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Blinkende Turnschuhe künftig Elektroschrott! – Produkte mit fest verbauten Elektro-Teilen im Hausmüll tabu

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Egal ob blinkende Turnschuhe, Badezimmerschränke mit fest eingebauter Beleuchtung oder Tresore mit elektrischem Schloss – ausgediente oder defekte Geräte, denen man den elektrischen Nutzen oder den elektronischen Schnickschnack nicht immer auf den ersten Blick ansieht, gehören nicht mehr in die Mülltonne oder zum Sperrmüll, sondern müssen künftig als Elektroschrott gesondert entsorgt werden. Ab dem 15. August gilt das Elektro-Geräte-Gesetz auch für diese Produkte. „Ausgediente oder defekte Gegenstände mit fest eingebauten elektrischen oder elektronischen Bestandteilen müssen ab Mitte des Monats bei den Sammelstellen der Stadt oder Gemeinde oder bei großen Elektrohändlern abgegeben werden. Der Rücknahmeservice ist kostenlos“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Fürs sachgerechte Ausmustern liefern die

Verbraucherschützer einige nützliche Hinweise:

  • Festverbaute Elektro(nik)teile: Sind die Elektro-Bestandteile mit dem jeweiligen Gegenstand fest verbunden und nicht austauschbar, gehört der komplette ausrangierte Artikel in die Elektro-Altgeräte-Sammlung. Dazu zählen etwa Schuhe mit beleuchteter Sohle, Rucksäcke mit eingenähter Beleuchtung, Badezimmerschränkchen mit fest eingebautem Leuchtspiegel, elektrisch verstellbare Fernsehsessel oder Tresore mit elektrischem Schloss. Es spielt hierbei keine Rolle, ob Verbraucher diese Produkte noch nutzen, wenn die Elektronik kaputt ist, was ja etwa bei den Sportschuhen möglich ist. An ihrem Lebensende gehören sie in die Elektro-Altgeräte-Sammlung.
  • Nicht festverbaute Elektro(nik)-Elemente: Möbelstücke oder auch andere Produkte, bei denen die Elektrik beziehungsweise Elektronik nicht fest installiert sind, so dass diese Teile mit wenigen Handgriffen abmontiert, defekte Teile ausgetauscht oder nachgerüstet werden können, zählen nicht als Elektroschrott. Bei ausbaubaren Einzelteilen müssen nur die elektrischen Bestandteile bei den Elektro-Altgeräte-Sammelstellen oder im Handel zurückgegeben werden. Dazu gehören beispielsweise die Beleuchtung von Badezimmer- oder Wohnzimmerschrank, die nur angeschraubt beziehungsweise austauschbar ist. Oder der Naben-Dynamo am Fahrrad oder die nachrüstbare elektrische Gangschaltung fürs Rad.
  • Mit oder ohne Kennzeichen nicht in den Hausmüll ist tabu: Verbraucher erkennen die Artikel, die nicht mehr in den Hausmüll wandern dürfen, sondern speziell entsorgt werden müssen, an dem Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne auf dem Produkte oder der Verpackung. Die Neuregelung gilt jedoch nicht nur für nach dem 15. August angeschaffte Produkte, die dieses Kennzeichen tragen müssen, sondern auch für ältere, die wegen ihrer Macken und Mucken ausgedient haben. Auf diesen Alt-Produkten findet man noch keine durchgestrichene Mülltonne. Dennoch dürfen auch nicht-gekennzeichnete Elektro-Oldies künftig nicht mehr in den Hausmüll.
  • Rückgabe von Elektroschrott stärker in Gang bringen: Ein Grund, weshalb die neue Regelung ökologisch Sinn macht: Bislang hinkt Deutschland bei den europäischen Rückgabequoten hinterher. Zwei Drittel der in Verkehr gebrachten Elektrogeräte sollen ab nächstem Jahr eingesammelt und verwertet werden. Derzeit werden aber erst 42,5 Prozent an Elektroschrott in Kommunen und im Handel gesammelt. Dabei ist die Rückgabe im Handel oder bei kommunalen Sammelstellen kostenlos. Höchstens bei Abholung wird ein Entgelt kassiert. Auch wichtig: Um illegale Exporte ins Ausland zu unterbinden, ist die Abgabe von Altgeräten an selbst ernannte Sammler auf der Straße oder an der Haustür nicht erlaubt.

Wer nicht sicher ist, ob sein ausrangiertes Produkt auch zum Elektroschrott gehört oder falls es mit der Rückgabe nicht klappt, dem hilft die Verbraucherzentrale NRW und informiert auch über die nächste Sammelstelle: www.verbraucherzentrale.nrw/elektroschrott

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Was tun bei Geisterfahrern? – Einfache Regeln reduzieren die Gefahr

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B.Tyce
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Schalten Sie vor Fahrtantritt das Radio ein, damit Sie über das Verkehrsinformationssystem aktuelle Verkehrswarnungen der Polizei hören können.

  • Haben Sie von einem Geisterfahrer auf Ihrer Strecke erfahren,
    • drosseln Sie ihr Tempo und fahren Sie im Verkehrsfluss weiter.
    • Halten Sie Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und überholen Sie nicht.
    • Fahren Sie möglichst weit rechts auf dem rechten Fahrstreifen, aber nicht auf dem Seitenstreifen. Dieser muss für den Notfall zum Ausweichen frei bleiben.
    • Wenn Sie die Möglichkeit haben, verlassen Sie bei der nächsten Abfahrt die Autobahn oder fahren Sie auf den nächsten Parkplatz oder Rasthof.
    • Verfolgen Sie den Verkehrsfunk und warten Sie auf Entwarnung.
  • Kommt Ihnen der Geisterfahrer tatsächlich entgegen,
    • versuchen Sie auf keinen Fall, ihn auf eigene Faust aufzuhalten! Bringen Sie sich nicht in Gefahr und bleiben Sie stattdessen ruhig: Drosseln Sie deutlich das Tempo und machen Sie den Geisterfahrer durch „Lichthupe“ und Warnblinklicht auf sich aufmerksam.
    • Halten Sie Abstand zum Geisterfahrer und zu benachbarten Fahrzeugen.
    • Ist der Geisterfahrer vorbeigefahren, informieren Sie schnellstmöglich die Polizei über die Notrufnummer 110. Halten Sie dafür zum Beispiel auf dem nächsten Rastplatz. Melden Sie der Polizei möglichst genaue Informationen zu Streckenabschnitt, Fahrtrichtung und Fahrzeug des Geisterfahrers.

Was tun, wenn ich selbst zum Geisterfahrer werde?

Für die meisten Menschen ist es unvorstellbar, selbst zum Geisterfahrer zu werden. Es kann aber jeden treffen: Schlafmangel, erhöhter Stress, Dunkelheit oder ungünstige Witterungsbedingungen sind einige der Gründe, die dazu führen können, dass wir zum Beispiel Straßenschilder übersehen – und selbst zum Geisterfahrer werden.

Ich bin auf der falschen Fahrbahn unterwegs – das ist zu tun:

Bewahren Sie Ruhe und drosseln Sie die Geschwindigkeit. Warnen Sie den richtig fahrenden Verkehr mit „Lichthupe“ und Warnblinklicht. Versuchen Sie nicht zu wenden oder rückwärts zu fahren. Kreuzen Sie auf keinen Fall die Fahrbahn, sondern halten Sie am nächstgelegenen Fahrbahnrand: Befinden Sie sich links, kommen Sie so weit links wie möglich zum Stehen, gegebenenfalls auf dem Seiten- oder Grünstreifen links neben der Fahrbahn. Befinden Sie sich rechts, halten Sie möglichst weit rechts an der Schutzeinrichtung – aber so, dass die Beifahrertür noch aufgeht. Steigen Sie vorsichtig aus und begeben Sie sich hinter eine Schutzeinrichtung, zum Beispiel die Leitplanke. Tragen Sie dabei eine Warnweste und laufen Sie nicht über die Fahrbahn. Machen Sie, wenn möglich, den fließenden Verkehr auf Ihr Fahrzeug als Hindernis aufmerksam. Verständigen Sie so schnell wie möglich die Polizei über die Notrufnummer 110. Selbst wenn Sie Ihren Fehler schon in der Autobahnauffahrt bemerken, gilt: Halten Sie sofort am nächstgelegenen Fahrbahnrand, wenden Sie nicht und verhalten Sie sich so wie oben beschrieben.

So geraten Sie nicht auf die falsche Fahrbahn

Nur fit hinters Steuer: Fahren Sie niemals alkoholisiert und vermeiden Sie es, sich übermüdet, gestresst oder unter Zeitdruck hinters Steuer zu setzen.

Fahren Sie konzentriert und lassen Sie sich nicht ablenken. Achten Sie besonders beim Auffahren auf eine Autobahn stets genau auf die Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen. Vertrauen Sie Ihrem Navigationsgerät niemals blind und installieren Sie regelmäßig Updates. Wenn Sie auf der Autobahn eine Ausfahrt verpasst haben, fahren Sie in gleicher Richtung bis zur nächsten Ausfahrt weiter. Niemals wenden oder rückwärts fahren!

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Verpackungen sind kein Müll – Wertvolle Stoffe voneinander trennen und wiederverwenden

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B.Tyce
Recycling - © Envato Elements
Recycling - © Envato Elements

Kartons, Marmeladengläser und Weinflaschen, Konservendosen und Plastikbehälter für Eis: Weil sie aus wertvollen Rohstoffen bestehen, sind Verpackungen aus diesen Materialien kein Abfall, sondern können recycelt und wiederverwendet werden. Um diesen Verwertungskreislauf stärker in Gang zu bringen und am Laufen zu halten, ist seit dem 1. Januar 2019 das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Deutlich mehr Verpackungen müssen nun recycelt werden. Bei Kunststoffverpackungen etwa ist festgelegt, dass fast 60 Prozent wieder zu neuen Materialien verarbeitet werden müssen, statt bislang 36 Prozent. “In den nächsten drei Jahren sollen zwei von drei Kunstverpackungen wieder aufbereitet und neu eingesetzt werden. Die Verpackungsindustrie darf zudem nur solche Umhüllungen auf den Markt bringen, die nach Gebrauch aufbereitet und zu neuen Produkten oder Verpackungen verarbeitet werden können“, erklären Cornelia Franke-Röthemeyer, Anke Schiermeyer und Pina Rennegarbe von der Umweltberatung der Verbraucherzentrale in Minden. Aber nur was richtig getrennt wurde, wird auch recycelt. Für die richtige Trennhilfe sorgen einige Tipps der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW:

  • Alle guten Dinge zum Verpackungs-Trennen sind drei: Glas gehört in die Container, Papier in die Papiertonne und alle anderen Verpackungen dürfen in den gelben Sack. Verpackungen müssen nur löffelrein oder restentleert sein, es muss keine Verpackung ausgespült werden.
  • Glas: Hierbei ist die Trennung nach Farben von Weiß- und Braunglas ganz wichtig, damit wieder Glasflaschen und -gläser in gleicher Farbe daraus produziert werden können. Grünglas darf mit anderen Farben gemixt und recycelt werden. Das heißt, blaue oder andere Glasfarben können auch mit in den grünen Container.
  • Serviceverpackungen: Gemeint sind hier Coffee-to-go-Becher, Styroporboxen vom Asienimbiss, Käsepapier und mehr. Diese Verpackungen dürfen in den gelben Sack. Brötchentüten – egal ob mit oder ohne Folie – gehören ins Altpapier.
  • Drei-Komponenten-Behälter: Joghurtbecher etwa, die aus Kunststoffbecher mit Papiermantel und Aludeckel bestehen, benötigen zur Entsorgung etwas mehr Aufwand, damit alle Materialien komplett wiederverwertet werden können. Der Papiermantel gehört ins Altpapier. Der Aludeckel muss vom Kunststoffbecher gelöst werden. Beide wandern voneinander getrennt in den gelben Sack.
  • Verbundmaterialien: Wer bei Papierverpackungen unsicher ist, ob sie aus unterschiedlichen Materialien bestehen, sollte das Material langsam einreißen, dann zeigt sich, ob noch eine Kunststoffschicht auf dem Papier ist. Mit Kunststoff ist die gelbe Tonne die richtige Auffangstation, ansonsten sollte die papierene Umhüllung in die Papiertonne.
  • Nach der Trennung: Altglas ist der wichtigste Rohstoff für die Glasindustrie. Glas lässt sich immer wieder zu hundert Prozent recyceln, wenn es richtig sortiert im Altglascontainer landet. Auch Altpapier ist für die deutsche Papierindustrie der wichtigste Rohstoff, das mindestens sechs bis sieben Mal erneut zu Recyclingpapier verarbeitet werden kann. Das spart Holz, Wasser und Chemikalien bei der Produktion. Kunststoffe können, vor allem wenn sie in den Sortieranlagen nach Sorten getrennt werden, zu neuen Produkten oder Verpackungen verarbeitet werden. Dies spart Erdöl ein. Gerade beim Kunststoffrecycling könnten Hersteller durch die Beschränkung auf wenige Kunststoffe dazu beitragen, dass mehr wiederverwertet werden kann und nicht verbrannt wird. Dies trifft sich mit dem Sinn und Zweck des neuen Verpackungsgesetzes.

Wer sich richtig und somit umweltfreundlich von seinen Verpackungen trennen möchte, kann sich hierzu an die Umweltberatung der Verbraucherzentrale für den Kreis Minden-Lübbecke in der Beratungsstelle Minden, Portastraße 9 oder telefonisch unter der Telefonnummer (05 71) 386 379 05 wenden.

Weitere Infos zum Thema gibt es auch im Netz unter: www.verbraucherzentrale.nrw/muelltrennung

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LWL-Museen bieten mit weihnachtlichen Aktionen Abwechslung für Ferienkinder

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Kind, Weihnachten - © Envato Elements
Kind, Weihnachten - © Envato Elements

Westfalen-Lippe (lwl). Kultur zum Dessert? Nach Festtagsbraten und Familienbesuchen kann der Besuch im Museum ein leicht verdaulicher Nachschlag sein. Damit niemand zwischen den Feiertagen vor verschlossenen Türen steht, macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf die besonderen Öffnungszeiten und Angebote seiner Museen aufmerksam. Damit keine Langeweile bei den Kindern und Jugendlichen aufkommt, hat der LWL vom 21. Dezember bis zum 04. Januar einiges in seinen Museen zu bieten: Im Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) können sie zum Beispiel Windlichter basteln und Marzipansterne zaubern, im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn ihre Nasen und Gaumen prüfen oder im Museum für Naturkunde in Münster Sterne und Sternbilder im Planetarium entdecken, die nur in der Weihnachtszeit zu sehen sind.

LWL-Museum für Archäologie in Herne

Funde im LWL-Museum für Archäologie zeigen, was wirklich hinter der Weihnachtsgeschichte steckt. - © LWL

Funde im LWL-Museum für Archäologie zeigen, was wirklich hinter der Weihnachtsgeschichte steckt. – © LWL

Am Sonntag (23.12.) und am 2. Weihnachtstag (26.12.) erzählt jeweils um 14 Uhr eine Spezialführung durch die Dauerausstellung die Weihnachtsgeschichte einmal anders. Wurde Jesus tatsächlich am 25. Dezember geboren? Wieso feiern wir Weihnachten eigentlich am 25. Dezember und was hat es mit Traditionen wie gegenseitigem Beschenken, dem Adventskranz oder dem Weihnachtsbaum auf sich? Die Ausstellungsobjekte des Museums geben außergewöhnliche Antworten. Die Führung ist nicht für Kinder geeignet, die alljährlich vom Weihnachtsmann oder Christkind beschenkt werden. Um 15 Uhr öffnet das Grabungscamp seine Türen, um 16 Uhr erwartet die Besucher eine klassische Führung durch die Dauerausstellung. Am letzten Sonntag im Jahr (30.12.) haben die Besucher noch einmal um 14 und 16 Uhr die Chance, an einer Führung durch die Dauerausstellung teilzunehmen; um 15 Uhr bietet sich außerdem die Gelegenheit, am Grabungscamp teilzunehmen.

Der Familiensonntag (6.1.) im LWL-Museum für Archäologie in Herne führt die Besucher zurück in die letzte Eiszeit. Zusammen mit dem Museumsmaulwurf Kalle lernen die Teilnehmer anhand von alten Knochen, welche heute ausgestorbenen Tiere damals die Erde bevölkerten. Der Museumsmaulwurf erzählt den Besuchern von den Knochen, die Archäologen bei ihren Ausgrabungen gefunden haben. Gemeinsam mit Kalle untersuchen die Besucher im Archäologiemuseum die Knochen und fügen sie auf einem Malbogen zusammen. So entsteht ein Bild von dem Aussehen der damals lebenden Tiere. Zusätzlich lernen die Teilnehmer, welche klimatischen Bedingungen in der letzten Eiszeit herrschten. Die einstündige Veranstaltung richtet sich an Kinder von sechs bis acht Jahren. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Termine

Sonntag, 23. Dezember

  • 14 Uhr „Weihnachts-Geschichte“ – Spezialführung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr „Fundort GrabungsCAMP“ – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums
  • 16 Uhr „gesucht. gefunden. ausgegraben.“- Führung durch die Dauerausstellung

Mittwoch, 26. Dezember

  • 14 Uhr „Weihnachts-Geschichte“ – Spezialführung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr „Fundort GrabungsCAMP“ – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums
  • 16 Uhr „gesucht. gefunden. ausgegraben.“- Führung durch die Dauerausstellung

Sonntag, 30. Dezember

  • 14 und 16 Uhr „gesucht. gefunden. ausgegraben.“- Führung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr „Fundort GrabungsCAMP“ – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums

Sonntag, 6. Januar

  • 14 und 16 Uhr Familiensonntag „Kalle und die Tiere der Eiszeit“ – Programm für Kinder von 6 bis 8 Jahren
  • 14 und 16 Uhr „gesucht. gefunden. ausgegraben.“- Führung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr „Fundort GrabungsCAMP“ – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums

Vom 26. bis 30.12. ist der Eintritt im LWL-Museum für Archäologie in Herne kostenlos. Der Eintritt beträgt ansonsten für Erwachsene 5 Euro, für Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) 2 Euro und für Familien 11 Euro.

Die Öffnungszeiten des Museums sind: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr und Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar. Mehr Infos unter: www.lwl-landesmuseum-herne.de, Telefon: 02323 94628-0 oder -24.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

LWL-Römermuseum in Haltern (Kreis Recklinghausen)

Im LWL-Römermuseum können Kinder "Die Weihnachtsgeschichte einmal anders" erfahren. - © LWL

Im LWL-Römermuseum können Kinder „Die Weihnachtsgeschichte einmal anders“ erfahren. – © LWL

Gab es das Weihnachtsfest bei den Römern? An jedem Adventssonntag und am 2. Weihnachtstag können Interessierte auf Spurensuche gehen bei der Führung „Saturnalien – Weihnachtsgeschenke bei den Römern?“. Nach Geschenken stöbern können Besucher an den Adventssonntagen auf einem kleinen Weihnachtsbasar. Geschenkt gibt es dabei den Museumseintritt, denn an den Sonntagen im Advent heißt es „Eintritt frei“. Am 27. und 28. Dezember, sowie am 2. und 3. Januar lässt die Ferienaktion „Die Weihnachtsgeschichte einmal anders“ für Acht- bis Zwölfjährige das Fest der Liebe ausklingen.

Am letzten Sonntag in diesem Jahr (30.12.) geht es in die Taverna. Dort wartet die Schankwirtin Cynthia bei einer Führung in „römischer Begleitung“ darauf, nicht nur flüssige Leibesfreuden auszuschenken, sondern auch wertvolles Wissen zu vermitteln. Anfang Januar (Sonntag 6.1.) ist das LWL-Römermuseum fest in der Hand eines allseits bekannten kleinen Galliers, wenn es für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren heißt „Mit Asterix durchs Römerlager Haltern“. Auf dem Rundgang „Tierisch!“ entdecken Familien mit Kindern ab sechs Jahren am 6. Januar Oktober um 14 Uhr versteckte Tiere im Römerlager.

Termine

Sonntag, 23. Dezember

  • 14 Uhr „Saturnalien – Weihnachtsgeschenke bei den Römern?“ – Führung für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Der Eintritt ist frei!

Mittwoch, 26. Dezemeber

  • 14 Uhr „Saturnalien – Weihnachtsgeschenke bei den Römern?“ – Führung für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Donnerstag, 27. Dezemeber

  • 10.30 bis 12.30 Uhr „Die Weihnachtsgeschichte einmal anders“ – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Freitag, 28. Dezember

  • 10.30 bis 12.30 Uhr „Die Weihnachtsgeschichte einmal anders“ – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Sonntag, 30. Dezemeber

  • 14 und 15 Uhr Rundgang in „römischer“ Begleitung mit Cyntia – Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Mittwoch, 2. Januar

  • 10.30 bis 12.30 Uhr „Die Weihnachtsgeschichte einmal anders“ – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Donnerstag, 3. Januar

  • 10.30 bis 12.30 Uhr „Die Weihnachtsgeschichte einmal anders“ – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Sonntag, 6. Januar

  • 14 Uhr Tierisch!, Überraschungsführung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt für alle öffentlichen Familienführungen ist das Museumsfoyer. Zu entrichten ist lediglich der Museumseintritt.

Am 23.12. ist der Eintritt in das LWL-Römermuseum in Haltern am See kostenlos. Der Museumseintritt beträgt ansonsten 5 Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren sowie 10 Euro für die Familientageskarte.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis 18 Uhr. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar. Mehr Infos unter: www.lwl-roemermuseum-haltern.de, Telefon: 02364 9376-0

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Die Kaiserpfalzen und Bischof Meinwerk stehen im Mittelpunkt verschiedener Führungen für Jung und Alt im LWL-Museum in der Kaiserpfalz. - © LWL

Die Kaiserpfalzen und Bischof Meinwerk stehen im Mittelpunkt verschiedener Führungen für Jung und Alt im LWL-Museum in der Kaiserpfalz. – © LWL

Die Führung „Die Paderborner Königspfalzen“ wartet am 4. Advent (23.12.) um 15 Uhr auf die Besucher. Als bevorzugter Aufenthaltsort von Königen und Kaisern verfügte Paderborn im Mittelalter über zwei königliche Palastanlagen, die Pfalzen. Die ältere stammt aus der Zeit Karls des Großen. Von der jüngeren Pfalz waren so viele Mauerteile erhalten, dass sie unter Einbeziehung der alten Mauern neu aufgebaut werden konnte. Diese Pfalz des 11. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt des Rundgangs. Im Vergleich mit der karolingischen Anlage werden Wandel und Kontinuität im Wohnen und Repräsentieren der Könige im Mittelalter deutlich.

Eine weitere Führung folgt am 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.). Sie läuft unter dem Titel „Zwischen Reich und Kirche“ und beleuchtet Leben und Wirken des Bischofs Meinwerk. Er gilt als einer der großen Reichsbischöfe im Hochmittelalter, der sowohl kirchliche als auch weltliche Macht ausübte. Bei einem Rundgang um 15 Uhr durch die spätottonische Pfalz und die Bartholomäuskapelle geben die Gebäudearchitektur, aber auch Funde aus der Zeit einen Einblick in die Rolle Paderborns als kaiserliche Residenzstadt und zeugen von einem Aufschwung in Bereichen wie Kunst und Bildung. Die Führung richtet sich vor allem an Erwachsene. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Am letzten Sonntag im Dezember (30.12.) können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren „Die Pfalz Karls des Großen“ bei einer Führung um 15 Uhr kennenlernen. Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und Gesandten zu treffen. Ein Netz von Stützpunkten – die Pfalzen – dienten dem Herrscher und seinem Gefolge dabei als zeitweilige Unterkunft. Unter ihnen nimmt Paderborn als die Pfalz Karls des Großen im neu eroberten sächsischen Gebiet eine besondere Stellung ein.

Am Neujahrstag (1.1.) startet das Museumsjahr mit der Führung „Weg mit dem faden Brei …“ für Familien mit Kindern ab acht Jahren. Die Führung vermittelt nicht nur spannende Wissenshäppchen zu den kulturellen Hintergründen königlicher Empfänge und höfischen Tafelns. Sie stellt auch den Tast- und Geruchssinn von Kindern und Erwachsenen vor eine Herausforderung. Wie war das noch gleich mit den Tischsitten und welche Gewürze schmeichelten schon vor Jahrhunderten Nase und Gaumen?

Weiter durch die Dauerausstellung geht es am Sonntag (6.1.) mit der Führung „Zwischen Reich und Kirche“, in der die Besucher mehr über das Leben und Wirken des Bischofs Meinwerk erfahren. Er gilt als einer der großen Reichsbischöfe im Hochmittelalter, der sowohl kirchliche als auch weltliche Macht ausübte. Bei einem Rundgang um 15 Uhr durch die spätottonische Pfalz und die Bartholomäuskapelle geben die Gebäudearchitektur, aber auch Funde aus der Zeit einen Einblick in die Rolle Paderborns als kaiserliche Residenzstadt und zeugen von einem Aufschwung in Bereichen wie Kunst und Bildung. Die Führung richtet sich vor allem an Erwachsene.

Termine

Sonntag, 23. Dezember

  • 15 Uhr Die Paderborner Königspfalzen, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren am 4. Advent

Mittwoch, 26. Dezember

  • 15 Uhr Zwischen Reich und Kirche, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren am 2. Weihnachtsfeiertag (Eintritt frei)

Sonntag, 30. Dezember

  • 15 Uhr Die Pfalz Karls des Großen, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Dienstag, 1. Januar

  • 15 Uhr „Weg mit dem faden Brei…“, Führung für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

Sonntag, 6. Januar

  • 15 Uhr Zwischen Reich und Kirche, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten.

Am 26.12. ist der Eintritt in das LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn kostenlos. Der Museumseintritt beträgt ansonsten für Erwachsene 3,50 Euro (ermäßigt 2,00 Euro) und für Schüler 1,50 Euro.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und an jedem ersten Mittwoch im Monat von 10 bis 20 Uhr. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.kaiserpfalz-paderborn.de/de/

LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

In den Weihnachtsferien bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ein abwechslungsreiches Programm an. Alle sechs- bis zehnjährigen Kinder können im neuen Jahr von Mittwoch bis Freitag (02. bis 04.01.) von jeweils 9 bis 16 Uhr an einem dreitägigen Ferienworkshop mit Bezug zur aktuellen Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ teilnehmen. Dabei geht es um die Darstellung von Licht und Bewegung. Die Kinder erwarten Fotoverfahren, Farbverläufe und vieles mehr. Die Teilnahme kostet 75 Euro inklusive Eintritt und Mittagessen.

Eine Anmeldung beim Besucherservice ist bis Freitag, 21.12., um 12 Uhr erforderlich.

Darüber hinaus können sich die jungen Besucher jeden Samstag und Sonntag in den Ateliers austoben. Alle Vier- bis Siebenjährigen werden samstags beim Workshop Mukuku-Klub zu verschiedenen Themen kreativ.

Termine

Samstag, 22. Dezember

  • 10.30 – 12.30 Uhr Tannenbaumschmuck

Samstag, 29. Dezember

  • 10.30 – 12.30 Uhr Funkelnder Farbenregen

Samstag, 5. Januar

  • 11-13 Uhr Ritter und Drache

Für Sechs- bis Zehnjährige Kinder gibt es den Bildschönen Samstag mit wechselnden Schwerpunkten.

Samstag, 22. Dezember

  • 10.30-12.30 Uhr Videokunst

Samstag, 29. Dezember

  • 10.30 – 12.30 Uhr Bauhaus und Tanz

Samstag, 5. Januar

  • 14 – 16.30 Uhr Kontaktaufnahme

Alle Kinder von zwei bis fünf Jahren, ihre Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkel sind eingeladen am Workshop Minimaler teilzunehmen.

Sonntag, 23. Dezember

  • 10.15 bis 12.15 Uhr Kling Glöckchen (mit Instrumenten)

Sonntag, 30. Dezember

  • 10.15 bis 12.15 Uhr Farbenfeuerwerk

Sonntag, 6. Januar

  • 10.15 bis 12.15 Uhr Lecker schmecker!
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