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Gütersloh

Ausbau von Photovoltaik und Elektromobilität im Kreis Gütersloh – Stadt- und Gemeindewerke unterstützen Solardachkataster

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Solarstrom
Symbolfoto - © Envato Elements

Gütersloh. Die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach wird im Zeitalter der Elektromobilität immer wichtiger. Das haben auch die regionalen Energieversorger im Kreis Gütersloh erkannt. Daher bringen sie sich aktiv mit ihrem Fachwissen, Dienstleistungsangeboten und finanziellen Mitteln in die Initiative ‚Sonne sucht Dach‘ im Kreis Gütersloh ein. Aktuell haben sie die Erweiterung des Solardachkatasters im Kreis Gütersloh finanziell unterstützt.

Das Solardachkataster ist eine Internetkarte, mit der Hausbesitzer und Unternehmen das Solarpotenzial ihres Haus- oder Unternehmensdaches interaktiv erfragen können. Die Nutzer erhalten eine Ersteinschätzung zur Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage auf ihrem Dach.

Die aktualisierte Internetseite berechnet seit kurzem auch, ob es sich lohnt, das eigene Elektroauto übers Dach aufzuladen. Wer überlegt, die Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher, einer Wärmepumpe oder Solarthermieanlage zu kombinieren, erhält hierzu ebenso individuelle Erstinformationen. Um die Kontaktaufnahme mit den Stadt- und Gemeindewerken bei der Planung einer Photovoltaikanlage mit oder ohne Elektroauto zu erleichtern, wurden ihre Kontaktdaten unter der Rubrik ‚Fachleute finden‘ im Onlinecheck ergänzt.

„Die solare Stromgewinnung ist durch die Ausrichtung auf einen hohen Eigenverbrauch und dem Wunsch der Investoren nach mehr Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen komplexer geworden“, erklärt Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh. „Das Solardachkataster ist ein gutes Erstinformationsangebot, ersetzt aber keine individuelle Beratung und Planung durch die Solarexperten in der Region“, ergänzt Ursula Thering, Projektleiterin der Initiative Sonne sucht Dach beim Kreis Gütersloh. Neben den neutralen Energieberatern sind die Solarfirmen und Handwerks-Fachbetriebe, Kreditinstitute sowie die Energieversorger vor Ort wichtige Ansprechpartner. Thering: „Wir freuen uns sehr, dass die genannten Fachleute in der Initiative Sonne sucht Dach des Kreises und der Kommunen aktiv mitwirken“. Ziel des seit 2013 bestehenden Netzwerkes ist es, Hausbesitzer sowie Unternehmen bei der Planung und Umsetzung ihres Solarprojektes zu unterstützen.“

Das kreisweite Solardachkataster mit den Kontaktdaten wesentlicher Fachleute vor Ort ist abrufbar unter www.solarkataster-kreis-gt.de. Bei Interesse an einer kostengünstigen, neutralen Solarberatung hilft die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Telefon 05241- 85 2762 oder per E-Mail an Ursula.Thering@kreis-guetersloh.de gern weiter.

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Gütersloh

Schlägerei an der Schlingbreede – Zeugen gesucht

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Körperverletzung
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Gütersloh – Am Mittwochabend (21.08., 18.30 Uhr) kam es an der Schlingbreede zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen.

Zunächst gab es eine Unterhaltung an einem geparkten Mercedes zwischen zwei jugendlichen Personengruppen. Zeugen gaben an, dass anschließend eine weitere Gruppe auf die jungen Männer zugekommen sei. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Den Zeugenangaben nach, griffen die bislang unbekannten Männer die an dem geparkten Auto stehende Gruppe der 19- bis 21-Jährigen unter anderem mit einem Baseballschläger an.

Anschließend flüchteten die Unbekannten. Bei der Auseinandersetzung verletzten sich zwei Jugendliche leicht.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Vorfall machen? Die flüchtenden jungen Männer konnten wie folgt beschrieben werden: Alle sprachen gebrochenes deutsch und trugen schwarze T-Shirts. Eine Person aus der Gruppe trug eine olivefarbene Hose und eine Bauchtasche.

Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Gütersloh

Ab 2020 betreibt der Kreis die 112 mit eigenem Personal

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Rückseite eines Transporters des Rettungsdienstes
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Gütersloh. Der Kreis Gütersloh ist Träger der Kreisleitstelle für den Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, die in der Feuer- und Rettungswache der Stadt Gütersloh untergebracht ist und mit eigenem Personal der Stadt betrieben wird. Die Kreisleitstelle und die Einsatzzentrale der Feuerwehr der Stadt Gütersloh werden seit 1994 aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen gemeinsam betrieben. In der Kreisleitstelle werden alle aus dem Kreisgebiet über die Notrufnummer 112 eingehenden Notrufe und Anforderungen von Krankentransporten entgegengenommen, abgefragt und insbesondere durch Disposition der erforderlichen Einsatzmittel bearbeitet. Aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre und erkennbarer Veränderungen, auf die die Leitstellen reagieren müssen, haben sich die Kreis- und die Stadtverwaltung nach intensiven Gesprächen dahingehend geeinigt, dass der Kreis die Leitstelle ab dem 1. Januar 2020 mit eigenem Personal betreiben soll. Der räumliche Verbund und der gemeinsame Betrieb von Kreisleitstelle und städtischer Einsatzzentrale bleiben erhalten.

Um einen reibungslosen Übergang zum Jahreswechsel zu gewährleisten, werden 18 städtische Mitarbeiter, darunter deren Leiter, zwei IT-Spezialisten, sieben Lagedienstführer und acht Disponenten, die sich alle dazu bereiterklärt haben, zum Kreis wechseln. Um alle über die 112 eingehenden Notrufe entgegennehmen und die erforderlichen Einsätze disponieren zu können, sind aufgrund der jüngsten gutachterlichen Überprüfung insgesamt 32 Stellen eingeplant. Bislang sind in der Kreisleitstelle neben festen Disponenten auch sogenannte Springer eingesetzt worden. Letztere versehen nicht nur ausschließlich Leitstellendienst, sondern werden im Wechsel auch im Brandschutz, in der Hilfeleistung und im Rettungsdienst eingesetzt. Als Vorteile dieser Springer-Lösung wurden bislang der Erhalt des Praxisbezugs der Leitstellenmitarbeiter, eine flexible Dienstplanung insbesondere bei Krankheitsausfällen und die gute personelle Verstärkung in besonderen Unwetter- und Einsatzlagen gesehen.

„Die technischen, fachlichen und medizinischen Anforderungen in der Kreisleitstelle haben sich in den vergangenen, vor allem aber in den letzten Jahren erheblich geändert“, erklärt Thomas Kuhlbusch, Dezernent für Gesundheit, Ordnung und Recht beim Kreis Gütersloh. Dies sind zum Beispiel die Einführung einer neuen Software für das Einsatzleitsystem, die Umstellung auf eine georeferenzierte Disposition, die Integrierung und Fortentwicklung der strukturierten Notrufabfrage sowie Ausbildung von Notfallsanitätern.“ Kuhlbusch ergänzt: „Dadurch sind die Anforderungen, die das Leitstellenpersonal erfüllen muss, deutlich gestiegen. Insbesondere die Aus- und Fortbildung des Personals wird sich dadurch zukünftig noch erhöhen. In der Konsequenz bedeutet das für uns, dass wir aus Gründen der Qualitätssicherung künftig in der Kreisleitstelle nur noch feste Disponenten einsetzen werden.“

„Geänderte und sich weiter verändernde Rahmenbedingungen haben dazu geführt, sich von der bislang bewährten Kooperationsform trennen zu wollen. Damit entfallen zwangsläufig auch die bisherigen Vorteile“, stellt Christine Lang, Erste Beigeordnete und Feuerwehrdezernentin der Stadt Gütersloh, fest. „Mit der Abkehr vom Einsatz der Springer ist zugleich der eigentliche Sinn der Personalgestellung entfallen“, so Lang. „In Zukunft wird die fachliche und finanzielle Verantwortung des Kreises mit der organisatorischen und personalwirtschaftlichen Steuerung beim Kreis in einer Hand liegen“, verdeutlicht Kuhlbusch die Vorteile der neuen Regelung. „Dies ist deshalb wichtig, weil die anstehende Reform der Notfallversorgung, die insbesondere eine Koordinierung des kassenärztlichen Notdienstes, der über die 116 117 erreicht werden kann, und der über die 112 bei den Leitstellen eingehenden Notrufe gewährleisten soll, weitere Änderungen und eine weitergehende Spezialisierung notwendig machen wird. Da ist es gut, wenn die fachlichen und personellen Veränderungen aus einer Hand gesteuert werden können“, betont Kuhlbusch mit Blick auf die Zukunft.

Stadt- und Kreisverwaltung sind sich einig, dass die Personalgestellung in der jetzigen Form mit Ablauf des 31. Dezembers 2019 enden soll. Um einen reibungslosen Übergang zu erreichen und alle derzeit offenen Stellen möglichst schnell zu besetzen, will der Kreis fünf neue Disponenten zum 1. Oktober einstellen und weitere Stellen ausschreiben, um möglichst bald das nach der letzten gutachterlichen Überprüfung festgelegte Soll von 26 Disponenten-Stellen besetzen zu können. „Der Kreis wird weiterhin die Aufgabe der städtischen Einsatzzentrale wahrnehmen, so dass die seit langem bewährte Zusammenarbeit unter einem Dach bestehen bleibt und die beiderseitigen wirtschaftlichen Vorteile erhalten bleiben“, betont Christine Lang.

Aktuell befindet sich die Kreisleitstelle noch in der Feuer- und Rettungswache an der Friedrich-Ebert-Straße 40 bis 42. Ende des Jahres steht der gemeinsame Umzug in den Neubau an, der sich, einige hundert Meter weiter, ebenfalls an der Friedrich-Ebert-Straße befindet. Ausgestattet mit neuester Technik wird die Kreisleitstelle Ende dieses Jahres dort ihren Betrieb fortsetzen. Vertraglich ist der gemeinsame Betrieb von Kreisleitstelle und städtischer Einsatzzentrale bis mindestens Ende 2029 festgelegt. „Mit der vertraglichen Neuregelung ist auch für die Zukunft ein wirksamer und zugleich wirtschaftlicher Bevölkerungsschutz in der Stadt Gütersloh und im ganzen Kreis Gütersloh sichergestellt“, betonen Lang und Kuhlbusch mit Blick auf die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit, die unter veränderten Rahmenbedingungen fortgesetzt wird.

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Gütersloh

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – eine Schweverletzte

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Seniorin am Steuer
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Gütersloh – Auf der Carl-Miele Straße ereignete sich am Mittwochnachmittag (22.08., 17.35 Uhr) ein Verkehrsunfall.

Eine 74-jährige Gütersloherin befuhr die Carl-Miele Straße in Richtung Annenstraße. In Höhe einer Linkskurve, welche sich im Bereich des Miele Haupteingangs befindet, kam die Dame mit ihrem Renault nach rechts von der Straße ab und touchierte dabei eine Fahrradfahrerin. Die 68-jährige Radfahrerin stürzte und verletzte sich schwer. Mit einem Rettungswagen wurde sie in ein Krankenhaus gefahren.

Während der Unfallaufnahme war in der Atemluft der 74-jährigen Autofahrerin Alkoholgeruch wahrnehmbar. Ihr wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Das Auto und das Fahrrad waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Bereich um die Unfallstelle abgesperrt.

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