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Rheda-Wiedenbrück

Straßensperrungen wegen Krötenwanderung

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Kröten - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Es wird bald Frühling – die Kröten beginnen zu wandern. Die Krötenzäune werden bereits aufgestellt. Um sie vor dem Überfahren werden zu schützen, werden in Rheda-Wiedenbrück vier Straßen vorübergehend gesperrt.

  • An der Lehmkuhle von der Ecke Am Stückermersch bis zum Feldhüserweg (ganztags),
  • Horstwiesenweg (ganztags),
  • Röckinghau¬sener Straße nachts (zwischen 19 Uhr und 7 Uhr), im Bereich zwischen Eusternbach und Maaßfeld,
  • Burgweg (beim Schulzentrum, zwischen Gerhard-Ortmeyer-Straße und Südring), ab 22 Uhr.

Wegen des Neubaugebiets Kaiserforst ist die Straße Am Eusternbach nicht mehr durchgängig befahrbar. Deshalb wird die Umleitung für die gesperrte Röckinghausener Straße von Am Eusternbach über Ravensberger Holz, An der Landwehr und Holtkampstraße durch das neue Wohngebiet geführt.

Im Bereich des Schulzentrums Wiedenbrück wird der Burgweg nach Ende der Abendveranstaltungen gesperrt. Tagsüber ist die Straße von 7 bis 17 Uhr zum Schutz der Kinder sowieso für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Hintergrund

Ab Mitte Februar sitzen die Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) in den Startlöchern. Sobald es wärmer wird, werden sie in Massen zu ihren Laichgewässern wandern. Nass, dunkel und Temperaturen um 8 Grad sind dabei ideale Bedingungen für paarungsbereite Frösche, Molche und Kröten, besonders, wenn es tagsüber schon frühlingshaft mild ist. Sie streben wie ferngesteuert ihrem Laichgewässer zu, ohne rechts und links zuschauen über Straßen oder Hindernisse hinweg.

Die Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Kreis Gütersloh sorgen dafür, dass die Tiere ihr Ziel erreichen. Wo eine Straßensperrung nicht in Betracht kommt, werden Fangzäune errichtet. Freiwillige Helfer der Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz (GNU) spielen morgens und abends Krötentaxi und tragen die Tiere auf die andere Seite. Verkehrszeichen mit dem Zusatz „Krötenwanderung“ weisen auf stark frequentierte Krötenwege hin. Autofahrer sollten hier mit Rücksicht auf die freiwilligen Helfer und auf die Tiere sehr vorsichtig fahren.

Weitere Informationen gibt es bei Umweltberaterin Dorothee Kohlen, Tel. 05242 963 234.

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Rheda-Wiedenbrück

Bezirksdienst Rheda in neuen Räumen

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Bezirksdienst Rheda - © Polizei Rheda-Wiedenbrück
Bezirksdienst Rheda - © Polizei Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück – Seit Ende 2018 freuen sich die Bezirksdienstbeamten aus Rheda, Polizeihauptkommissar Uwe Eichhorn und Polizeihauptkommissar Werner Düsterhues über neue Räumlichkeiten.

Das neue Büro der Beamten befindet sich an der Widumstraße 3. Nachdem der Bezirksdienst weit über zehn Jahre am Doktorplatz zu finden war, ist das sicher auch für die Bürgerinnen und Bürger erstmal eine Umstellung.

Landrat Sven-Georg Adenauer und Bürgermeister Theo Mettenborg ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Polizeidirektor Gerhard Wolf (Direktionsleiter Gefahrenabwehr und Einsatz) bei den Beamten persönlich vorbeizuschauen. Empfangen wurden sie ebenso herzlich durch den Ersten Polizeihauptkommissar Andreas Terhechte (Wachleiter Rheda-Wiedenbrück).

Die Sprechzeiten der Beamten haben sich hingegen nicht geändert. Sie sind nach Absprache und flexibel für Sie da! Rufen Sie gerne an und machen einen Termin aus unter 05242 400745.

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Rheda-Wiedenbrück

Andreasmarkt 2019: neue Veranstaltungszeiten

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Jugendliche machen ein Selfie auf einer Kirmes
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Rheda-Wiedenbrück (pbm). Seit Jahren können immer weniger Schausteller den Andreasmarkt beschicken. Vor allem im letzten Jahr sind dadurch zahlreiche Lücken im Kirmesbild entstanden. Bürgermeister Theo Mettenborg hatte daraufhin Vertreter der Schausteller, des Heimatvereins Rheda, der Initiative Rheda e.V. und der Bürgerinitiative Rheda e.V. zum Austausch eingeladen. Fazit: Die Veranstaltungszeiten des Andreasmarkts werden verändert.

Weil die Weihnachtsmärkte immer früher starten, ist es für fast alle Schausteller zeitlich unmöglich, Andreas- und Weihnachtsmarkt zu beschicken.

Dirk Stippich, Sprecher der Schausteller, hatte vorab mit Kollegen über die Probleme des Andreasmarkts gesprochen und Lösungsvorschläge zusammengetragen. Dazu gehörten:

  • Der Kirmesmontag soll wegfallen. Das schafft zeitliche Kapazitäten, um den Andreasmarkt bedienen zu können und rechtzeitig auf dem jeweils stattfindenden Weihnachtsmarkt aufzubauen.
  • Der Familientag, der sonst Montag stattfand, wird auf Freitag verlegt. Die Kirmesgeschäfte sollen eine Stunde später, um 15 Uhr öffnen, die offizielle Eröffnung soll auf 17 Uhr geschoben werden. Nach Einschätzung der Schausteller haben dadurch mehr (Schul-)Kinder die Möglichkeit, an der Eröffnung (mit Verlosung und Freifahrten) teilzunehmen.
  • Das Feuerwerk am Freitag wird auf Samstag verschoben
  • Das Ende der Kirmestage soll variabel gestaltet werden können. Je nach aktueller Besucherresonanz können die Geschäfte am Freitag und Samstag zwischen 22 und 23 Uhr schließen. Sonntags soll der Andreasmarkt um 20 Uhr enden. Erfahrungemäß seien um diese Uhrzeit nicht mehr viele Besucher auf der Kirmes unterwegs.
  • Der Andreasmarkt 2019 wird vom 15. bis 17. November stattfinden

Die Vorschläge der Schausteller werden von Heimat- und Gewerbeverein, Altstadtinitiative und Stadtverwaltung gemeinsam getragen und umgesetzt. Alle Teilnehmer waren sich zudem einig, dass Lücken im Kirmes-Rundlauf nicht mehr durch Krammarkthändler geschlossen werden. Ihnen soll vielmehr die Möglichkeit geboten werden, nach der Umgestaltung des Doktorplatzes wieder einen klassischen Krammarkt bedienen zu können. Entstehende Lücken sollen durch Akquise neuer Schaustellergeschäfte geschlossen werden.

Bürgermeister Theo Mettenborg bedankte sich für das konstruktive Miteinander und versprach: „Zur Zukunft unseres Andreasmarkts bleiben wir auch weiterhin im Gespräch.“

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Rheda-Wiedenbrück

Wahlhelfer gesucht!

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Wahlen - © Pixabay
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Rheda-Wiedenbrück (pbm). Die Stadtverwaltung sucht zur Unterstützung der Europawahl am Sonntag, 26. Mai, Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Am Wahltag sorgen sie unter anderem für eine ordnungsgemäße Durchführung der Wahl, geben Stimmzettel aus und zählen die Stimmen. Insgesamt werden 308 Mitwirkende in den Wahlvorständen benötigt.  Die Wahlhelfer bekommen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro.

Die Wahllokale sind am Wahltag von acht bis 18 Uhr geöffnet. Anschließend folgt die Auszählung. Als Wahlhelfer kommen alle volljährigen Menschen in Frage, die in Rheda-Wiedenbrück wahlberechtigt sind. Interessierte melden sich bitte bei Annette Vogt (Tel. 05242 963 286, E-Mail annette.vogt@rh-wd.de) oder Birgit Appelbaum (Tel. 05242 963 271, E-Mail birgit.appelbaum@rh-wd.de), Zimmer 121 im Rathaus.

Die Stadtverwaltung ist dankbar für jede freiwillige Meldung!

Informationen für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bietet auch die Internetseite des Bundeswahlleiters: https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/informationen-wahlhelfer.html

Allgemeine Informationen zur Europawahl

Das Europäische Parlament wird im Mai zum neunten Mal gewählt. Die Direktwahlen finden nach dem voraussichtlichen Austritt Großbritanniens in den dann 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union statt. Nach der Wahl werden 705 Abgeordnete ihre Länder im Europaparlament in Straßburg vertreten.

Weitere Informationen beim Bundeswahlleiter

https://bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019.html

oder bei der Europäischen Union:

https://www.europawahl.eu/

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