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Herford

Erster Jungenaktionstag im Kreis Herford – Spaß und Action am 25.05. in Löhne

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Die Veranstalter des Jugenaktionstags im Kreis Herford präsentieren gemeinsam das Programm
Stellen das Programm für den ersten Jungenaktionstag im Kreis Herford vor: v.l. Dirk Markgraf (Jugendzentrum Raps Löhne), Dirk Frommann (Jugendzentrum „Die 9“, Herford), Tim Teilkemeier (Schulsozialarbeiter Löhne), Jan Sieker (Kreis Herford, Amt für Jugend und Famlie), Christian Redeker (Jugendzentrum RIFF, Löhne), Markus Mildner (Haus der Jugend Hiddenhausen), Katrin Pankoke (Kinder- und Jugendzentrum Atlantis Bünde), Matthias Rahe (Kreis Herford, Amt für Jugend und Familie) und Jan Brockelt (Kleinbahnhof Enger) - © Kreis Herford

Kreis Herford-Löhne. Am Samstag, 25.05. findet der erste Jungen-Aktionstag im Kreis Herford statt. Von 14 bis 18 Uhr wird auf dem Findeisen-Platz in Löhne (vor der Werretalhalle) viel Programm und Action für Jungen angeboten: „Löhne liegt zentral im Kreis Herford und der Veranstaltungsort ist mit der Bahn sehr gut zu erreichen. Zudem kann die Veranstaltung bei schlechtem Wetter kurzfristig in die Werretalhalle verlegt werden“, erklärt Christian Redeker vom Jugendzentrum RIFF in Löhne.

Organisiert wird der Tag von dem kreisweiten „Arbeitskreis Jungenarbeit“, in dem sich die Jugendzentren aus dem gesamten Kreis vernetzt haben. Erwartet werden zwischen 100-250 Kinder und Jugendliche, so Mathias Rahe vom Amt für Jugend und Familie des Kreises Herford:
„Besonders schön ist, dass aus allen neun Städten und Gemeinden aus dem Kreis Herford Mitarbeitende aus der offenenen Jugendarbeit, aus der Schule und aus dem Gesundheitsamt des Kreises Herford vertreten sind. Sie haben gemeinsam ein vielfältiges Programm mit tollen Aktionen für Jungen und junge Männer zusammengestellt.“

Dazu gehören ein RC Autorennen, ein Hightechgame, das Spielmobil, eine Rollenrutsche und eine Luftkissenrutsche, Brett- und Gesellschaftsspiele, Breakdance-Vorführungen und Breakdance-Workshops, eine Hundeshow mit der Hundetrainerin Swe Lehmnn und ihrem Hund Conor, ein Soccerfeld, Graffitikunst und Workshops sowie ein Rauschbrillenparcours (Jugendzentren RIFF, Raps, Schulsozialarbeit). Ein DJ sorgt außerdem für Musik.

Viele Stände werden von Jugendlichen aus den Einrichtungen mitbetreut und organsiert. Auf dem Gelände wird eine Hashtagwand installiert. Dort können die Jungen Ihre Eindrücke, Wünsche und Ideen festhalten. Auf dieser Grundlage soll auch die weitere Arbeit des Arbeitskreises aufgebaut werden.

Zeitlicher Ablauf auf der Bühne

14.00 Uhr        Eröffnung (Ansprache Bernd Poggemöller, Bürgermeister, Stadt Löhne)

15.00 Uhr        Auftritt Breakdancer

16.00 Uhr        Auftritt Hundetrainerin

17.00 Uhr        Auftritt Breakdancer

14:45 Uhr        Dank, Ende

Infos zum Arbeitskreis Jungenarbeit im Kreis Herford

Jungenarbeit ist ein fester Bestandteil der sozialen Arbeit in Jugendarbeit und Schule. Bisher fehlte im Kreis Herford der Austausch der Fachkräfte zu diesem wichtigen Thema.

Zum ersten Austausch haben Dirk Frommann – JZ Die 9 Herford- und Matthias Rahe – damaliger Jugendfleger des Kreises Herford – im Juni 2017 über jungenrelevante Themen und Angebote eingeladen.

Ziel war es, einen Überblick zu bekommen, was es schon für Angebote gibt, welche Bedarfe vorhanden sind und wer im Bereich der geschlechtsgerechten Pädagogik tätig ist oder Interesse an einer intensiveren Beschäftigung mit dem Thema hat.

Der Arbeitskreis hat einen Fachtag in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW zum Thema Jungenarbeit organisiert und durchgeführt und hat bietet nun den 1. Kreisweiten Jungenaktionstag an um:

  • Den Jungen im Kreis Herford aufzuzeigen, dass es schon vielfältige Angebote gibt
  • Jungen in Planung zukünftiger Angebote einzubeziehen und die Wünsche und Erwartungen von Jungen zu ermitteln
  • Der Öffentlichkeit das Thema und den Arbeitskreis zu präsentieren

Im Arbeitskreis sind inzwischen aus allen Kommunen im Kreis Herford Pädagogen und Pädagoginnen aus Schule und Jugendarbeit aktiv, tauschen sich aus, unterstützen sich bei Angeboten und planen gemeinsame Aktionen.

Warum Jungenarbeit?

Dafür gibt es beispielsweise gesetzliche Grundlagen:

Geschlechtsbezogene Jungenarbeit stellt gemäß § 9 Abs. 3 SGB VIII eine Querschnittsaufgabe dar. Demzufolge soll es in allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe Angebote geben, die an den Interessen, Bedarfen und Bedürfnissen von Jungen ausgerichtet sind.

Im Kinder- und Jugendförderungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (3. AG-KJHG – KJFöG) heißt es dazu in § 4:

„Bei der Ausgestaltung der Angebote haben die Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe die Gleichstellung von Mädchen und Jungen als durchgängiges Leitprinzip zu beachten (Gender Mainstreaming). Dabei sollen sie

  • die geschlechtsspezifischen Belange von Mädchen und Jungen berücksichtigen,
  • zur Verbesserung ihrer Lebenslagen und zum Abbau geschlechtsspezifischer

Benachteiligungen und Rollenzuschreibungen beitragen,

  • die gleichberechtigte Teilhabe und Ansprache von Mädchen und Jungen ermöglichen und sie zu einer konstruktiven Konfliktbearbeitung befähigen,
  • unterschiedliche Lebensentwürfe und sexuelle Identitäten als gleichberechtigt

anerkennen.“

Inhaltliche Grundlagen

Jungenarbeit als Bestandteil geschlechtsbezogener Pädagogik beinhaltet die Reflexion und Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Entwicklungsprozessen und Bewältigungshandlungen von Jungen. Gefordert sind hier insbesondere männliche Fachkräfte.

Ziel ist es, Jungen und junge Männer

  • in ihrer Individualität wahrzunehmen und als entwicklungsfähige Persönlichkeiten wertzuschätzen,
  • durch aktive Partizipation in pädagogische und soziale Prozesse einzubeziehen,
  • in ihrer Entwicklung zu emotional lebendigen, sozialverantwortlichen und selbstreflexiven Persönlichkeiten zu unterstützen.
  • sie in ihrer kritischen Betrachtung tradierter Rollenbilder zu unterstützen.

Jungenarbeit bedeutet für die verantwortlichen Fachkräfte und Träger darüber hinaus, Partei zu ergreifen für die Interessen, Bedarfe und Bedürfnisse von Jungen.

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Herford

Sondereinsatz in der Innenstadt – Polizeipräsenz für mehr Sicherheit

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Nächtlicher Einsatz
Nächtlicher Einsatz - © Polizei Herford

Herford – In der Nacht von Samstag (13.7.) auf Sonntag führte die Polizei Herford erneut einen Sondereinsatz in der Innenstadt durch. Ziel war es, polizeiliche Präsenz zu zeigen und durch vermehrte Kontrollen mögliche Straftaten im Vorfeld zu verhindern. Darüber hinaus wurden Ordnungswidrigkeiten sowie Verstöße gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen geahndet. Bei den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen verhängten die eingesetzten Beamten in 37 Fällen Verwarngelder, es wurden zwölf Ordnungswidrigkeitsanzeigen verfasst. Darunter befand sich ein Fahranfänger, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Zwei Fahrzeugführer fielen in den Kontrollen durch den Besitz von Betäubungsmitteln auf. Es konnte ein offener Haftbefehl vollstreckt werden. Im Rahmen des Einsatzes kam es zu einer Widerstandshandlung gegenüber Polizeibeamten. Die Person wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auch in Zukunft plant die Herforder Polizei, insbesondere an Wochenenden, Präsenzeinsätze mit verstärkten Kräften zur Steigerung der Sicherheit in der Innenstadt.

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Verkehrsunfall mit Personenschaden – Gespann mit Anhänger fährt auf PKW auf

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Autofahrer
Symbolfoto - © Pixabay

Herford – Am Sonntag (14.7.), um 12:40 Uhr, fuhr ein 42-jähriger Mann aus Dortmund samt Beifahrer auf der Ahmser Straße in Richtung Umgehungsstraße. Hinter ihnen fuhr gleichzeitig ein 24-Jähriger aus Herford mit einem Mitsubishi L200 samt Anhänger. Um nach links auf eine Tankstelle abzubiegen, bremste der schwarze Opel Astra ab und ließ den Gegenverkehr passieren. Das bemerkte der hintere Fahrer zu spät und verursachte einen Zusammenstoß. Dabei verletzte sich der 43-jährige Beifahrer des Unfallgegners leicht. Ein eingesetzter Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der entstandene Gesamtschaden beträgt mindestens 5.000 Euro.

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Herford

Solarmodule vor der Haustür geklaut

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Solarmodul
Symbolfoto - © Pixabay

Herford – Am Freitag (12.7.), um 9:30 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter vier neue Solarmodule am Altensenner Weg. Die Unbekannten fuhren mit einen VW Transporter auf ein Grundstück. Am Eingang des Hauses lagerte der 49-Jährige Besitzer Solarmodule zur weiteren Verarbeitung. Die Täter stiegen aus und packten die Module ein. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 2.000 Euro. Hinweise zu dieser Tat nimmt die Direktion Kriminalität unter 05221 – 888 0 entgegen.

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