Soziale Medien

Detmold

Stadt Detmold treibt Konversion der ehemaligen Britensiedlung voran

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Detmold. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat in dem Rechtsstreit der Stadt Detmold und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) über Teilbereiche der Britensiedlung mit seiner Entscheidung vom 7. Mai das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichtes Minden bestätigt. Danach genießen die ehemaligen britischen Wohngebäude Bestandsschutz. Die Entscheidung hat Auswirkungen auf den Verkehrswert und damit auf die Höhe des möglichen Kaufpreises der Immobilien. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sobald die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, prüft die Stadt, ob Rechtsmittel Aussicht auf Erfolg haben.

Unabhängig von dem Rechtsstreit treibt die Stadt Detmold die Konversion und Entwicklung des gesamten Areals weiter voran. Anfang des Jahres hatte die Stadt bereits die Fortschreibung des Rahmenplanentwurfs für die ehemaligen Britensiedlungen im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Mit Beschluss des Rates vom 21. Februar dieses Jahres wurde die Stadt beauftragt, weitere Anträge zum Erwerb von Flächen mit einer besonderen Zweckbindung bei der BImA zu stellen. Neben der Förderung von sozialem Wohnungsbau, steht hier insbesondere die Entwicklung eines Kreativquartiers mit allen damit verbundenen Infrastruktureinrichtungen im Fokus. Im Rahmen der Regionale 2022 wurde dazu ein Projektantrag zur Aufnahme der ehemaligen Britensiedlung in die Förderung gestellt, der bereits als Projekt mit Potenzial eingestuft wurde. Unter Einbeziehung der Bürgerschaft und Anwohner soll westlich der Siegfriedstraße ein soziokulturelles Zentrum entstehen und am Standort des ehemaligen Naafi-Shops wird ein Mobilitätspunkt  mit Parkplätzen für Car-Sharing, Ladestationen für E-Fahrzeuge und einer Fahrradabstellanlage entwickelt.  Ebenfalls wird eine neue Kindertagesstätte entstehen.

„Wir halten daran fest, die Konversion der ehemaligen britischen Immobilien zu einem zukunftsorientierten, sozialen und kreativen Stadtquartier fortzusetzen. Wir setzen dabei auf konstruktive und intensive Gespräche mit der BImA“, so Bürgermeister Rainer Heller und der Technische Beigeordnete Thomas Lammering mit Blick auf die bisher getätigten Ankäufe. Die nächste Bürgerinformation zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die ehemalige Britensiedlung findet am 5. Juni um 19 Uhr im Hangar 21 statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen!  Ansprechpartner bei der Stadt Detmold ist Holger Behnke unter der Telefonnummer 05231/977-410.

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Detmold

Rat beschließt Gründung einer kommunalen Wohnungsgenossenschaft

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Detmold. In seiner Sitzung am 11. Juli hat der Rat der Stadt Detmold mehrheitlich die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zur Entwicklung der ehemaligen Britensiedlung im Bereich Immelmannstraße beschlossen. Ziel der Genossenschaft ist es, sozialen und bezahlbaren Mietwohnraum zu schaffen. Das Genossenschaftswesen hat sich seit langer Zeit als Modell für die Schaffung und Verwaltung von bezahlbarem und qualitativ angemessenem Wohnraum etabliert: „Mit diesem innovativen und bisher einmaligen Modell einer kleinen Genossenschaft setzen wir ein deutliches Zeichen für die kommunale Stadtentwicklung im Quartier der ehemaligen Britensiedlung.“, erläutert Bürgermeister Rainer Heller die Zielsetzung der gefassten Beschlüsse.

Die betreffende Siedlung besteht aus 44 Doppel- und Reihenhäusern, die früher von Angehörigen der britischen Streitkräfte zu Wohnzwecken genutzt wurden. Die Gebäude sind in einem befriedigendem bis ausreichenden Erhaltungszustand und wurden bereits Ende April durch die Stadt von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben. Ein Teil der Gebäude ist von der Stadt Detmold seit mehreren Jahren für die Unterbringung von Geflüchteten angemietet worden, die auch weiterhin zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden sollen.

Diese Wohnsiedlung soll insgesamt neu strukturiert und entwickelt werden mit dem Ziel, dort ein einheitlich wirkendes Wohnquartier zu schaffen mit bezahlbarer Mietwohnraum, der dem derzeitigen und dem zukünftigen Bedarf in der Stadt Detmold gerecht wird. „Wir streben eine Durchmischung der Bewohner mit verschiedenen sozialen und/oder wirtschaftlichen Hintergründen an“, so Bürgermeister Heller.

Nach dem grundsätzlichen Ratsbeschluss erfolgt nun die Genossenschaftsgründung in mehreren rechtlichen Schritten, die mit der Durchführung einer ersten Gründungsversammlung direkt nach der Ratssitzung bereits eingeleitet worden ist. Mit der Bestandsaufnahme der Gebäude und der Sanierungsplanung wird kurzfristig begonnen.

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Detmold

Hiddesen. In Freibad eingedrungen

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Detmold – Am Sonntagmorgen brachen bislang Unbekannte in das Kassenhäuschen des Freibades an der Hindenburgstraße ein. Sie stahlen einen geringen Bargeldbetrag. Zwischen 3 Uhr und 8:30 Uhr drangen die Täter durch ein Fenster in das Häuschen ein. Der Versuch, auch in den Kiosk zu gelangen, misslang. Hinweise zu dem Einbruchdiebstahl nimmt das Kriminalkommissariat unter der Rufnummer 05231/6090 entgegen.

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Detmold

Sperrung des Rosentals vom 17. bis 23. Juli

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Straßensperrung
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Detmold. Aus Anlass der Sommerkirmes/Bruchmarkt vom 19. bis 22. Juli 2019 ist das Rosental in der Zeit von Mittwoch, 17. Juli 2019, ab 19:00 Uhr bis Dienstag, 23. Juli 2019, 10:00 Uhr im Bereich Doktorweg bis Leopoldstraße für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Parkhaus Geschäftsgebäude Lange Str. 73 ist über die Woldemarstraße möglich. Die Bushaltestelle Rosental wird in den Doktorweg verlegt.

Autofahrerinnen und Autofahrern wird empfohlen, den betroffenen Innenstadtbereich zu meiden. Ausweichparkplätze stehen am Lustgarten (P1), Kronenplatz (P7), Wotanstr./Parkhaus am Finanzamt (P 9) und im Parkhaus Lemgoer Tor (P8) zur Verfügung.

Die Stadt Detmold bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme.

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