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300 Tonnen am Mühlgrund entsorgt . Ufer und Altarm des Ölbachs wieder frei von Abfällen

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Der Ölbach nach Abschluß der Arbeiten
Der Ölbach nach Abschluß der Arbeiten - © Kreis Gütersloh

Verl. Das Ufer und der Altarm des Ölbaches sowie der angrenzende Waldbereich im Mühlgrund sind nun frei von Abfällen. Der Ölbach hat mehr Platz, sich zu entwickeln und der Altarm des Ölbachs hat seine Funktion als Bachlauf wieder aufgenommen. Im Januar war hier eine illegale Hausmülldeponie entdeckt worden. Die ordnungsgemäße Entsorgung wurde in Auftrag gegeben, jetzt fand die Endabnahme statt. Ursprünglich waren die Experten von rund 150 Tonnen ausgegangen – am Ende mussten 300 Tonnen hausmüllähnliche Gewerbeabfälle ordnungsgemäß entsorgt werden.

Den gesamten Verlauf des Verfahrens beurteilen alle Beteiligten als sehr positiv. Vom Kreis Gütersloh waren maßgeblich die Abteilung Umwelt sowie die Abteilung Tiefbau (Untere Wasserbehörde sowie Kultur- und Wasserbau) beteiligt. Astrid Hiemer, vom Kreis Gütersloh, Abteilung Umwelt, Untere Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde: „Der ganze Ablauf ist ein sehr gutes Beispiel für fachübergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligten.“

Der Ölbach zu Beginn der Arbeiten

Der Ölbach zu Beginn der Arbeiten – © Kreis Gütersloh

Rückblick: Im Januar 2019 wurde im Mühlgrund am Ölbach in Verl eine illegale Hausmüllablagerung entdeckt. Bei einem ersten Ortstermin machten sich zunächst alle Beteiligten ein Bild vom Ausmaß. Dabei wurde festgestellt, dass sensible Waldbereiche, ein Altarm des Ölbaches und Böschungsbereiche des Ölbaches von der Hausmüllablagerung betroffen waren. Die anschließende Recherche hatte ergeben, dass der Hausmüll bereits seit mindestens 50 Jahren vor Ort lagerte.

Aus Sicht von Janina Pohlmann vom Sachgebiet Kultur- und Wasserbau bot es sich an, auf eine Verfüllung des Aushubbereichs zu verzichten. „Der Ölbach hat jetzt mehr Platz bekommen, sich zu entwickeln und der Altarm des Ölbaches wird seine Funktion als Bachlauf wieder aufnehmen.“

Seitens der Stiftung Bethel, Eigentümer des Grundstücks, wurde das Gutachterbüro Denker Umwelt sowie die Firma Verler Gartenbau mit der Beseitigung des Abfalls beauftragt. Nach der stichprobenhaften Prüfung der betroffenen Bereiche durch den Gutachter waren keine gefährlichen Abfälle festgestellt worden. Es wurden lediglich hausmüllähnliche Gewerbeabfälle wie Plastikreste, Wäscheleinen, Glas, Gummi, Textilabfälle, Bauschutt und Metallgegenstände gefunden. Aus fachgutachterlicher Sicht waren aufgrund der Art der abgelagerten Abfälle und der örtlichen Verhältnisse keine Bodenuntersuchungen zur Feststellung des Abfallpotentials und zur Eingrenzung des Bereiches der Abfallablagerung erforderlich. Die Menge wurde anfangs überschlägig auf 100 Kubikmeter geschätzt, das entspricht zirka 150 Tonnen.

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Verl

Glasfaser: Interessenbekundung für die Außenbereiche

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Glasfaser
Symbolfoto - © Envato Elements

Die Stadt Verl befindet sich auf einem guten Weg hin zu einem zukunftsorientierten, glasfaserbasierten Breitbandausbau für die Verler Bürgerinnen und Bürger. Durch den FTTH-Ausbau der Telekom in den Jahren 2016/2017 sowie durch den anstehenden FTTH-Ausbau der Deutschen Glasfaser (privatwirtschaftlicher und geförderter Breitbandausbau) erreicht die Stadt Verl nach Abschluss der Baumaßnahmen eine Anschlussquote von über 85 Prozent. In Deutschland liegt der Durchschnittswert der FTTH-Versorgung bei gerade einmal 8,9 Prozent.

Um jedoch auch die Adressen in den Außenbereichen, die auf Grund ihrer Bandbreiten von über 30 Mbit/s oder durch den geplanten VDSL- und Vectoring-Ausbau keinen geförderten Anschluss erhalten, mit Glasfaser zu versorgen, sind die Stadt Verl und die Deutsche Glasfaser bestrebt, Lösungen zu schaffen. Die Deutsche Glasfaser wird in den nächsten Wochen prüfen, unter welchen Bedingungen und Kosten sich Teile dieser übrigen 15 Prozent anschließen lassen.

Hierfür muss das Unternehmen jedoch wissen, wer – auch unter einer Kostenbeteiligung – Interesse an einem FTTH-Anschluss hat. Um die Kosten des Ausbaus zu senken, sind bürgerliche Eigeninitiativen – wie selbst graben und Leitungen verlegen – und der Zusammenschluss von möglichst vielen Interessenten in einem Gebiet erwünscht. Ein großer Vorteil in Verl ist die bereits geplante Netzinfrastruktur, die im Rahmen des geförderten Ausbaus entlang einiger Außenbereiche verläuft.

Interessenten an einem Glasfaser-Anschluss, für deren Adresse aktuell kein FTTH-Anschluss bei einem Telekommunikationsunternehmen buchbar ist, können ihre Interessenbekundung über folgendes Kontaktformular an die Stadt Verl übermitteln: Interessenbekundung

Seitens der Wirtschaftsförderung der Stadt Verl werden diese Interessenbekundungen gebündelt und an das Unternehmen Deutsche Glasfaser Holding GmbH zur Berechnung eines möglichen Baukostenzuschusses für einen Glasfaser-Anschluss weitergeleitet.

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Verl

Unfall in Verl – fünf verletzte Personen

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B.Tyce
Autofahrer mit der Hand am Schaltknauf
Symbolfoto - © Envato Elements

Verl – Am Dienstagvormittag (16.07., 10.47 Uhr) ereignete sich auf der Paderborner Straße in Höhe der Kreuzung Bielefelder Straße ein Verkehrsunfall.

Ein 63-jähriger Mann aus Rheda-Wiedenbrück beabsichtigte von der Paderborner Straße mit einem Ford nach links auf die in dem Bereich ebenfalls Paderborner Straße heißende Straße abzubiegen. Währenddessen befuhr ein 68-jähriger Verler mit einem Jaguar, in welchem sich noch drei weitere Personen befanden, die Bielefelder Straße in Richtung Kaunitz.

Dabei kommt es zu einem Zusammenstoß zwischen den Autos. Beiden Fahrzeugführer verletzten sich dabei schwer. Die drei weiteren Insassen des Jaguars werden durch die Kollision leicht verletzt. Dabei handelt es sich um eine 61-jährige Frau und zwei Jungen im Alter von neun und zwölf Jahren.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von schätzungsweise 45000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Bereich um die Unfallstelle gesperrt.

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Einbruch in Gaststätte und Friseursalon an der Holter Straße

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Zapfanlage in einer Gaststätte
Symbolfoto - © Shutterstock, 402621667

Verl – Sonntagmorgen (07.07., 00.00 Uhr bis 07.50 Uhr) sind bislang unbekannte Täter in ein Restaurant an der Holter Straße eingebrochen.

Die Täter hebelten ein Fenster auf, um in das Ladenlokal zu gelangen. Dort versuchten sie vergeblich weitere Schubladen aufzuhebeln.

Ersten Erkenntnissen nach verließen die Täter den Tatort ohne Beute.

In dem Zeitraum zwischen Samstagmittag (06.07., 13.10 Uhr) und Sonntagmorgen (07.07., 07.30 Uhr) wurde ebenfalls in einen angrenzenden Friseursalon eingebrochen. Die Täter hebelten eine Tür auf, um in den Laden zu gelangen. Dort durchwühlten sie Schränke und Schubladen. Sie entwendeten eine geringe Menge Bargeld.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer hat rund um den angegebenen Tatzeitraum an den Tatorten oder in der Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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