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Porta Westfalica

Rollerfahrerin weicht Rehen aus und stürzt zu Boden

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Wildwechsel im Morgengrauen
Symbolfoto - © Pixabay

Porta Westfalica – Als eine 15 Jahre alte Rollerfahrerin aus Porta Westfalica am frühen Mittwochmorgen gegen 1.15 Uhr die Straße „Am Jungfernholz“ in Richtung der Vlothoer Straße befuhr, kreuzten plötzlich mehrere Rehe die Fahrbahn.

Als die junge Frau den Tieren auswich, verlor sie die Kontrolle über das Zweirad. Dabei kam sie zu Fall und verletzte sich. Kräfte des Rettungsdienstes brachten die Portanerin ins Klinikum Minden.

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Porta Westfalica

Weserauentunnel nach Unfall gesperrt

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B.Tyce
Unfallstelle im Weserauentunnel
Beim Fahrstreifenwechsel kollidierte der Lastwagen mit dem Dacia. - © Polizei Minden-Lübbecke

Porta Westfalica – Im Weserauentunnel kollidierte am frühen Mittwochabend ein Lastwagen mit einem Pkw. Hierbei verletzen sich die drei Insassen des Autos. Während der Unfallaufnahme war der Weserauentunnel für rund eine dreiviertel Stunde gesperrt.

Ersten Erkenntnissen zu Folge befuhr gegen 19.30 Uhr ein 47-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug die B 61 in Richtung Minden. Kurz nach Einfahrt in den Weserauentunnel – am Ende der baulichen Trennung – wechselte der Trucker vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Auf diesem fuhr aber zeitgleich eine Autofahrerin (58) mit ihrem Dacia. So kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Hierbei wurde das Auto auch gegen die Tunnelwand geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls verletzten sich die Fahrerin sowie beiden weiteren Insassen (9 und 25) des Wagens. Sie wurden zur ambulanten Behandlung dem Johannes Wesling Klinikum Minden zugeführt. Der Dacia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Minden komplett gesperrt. Einsatzkräfte der Polizei führten den bereits im Tunnel aufgelaufenen Verkehr kontrolliert aus dem Tunnel in Richtung Porta Westfalica zurück. Gegen 20.15 Uhr konnte der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Porta Westfalica

Jugendliche aus dem Kreisgebiet besuchen „Dachs 1“

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Mahnmal des Künstlers Dietmar Lehmann
Die Jugendlichen vor dem Mahnmal des Künstlers Dietmar Lehmann - © Kreis Minden-Lübbecke, Janine Küchhold

Wer mit dem Auto die Hausberger Straße in Porta Westfalica entlangfährt, übersieht sie meist: eine kleine Metalltür, die in den Jakobsberg führt. Der dahinterliegende Stollen, genannt „Dachs 1“, ist von 1944 bis 1945 von KZ-Häftlingen des Außenlagers Neuengamme ausgebaut worden. Der Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. bietet seit 2016 Führungen dort an. Um Jugendliche aus dem Kreisgebiet über die Geschichte des Stollens zu informieren, hat Dörte Heger von der Jugendförderung des Kreis Minden-Lübbecke eine Stollenbesichtigung unter der Führung von Historiker Thomas Lange, Geschäftsführer des Portaner Vereins, organisiert. „Projekte zur Erinnerungskultur finden in der Regel weit entfernt vom Kreisgebiet statt. Auch hier im Mühlenkreis gibt es Erinnerungsorte, die aber weniger bekannt sind“, sagt Heger. Teilgenommen an der Führung haben rund 20 Jugendliche aus den Jugendzentren Lifehouse in Stemwede, Ilex in Hüllhorst und dem CVJM aus Lübbecke.

Die Jugendlichen waren im Vorfeld über die Möglichkeit einer Führung informiert worden und haben sich aus eigenem Interesse heraus angemeldet. „Die Teilnahme war freiwillig und zeigt, dass die Jugendlichen sich mit der Thematik beschäftigen und an Informationen zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges in ihrer unmittelbaren Umgebung interessiert sind“, sagt Heger. Um die Möglichkeit zu haben, über das Gesehene und Gehörte zu sprechen, wurden die Jugendlichen durch Mitarbeitende der Jugendeinrichtungen während der Führung und im Anschluss begleitet.

Die Arbeits- und Haftbedingungen in Lager und Stollen beschreibt Lange während seiner Führung als grausam und menschenunwürdig. In den riesigen Stollenräumen zu stehen und sich vorzustellen, dass Menschen hier geschuftet haben, sei für die Jugendlichen nicht vorstellbar gewesen, sagt Franziska Homann von der Jugendförderung der Gemeinde Hüllhorst. Der Besuch eines Kriegsschauplatzes in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes habe erfahrbar gemacht hat, dass der zweite Weltkrieg nicht weit entfernt stattgefunden hat sondern auch hier vor Ort. „Eine Mutter rief am folgenden Tag an um mir zu sagen, dass der Ausflug bei ihren Kindern einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen habe und viel darüber erzählen würden.“

Jugendförderung im Kreis Minden-Lübbecke

Die Kinder- und Jugendförderung im Kreis Minden – Lübbecke bietet zur Förderung und Entwicklung junger Menschen ein breites Programm an. Ziel der Jugendförderung ist dabei auch, jungen Menschen im Rahmen von politischer Bildungsarbeit die Auseinandersetzung mit dem Thema Erinnerungskultur zu ermöglichen. Hierzu lädt die Jugendförderung regelmäßig zu Veranstaltungen für Jugendliche ein. Zuletzt gab es eine Fahrt nach Berlin, bei der unter anderem die Blindenwerkstatt Otto Weidts besucht wurde, eine Filmvorführung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht oder ein Projektwochenende zum Ersten Weltkrieg im Amtsgericht Petershagen.

Der Stollen im Jakobsberg

Das Projekt „Dachs I“ war einer von vielen Versuchen während des zweiten Weltkriegs kriegswichtiges Material, in diesem Falle Mineralöl, durch eine Untertageverlagerung vor Luftangriffen zu schützen. Ab März 1944 wurde der Sandsteinstollen im Jakobsberg daher weiter ausgebaut. Von März 1944 bis zur Befreiung im April 1945 wurden ca. 3.000 KZ-Häftlingen des Lagers Neuengamme in Porta interniert zur Arbeit im Stollen gezwungen. Die Gesamtzahl der in Porta ums Leben gekommenen Häftlinge ist schwer zu ermitteln, über 100 sind in offiziellen Unterlagen genannt. Schätzungen gehen von mindestens 250 bis 500 Toten aus. „Dass es auch hier in Porta Westfalica ein KZ Außenlager und Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges gab, wissen viele gar nicht“, sagt Lange. Erst ab Anfang der 1980er Jahre sei die Geschichte des Lagers intensiver aufgearbeitet worden. Neben Historikern hatten sich Schülerinnen und Schüler des städtischen Gymnasiums Porta Westfalica in einem Projekt näher mit den Zeitzeugenberichten dort inhaftierter Häftlinge beschäftigt und damit den Anstoß zur Erinnerungsarbeit rund um das KZ-Außenlager in Porta gegeben. 1992 ist in der Nähe des Stollens ein Mahnmal, entworfen von dem Künstler Dietmar Lehmann, aufgestellt worden. „Nicht wissen wollen ist die bedingungslose Kapitulation!“, steht darauf geschrieben. Das Zitat stammt von Pierre Bleton, ein damals internierter Häftling aus Frankreich.

Der Verein

Der 2009 gegründete Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des KZ-Außenlagers in Neuengamme an der Porta Westfalica aufzuarbeiten und darüber zu informieren. Dafür sammelt der Verein Dokumente, Zeitzeugenaussagen und Literatur im Zusammenhang mit dem KZ-Außenlager. Auf der Homepage https://www.gedenkstaette-porta.de/ sind Zeitzeugenberichte, Informationen über die Lager und Projekte des Vereins zu finden. Seit 2016 bietet der Verein in den Sommermonaten Führungen im Stollen „Dachs 1“ an. Oberirdische Führungen sind ganzjährig möglich. Langfristiges Ziel des Vereins ist es, eine Gedenkstätte für die Opfer der KZ-Außenlager in Porta Westfalica einzurichten. „Eine aktive Erinnerungsarbeit wird dazu beitragen, Demokratie und Menschlichkeit zu bewahren“, heißt es dazu seitens des Vereins.

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Porta Westfalica

Rollerfahrer handelt sich Ärger mit der Polizei ein

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Polizist winkt Verkehrsteilnehmer heraus
Symbolfoto - © Polizei

Porta Westfalica – Ärger mit der Polizei hat sich ein 51-jähriger Mann aus Porta Westfalica eingehandelt.

Zunächst war der Mann am Montagmorgen auf der Hausberger Straße mit seinem Roller in eine Polizeikontrolle geraten. Da das Zweirad offenbar durch eine technische Veränderung schneller fuhr als zulässig, hätte der Mann im Besitz einer Fahrerlaubnis sein müssen. Darüber verfügt der Portaner nach eigenem Bekunden aber nicht. Bei der Feststellung seiner Personalien fiel zudem auf, dass der Personalausweis des 51-Jährigen abgelaufen war.

Obwohl die Beamten des Mindener Verkehrsdienstes dem Mann die Weiterfahrt untersagten, war der Rollerfahrer am nächsten Tag zu annähernd gleicher Zeit wieder auf der Hausberger Straße unterwegs. Zwar bog der 51-Jährige noch vor der dort erneut stattfindenden Polizeikontrolle ab, die Beamten hatten ihn aber schon vor dem Fahrmanöver zweifelsfrei erkannt. Daher kommt auf den Portaner eine weitere Anzeige zu.

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Wappen Porta Westfalica

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