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Herford

Beim Auftakt der Haus- und Straßensammlungen für den Volksbund klappern die Sammelbüchsen in Herford

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Schüler der Ernst-Barlach-Realschule sammeln Spenden
Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Realschule und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Schützenverein, Bundeswehr und Verwaltung haben in der Herforder Innenstadt Spenden gesammelt. - © Kreis Herford

Kreis Herford. Die Haus- und Straßensammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. (VDK) sind am Dienstag (06.11.) in Herford gestartet – dabei waren Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Realschule mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Schützenverein, Bundeswehr und Verwaltung. Dabei wurde in der Herforder Innenstadt kräftig mit den Sammelbüchsen geklappert und ein Spendenergebnis von 1.250,19 Euro erzielt.

„Spendenergebnis von 1.250,19 Euro“

Der VDK ist eine gemeinnützige Organisation und kümmert sich im Auftrag der Bundesregierung um die Erfassung, Erhaltung und Pflege der Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland. Daneben steht er Angehörigen sowie öffentlichen und privaten Stellen als Ansprechpartner in allen Fragen der Kriegsgräberfürsorge zur Verfügung. Er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberpflege und Errichtung neuer Gedenkstätten und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges noch eine hoch aktuelle und wichtige Aufgabe.

Der Volksbund ist außerdem aktiv in der Jugend- und Bildungsarbeit. Er bietet u. a. Projekte zur Friedenserziehung, organisiert internationale Workcamps, Projektwochen oder Seminare – z. B. in den eigenen Jugendbegegnungsstätten im In- und Ausland – und ermöglicht die Mitarbeit in den regionalen Jugendarbeitskreisen. Der Volksbund ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Ausgehend von den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erfahren die Jugendlichen, dass Meinungsfreiheit, Wahrung der Menschenrechte, Demokratie und Frieden keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern stetes aktives Engagement jedes Einzelnen erfordern.

Der Volksbund finanziert sich zu 80 % aus Beiträgen und Spenden. Die jährliche Haus- und Straßensammlung, die in diesem Jahr in der Zeit vom 1. November bis 19. November stattfindet, ist hierbei eine wichtige Säule.

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Herford

Wie freiwillig kann Prostitution sein?

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B.Tyce
Frau meldet sich bei einer Podiumsdiskussion
Symbolfoto - © Envato Elements

Kreis Herford. Seit einem Jahr gibt es das Prostituiertenschutzgesetz. Der Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion „Wie freiwillig kann Prostitution sein?“ fragt zum einen danach, was das Prostituiertenschutzgesetz im Kreis Herford bewirkt hat und thematisiert zum anderen eine Wertediskussion zum Frauenbild in der Gesellschaft.

Mit dem Publikum diskutieren Silke Vahrson-Hildebrand, Leiterin des Ordnungsamtes des Kreises Herford, Beate Krabus vom Ordnungsamt Bielefeld, Katharina Hontscha von der Beratungsstelle Theodora e.V. und Karen Ehlers vom Verein Sisters e.V., die die Kampagne #RotlichtAus vorstellt.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 23.11.2018 um 17:00 – 18:30 Uhr in der Volkshochschule im Kreis Herford, Raum 306, Aula, Münsterkirchplatz 1 in Herford statt.

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Herford

Muttersprachliche Assistentinnen und Assistenten – Kooperation soll Migrantinnen und Migranten den Anschluss erleichtern

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Borbert Burmann und Richard Knoke
Unterschreiben gemeinsam den Kooperationsvertrag für Muttersprachliche Assistenten: (v.l.) Norbert Burmann (Dezernent Kreis Herford) und Richard Knoke (Vorstand des Herforder Caritasverbandes) - © Kreis Herford

Kreis Herford. Neu zugezogene Mitbürgerinnen und Mitbürger sehen sich oft mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert – angefangen bei der deutschen Sprache. Um den Einstieg zu erleichtern, setzen das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Herford und der Caritasverband für die Stadt und den Kreis Herford e.V. das Projekt „Muttersprachliche Assistent(inn)en“ (MAs) um. Norbert Burmann, Sozialdezernent des Kreises Herford, und Richard Knoke, Vorstand des Herforder Caritasverbandes, haben am 1. Oktober im Kreishaus gemeinsam den Kooperationsvertrag unterschrieben.

Im Rahmen des Projekts übernehmen geschulte ehrenamtliche Gesprächsbegleiterinnen und Gesprächsbegleiter im Kreis Herford die sprach- und kultursensible Vermittlung von Gesprächen und Anschlusskontakten. Institutionen aus dem Sozial- und Bildungsbereich im Kreis Herford können MAs zur sprachlich-kulturellen Vermittlung direkt anfragen, damit diese zum Beispiel bei Beratungsgesprächen, Elterngesprächen, etc. unterstützen. Nicht eingesetzt werden die MAs bei Einsätzen im medizinischen Bereich. Institutionen erhalten eine Auflistung der MAs sowie Informationen für die Auftraggeber beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Herford oder beim Caritasverband.

Gesucht werden Muttersprachler für Rumänisch, Bulgarisch, Italienisch und Französisch

Die Muttersprachlichen Assistentinnen und Assistenten überwinden durch ihren Einsatz die sprachlichen und kulturellen Barrieren und fördern somit das gemeinsame Miteinander in unserer Gesellschaft. Durch ihre eigene Integrationserfahrung können sie neu zugezogenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Anschluss erleichtern. Gefördert wird die Umsetzung aus Mittel des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Für das Projekt wird auch in Zukunft noch Verstärkung gesucht, besonders Muttersprachlerinnen und Muttersprachler für Rumänisch, Bulgarisch, Italienisch und Französisch. Ehrenamtlich Interessierte erhalten eine Schulung und eine Aufwandsentschädigung für ihren Einsatz. Wer selbst einen Migrationshintergrund hat, die deutsche Sprache fließend spricht und neu zugezogene Mitbürgerinnen und Mitbürgern unterstützen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 05221-1673-51 oder per E-Mail an r-hibbeln@caritas-herford.de wenden.

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Herford

Unbekannter beschädigt geparkten Pkw und flüchtet

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Parken, Straße - © Kukon, Bartosz Tyce
Symbolfoto - © Kukon, Bartosz Tyce

Herford – Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte im Zeitraum von Freitagabend bis Samstagmorgen einen schwarzen Mercedes, der an der Mindener Straße in Herford geparkt war. Anschließend flüchtete der Unfallverursacher, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Der Sachschaden wird auf ca. 4000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Direktion Verkehr unter 05221/888-0 entgegen.

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