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Gütersloh

Probebereisung durch die Vorabkommission – Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit auf dem Prüfstand

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Bei windigem Schauerwetter machten sich die Gastgeber und die drei Mitglieder der Vorabkommission auf die Strecke von Rheda-Wiedenbrück nach Rietberg. Hier erläutert Markus Schwarze (r.), Leiter des Bauhofs, den Unterhalt und die Sanierung von Radwegen. - © Kreis Gütersloh
Bei windigem Schauerwetter machten sich die Gastgeber und die drei Mitglieder der Vorabkommission auf die Strecke von Rheda-Wiedenbrück nach Rietberg. Hier erläutert Markus Schwarze (r.), Leiter des Bauhofs, den Unterhalt und die Sanierung von Radwegen. - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Der Tag hätte schlechter nicht ausgewählt sein können: Ausgerechnet als das Sturmtief „Benjamin“ mit Regen und Wind auch über den Kreis Gütersloh fegte, brach eine kleine Gruppe vom Bahnhof in Rheda auf, um per Rad den Kreis zu erkunden. Im Zuge der Bewerbung des Kreises zur Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS) stand eine erste Probebereisung an. Dabei ging es für die Gastgeber zunächst vom Bahnhof Rheda zum Kreishaus Wiedenbrück und dann weiter nach Rietberg. Der Ablauf war wie eine interne Überprüfung gestaltet: Es war nicht der Tag, an dem entschieden wurde, ob der Kreis Gütersloh in die AFGS aufgenommen wird. Ziel war es vielmehr, dem Kandidaten Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Aus allen Kommentaren, die die dreiköpfige Vorabkommission gemacht hat, erarbeitet der Mobilitätsmanager des Kreises Gütersloh, Christopher Schmiegel, nun eine Checkliste, die der Kreis bis zur Hauptbereisung durch die Auswahlkommission umsetzen sollte. Eine Mitgliedschaft in der AFGS nutzt nämlich nicht nur dem Wissens- und Erfahrungsaustausch. Man komme so auch an exklusive Fördermittel des Landes NRW und habe einen direkten Draht in das Ministerium, erinnerte Landrat Sven-Georg Adenauer bei der Begrüßung der Expertenrunde im Kreishaus Gütersloh zu Beginn des Bereisungstages. Alle Verantwortlichen, die mit der Nahmobilität im Kreis zu tun haben, standen dort der Vorabkommission Peter London, Martin Lohmann (beide Verkehrsministerium NRW) und Wolfram Mischer (Bezirksregierung Detmold) zur Verfügung. Schmiegel erläuterte unter anderem die kreisweite Mobilitätstrategie. Die sieht beispielswiese vor, mehr Bürgerinnen und Bürger aufs Fahrrad zu kriegen. Gerade die kürzeren Strecken bis fünf Kilometern würden derzeit noch Großteils per Auto zurückgelegt. Unter anderem durch ein geschlossenes, kreisweites Alltagsradwegesystem soll der Umstieg aufs Fahrrad schmackhaft gemacht werden. Frank Scheffer, Dezernent Bauen und Umwelt, verwies darauf, dass der Kreis als Straßenbaulastträger durchschnittlich pro Jahr 3,5 Kilometer neue Radwege baue, um die Infrastruktur zu verbessern.

Unfallkommission, Radwegeunterhaltung, Anknüpfungspunkte an den Bus- und Schienenverkehr – es gab viele Themen an dem Tag. Viele Details machen die Fahrradfreundlichkeit aus: So ist bei der Erneuerung der K14 in Harsewinkel beispielsweise eine Ampel installiert worden, die einen über Detektor für Fahrräder verfügt. Sie hat keinen Taster, den man bedienen muss, sondern erkennt automatisch den sich nähernden Radfahrer. Der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ gehören derzeit 83 Städte, Gemeinden und Kreise an, unter anderem die Kreise Lippe, Warendorf, Soest sowie die Städte Rietberg, Bielefeld und Paderborn. Die Stadt Gütersloh hatte übrigens ihre Vorabbereisung einen Tag zuvor.

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Gütersloh

Einbruch scheitert – Zeuge hält Tatverdächtigen fest

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Eingeschlagene Fensterscheibe
Symbolfoto - © Pixabay

Gütersloh – In der Nacht zu Sonntag (16.06., 01.20 Uhr) versuchte ein 32-jähriger Mann mit einem Stein ein Fenster einer Gaststätte an der Berliner Straße einzuschlagen.

Ein Zeuge wurde auf den Mann aufmerksam und hielt den Einbrecher bis zu dem Eintreffen der Polizei fest. Der alkoholisierte Gütersloher wurde anschließend in Gewahrsam genommen.

Gegen den 32-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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Gütersloh

Alkoholisierter Mann schießt mit Schreckschusswaffe

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Polizist von hinten
Symbolfoto - © Pixabay

Gütersloh – Am Samstagabend (15.06., 22.40 Uhr) wurde die Polizei über einen ungewöhnlichen Vorfall an der Holzrichterstraße informiert.

Zeugen beobachteten einen Mann, welcher mit einer augenscheinlichen Schusswaffe vor dem einem Haus stand und damit in die Luft schoss. Zuvor hatte er ohne erkennbaren Grund bei Nachbarn geklingelt. Der Mann ging anschließend wieder in seine Wohnung in der Nachbarschaft hinein.

Dort wurde der offensichtlich stark alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen. Die Schreckschusswaffe des 40-Jährigen wurde sichergestellt.

Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

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Gütersloh

Ausländerbehörde mit Tipps zur Urlaubszeit – Gültigkeit von Aufenthaltstiteln und Dokumenten überprüfen

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Reisepass
Symbolfoto - © Pixabay

Gütersloh. „Sind meine Reisepapiere oder Aufenthaltstitel eigentlich noch lange genug gültig?“ Diese Frage stellen sich leider viele ausländische Einwohner des Kreises zu spät oder gar nicht. Daher rät die Ausländerbehörde des Kreises Gütersloh dringend, rechtzeitig vor der Urlaubsplanung oder der Reise ins Ausland, die Dokumente zu prüfen.

Alles schon vorgekommen: Hotel und Flug sind gebucht und dann das: Der Reisepass oder der Aufenthaltstitel sind nicht mehr gültig oder verlieren ihre Gültigkeit während des Auslandsaufenthalts. Für die Mitarbeiter der Ausländerbehörde, die dann häufig kontaktiert werden, ist dies nichts Neues. Dennoch ist dies vermeidbar, wenn man sich frühzeitig um die gültigen Reiseunterlagen kümmert. Auch wenn die Mitarbeiter bemüht sind zu helfen, so geht dies leider nicht in allen Fällen. Ist zum Beispiel der Heimatpass abgelaufen, so kann die Ausländerbehörde nicht einfach ein Ersatzdokument ausstellen. Hier liegt die Passhoheit bei dem Staat, dessen Staatsangehöriger man ist. Der richtige Ansprechpartner wäre in diesem Fall die Botschaft des Heimatlandes.

Zudem ist zu bedenken, dass bei einem abgelaufenen Aufenthaltstitel die Herstellungsdauer von Ersatzpapieren in der Urlaubszeit aufgrund der höheren Nachfrage länger dauern kann. Die elektronischen Aufenthaltstitel werden bei der Bundesdruckerei in Berlin gefertigt. Die Ausländerbehörde hat keinen Einfluss auf den Produktionsprozess und kann diesen nicht beschleunigen.

Wer Fragen zu dem Thema oder ein konkretes Problem hat, sollte sich zunächst telefonisch mit der Ausländerbehörde in Verbindung setzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können einschätzen, ob und wie im Einzelfall geholfen werden kann und vergeben gleichzeitig einen Termin.

Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Service-Point unter Telefon 05241/85-2237 oder am Nachmittag (außer donnerstags) unter ihrer direkten Durchwahl erreichbar. Anfragen auch gerne per E-Mail an auslaenderbehoerde@gt-net.de melden. Die Ansprechpartner und weitere Informationen finden sich im Serviceportal des Kreises Gütersloh unter service.kreis-guetersloh.de unter dem Stichwort ‚Aufenthaltserlaubnis‘ – ein entsprechender Link auf das Portal findet sich auf der Startseite des Internetauftritts des Kreises Gütersloh.

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