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Vlotho

Zauneidechsen, Uhus und romantischen Auen: Naturschutzbeirat und Umweltausschuss besichtigen Naturschutzmaßnahmen im Kreis

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Beeindruckendes Panorama: Der Steinbruch Röhr in Vlotho-Uffeln - © Kreis Herford
Beeindruckendes Panorama: Der Steinbruch Röhr in Vlotho-Uffeln - © Kreis Herford

Kreis Herford. Die jährliche Busbereisung des Naturschutzbeirates und des Umweltausschusses des Kreises Herford führte die Mitglieder in diesem Jahr zu drei Naturschutzgebieten in Vlotho und Kirchlengern.

Erste Anlaufstelle war der Eiberg in Vlotho. In diesem Naturschutzgebiet werden die alten Heideflächen gepflegt und neue wieder angelegt. Zu den besonderen Biotopen gehört auch ein ehemaliger Steinbruch. Dieses Gebiet bietet Lebensraum für besonderere Arten wie der Zaunechse oder dem seltenen Heidegrashüpfer. Darüber hinaus ist der Eiberg ein beliebter Punkt zur Beobachtung des Vogelzugs. Die jüngsten Naturschutzmaßnahmen sind dort die Einzäunung zum Schutz der Heide und der Brutflächen.

Nächster Halt auf der Tour durch das Kreisgebiet war der Weserradweg in Vlotho-Uffeln. Dort wurde 2010 der Weserradweg gebaut – eine besondere Artenschutzmaßnahme für Zauneidechsen musste damals gesichert werden. Dafür ist eine kleine Anlage gebaut worden: Steinhaufen und Holzhaufen in einer umzäunten Anlage bilden dort eine neuen Lebensraum.
Weitere Anlaufstelle war der Steinbruch Röhr in Vlotho-Uffeln – ein Naturdenkmal. Im vergangenen Jahr sind dort Gebäude abgerissen und Entsiegelungsmaßnahmen vorgenommen worden. In diesem Jahr sollen zusätzlich Zäune errichtet werden, um dort Schafen und Ziegen weiden zu lassen. Der Steinbruch und die hinterliegende Waldfläche – über 65.000 Quadratmeter – konnten mit Unterstützung der Sparkassenstiftung durch die Biologische Station Ravensberg 2015 erworben werden. Der Uhu ist hier immer mal wieder als Brutvogel anzutreffen und im Steinbruch hat sich eine kleine Population der streng geschützten Zauneidechsen entwickelt.

Der letzte Stopp der Bereisung war in der Gemeinde Kirchlengern das Naturschutzgebiet Rehmerloh-Mennighüffer-Mühlenbachtal. Es ist mit rund 200 Hektar eines der größten Schutzgebiete im Kreisgebiet und bietet eine ausgeprägte Grünland- und Bachsiekfläche. Im vergangenen Jahr ist dort ein Bach verlegt und ein alter Damm abgetragen worden. Zusätzlich entstand eine Furt – die wegen des trocknen Sommers derzeit jedoch ausgetrocknet ist.

Eine gemeinsame Bustour des Umweltausschusses und des Naturschutzbeirates wird in der Regel einmal im Jahr organisiert und hat immer unterschiedliche Schwerpunkte. Beide Gremien haben thematisch viele Anknüpfungspunkte.

Der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Planung des Kreises Herford besteht aus 18 Mitgliedern der Parteien des Kreistages, dem politischem Parlament des Kreises Herford. Der Ausschuss ist u.a. zuständig für alle Angelegenheiten des Umwelt-, Natur und Landschaftsschutzes im Kreis Herford. So gibt es beispielsweise über 40 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von über 1.600 Hektar. Der Ausschuss berät die Angelegenheiten des Kreistages vor und kann auch ggf. abschließend entscheiden.

Der Naturschutzbeirat des Kreises Herford besteht aus 16 Mitgliedern. Er vertritt die Belange von Natur und Landschaft und soll bei Pflege, Entwicklung und Schutz der Landschaft mitwirken. Er berät darüber hinaus die untere Landschaftsbehörde des Kreises Herford. Die Sitzungen des Beirats sind öffentlich, denn sie haben auch die Absicht Naturschutz und Landschaftspflege der Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Mitglieder des Beirates sind vom Kreistag berufen.

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Vlotho

Mercedes ausgebrannt

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Feuerwehr - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Vlotho – Am Samstag (10.11.2018) gegen 14.45 Uhr brannte auf der Herforder Straße eine C-Klasse aus Minden komplett aus. Der 18-jährige Halter aus Petershagen war mit weiteren Personen im Fahrzeug zuvor auf der A2 unterwegs.

An der Ausfahrt Vlotho-West verließ er die Autobahn, weil er eine starke Rauchentwicklung am Heck seines PKW bemerkte. Nach dem Stopp trat auch Qualm aus dem Motorraum aus und nachdem alle Fahrzeuginsassen das Fahrzeug unverletzt verlassen hatten, wurde der PKW durch die Feuerwehr gelöscht.

Von einem technischen Defekt ist auszugehen. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

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Vlotho

Bedrohungslage – 67-Jähriger gefährlich unterwegs

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SEK - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Vlotho – Gestern Abend in der Lange Straße, gegen 19:00 Uhr, bedrohte an seiner Wohnanschrift ein offensichtlich verwirrter Mann einen 51-Jährigen aus Vlotho mit einer Machete. Die hinzugerufene Polizei versuchte einen Gesprächsaufbau an dessen Wohnanschrift an der Lange Straße und konnte sogar in dessen Wohnung gelangen. Der 67-Jährige zog sich dabei in die verdunkelte Wohnung zurück und hielt den Polizeibeamten weitere Waffen vor. Ob des hohen Gefahrenpotenzials zog die Polizei Herford Spezialeinheiten aus Münster hinzu, welche den Mann in dessen extrem verunreinigter Wohnung überwältigen und festnehmen konnte. Ein vor Ort hinzu gerufener Notarzt übernahm die Versorgung des 67-Jährigen, der aufgrund seines Zustandes eingewiesen wurde. In der Wohnung sind mehrere Gegenstände aufgefunden worden, mit denen sich der Mann bewaffnet hatte. Es handelte sich um zu Waffen umgebaute Gartenwerkzeuge, mehrere Messer und ein Pistolennachbau.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Herford
Pressestelle Herford
(um) Uwe Maser
Telefon: 05221 888 1251
E-Mail: pressestelle.herford@polizei.nrw.de

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Bad Oeynhausen

Verkehrsunfall auf der A2 mit einer tödlich und einer schwer verletzten Person

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Autobahn, Baustelle, Stau - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Bielefeld / Bad Oeynhausen / Vlotho. Am Mittwoch, den 03.10.2018 ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf der BAB 2, zwischen den Anschlusstellen Bad Oeynhausen und Vlotho-West, ein schwerer Verkehrsunfall. Hier kam ein Bochumer BMW aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in einem angrenzenden Waldstück gegen einen Baum.

Die Beifahrerin konnte rechtzeitig durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug herausgezogen werden. Der PKW geriet anschließend in Brand, so dass der im Fahrzeug eingeklemmte Fahrer nicht mehr geborgen werden konnte und verstarb. Die Beifahrerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Die Identität der Insassen muss durch weitere Ermittlungen noch endgültig geklärt werden.

Zur Durchführung der Rettungsarbeiten mussten zwei Fahrstreifen der BAB 2 in Richtung Dortmund gesperrt werden.

Dadurch bildete sich ein Rückstau von bis zu 5 km Länge.

Die Polizei Bielefeld sucht noch Zeugen für das Unfallgeschehen. Tel. 0521-5450

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Pressestelle
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld

Achim Ridder (AR), Tel. 0521/545-3020
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3232
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023

https://bielefeld.polizei.nrw/

Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0

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