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Bielefeld

Bilanz der Autobahn-Verkehrskontrollen zur Urlaubshalbzeit

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Ungesicherte Ladung hinter den Fahrgästen
Sehr anschaulich vermitteln die Bilder einen Einblick zu einer falschen Ladungssicherung. Den Autobahnpolizisten war am Freitag, auf der A44 in Höhe der Rastanlage Biggenkopf, ein britischer Ford Transit mit Ladung und Fahrgästen aufgefallen. Die Familie musste sich den Transportraum mit dem ungesicherten Ladegut teilen. Die Gefahr bestand darin, dass die Ladung - die auch über der Kopfhöhe gestapelt war - bei einem Fahr- oder Bremsmanöver nach vorn in Richtung der Sitze hätte rutschen könnten und damit bestand ein Verletzungsrisiko für die Insassen. - © Polizei Bielefeld

Bielefeld / Paderborn / BAB 2 & BAB 44 – Zur Ferienmitte haben Autobahnpolizisten am Freitag, 02.08.2019 und am Samstag, 03.08.2019, den Reiseverkehr auf den ostwestfälischen Autobahnabschnitten erneut kontrolliert. Ein Ziel ist es, für mehr Sicherheit auf den Autobahnen zu sorgen. Damit alle Fahrer und Mitreisende möglichst gut am Ziel ankommen, wurden das Fahrverhalten, die Fahrzeuge und die Ladung in Augenschein genommen.

Während der beiden Kontrolltage registrierten die Polizisten, dass alle Reisenden verständnisvoll auf die Überprüfungen reagierten und sie positiv empfanden. Vor allem am Freitag nahmen die Urlauber an der Rastanlage Biggenkopf Süd sogar längere Wartezeiten in Kauf, um sich an einem Informationsstand polizeilich beraten zu lassen. Die lange Schlange der Wartenden füllte sich stetig. An den insgesamt vier Beratungsstellen auf Parkplätzen und an Tank- und Rastanlagen führten die Beamten knapp 190 Gespräche durch.

Am Freitag fielen den Autobahnpolizisten an der A 2 zwei Fahrzeuge in Fahrtrichtung Dortmund besonders auf:

Das erste Auto, ein Klein-Lkw mit Plattform und Anhänger war deutlich überladen und zudem hatte der Fahrer gegen das Fahrpersonalrecht verstoßen.

Im Rahmen der Kontrolle fiel zunächst ein mit Pkw beladener polnischer Kleintransporter mit Anhänger auf. Dabei erkannten die Beamten, dass der 45-jährige polnische Fahrer erhebliche Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz begangen hatte. Trotz gewerblicher Nutzung seines Gespanns konnte er nur einen Nachweis – eine Diagrammscheibe – für den aktuellen Tag vorlegen. Zudem erkannten die Polizisten erhebliche Mängel an der Bremsanlage des Anhängers. Dazu führte ein Kfz-Sachverständiger eine Begutachtung der Fahrzeugtechnik durch. Die Mängel wurden durch den Sachverständigen bestätigt und die Beamten verboten die Weiterfahrt. Der 45-jährige Fahrer zahlte eine Sicherheitsleistung von insgesamt 1.230 Euro. Die Weiterfahrt mit dem Anhänger kann erst nach einer Reparatur durch eine Fachwerkstatt erfolgen.

Als zweites Fahrzeug zogen die Autopolizisten einen verkehrsunsicherer Transporter mit 900.000 Kilometer Laufleistung aus dem Verkehr.

Die Kontrolle eines 50-jährigen polnischen Autofahrers, der einen „laienhaft“ farblich übergestrichenen Sprinter steuerte, ergab, dass das Kraftfahrzeug bereits 21 Jahre alt war. Das alte Gefährt wies neben erheblichen Korrosionsschäden eine ungewöhnlich hohe Laufleistung von 900.000 Kilometer auf. Ferner stellten die Beamten fest, dass neben weiteren Defekten insbesondere die Lenkung und die Kardanwelle komplett verschlissen waren. Der Sprinter wurde sichergestellt und die Begutachtung durch einen Sachverständigen veranlasst. Die Sicherheitsleistung betrug für den 50-Jährigen Fahrer 855 Euro.

Insgesamt wurden 315 Kraftfahrzeuge auf den ostwestfälischen Autobahnabschnitten angehalten und kontrolliert.

Bezüglich der Ladungssicherung im Reiseverkehr erkannten die Beamten sieben Verstöße, die sie mit zwei Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und fünf Verwarnungsgeldern ahndeten. Die Fahrer von zwei Pkw, vier Pkw mit Anhängern und einem Wohnmobil hatten beispielsweise ihr Reisegepäck schlecht oder gar nicht auf ihren Anhängern oder Dachboxen gesichert.

Auch zu dem Risikofaktor „Ablenkung im Straßenverkehr“ mussten die Beamten einschreiten. Zwei Autofahrer wurden angezeigt, weil sie ein Handy während der Fahrt benutzten.

Sechs Lkw waren so stark überladen, dass die Fahrer Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erwartet.

Bei elf weiteren Pkw mit Anhänger stellten die Beamten weitere Verstöße fest und ahndeten diese mit acht Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und drei Verwarngeldern.

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Bielefeld

Sechs Fahrzeuge in Unfälle auf der A2 involviert

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Autobahn
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Bielefeld / BA2 – Am Vormittag des 23.08.2019 kam es auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Bielefeld Ost und Ostwestfalen Lippe zu zwei Verkehrsunfällen – zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.

Freitag, gegen 09:00 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Mann aus Gütersloh mit seinem Opel Meriva die A2 in Richtung Hannover. Als er einen VW Tiguan vor sich auf der linken Fahrspur bemerkte, gelang es ihm nicht mehr rechtzeitig zu bremsen. So versuchte er zwischen Leitplanke und dem Opel hindurchzufahren, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei touchierte er das Fahrzeug jedoch seitlich. Der Gütersloher sowie der 52-jährige Tiguanfahrer aus Schwerte blieben unverletzt.

Infolge des Unfalls stockte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen. Am Stauende kam es zu Auffahrunfällen mit vier weiteren Fahrzeugen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Zwei Insassen erlitten leichte Verletzungen, darunter eine 32-jährige Beifahrerin in einem Kia Picanto – der 32-jährige Fahrer aus Aachen blieb unverletzt – und der 40-jährige Fahrer eines Citroen Jumper. Ein 17-jähriger Fahrer eines VW Caravelle, sein Beifahrer sowie ein 36-jähriger Fahrer eines 5er BMW blieben ebenfalls unverletzt. Der Kia Picanto, der VW Caravelle und der Citroen Jumper wurden abgeschleppt. Die Richtungsfahrbahn Hannover war für kurze Zeit voll gesperrt. Für die Unfallaufnahme und Räumung mussten der linke und der mittlere Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde zweispurig auf dem rechten Fahrstreifen und dem Seitenstreifen vorbeigeführt.

Der Sachschaden beträgt insgesamt etwa 25000 Euro.

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Bielefeld

Alkoholfahrt mit E-Scooter hat Konsequenzen

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Bielefeld Mitte – Der 48-jährige Bielefelder, der am 17.08.2019 unter Alkoholeinfluss mit einem E-Scooter gestürzt war, muss mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen. Die Polizei Bielefeld weist erneut darauf hin, dass für E-Scooter die gleichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer.

Wie berichtet war der Mann mit einem E-Scooter auf der Stapenhorststraße zu Fall gekommen. Ein Atemalkoholtest der Polizei bestätigte den Verdacht, dass der Mann alkoholisiert unterwegs war. Der Führerschein des Bielefelders war noch vor Ort sichergestellt worden. Nach dem Ergebnis der entnommenen Blutprobe muss der E-Scooter-Fahrer nun mit einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

E-Scooter sind Elektrokleinstfahrzeuge, für die die Promillegrenzen für Kraftfahrzeuge gelten:

Wer mit 0,5 bis 1,09 Promille ein Kraftfahrzeug führt und dabei keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und erhält einen Bußgeldbescheid. Das heißt in aller Regel: 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg. Nach Ablauf des Fahrverbotes wird der Führerschein zurückgegeben.

Eine Straftat liegt immer dann vor, wenn der Kraftfahrzeugführer trotz einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille und mehr fährt. Auf Ausfallerscheinungen kommt es dabei nicht an.

Aber auch bei geringeren Promillewerten ab etwa 0,3 Promille liegt nicht mehr nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat vor, wenn alkoholtypische Ausfallerscheinungen (Schlangenlinienfahrt, alkoholtypischer Unfall) festgestellt wurden. In diesen Fällen droht eine Geldstrafe, bei Wiederholungstätern sogar eine Freiheitsstrafe. Die Fahrerlaubnis wird für mindestens sechs Monate entzogen. Wird aufgrund des Alkohols ein Unfall verursacht, sind es mindestens 12 Monate.

Ein absolutes Alkoholverbot besteht für Fahranfänger und junge Fahrer. Wer in der Probezeit oder unter 21 Jahre alt ist und unter der Wirkung von Alkohol fährt, muss 250 Euro Geldbuße zahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Zudem wird ein Aufbauseminar verhängt und die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert.

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Bielefeld

Polizei hilft bei Spinnenproblem

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Polizist von hinten
Symbolfoto - © Pixabay

Bielefeld / BAB 33 – Zwei Freundinnen mit zwei Kindern wandten sich am Mittwochabend, 21.08.2019, hilfesuchend an die Polizei. Sie hatten wegen einer „Riesenspinne“ im Innenraum ihres Autos auf dem Seitenstreifen der BAB 33 angehalten und trauten sich nicht, wieder einzusteigen und weiterzufahren.

Die Ausflügler aus Unna hatten einen Wildpark besucht und auf dem Rückweg über die BAB 33 gegen kurz vor 19 Uhr die „Riesenspinne“ in ihrem Auto entdeckt. Die Spinne sei weggekrabbelt und die 26-jährigen Frauen seien nun in Sorge, dass es sich um eine exotische Giftspinne aus dem Wildpark handeln könne. Daher hielten sie in Fahrtrichtung Osnabrück, zwischen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte, auf dem Seitensteifen der Autobahn an, sprangen aus dem Auto und riefen die Polizei um Hilfe.

Die Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Bielefeld nahm sich des Problems an. Bei Eintreffen der Beamten war die Spinne offensichtlich schon geflüchtet, sie konnte im Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden. Da die Gruppe beim Hinausstürmen aus dem Auto jedoch vergessen hatte, Stromverbraucher im Fahrzeug abzuschalten, war nun die Batterie des Fahrzeugs leer und die Ausflügler konnten ihre Heimfahrt nicht sofort fortsetzen. So führte der Ausflug letztlich auch noch zum Besuch der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock, wo die Gruppe ihre Wartezeit bis zur Abholung durch Familienangehörige verbrachte.

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