Soziale Medien

Barntrup

Alverdissen. In Wohnung eingedrungen

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Vermummter Einbrecher versucht Wohnungstür aufzubrechen
Symbolfoto - © Polizei

Barntrup – Am Dienstagabend hat ein Täter eine Spielekonsole mit dazugehörigen Controllern und einige Bekleidungsstücke aus einer Wohnung im Ostersiek in Alverdissen gestohlen. Der Unbekannte hat sich zwischen 17.45 Uhr und 18.15 Uhr auf bislang nicht genau geklärte Weise Zugang zu der Wohnung im Mehrfamilienhaus verschafft und dort nach Beute gesucht. Zeugen beobachteten einen etwa 30- bis 35-jährigen Mann, der um die 175 cm groß ist. Er kam aus dem Haus und trug etwas unterm Arm, das er offensichtlich in eine Jacke eingewickelt hatte. Der Mann hat schwarze Haare und einen schwarzen Bart. Darüber hinaus war er völlig dunkel gekleidet, wobei das Oberteil mit weißen Streifen abgesetzt ist. Er hat ein auffällig breites Gesicht und könnte nach Angaben der Zeugen aus Südeuropa stammen. Weitere Hinweise in der Sache erbittet das KK 2 in Detmold unter 05231 / 6090.

Pressekontakt:

Polizei Lippe
Pressestelle
Uwe Bauer
Telefon: 05231/609-5050 o. 0171-3078230
Fax: 05231/609-5095
www.polizei.nrw.de/lippe

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Barntrup

Sonneborn. Vorsicht vor angeblichen Polizisten oder vermeintlichen Angehörigen in Not.

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B.Tyce
Seniorin
Symbolfoto - © Envato Elements

Barntrup – In den letzten Tagen wurden der Polizei wieder zahlreiche Telefonanrufe gemeldet, bei denen sich falsche Polizisten oder angebliche nahe Angehörige gemeldet haben, die vermeintlich in Notlagen wären. Meistens wurden ältere Menschen kontaktiert. In der Hauptsache versuchten es die Täter in Bad Salzuflen, in Lemgo sowie im östlichen Bereich von Lippe.

In einem Fall konnten die Betrüger von einem Opfer 15.000 Euro Bargeld erbeuten. Die Betrüger meldeten sich am Dienstagmorgen bei einer 78-jährigen Frau in Sonneborn. Die Anruferin gab sich als eine Bekannte aus, die dringend Bargeld für einen Hauskauf benötige. Nach etlichen weiteren Telefonaten, in denen u.a. die Abholung über eine Vertrauensperson besprochen wurde, begab sich das Opfer am Nachmittag zu ihrer Hausbank und hob die maximale Summe von 15.000 Euro ab. Gegen 17:30 Uhr erschien die „Vertrauensperson“ an der Haustür der Frau. Diese übergab das Geld an den ihr unbekannten Mann, der sich direkt danach entfernte.

Täterbeschreibung:

  • südländisches Erscheinungsbild
  • 1,80 m groß
  • schmale Statur
  • dunkle kurze Haare
  • sprach akzentfreies Deutsch
Hinweise zu dem Mann, der in den Straßen „Alte Dorfstraße/Steindrift/ Am oberen Brunnen/Hauptstraße“ unterwegs gewesen sein könnte und dort eventuell ein Fahrzeug abge-stellt hatte, nimmt die Kripo in Detmold unter der Rufnummer 05231/6090 entgegen.

„Trauen Sie keinen unbekannten Personen am Telefon, egal, was sie Ihnen erzählen. Starten sie einen eigenen Rückruf mit einer von Ihnen herausgesuchten Telefonnummer und geben Sie niemals Geld oder Wertsachen heraus.“ Wichtig ist auch, dass Kinder, Enkelkindern und andere Verwandte mit ihren älteren Angehörigen über solche dreisten Tricks sprechen, denn sonst könnte eines Tages ihr gesamtes Erbe verschwunden sein. Ein ebenso einfaches wie wirksames Mittel auf diesen Trick nicht hereinzufallen, kann ein Anrufbeantworter sein. Die Täter sind auf den direkten Kontakt mit ihren Opfern angewiesen, um ihre Lügen glaubhaft verbreiten und ihre Opfer manipulieren zu können. Schaltet sich aber bei jedem Anruf der Anrufbeantworter ein, so nimmt man den Betrügern diese Möglichkeit. Bekommt der Täter keinen persönlichen Kontakt mit seinem Opfer dürfte er wie-der auflegen. Zugleich haben, insbesondere ältere Menschen, die Chance, sich stressfrei und in aller Ruhe anzuhören, wer am Telefon ist und was der- oder diejenige will. Ist es jemand Bekanntes oder ein Familienmitglied, kann man den Anruf sofort und ohne technische Probleme entgegennehmen. Bei allen anderen Personen hat man die Möglichkeit zunächst einmal zu überlegen, ob das Ansinnen rechtschaffend ist. Ein Anruf bei der Polizei unter der 110 oder bei Familienmitgliedern räumt letzte Zweifel aus.

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Barntrup

Verdienstkreuz für Pfarrerin a. D. Sabine Herbrechtsmeier

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Sabine Herbrechtsmeier
Bundesverdienstorden für Engagement im sozialen Bereich: Ordensträgerin Sabine Herbrechtsmeier (Mitte) mit Landrat Dr. Axel Lehmann (rechts) und Wilfried Düwel (stellvertretender Bürgermeister Barntrup, links). - © Kreis Lippe

Durch ihr langjähriges Engagement, vor allem im sozialen Bereich, hat Sabine Herbrechtsmeier anerkennenswerte Verdienste erworben. Im Rahmen einer Feierstunde nahm sie deshalb jetzt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Landrat Dr. Axel Lehmann entgegen. „Ihr zielorientiertes, weitsichtiges Handeln und Ihre Kreativität waren maßgebend für viele erfolgreich umgesetzte Konzepte“, betonte Lehmann in seiner Laudatio.

Sabine Herbrechtsmeier war 1979 die erste Pfarrerin der Lippischen Landeskirche, die eine Pfarrei eigenständig leitete. Bis zum Eintritt in den Ruhestand 1997 war sie als Gemeindepfarrerin der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Barntrup-West tätig.

Die ehemalige Barntruperin ist seit 1979 Mitglied des „Westfälischen Kinderdorfes e. V.“ Der gemeinnützige Verein ist ein staatlich anerkannter freier Träger der Jugendhilfe mit Sitz in Paderborn. In seinen Kinderdörfern „Lipperland“ und „Niedersachsen“ finden rund 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Hilfe, Förderung und ein neues Zuhause. Sabine Herbrechtsmeier wurde 1983 vom Amtsgericht Paderborn als Notvorstand des Vereins bestellt und erarbeitete in diesen schwierigen Zeiten eine neue Satzung. 1984 wurde erstmals ein Kuratorium gewählt, dem sie seitdem ununterbrochen angehört. Von 1983 bis 2010 engagierte sie sich zudem im Vereinsvorstand.

Unter der Führung von Sabine Herbrechtsmeier entstand über die Jahre ein differenziertes System von stationären und teilstationären Einrichtungen sowie ambulanten Hilfen. Hierzu gehören unter anderem Wohngruppen für Kinder mit unterschiedlicher Betreuungsintensität, Hilfe zur Selbständigkeit für junge Erwachsene, Wohnstätten und ambulante Betreuung für erwachsene Menschen mit Behinderung, ein Mutter-Kind-Haus sowie integrative Tageseinrichtungen für jüngere Kinder. Dank ihres Einsatzes entstanden Konzepte für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung von Schulkindern, für die Schulsozialarbeit, für die Jugendzentren und für Ausbildungsbetriebe im Rahmen der Jugendberufshilfe, die erfolgreich umgesetzt wurden.

Die Förderung der Berufstätigkeit von Frauen war ihr stets ein besonderes Anliegen. In vielen Gesprächen und gegen erhebliche Widerstände stieß die Pfarrerin die „Festanstellung von Kinderdorfmüttern“ an. Auch viele der bis dahin ehrenamtlich tätigen Kinderdorfmütter standen diesem Vorhaben zunächst ablehnend gegenüber. Durch die Festanstellung ab 1989 trug Sabine Herbrechtsmeier jedoch maßgeblich zum heutigen Berufsbild der Kinderdorfmutter bei. Die Professionalisierung der pädagogischen Arbeit sowie die positive Umstrukturierung des „Westfälischen Kinderdorfes e. V.“ ist maßgeblich ihrem Wirken zuzuschreiben.

Seit 1983 ist die Würdenträgerin Mitglied im Soroptimist International Club Detmold, der das Ziel verfolgt, die Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen zu verbessern. Auch hier liegt der Schwerpunkt ihres Engagements bei den benachteiligten Menschen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass der Kinderbauernhof in Hillentrup zum Clubprojekt wurde. Bis 2009 fungierte sie als Pressereferentin des Clubs.

Von 1976 bis 1994 war Herbrechtsmeier ehrenamtliche Vorsitzende des „Vereins Leithenhof e. V.“, der die Trägerschaft für diese Altenhilfeeinrichtung mit rund 100 Wohn- und Pflegeplätzen in Bielefeld innehatte. 1994 wurde der Verein aufgelöst und mittlerweile der Evangelischen Perthes-Stiftung übereignet. Die Ordensträgerin engagiert sich daher seit 1995 im Kuratorium des Altenzentrums Leithenhof und übernahm das Amt der Vorsitzenden, das sie bis 2017 innehatte. Auch in dieser Funktion stand sie stets im engen Kontakt mit dem neuen Träger der Einrichtung. Die Entstehung von 35 Seniorenwohnungen neben dem Leithenhof trieb sie maßgeblich voran. In der Evangelischen Perthes-Stiftung wird sie als herausragende Persönlichkeit geschätzt.

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Barntrup

Straßenbauarbeiten in Barntrup-Alverdissen

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Baustelle
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Die Begaer Straße (Kreisstraße 59, Abschnitt 1) in Barntrup-Alverdissen wird ab Montag, 8. Juli, in Stand gesetzt. Dabei wird die Fahrbahn ausgebessert und mit neuen Asphaltschichten versehen.

Die Straßenbauarbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 12. Juli, abgeschlossen sein. In dieser Zeit ist die Begaer Straße zwischen der Schloßstraße/Humfelder Straße und der Brücke der L758 voll gesperrt, eine entsprechende Umleitung über die Humfelder Straße und die B66 wird ausgeschildert.

Während der Baumaßnahme lassen sich Behinderungen des Straßenverkehrs nicht vermeiden. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Baustellenbereich zu umfahren.

Der Kreis Lippe und das bauausführende Unternehmen bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

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