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Petershagen

Kreis sperrt Gorsper Straße / Höltkamp in Petershagen wegen Bauarbeiten

mm

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Straßensperrung
Symbolfoto - © Pixelio, Rainer Sturm

Der Kreis Minden-Lübbecke saniert die Kreisstraße 33 – Gorsper Straße/ den Höltkamp in der Stadt Petershagen im Ortsteil Gorspen Vahlsen. Dort gibt es zahlreiche Schäden in der Deckschicht, betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Gorspen Vahlsen bis zur Kreisstraße 38 Ilserheider Straße. Hier wird eine neue Deckschicht eingebaut. Die Baumaßnahme dauert planmäßig von Donnerstag, 16. Mai bis Freitag, 24. Mai 2019. Da es nicht möglich ist, bei der vorhandenen Fahrbahnbreite die Deckschicht unter Aufrechterhaltung des Verkehrs zu sanieren, muss dieser Streckenabschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über den Haferkamp, die L 770 und über die Ilserheider Straße. Behinderungen und Einschränkungen während der Bauzeit sollen für die Anlieger so gering wie möglich gehalten werden, lassen sich aber nicht ganz vermeiden.

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Petershagen

Drei Verletzte bei Unfall

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B.Tyce
Frau am Steuer
Symbolfoto - © Envato Elements

Petershagen / Rahden – Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Bohnhorster Weg / Diekweg in Friedewalde sind am Ostersonntag drei Frauen verletzt worden.

Den Erkenntnissen der Polizei zufolge war eine 41-jährige BMW-Fahrerin aus Rahden um kurz nach 15 Uhr außerhalb der Ortschaft auf dem Bohnhorster Weg in Richtung der Südfelder Straße unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit dem aus ihrer Sicht von rechts kommenden Fiat einer 57-jährigen Frau aus Bielefeld. Die fuhr zu diesem Zeitpunkt auf dem Diekweg in Richtung der Wegholmer Straße.

Neben den beiden Fahrerinnen erlitt zudem eine 59-jährige Frau als Beifahrerin in dem Fiat Verletzungen. Neben der Polizei waren auch die Besatzungen zweier Rettungswagen im Einsatz. Die beteiligten Pkw mussten abgeschleppt werden. Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 15.000 Euro.

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Petershagen

Kutsche stürzt um – zwei verletzte Personen

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Unfallstelle - © Polizei Petershagen
Unfallstelle - © Polizei Petershagen

Petershagen – Eine 70-jährige Führerin einer Einspännerkutsche befuhr in Petershagen-Heimsen einen Feldweg entlang der Bahnlinie. Auf dem Kutschbock saß ein 25-jähriger Mitfahrer. Da das Pferd plötzlich scheute und in Panik geriet, lenkte sie die Kutsche auf einen angrenzenden Acker und versuchte, durch fahrende Kreise das Pferd zum Anhalten zu bewegen. Dabei stürzte die Kutsche um und verletzte die 70-Jährige schwer und den Mitfahrer leicht. Beide wurden nach Erstversorung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die besagte Kutsche wurde total beschädigt. Das Pferd blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 3.000.- Euro.

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Petershagen

Toter Wolf im Kreis Minden-Lübbecke gefunden

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Wolf - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

An der Bundesstraße 482 in Petershagen wurde ein toter Wolf gefunden. Offizielle Wolfsberaterin und Kreis-Mitarbeiterin Elisa Finster hat das tote Tier auf Anruf vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz LANUV und der Kreispolizeibehörde in Petershagen-Windheim gesichtet und gemeinsam mit einem weiteren Wolfsberater, dem örtlichen Jagdpächter und zuständigen Förster bestätigt, dass es sich um einen Wolf handelt. Das Tier ist ein rund 38 Kilogramm schwerer, mindestens ein Jahr alter Rüde. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises hat jetzt die Aufgabe, das geborgene Tier in Zusammenarbeit mit dem LANUV zur weiteren wissenschaftlichen Untersuchung nach Berlin zu überführen.

Zu dieser Jahreszeit machen sich die Jährlinge aus bestehenden Wolfsrudeln erfahrungsgemäß auf die Suche nach neuen und eigenen Revieren. Hierbei können sie bis zu Hunderte von Kilometern zurücklegen. Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens und des dichten Straßennetzes im Kreisgebiet werden die unerfahrenen Jungtiere schnell zu Verkehrsopfern.

Abgesehen von den beiden nachgewiesenen Totfunden der letzten zwei Wochen sind dem Umweltamt keine weiteren Hinweise oder Meldungen von Wolfsrissen oder -sichtungen bekannt.

Grundsätzlich bittet die Untere Naturschutzbehörde die Bevölkerung, Sichtungen, Hinweise oder Wolfsrisse dem LANUV oder dem Umweltamt des Kreises Minden-Lübbecke unmittelbar zu melden. Nur auf diesem Weg können ausreichend Informationen über die Wanderbewegungen und Ausbreitungen der Wölfe im oder durch das Kreisgebiet gesammelt werden.

Auf Grundlage dieser beiden Totfunde können keine Rückschlüsse auf zunehmende Wanderbewegungen von Wölfen im Kreisgebiet getroffen werden. Ebenso kann nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund der Nähe zu bestehenden Wolfsrudeln im nördlichen Niedersachsen nicht noch weitere Wölfe auch durch das Kreisgebiet Minden ziehen könnten.

Weitere Informationen -> www.wolf.nrw

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