Soziale Medien

Gütersloh

Probebereisung durch die Vorabkommission – Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit auf dem Prüfstand

mm

Stand:

| Lesedauer: 2 Minuten
Bei windigem Schauerwetter machten sich die Gastgeber und die drei Mitglieder der Vorabkommission auf die Strecke von Rheda-Wiedenbrück nach Rietberg. Hier erläutert Markus Schwarze (r.), Leiter des Bauhofs, den Unterhalt und die Sanierung von Radwegen. - © Kreis Gütersloh
Bei windigem Schauerwetter machten sich die Gastgeber und die drei Mitglieder der Vorabkommission auf die Strecke von Rheda-Wiedenbrück nach Rietberg. Hier erläutert Markus Schwarze (r.), Leiter des Bauhofs, den Unterhalt und die Sanierung von Radwegen. - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Der Tag hätte schlechter nicht ausgewählt sein können: Ausgerechnet als das Sturmtief „Benjamin“ mit Regen und Wind auch über den Kreis Gütersloh fegte, brach eine kleine Gruppe vom Bahnhof in Rheda auf, um per Rad den Kreis zu erkunden. Im Zuge der Bewerbung des Kreises zur Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS) stand eine erste Probebereisung an. Dabei ging es für die Gastgeber zunächst vom Bahnhof Rheda zum Kreishaus Wiedenbrück und dann weiter nach Rietberg. Der Ablauf war wie eine interne Überprüfung gestaltet: Es war nicht der Tag, an dem entschieden wurde, ob der Kreis Gütersloh in die AFGS aufgenommen wird. Ziel war es vielmehr, dem Kandidaten Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Aus allen Kommentaren, die die dreiköpfige Vorabkommission gemacht hat, erarbeitet der Mobilitätsmanager des Kreises Gütersloh, Christopher Schmiegel, nun eine Checkliste, die der Kreis bis zur Hauptbereisung durch die Auswahlkommission umsetzen sollte. Eine Mitgliedschaft in der AFGS nutzt nämlich nicht nur dem Wissens- und Erfahrungsaustausch. Man komme so auch an exklusive Fördermittel des Landes NRW und habe einen direkten Draht in das Ministerium, erinnerte Landrat Sven-Georg Adenauer bei der Begrüßung der Expertenrunde im Kreishaus Gütersloh zu Beginn des Bereisungstages. Alle Verantwortlichen, die mit der Nahmobilität im Kreis zu tun haben, standen dort der Vorabkommission Peter London, Martin Lohmann (beide Verkehrsministerium NRW) und Wolfram Mischer (Bezirksregierung Detmold) zur Verfügung. Schmiegel erläuterte unter anderem die kreisweite Mobilitätstrategie. Die sieht beispielswiese vor, mehr Bürgerinnen und Bürger aufs Fahrrad zu kriegen. Gerade die kürzeren Strecken bis fünf Kilometern würden derzeit noch Großteils per Auto zurückgelegt. Unter anderem durch ein geschlossenes, kreisweites Alltagsradwegesystem soll der Umstieg aufs Fahrrad schmackhaft gemacht werden. Frank Scheffer, Dezernent Bauen und Umwelt, verwies darauf, dass der Kreis als Straßenbaulastträger durchschnittlich pro Jahr 3,5 Kilometer neue Radwege baue, um die Infrastruktur zu verbessern.

Unfallkommission, Radwegeunterhaltung, Anknüpfungspunkte an den Bus- und Schienenverkehr – es gab viele Themen an dem Tag. Viele Details machen die Fahrradfreundlichkeit aus: So ist bei der Erneuerung der K14 in Harsewinkel beispielsweise eine Ampel installiert worden, die einen über Detektor für Fahrräder verfügt. Sie hat keinen Taster, den man bedienen muss, sondern erkennt automatisch den sich nähernden Radfahrer. Der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ gehören derzeit 83 Städte, Gemeinden und Kreise an, unter anderem die Kreise Lippe, Warendorf, Soest sowie die Städte Rietberg, Bielefeld und Paderborn. Die Stadt Gütersloh hatte übrigens ihre Vorabbereisung einen Tag zuvor.

Weiterlesen
Kommentieren

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gütersloh

Zeugin merkt sich Kennzeichen von unfallflüchtiger Frau

mm

Stand:

| Lesedauer: 1 Minute

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Parkplatz - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Gütersloh – Am späten Montagnachmittag (14.01., 17.30 Uhr) befuhr eine 26-jährige Gütersloherin mit einem Fiat Panda einen Parkplatz eines Supermarktes an der Brockhäger Straße.

Eine bislang unbekannte VW Jetta-Fahrerin fuhr aus einer Parklücke und beabsichtigte den Parkplatz zu verlassen. Dabei touchierte sie den hinter ihr wartenden Fiat-Panda.

Nach dem Zusammenstoß verließ die VW Jetta-Fahrerin den Parkplatz, ohne sich um den entstandenen Unfallschaden zu kümmern und ihren Pflichten als Unfallverursacherin nachzukommen.

Das Kennzeichen des VW-Jettas führte zu der Halterin des Fahrzeugs. Die Ermittlungen zu der unfallflüchtigen Fahrerin dauern noch an.

Weiterlesen

Gütersloh

Polizei warnt vor erpresserischen E-Mails

mm

Stand:

| Lesedauer: 2 Minuten

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Internet - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Kreis Gütersloh – Am Montag (14.01.) erreichten im Kreis Gütersloh mehrere Menschen E-Mails, in denen mit der Veröffentlichung eines kompromittierenden Videos gedroht wird, sofern nicht ein hoher Geldbetrag – in Bitcoin – gezahlt wird. Dabei handelt es sich um eine neue, bundesweit auftretende Masche von Kriminellen.

In der E-Mail wird detailliert erläutert, wie die Täter an die peinlichen Videos gekommen sein wollen:

Mittels einer Schadsoftware seien die Computer infiziert worden. Auf diese Weise gaben die Täter vor, die Nutzer über die Kamera und das Mikrofon des Computers auszuspionieren.

Infolgedessen hätten die Täter nun Videos, die den Nutzer beim Masturbieren und Anschauen von Pornos zeigen.

Damit das Video nicht per E-Mail und in sozialen Medien verteilt werde, müsse gezahlt werden, und zwar in der virtuellen Währung Bitcoin.

Mittlerweile sind auch im Kreis Gütersloh dazu Strafanzeigen eingegangen. In allen Fällen war der Rechner der Geschädigten jedoch nicht mit einer Spy-Software infiziert worden.

Die Täter arbeiten auch in diesem Fall wie so oft:

Sie hoffen, dass das ein oder andere der tausendfach angeschriebenen Opfer, das sich ertappt fühlt, zahlt – um eine peinliche Verbreitung der in Wirklichkeit gar nicht vorhanden Videos zu verhindern.

Die Polizei Gütersloh rät Empfänger der Mail, Anzeige zu erstatten und auf keinen Fall auf die Forderungen einzugehen. Anhänge von unbekannten Empfängern nicht öffnen!

Haben Sie noch Fragen? Dann rufen Sie uns gerne an, Telefon 05241 869-0.

Weiterlesen

Gütersloh

Einbruch in Getränkemarkt

mm

Stand:

| Lesedauer: 1 Minute

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Einbruch - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Gütersloh – Vermutlich derselbe Täter drang am vergangenen Wochenende gleich zweimal in einen Getränkemarkt an der Rhedaer Straße ein. Am frühen Samstagmorgen (12.01., 00.30 Uhr) und am späten Sonntagabend (13.01., 22.25 Uhr) drang der Täter gewaltsam durch ein rückwärtiges Fenster in einen Getränkemarkt an der Rhedaer Straße ein. Aus den Innenräumen stahl der Einbrecher verschiedene alkoholische Getränke und Tabakwaren.

Täterbeschreibung:

  • 35 – 45 Jahre alt
  • schwarze Stoffmütze
  • dunkelblaue Trainingsjacke
  • dunkelblaue Hose
  • schwarz-weiße Sportschuhe mit weißen Schnürsenkeln
  • schwarze Handschuh

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zu den Tatzeiten verdächtige Beobachtungen im Bereich des Getränkemarktes an der Rhedaer Straße gemacht oder kann sonst Hinweise geben?

Angaben dazu nimmt die Polizei in Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Weiterlesen

Meistgelesen

X