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Harsewinkel

Zwei Mähdrescher geraten in Brand

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Mähdrescher
Symbolfoto - © Envato Elements

Versmold / Harsewinkel – Am gestrigen Tag wurden Polizei und Feuerwehr zu zwei Bränden gerufen, bei denen jeweils ein Mähdrescher in Brand geriet. Der erste Mähdrescher fing gestern gegen 16.50 Uhr in Versmold Feuer. Während Erntearbeiten fing ein Mährescher in Versmold im Bereich Lange Straße / Steinackerstraße im Innenraum Feuer. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden konnte. Ein zweiter Mähdrescher geriet am Freitagabend (21.07 Uhr) bei Erntearbeiten in Harsewinkel in Brand. Hier breitete sich das Feuer so schnell aus, dass das Fahrzeug komplett ausbrannte. Desweiteren griff der Brand auf den teilweise abgeernteten Getreideacker über. Durch das schnelle und beherzte Handeln der anwesenden Landwirte, konnte ein Übergreifen auf ein nahegelegenes Waldgebiet verhindert werden. Hierzu mähten die Helfer Brandschneisen in das Feld, damit der Brand sich nicht weiter ausbreiten konnte. Nach ca. einer Stunde konnte das Feuer durch Feuerwehrkräfte unter Kontrolle gebracht werden. Alle Personen, auch der 52-jährige Fahrer des Mähdreschers blieben unverletzt.

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Harsewinkel

Renaturierungsmaßnahmen an der Lutter – Lutter fließt bald in Schlangenlinien

mm

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B.Tyce
Renaturierung Lutter
In Schlangenlinien zieht sich das neue Flussbett durch die Auenfläche. Mit dem sogenannten mäandrierenden Flusslauf kann sich das Gewässer eigendynamisch entwickeln. - © Kreis Gütersloh

Harsewinkel. Durch die sechs Hektar große Fläche neben dem Naturschutzgebiet Hühnermoor schlängelt sich ein neu angelegter Pfad. Links, rechts, noch eine Kurve. Was auf dem Luftbild aussieht wie die Rennstrecke einer Kartbahn, ist in Wirklichkeit ein neu angelegtes Flussbett. Das Renaturierungsprojekt der Lutter der Abteilung Tiefbau des Kreises Gütersloh hat Mitte August begonnen. Wenn in einigen Wochen die letzten Barrieren durchbrochen werden, wird hier ein vernetztes, längsdurchlässiges Gewässer mit verschlungenem Verlauf fließen.

Die Lutter ist eines von mehreren Gewässern im Kreis Gütersloh, dass die Abteilung Tiefbau des Kreises Gütersloh zur Erfüllung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie renaturiert. Diese gibt vor, dass alle Gewässer der EU-Mitgliedstaaten bis 2027 in einen biologisch und ökologisch guten Zustand gebracht werden. „Dazu gehört ein mäandrierender, also ein geschwungener, Flusslauf mit natürlicher Ufergestaltung, die dem Gewässer die Möglichkeit gibt, sich eigendynamisch zu entwickeln“, erläutert Bauleiter Oliver Juhnke von der Abteilung Tiefbau des Kreises.

Eine große Staubwolke umhüllt den Bagger, der schaufelweise Erde auf den Traktoranhänger lädt. Der erste Schritt der Maßnahme, die Schaffung des sogenannten Initialgerinnes, ist in vollem Gange. Der Bodenaushub umfasse etwa 6.000 Kubikmeter, was relativ wenig für eine Maßnahme dieser Größenordnung sei. Da jedoch der neue Flusslauf in einer tief angelegten Fläche entsteht, sei nicht mehr Aushub notwendig. Denn bei Hochwasserständen habe der Fluss noch genügend Raum, eine sogenannte Retentionsfläche, auf den er ausweichen kann. So können Überschwemmungen der anliegenden Flächen verhindert werden.

Renaturierung Lutter

Stefan Sibilski (Sachgebietsleiter Kultur- und Wasserbau des Kreises Gütersloh), Ulrike Rediker-Authmann (Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh) und Oliver Juhnke (Abteilung Tiefbau des Kreises Gütersloh) am neuen Flussbett der Lutter. – © Kreis Gütersloh

Aktuell misst die Lutter an dieser Stelle 500 Meter. Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen wird der Fluss auf etwa 1.200 Meter verlängert. „Unser Ziel ist es, den alten Verlauf der Lutter in den neuen zu integrieren“, erklärt Stefan Sibilski, Sachgebietsleiter Kultur- und Wasserbau. Neuer und alter Flusslauf werden zu dem Zweck an einigen Stellen vernetzt. Das alte Flussbett soll abschnittweise verfüllt werden, sodass dort angestaut werden kann. Dazu müsse jedoch erst der Fischbestand umgesiedelt werden. Bevor dann die ersten Teilbereiche des neuen Verlaufes geflutet werden, soll Totholz in die Gräben eingebaut werden. Diese bilden einen Lebensraum für verschiedene Fische und Wasserorganismen und fördern so die Strukturvielfalt des Gewässers.

Die Renaturierungsmaßnahme an der Lutter entsteht in enger Kooperation mit der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh, die das angrenzende Naturschutzgebiet Hühnermoor betreut. Das liegt etwas versteckt hinter Bäumen am Rand der neuen Aue. „Es war uns ein Bestreben, die Lutter und das Moor als zwei voneinander profitierende Ökosysteme miteinander zu verknüpfen“, erklärt Ulrike Rediker-Authmann von der Abteilung Umwelt. Die Durchlässigkeit der Lebensräume Moor, Düne und Aue soll zu einer Erhöhung der Artenvielfalt führen. Um dieses Ziel zu unterstützen, ist auch die Biologische Station Gütersloh/Bielefeld in das Projekt involviert. Doch Achtung: Um die Ökohaushalte nicht zu stören, müssen die Lutter, als nährstoffreiches Gewässer, und das Moor, als nährstoffarmer Lebensraum, voneinander getrennt bleiben.

Bereits Ende September sollen die Renaturierungsmaßnahmen an der Lutter abgeschlossen sein. Der abgetragene Boden wird den örtlichen Landwirten zur Verfügung gestellt. Spaziergänger können weiterhin den Pfad entlang des Hühnermoores nutzen. Dort soll auch ein Infostand zur Maßnahme entstehen.

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Harsewinkel

Schlägerei in Harsewinkel – Beteiligte flüchten

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B.Tyce
Körperverletzung
Symbolfoto - © Envato Elements

Harsewinkel – Am Dienstagnachmittag (20.08., 16.30 Uhr) kam es auf der Hauptstraße vor einem Lebensmittelgeschäft zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei bislang unbekannten Personen.

Einer der beiden Unbekannten schlug gemäß der Zeugenaussagen mit einem Werkzeug. Mindestens einer der beiden verletzte sich bei der Auseinandersetzung.

Anschließend verließen sie die Örtlichkeit. Sie konnten wie folgt beschrieben werden: Der erste war circa 160cm groß, hatte ein rundes Gesicht und eine kräftige Statur. Er hatte kurze braune Haare und trug ein rotes T-Shirt. Auf seinen Armen waren Tattoos erkennbar. Nach der Auseinandersetzung stieg er in einen dunklen VW Bulli und fuhr in Richtung Versmold davon. Der zweite Mann hatte eine schmale Statur und dunkle Haare. Er trug eine blaue Jacke und eine dunkle Hose. Dieser Mann entfernte sich zu Fuß.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Sachverhalt machen? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Harsewinkel

Geschwindigkeitsmessungen in Harsewinkel

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Geschwindigkeitskontrolle der Polizei
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Harsewinkel – Am Mittwoch 07.08.19 führte der Verkehrsdienst der Polizei Gütersloh in der Zeit von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr auf der Oesterweger Straße in Harsewinkel Geschwindigkeitsmessungen durch.

Ein Autofahrer wurde mit 94 km/h bei erlaubten 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Neben einem Bußgeld von 160 Euro erwarten den Fahrer ein Fahrverbot von einen Monat sowie zwei Punkte in Flensburg.

Bei den Geschwindigkeitsmessungen zur Absenkung des Geschwindigkeitsniveaus waren insgesamt 137 Fahrzeugführer zu schnell. 98 Verkehrsteilnehmer werden jeweils ein Verwarngeld zahlen müssen. Gegen 39 Verkehrsteilnehmer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Geschwindigkeitskontrollen werden im Kreis Gütersloh konsequent und regelmäßig fortgesetzt, um das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit führt zu schwersten Unfallfolgen!

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