bessere Bildung und Erziehung gegen Diskriminierung.

Mit vielen Aktivitäten und Projekten erfüllt die Stadt Bielefeld bereits seit Jahren einen Teil des Aktionsprogramms. So sind die „Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus“ in der Stadtgesellschaft fest verankert und haben eine große Resonanz über die Grenzen der Stadt hinaus. Beispielhaft ist neben weiteren Bündnissen in der Stadt auch das Bielefelder Netzwerk „Rassismuskritische Arbeit – Kinder, Jugendliche, Erwachsene„.

Die „Europäische Städtekoalition gegen Rassismus“ wurde 2004 in Nürnberg auf Initiative der UNESCO mit dem Ziel gegründet, ein internationales Netzwerk von Städten zu schaffen, die sich gemeinsam für eine wirkungsvolle Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Inzwischen haben sich mehr als 122 europäische Städte der Koalition angeschlossen.

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Bielefeld

Autotransporter stößt gegen Bahnbrücke

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Nahaufnahme einer Sattelzugmaschine
Symbolfoto - © Envato Elements

Bielefeld-Innenstadt – Zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall kam es heute gegen 15:00 Uhr auf der Jöllenbecker Straße. Der stadteinwärts Richtung Feilenstraße fahrende 54-jährige Fahrer eines doppelstöckigen Autotransporters blieb aufgrund von Überhöhe, bedingt durch einen auf der oberen Ebene geladenen Peugeot-Transporter, an der Bahnbrücke hängen. Der Peugeot, ein zur Auslieferung vorgesehenes Neufahrzeug, fiel aufgrund des Zusammenpralls mit der Brücke auf die Fahrbahn und wurde total beschädigt.

Der Fahrer des Autotransporters blieb unverletzt, der Transporter wurde abgeschleppt. Die Ermittlung etwaiger Schäden an der Bahnbrücke wurde über die Bundespolizei veranlasst.

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Bielefeld

Demonstrationen in Bielefeld – Ergänzende Informationen zu Strafanzeigen

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Handschellen - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Bielefeld-Mitte – Nach dem derzeitigen Stand nahmen Polizeibeamte am Samstag, 10.11.2018, rund um die elf Demonstrationen Strafanzeigen gegen vierzehn Personen auf.

Zwei Personen erhielten Strafanzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – sie waren Teilnehmer des Aufzugs der Partei „Die Rechte NRW“ – und hatten den Hitlergruß gezeigt. Einer dieser angezeigten Männer muss sich zudem wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Vier weitere Teilnehmer dieser Versammlung hatten gegen das Versammlungsgesetz verstoßen, weil sie Schutzbewaffnung, wie Sturmhauben und Mundschutz, bei sich trugen. Zusätzlich hatte eine dieser vier Personen auch noch einen sogenannten „Polenböller“ dabei und erhielt zudem eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Aus dem Teilnehmerkreis der Demonstrationen gegen den Aufzug der Partei „Die Rechte NRW“ haben drei Personen Polizeibeamte beleidigt. Bei einer Sitzblockade haben zwei Demonstrationsteilnehmer einen Polizeibeamten leicht verletzt – dazu wurden Anzeigen wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Zwei weitere Anzeigen wegen zwei Körperverletzungen erhielten Personen der Gegenversammlungen. Davon hatte ein Teilnehmer zudem gegen das Versammlungsgesetz und das Waffengesetz verstoßen, weil er einen Polenböller geworfen hatte. Eine Farbschmiererei eines Teilnehmers zog eine Anzeige wegen Sachbeschädigung nach sich.

1 „Rechter“ und 9 „Linke“ in Gewahrsam genommen

Zehn Versammlungsteilnehmer wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen – davon neun aus den Gegenversammlungen und eine Person des Aufzugs der Partei „Die Rechte NRW„.

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